TBB vs Dragons: Die Presseschau vom 24.12.

Nach jedem Spiel hier: Die TBB-Presseschau mit Highlight-Video zur jeweiligen Partie von unserem Partner basketball-stream.de.

Die Überschrift des Tages verdient sich heute das Trierer online-Magazin 5vier.de: “Verloren im Rachen der Drachen” – “Ein Weihnachtsmarkt war vor der Arena aufgebaut worden, bei dem Fans vor dem Bundesliga-Spitzenspiel gegen die Artland Dragons Plätzchen kaufen konnten, die auch von den Spielern mitgebacken wurden. Der Verkaufserlös kam der Lebenshilfe zugute, die mit dem Duell gegen Quakenbrück auch erstmals das neue Trikot zierte. Geburtstagskind Sascha Beitzel erhielt ein kleines Geschenk von Trainer und Mannschaft. Und 4621 Zuschauer in der Halle waren ein erneutes Zeichen dafür, wie stark diese Überraschungsmannschaft aus Trier langsam in der Stadt angenommen wird. Eigentlich war alles wie gemalt für ein vorzeitiges Weihnachtsgeschenk. Doch die TBB unterlag den Drachen mit 77:79, weil die Gäste abgezockter waren und aus der Distanz deutlich effizienter trafen.”

lokalo.de schreibt den Gästen das gleiche Attribut zu wie 5vier.de: “Niederlage gegen abgezockte Dragons” - “Die Euphorie in Trier wächst und wächst. “Viel Respekt vor Trier” haben auch die Quakenbrücker laut Headcoach Stefan Koch vor der Partie gehabt und der sympathische Trainer beglückwünschte zur Vertragsverlängerung mit Henrik Rödl. Die Niederlage am Mittwoch in Bamberg wirkte sich in keinster Weise negativ auf den Zuschauerzuspruch aus – im Gegenteil. Mit 4621 Zuschauern wurde sogar der starke Wert aus dem Spiel gegen Bayreuth getoppt. Vor der Partie sangen die Fans schon “Happy Birthday” für den Vorstandsvorsitzenden Sascha Beitzel – die Rahmenbedingungen für die Mission “Weihnachtsgeschenk – die Zweite” stimmten also.”

16vor.de sieht’s ein bisschen anders, nicht völlig von der Hand zu weisen: “TBB steht sich selbst im Weg” – “Die TBB zeigte Siegeswillen und kämpfte sich heran, doch in den entscheidenden Situationen fehlte die nötige Ruhe, um der Partie eine neue Wendung zu geben. Artland war am Ende zu kaltschnäuzig, verwandelte acht seiner 18 Dreipunkt-Versuche. Trier hingegen verlor zu oft und unnötig den Ball, insgesamt standen zum Schluss 14 Ballverluste zu Buche.”

Und der Volksfreund wird schließlich historisch – auch wenn Treverer keine Römer sind: “Drachen machen den Römern zu schaffen” – “Im Bundesliga-Heimspiel gegen Quakenbrück hat die TBB ihren Sieg am Samstag mehrfach verschenkt. Zum einen hätten den Trie rern von Headcoach Henrik Rödl schon ein paar Freiwurfpunkte mehr gereicht, um das Spiel zu gewinnen. Von 27 Würfen von der Linie trafen die Moselaner gerade einmal 18 – Trefferquote: nur 67 Prozent. Zum zweiten nutzte die TBB zu wenige ihrer Rebounds (insgesamt 40:27). Vor allem zu Beginn des letzten Viertels beim Stand von 60:63 schafften es die Rödl-Jungs nicht, aus ihrer starken Defensive Kapital zu schlagen. Drei Spielminuten lang änderte sich in dieser Phase der Punktestand gar nicht. Trier hätte wieder in Führung gehen müssen, war unter dem Brett aber genau so unsicher wie die Drachen aus dem Artland.”

Am Rande noch der Link zu den Kollegen aus dem Saarland, verbunden mit zwei Hinweisen: Ja, die TBB hat den Anschluss an die Spitzengruppe verloren, darum geht es aber nicht – und: Henrik schreibt man ohne D! :-)

Abschließend wie immer die Stimmen zum Spiel – viel Spaß beim Lesen und Zuschauen!