Belgrad-Update: 80:90 gegen MEGA VIZURA

TBB Trier verliert zur Halbzeit ihres Trainingslagers in Belgrad am Sonntag ihr Testspiel gegen Gastgeber MEGA VIZURA mit 80:90. – Vitah Chikoko mit Hammerspiel: 21 Punkte, 7 Rebounds, 3 Blocks, 3 Steals. – Ricky Harris muss mit ausgekugeltem Zeigefinger drei bis fünf Tage aussetzen.

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Halbzeit in Belgrad: Die TBB Trier wird am Donnerstag aus dem Trainingslager in Serbien zurück erwartet, am Sonntagabend stand ein nichtöffentliches Testspiel gegen den serbischen Gastgeber KK MEGA VIZURA auf dem Programm, das die TBB mit 80:90 (41:45) verlor. Besonders Nenad Miljenovic, der Aufbauspieler der Serben, stellte die Mannschaft von Henrik Rödl vor Probleme, dem 21-jährigen gelangen bei acht eigenen Punkten 13 Assists.

“Vizura ist eine extrem mobile Mannschaft, die uns defensiv Probleme macht, weil sie ohne echten Center spielt.”, fasste Rödl nach dem Spiel zusammen. “Dafür treffen sie sicher von draußen. Miljenovic ist offensiv extrem talentiert, 13 Vorlagen zeigen deutlich, dass wir ihn nicht kontrollieren konnten.”

Die Defensive stimmte den Coach denn auch “noch nicht so ganz glücklich”, offensiv lief es dagegen vor allem für Vitah Chikoko gut. Rödl: “Vitah war überall”. In knapp 23 Minuten, in denen er sowohl auf der Power-Forward- als auch auf der Center-Position spielte, markierte der 2,07-Meter-Mann aus Simbabwe 21 Punkte, angelte 7 Rebounds, obendrauf gabs drei Steals und drei Blocks.

Rödl ließ von Beginn an wieder Marian Dahlem auflaufen, auch Benedikt Breiling bekam erneut knapp zehn Minuten. Die anderen beiden Youngster Eric Leonhardt und Johann Fritzen ließ der Coach draußen, vergab die Spielzeit diesmal anderweitig, um seine Leistungsträger in Form zu bringen. Aber: “Die Jungs arbeiten alle gut mit.” Ebenfalls aussetzen musste Marko Lukovic: Der serbische Neuzugang war im Training umgeknickt und wird voraussichtlich noch bis Dienstag geschont.

Coach_Ricky_BelgradFür eine Schrecksekunde sorgte Neuzugang Ricky Harris, der sich nach neunzig Sekunden auf dem Parkett den linken Zeigefinger auskugelte. Die Untersuchung im Krankenhaus ergab: Nichts gebrochen, sobald der Schmerz nachlässt, darf Harris ins Geschehen eingreifen. Bis dahin attestiert ihm der Coach: “Er passt ins Team, versteht unser Spiel und trifft seine Würfe – das mit dem Finger ist ärgerlich, aber nicht zu ändern.”

Gelegenheit zur Revanche gegen KK MEGA VIZURA gibt es am Freitag, den 26. September in der Arena Trier – dann gastiert das ex-Team von Marko Lukovic zur offiziellen Saisoneröffnung bei der TBB Trier.

HIER geht’s zum Ticketshop.

HIER geht’s zu den Stats der Partie vom Sonntag, 14. September.


Ricky Harris kommt nach Trier

TBB Trier reagiert auf Verletzung von Laurynas Samenas und verpflichtet ehemaligen Würzburger Guard Ricky Harris – “Er passt genau ins Profil und kann uns zum Saisonbeginn helfen.” – 27-jähriger US-Amerikaner erhält Vertrag über zwei Monate.

Sind wieder Kollegen: Ricky Harris (links) und Jermaine Bucknor. Foto: Heiko Becker.

Sind wieder Kollegen: Ricky Harris (links) und Jermaine Bucknor. Foto: Heiko Becker.

