Highlights vs. Brose Baskets

Ab sofort stellen wir alle wichtigen visuellen Medien-Inhalte zu unseren Heimspielen im Überblick zusammen, produziert von Stream Solutions.

Die schönsten Highlights im Spielbericht:

Der twitter-Rückblick:

Play of the Day und Stimmen zum Spiel:

 

Fotogalerie: (Fotos: Thewalt)

Pressemitteilung zum Spiel

Boxscore & Stats

Re-Stream auf TelekomBasketball

 


DUNK OF THE DAY: Vitah Chikoko

Der Dunkin Donuts Dunk of the day kommt dieses Mal von Vitah Chikoko. Die Hand aus Simbabwe war gegen die Brose Baskets Bamberg Topscorer mit 13 Punkten und 3 Rebounds. Die TBB Trier verlor ihr drittes Heimspiel gegen den Meisterschafts-Mitfavoriten mit 61:74.

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Produktion: Strream Solutions
Schnitt: David Vilter
Redaktion: Chris Schmidt


61:74 gegen Brose Baskets

Die TBB Trier verliert ihr Heimspiel gegen die Brose Baskets aus Bamberg mit 61:74. Chikoko mit 13 Punkten erfolgreichster Trierer, Lukovic mit 8 Punkten und 10 Rebounds. – “Wir haben gekämpft, aber um Bamberg zu schlagen, sind wir noch nicht bereit.”

Am Ende siegte der Favorit deutlich, und der neue Bamberger Coach sagte “Ich bin nicht zufrieden, aber wir machen Fortschritte”. Zufrieden konnte Coach Trinchieri auch allenfalls mit dem Ergebnis sein, denn um ein Haar hätten seine Brose Baskets zugelassen, dass das Spiel im vierten Viertel noch gekippt wäre. Doch wie Henrik Rödl am Ende feststellte, war Trier am Samstag “noch nicht bereit, eine Mannschaft wie Bamberg zu schlagen.”

TBB Trier-Artland Dragons

Dabei war der Start in die Partie ein guter für die Hausherren: 5:0 führten die Trierer gleich zu Beginn, Bamberg wirkte nach dem Auswärtsspiel in Bologna unter der Woche noch etwas müde. Das sollte allerdings die höchste Trierer Führung bleiben, ein an der Seitenlinie tobender Andrea Trinchieri brachte sein Team schnell in die Spur zurück, Trevor Mbakwe und Ryan Thompson verkürzten auf 5:4, die Brose Baskets ziehen vor allem in der Verteidigung das Tempo merklich an. Mit einem Dreier ist es wieder Thompson, der die Bamberger Führung herstellt. Trier kämpfte wacker, musste jedoch viel investieren. Am Ende des ersten Viertels steht es 20:26, Marko Lukovic war pünktlich mit dem Buzzer über die Baseline durchgekommen.

Vitalis Chikoko eröffnete das zweite Viertel mit einem Dunking zum 22:26 – Grund genug für eine Auszeit von Trinchieri, die allerdings nichts half; über lange Sekunden hielt die TBB Trier die Bamberger vom Korb weg, bis Tony Canty mit einem Fuß auf der Dreierlinie traf: 24:26. Trier war wieder drin, kam dann aber nach einem technischen Foul gegen die Trierer Bank wieder aus dem Konzept. Brad Wanamaker verwandelt den fälligen Freiwurf, macht dann zwei weitere Punkte zum 24:29, den Rest besorgte ein vor allem aus der Distanz starker Ryan Thompson. Dennoch hatte man zunächst nicht den Eindruck, als könne Bamberg sich endgültig befreien. Erst eine Sekunde vor der Halbzeitpause gelang es den Brose Baskets ein Ausrufezeichen zu setzen, Carlon Brown trifft den Dreier zum 29:40 – bitter für Trier.

Die Gäste verlegten sich auch im dritten Viertel auf einen Mix aus starker Defense und umspektakulärer Offense – das reichte um den Vorsprung bis zum Viertelende auf 17 auszubauen. Am Bamberger Brett war gegen Theis und Mbakwe nicht allzuviel zu holen. Zum Viertelende dann eine kurze Bamberger Schwächephase – diese wird Trinchieri gemeint haben, als er am Ende von “37 Minuten guter Verteidigung” sprach: Adin Vrabac gelingt im Verbund mit Jermaine Anderson ein Vierpunktspiel (ein Freiwurf von Vrabac, danach der eigene Rebound und ein Dreier), Marko Lukovic setzt direkt danach mit Foul noch einen drauf. Auf einmal sind es vor dem letzten Viertel nur noch zehn Punkte Rückstand, 3598 Zuschauer in Trier glauben kurzzeitig an die Sensation.

Wieder legt Bamberg zum Viertelstart vor, führt mit 46:60, wieder zieht Trier nach – beim 50:60 nimmt Trinchieri die “Zehn-Punkte-aber-nicht-weniger-Auszeit”, Trier kommt tatsächlich wieder in den einstelligen Bereich. Insgesamt bleibt Bamberg zwar zu stabil, als dass Trier das Spiel kippen kann – doch wieder sieht es kurz danach aus, denn die letzten Minuten hatten es in sich: Andrea Trinchieri bekommt ein Technisches Foul, weil er zum wiederholten Mal mitten im Feld stand; Chikoko und Anderson halten die TBB nahe der magischen Zehnpunkte-Marke, Anderson trifft den Dreier zum 58:68. Mathis Mönninghoff weckt nochmals große Hoffnungen, als er seinerseits den Dreier zum 61:69 trifft. 90 Sekunden hätte die TBB noch für die Sensation, doch dafür müsste alles richtig laufen. Das tat es nur für die Gäste, Elias Harris kontert zum 69:72, dann brennt bei den Franken nichts mehr an. Am Ende gewinnt der Meister von 2013, ohne dabei großen Glanz zu versprühen – ein Arbeitssieg für Bamberg, eine verzeihliche Niederlage für hart kämpfende Trierer.

Andrea Trinchieri (Brose Baskets): “Wir hatten eine lange Anreise zu diesem Spiel, weil wir vorher drei Auswärtsspiele in sieben Tagen hatten. Ich glaube, dass wir in der Verteidigung heute das bisher beste Saisonspiel hatten – vielleicht weil wir so viel Zeit zusammen auf der Straße verbracht haben. Wir haben zehn neue Spieler, die müssen zusammen wachsen. Wir haben gewonnen, weil wir heute für 37 oder 38 Minuten solide verteidigt haben. Trier ist ein sehr gefährliches  Team, sie können in drei Minuten ein Spiel drehen – so wie sie es heute fast getan haben. Ich bin nicht zufrieden, aber wir machen Fortschritte.”

Henrik Rödl (TBB Trier): “Glückwunsch an Coach Trinchieri und sein Team. Wir haben heute wieder Lehrgeld gezahlt. Ich muss meinem Kollegen recht geben, Bamberg hat heute die solideste Leistung der bisherigen Saison abgeliefert, hat defensiv sehr gut gestanden, physisch gespielt und wenig Fehler gemacht, viel Ballkontrolle in der Offense. Für uns war es sehr schwer, dieses Spiel für uns zu entscheiden, wir hatten Chancen dazu. Aber um so ein Spiel zu drehen, müssen offene Würfe reinfallen, man darf auch keine Freiwürfe liegen lassen. Mit so einem Spiel kann man so eine Mannschaft nicht schlagen. Meine Mannschaft