Einen Tag vor dem Abflug ins Trainingslager nach Belgrad hat die TBB Trier den 27-jährigen Combo Guard Ricky Harris unter Vertrag genommen. Die Nachverpflichtung war nötig geworden, weil der Trierer Shooting Guard Laurynas Samenas sich beim Trainingsauftakt eine Knochenabsplitterung am Schienbeinkopf zugezogen hatte. Samenas’ Einsatz ist bis zum Saisonbeginn der TBB am 3. Oktober fraglich, er wird zumindest große Teile der Vorbereitung verpassen. Harris, der in den Saisons 2011/12 und 2013/14 bei den s.Oliver Baskets Würzburg und dazwischen für Bologna in Italien spielte, wird die Mannschaft in Belgrad treffen und sofort ins Training einsteigen.

Henrik Rödl über die Neuverpflichtung und die Entscheidung dafür: “Es ist natürlich eine unglückliche Situation für Laurynas Samenas, der topfit hier ankam und sich gleich im ersten Training verletzt hat. So etwas kann passieren. Nach Auskunft der Ärzte wird es noch eine Weile dauern, bis er wieder voll da ist, auch wenn wir natürlich hoffen, dass es schneller geht. Also mussten wir eine Entscheidung treffen. Wir haben uns dafür entschieden jemanden zu suchen, der ein ähnliches Profil hat wie Laurynas und uns auf seiner Position helfen kann. Wir glauben, dass Ricky Harris da perfekt passt. Er hat gegen uns immer sehr gut gespielt, im letzten Jahr in Würzburg gute Zahlen aufgelegt und hochprozentig von außen getroffen – ähnlich wie Laurynas. Wir denken auch., dass er gut ins Team passt. Jermaine Bucknor, der ihn aus Würzburg kennt, hat ihn diesbezüglich empfohlen. Wir erwarten, dass er uns in der kritischen Anfangsphase helfen kann, die Lücke zu füllen.”

Der 1.85 Meter große Ricky Harris dürfte Trierer Fans vor allem dank seiner 25 Punkte (5 von 8 Dreier) gegen Trier am 8. Dezember 2013 in Erinnerung geblieben sein. Über die Saison 2013/14 kam er für Würzburg auf 11.4 Punkte und 1.2 Assists bei einer Dreierquote von 47%. Ricky Harris und die TBB Trier einigten sich auf einen Vertrag über zwei Monate.

Statistikseite von Ricky Harris aus der Saison 2013/14


Der Vorverkauf läuft!

Seit heute, 12:00 Uhr, sind die Tickets für alle 17 Heimspiele der TBB Trier in der Hauptrunde der Beko BBL-Saison 2014/15 im Vorverkauf. Außerdem erhältlich sind Tickets für das Saisoneröffnungsspiel gegen MEGA VIZURA am 26. September.

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Am 3. Oktober beginnt die Beko BBL-Saison 2014/15 für die TBB Trier mit einem Heimspiel. Zu Gast sind die Basketball Löwen Braunschweig, die sich unlängst mit einem alten bekannten verstärkt haben: Dru Joyce, von 2010 bis 2012 in Diensten der TBB, wird in der laufenden Spielzeit den Braunschweiger Aufbau lenken. Auch beim zweiten Heimspiel gibt es direkt ein Wiedersehen, wenn Andi Seiferth und Basti Doreth mit den Artland Dragons zu Gast in der Arena sind.

Noch im Herbst bzw. Winter stehen drei Topspiele gegen die Brose Baskets, ALBA BERLIN und den FC Bayern München an. Am zweiten Weihnachtstag empfängt Trier die EWE Baskets Oldenburg, im Februar den Aufsteiger Crailsheim Merlins (mit ex-TBB’ler Jonathan Moore). Und am 21. Februar kommt es zur Neuauflage des ewig jungen Derbys TBB Trier gegen Telekom Baskets Bonn.

Der zweite Aufsteiger, die BG Göttingen kommt am 29. März nach Trier. Die Hauptrunde endet am 30. April 2015 mit einem Trierer Heimspiel gegen den Mitteldeutschen BC.

Der komplette Spielplan der TBB Trier steht unter www.tbb-trier.de/termine/spielplan. Kurzfristige Änderungen, z.B. wegen TV-Terminen, sind möglich. Dauerkarten sind nach Verfügbarkeit der entsprechenden Plätze weiterhin buchbar.

Tickets sind wie folgt erhältlich:

1. Im neuen Fanshop der TBB Trier in der Cläre-Prem-Straße 1, 54290 Trier.
Öffnungszeiten: Montag, Dienstag, Donnerstag und Freitag, 11:00 bis 18:00 Uhr, Mittwoch 11:00 bis 16:00 Uhr.
An Heimspielwochenenden Samstags von 10:00 bis 14:00 Uhr.

2. An rund 500 Vorverkaufsstellen von Ticket Regional in der Großregion. In Trier zum Beispiel bei Ticket Regional in der Konstantinstraße 10, beim Kartenvorverkauf in der Nagelstraße, in der Tourist Information an der Porta Nigra, im Servicecenter des Trierischen Volksfreunds in der Böhmerstraße, beim Wochenspiegel Trier in der Max-Planck-Straße, bei Tri-Sign am Bahnhof, auf dem Campus von Hochschule und Universität Trier sowie an den Rezeptionen unserer Partnerhotels Residenz am Zuckerberg und Park Plaza. HIER geht’s zur kompletten Liste.

3. Per Telefon unter 06 51 / 97 90 777 (Deutschland) und 00 352 / 20 30 10 11 (Luxemburg).

4. Online unter http://www.tbb-trier.de/tickets sowie auf facebook.com/tbbtrier.

 


Simon Frey wird neuer JBBL-Coach

23jähriger Wirtschaftsmathematiker aus Trier ist neuer hauptamtlicher Jugendtrainer bei der TBB Trier – “Ich danke fürs Vertrauen, kenne die Aufgabe und nehme die Herausforderung an.”

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Simon Frey ist der neue hauptamtliche Headcoach für die U16 (JBBL) der TBB Trier. Der gebürtige Trierer hatte die Mannschaft bereits am Ende der letzten Saison und in der Qualifikationsrunde in Hagen im Mai 2014 betreut. Frey hat sein Amt bereits angetreten und für heute Abend zum ersten offiziellen Training geladen. Er wird außerdem wie schon in der letzten Saison als Josip Bosnjaks Co-Trainer bei der Regionalliga-Mannschaft der TBB fungieren. Als dessen Assistent war er bereits in den Saisons 2011/12 und 2012/13 für die Trierer JBBL zuständig. Auch bei der NBBL-Mannschaft war Frey bereits Assistent – er kennt also den Job, der da auf ihn zukommt:

“Ich bin sehr dankbar für das Vertrauen, das die TBB in mich setzt – nach drei Jahren als Co-Trainer kann ich mich jetzt beweisen. Das Qualifikationsturnier in Hagen letzte Saison, in dem wir aus eigener Kraft den Klassenerhalt geschafft haben, hat gezeigt, dass es schwierig, aber nicht unmöglich ist.”, so Frey.

Als Saisonziele für die JBBL nennt der neue Coach: Die Spieler individuell verbessern und auf die NBBL vorbereiten, so viele Spiele wie möglich gewinnen und die Klasse halten – am Liebsten früher als 2013/14. “Wir stellen uns der Herausforderung, die sich unter anderem aus der Kaderzusammenstellung ergibt – über die Hälfte der Spieler ist neu und jung, es sind nur wenige aus dem Jahrgang 1999 übrig. Ich bin zuversichtlich, dass die Mannschaft schnell zusammenwächst.”

HIER geht’s zum Spielplan der TBB U16 in der JBBL.


“Wir machen die gewünschte Entwicklung”

Die TBB Trier hat ihre beiden Testspiele in Holland und Belgien mit 66:76 (samstags gegen Den Helder) und 75:82 (sonntags gegen Aalst) gewonnen. Henrik Rödl im Kurzinterview über den momentanen Stand der Vorbereitung und die angeschlagenen Spieler Wenzl, Lukovic und Samenas.

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Henrik, wie ist das vergangene Wochenende zu bewerten?

Insgesamt war das ein gutes Wochenende. Wir sind in beide Spiele nicht wirklich gut gestartet und haben uns dann gefangen, vor allem durch Zusammenspiel und verbesserte Verteidigung. So etwas darf zum jetzigen Zeitpunkt noch passieren. Ich würde die Siege aber auch nicht überbewerten – die beiden französischen Teams am Vorwochenende in Vittel waren sicher stärker. Den Helder ist eines der besseren niederländischen Teams, aber das war eine vergleichsweise leichtere Aufgabe. Auch Aalst war am Sonntag nicht so gut wie Nancy und Strasbourg zuvor. Man muss andererseits dazu sagen, dass die Franzosen letzte Woche schon eine Woche weiter waren, weil sie früher in die Saison starten. Wir hatten in Belgien und Holland wiederum eine Woche mehr als in Vittel – und das hat man gesehen.

Diese Woche habt Ihr also genutzt?

Wir haben die gewünschte Entwicklung genommen, sind in einigen Bereichen fester und klarer geworden. Auch die jungen Spieler ziehen so mit, dass man sie gut einsetzen konnte, vor allem Marian Dahlem und Benedikt Breiling haben viele Minuten bekommen. Diese Minuten brauchen wir auch, weil wir mit Marko Lukovic, Andreas Wenzl und Laurynas Samenas zurzeit drei angeschlagene Spieler haben. In dieser Phase sind drei fehlende Akteure natürlich ein Handicap.

Wie würdest Du das Spiel gegen Aalst zusammenfassen?

Im ersten Viertel hat Aalst sich in einen Rausch gespielt und alles getroffen, auch die schwierigen Dinger. Dass die SO gut werfen, hat uns etwas überrascht. Dann haben wir besser verteidigt, ungefähr ab dem zweiten Viertel, auch offensiv den Ball besser laufen lassen. Ab dem zweiten Viertel war es dann so, wie man es gerne hätte. Ab da hat Aalst auch all die Würfe nicht mehr getroffen, die am Anfang noch gefallen sind. So konnten wir das Spiel drehen, zeitweise waren wir mit 15 vorne, haben das Spiel also deutlich auf den Kopf gestellt.

Benedikt Breiling hat in Aalst 14 Punkte in 17 Minuten markiert – gab’s ein Sonderlob vom Coach?

Bene Breiling ist in dieser Phase der Saison sehr gut einsetzbar, Topscorer für uns war Jermaine Bucknor auf der gleichen Position – die beiden waren allerdings auch oft genug frei. Aber Bene ist ein guter Werfer und hat seine Würfe eiskalt versenkt. Das macht Lust auf mehr.

Wie ist der Stand der Dinge bei den angeschlagenen Spielern?

Andi Wenzl soll bereits morgen wieder ins Mannschaftstraining einsteigen, heute war ja trainingsfrei. Marko Lukovic wird gegen Ende der Woche, also schon im Trainingslager in Belgrad, wieder da sein, da mache ich mir wenig Sorgen. Bei Laurynas Samenas hat sich bei einer erneuten Untersuchung Ende letzter Woche herausgestellt, dass die Verletzung schwerer ist als bisher angenommen, wir mussten ihn daher erneut zu Hause lassen. Das war natürlich anders geplant. Er hat eine kleine Absplitterung am Schienbeinkopf, die erst abheilen muss, eine weitere Untersuchung steht noch aus. Sein Einsatz ist bis Saisonbeginn tatsächlich fraglich, ein genaues Zeitfenster können wir noch nicht benennen. Im Moment überlegen wir, wie wir in dieser Sache weiter vorgehen.


Zweiter Testsieg: 75:82 in Aalst!

Die TBB Trier hat auch ihr zweites Testspiel des Wochenendes im belgischen Aalst erfolgreich absolviert. Gegen OKAPI AALSTAR gewann die Mannschaft von Henrik Rödl am Sonntag mit 75:82. 

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Ein starkes drittes Viertel (8:24) brachte die TBB in Aalst auf die Siegerstraße. Benedikt Breiling markiert 14 Punkte in 27 Minuten, Jermaine Bucknor ist mit 17 Punkten erneut Topscorer.

Ausführlicher Rückblick aufs Wochenende folgt!

Canty (5), Dahlem (0), Schmidt (8 / 9 Rebounds), Mönninghoff (5), Breiling (14), Chikoko (7 / 5 Rebounds), Vrabac (12 / 4 Rebounds / 3 Assists), Leonhardt (0), Bucknor (17 / 5 Rebounds / 3 Assists), Anderson (13 / 6 Rebounds / 6 Assists).

Rebounds: 35:26 für Trier.

HIER geht’s zu den Stats.


Erster Testsieg: 66:76 in Den Helder

Die TBB Trier hat ihren ersten Sieg in der diesjährigen Saisonvorbereitung eingefahren. Im niederländischen Den Helder gelang dem Team von Henrik Rödl ein 66:76-Auswärtssieg gegen den dritten der niederländischen Liga, die Port of Den Helder Kings. Jermaine Bucknor gelang ein Double-Double (15/11).

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Nach einem 2:7-Fehlstart fing sich die TBB Trier im zweiten Viertel und konnte das Spiel zur Halbzeit mit 25:27 eng halten. Am Ende stand ein 66:76 auf der Anzeigetafel. Laurynas Samenas, Andreas Wenzl und Marko Lukovic (muskuläre Probleme im Oberschenkel) wurden weiter geschont.

Headcoach Henrik Rödl: “Wir  hatten große Schwierigkeiten in den Rhythmus zu kommen, das kann im dritten Testspiel noch passieren. Die Mannschaft hat dann gut darauf reagiert, das zweite und dritte Viertel waren schon nah an dem Basketball, den wir spielen wollen. Den Helder war zum jetzigen Zeitpunkt ein guter Gegner, der uns einen Schritt weiter gebracht hat. Das ‘in-ein-Spiel-finden’ ist etwas, das man in der Vorbereitung üben muss und kann.”

Die TBB Trier fährt am Sonntag vormittag weiter ins belgische Aalst. Dort wartet der belgische Erstligist OKAPI AALSTAR zum nächsten Test. “Das wird natürlich ein anstrengendes Spiel für uns, OKAPI ist ein stärkerer Gegner als Den Helder und wird in eigener Halle gut drauf sein.”, so Rödl über das zweite Spiel der Mini-Tour.

Canty (9), Dahlem (2), Schmidt (8), Mönninghoff (11), Breiling (6), Chikoko (5 / 7 Rebounds / 2 Blocks), Vrabac (7 / 8 Rebounds / 3 Assists / 1 Steal), Leonhardt (0), Bucknor (15 / 12 Rebounds / 3 Assists), Anderson (13 / 6 Assists).

Rebounds: 36:34 für Trier.

Viertelstände: 13:4, 27:25, 47:50, 66:76.

Zuschauer: 350.


Update aus Vittel: 62:84 gegen SLUC Nancy

Die TBB Trier hat am Freitag ihr erstes Vorbereitungsspiel in Vittel gegen den französischen Meister von 2011, SLUC Nancy, mit 62:84 verloren. Laurynas Samenas und Andreas Wenzl werden aktuell geschont und sind nicht mit nach Frankreich gefahren. 

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“Wir haben viel ausprobiert und viel rotiert. Henrik hat den jungen Spielern viel Spielzeit gegeben, und wir haben zu keiner Zeit ergebnisorientiert gespielt, dafür aber viele wichtige Erkenntnisse gewonnen. Es ist das erste Testspiel in der Vorbereitung, das erste Mal, dass die Mannschaft in diesem Jahr nicht nur in der Trainingshalle gegen sich selbst spielt. Viele kleine Dinge im Zusammenspiel haben schon gut funktioniert. Die Jungs, vor allem unsere jüngeren Spieler, haben einen guten Job gemacht. Man darf auch nicht vergessen, gegen wen wir da gespielt haben – Darius Adams war letztes Jahr Topscorer der Beko BBL, Vaughn Duggins dürfte einigen aus seiner Tübinger Zeit noch ein Begriff sein.”, fasst Frank Baum, der sportliche Leiter der TBB Trier das erste Testspiel zusammen.

Adams und Duggins waren es auch, die dem Spiel mit 15 bzw. 22 Punkten den Stempel aufdrückten. Damir Krupalija markierte ebenfalls 15 Punkte.  Topscorer für Trier war Jermaine Anderson mit 12 Punkten, Jermaine Bucknor kam auf 11 Punkte und 8 Rebounds, Stefan Schmidt gelangen 10 Punkte und 7 Rebounds. Vitalis Chikoko machte 6 Punkte und 5 Rebounds in 11 Minuten, er war früh mit 4 Fouls belastet, sah über weite Strecken von der Bank aus zu und musste vorzeitig mit 5 Fouls ausscheiden.

Laurynas Samenas und Andreas Wenzl werden aufgrund leichter Beschwerden zu Beginn der Vorbereitung geschont und sind nicht mit nach Vittel gereist. Neuzugang Adin Vrabac wird heute in Trier eintreffen.

HIER geht es zu den Stats der Partie.

Die TBB Trier trifft heute um 17:00 Uhr auf den Euroleage-Club SIG Strasbourg mit Lou Campbell (früher WALTER Tigers Tübingen), Ali Traoré (früher ALBA BERLIN) und Matt Howard (früher ratiopharm ulm).


Sechs Länder, sechs Spiele

Die TBB Trier ist in die Saisonvorbereitung gestartet. Neben dem obligatorischen Trainingslager in Belgrad stehen insgesamt sechs Tests in verschiedenen europäischen Ländern an. Das Team stellt sich am 31. August 2014 ab 14:00 Uhr im Brunnenhof seinen Fans vor. Saisoneröffnung am 26. September in der Arena Trier gegen Mega Vizura.

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Bis auf Adin Vrabac, der noch mit der Nationalmannschaft Bosnien-Herzegowinas unterwegs ist, sind alle Spieler der TBB Trier in der Moselstadt eingetroffen, die medizinischen Test bei den Teamärzten Dr. Chris Fink und Dr. Friedl Schulz  sind absolviert. Auch Physiotherapeut Jinan Al-Shok und Medical Coach Christoph Müllers haben die Spieler genauestens unter die Lupe genommen – und auch das jährliche Ritual der medizinischen Leistungsdiagnostik im Kölner DSHS Momentum liegt hinter uns. Seit dem 18. August läuft das Mannschaftstraining der TBB Trier. Bereits elf Tage später, am 29. August, steht für die Mannschaft von Henrik Rödl der erste test im französischen Vittel an. Dort geht es am 29. und 30. August in einem Turnier mit vier Mannschaften gegen Strasbourg, Nancy und Reims. Am Sonntag darauf, dem 31. August, ist die große Vorstellungsrunde angesagt: Bucknor, Mönninghoff, Lukovic und Co. präsentieren sich zuerst zum Brunch den Sponsoren der TBB Trier, danach am Nachmittag den Fans im Brunnenhof Trier. Zwischendurch ist sicher Zeit für einen kleinen Abstecher zum Turnier der TBB Streetball Tour 2014 auf dem Simeonstiftplatz.

Am 6. September geht es in die Niederlande, dort bittet mit den Den Helder Kings der Drittplatzierte der niederländischen Liga zum nächsten Test. Von dort geht es direkt weiter ins nächste Nachbarland: Im belgischen Aalst geht es am 7. September gegen Okapi Aalstar.

Am 11. September fliegt die TBB Trier wie gewohnt nach Belgrad, um dort für eine Woche ungestört am Feinschliff zu arbeiten. Das Ergebnis dieser intensiven Vorbereitung zeigt sich dann hoffentlich schon am 20. September im luxemburgischen Dudelange: Dort steht ein Test gegen die Port of Antwerp Giants auf dem Programm.

Den Abschluss der diesjährigen Vorbereitung bildet dann in diesem Jahr ein ganz besonderes Match: Am Freitag, den 26. September findet die offizielle Saisoneröffnung in der Arena Trier statt – und der Gegner ist Marko Lukovics ehemaliges Team Mega Vizura aus der ersten serbischen Liga.

Das erste Heimspiel der Jubiläums-Saison 2014/15 bestreitet die TBB Trier am Freitag, den 3. Oktober um 17:00 Uhr gegen die Basketball Löwen Braunschweig. Der Vorverkauf der Einzeltickets beginnt in den nächsten Tagen. Dauerkarten für die komplette Saison sind bereits erhältlich. HIER geht’s zum Spielplan 2014/15.

 

 


“Trier strickt” – den längsten Fanschal!

Ambitioniertes Projekt zum 25. Erstliga-Jubiläum: die TBB Trier ruft dazu auf, den längsten Fanschal in Basketball-Deutschland zu stricken! – Startschuss für “Trier strickt” am Montag, gewünschte “Schal-Länge”: 2,5 Kilometer! – Grüne und weiße Wolle liegt im Modehaus Marx zur Abholung bereit, alle Infos und die Strickanleitung auf www.trier-strickt.de.

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Die TBB Trier spielt ab dem 3. Oktober zum 25. Mal hintereinander in der höchsten deutschen Spielklasse, der Beko BBL – und das wird mit so einigen spektakulären Aktionen gefeiert. Gewinnspiele, Streetball-Turniere in der Region mit Finale in Trier und eine geplante Ausstellung im Rheinischen Landesmuseum zur Geschichte des Trierer Basketballs sind nur ein Teil des Jubiläums. Das nächste spektakuläre Projekt geht am Montag an den Start: Die TBB Trier will, mit der Hilfe von möglichst vielen UnterstützerInnen, den längsten Fanschal Basketball-Deutschlands stricken. Dieser hätte, passend zur 25, am Ende eine Länge von 2,5 Kilometern, das entspricht der Strecke von der Porta Nigra bis zur Arena Trier, und besteht, natürlich, aus grüner und weißer Wolle.

Was als “schräge Idee” begann, hat mittlerweile Gestalt angenommen und ist vor allem eine Frage der richtigen Logistik und guter Partner: Der Wollhersteller Schachenmayr hat insgesamt 200 Kilogramm grüne und weiße Wolle geliefert, für die Verteilung vor Ort zeichnet der Hauptsponsor der Aktion, das Modehaus Marx an der Trierer Basilika verantwortlich. Geschäftsführerin Karin Kaltenkirchen sagte ohne Zögern ihre Unterstützung zu: “Das ist so eine schöne, verrückte Idee, da wollten wir auf jeden Fall mit von der Partie sein. Dieser 2,5 km lange Schal wird dann für einen kurzen Moment das Highlight unserer großen Strickabteilung sein. 25 Jahre erste Liga ist für Trier eine große Sache, die wir gerne unterstützen. Und mir persönlich liegt ja auch das Stadtmarketing sehr am Herzen, dafür ist eine solche Aktion natürlich genau das richtige.”

Zum Mitstricken aufgerufen sind de facto alle interessierten Triererinnen und Trierer – nicht nur die Basketball-Fans. Im Modehaus Marx liegen 2000 Knäuel Wolle in grün und weiß zur Abholung bereit. Jeder “Mitstricker” wird gebeten, sich auf www.trier-strickt.de zu registrieren. Dann erhält er die Wolle an der Kasse des Modehauses Marx – und wird gebeten, den fertigen “Teil-Schal” möglichst bald zurück zu bringen. Der jeweilige Fortschritt des “Gesamt-Schals” wird auf der Website der TBB Trier graphisch dargestellt. Begleitend sind viele kleine Aktionen geplant, die das Ganze möglichst interaktiv machen sollen. So können sich Mitstricker und Interessierte in der Facebook-Gruppe “Trier strickt” austauschen, dazu wird es auf Instagram die Möglichkeit geben, die eigenen Fortschritte unter dem Hashtag #strickshot publik zu machen.

A propos Fortschritt: Damit am Ende ein einheitlicher Schal entsteht, gibt es mit jedem Knäuel Wolle eine Strickanleitung, die auch auf www.trier-strickt.de nachzulesen ist.

Um mit gutem Beispiel voranzugehen, hat sich die TBB Trier übrigens fachkundiges Coaching gesichert: Helga Israël, 91-jährige Bewohnerin der Seniorenresidenz am Zuckerberg, gab gerne ihr Wissen weiter und machte Grundlagenarbeit mit einem tapferen Vitah Chikoko, der nach einem “anstrengenden Nachmittag” (O-Ton Chikoko) die Grundlage für den längsten Fanschal Basketball-Deutschlands in Händen hielt.

Das fertige Kleidungsstück soll in seiner vollen Länge von 2,5 Kilometern von der Porta Nigra bis zur Arena Trier reichen und auf dieser Strecke durch die Paulinstraße und Herzogenbuscher Straße auch “ausgerollt” werden – am Liebsten vor einem TBB-Spiel und hochgehalten von genügend Fans, so zumindest der Plan.

Die Aktion “Trier strickt” wird außerdem unterstützt von RPR1., bigFM, dem Trierischen Volksfreund, dem Stricknadelhersteller PRYM, der Agentur Kühnen und FiWo Textil.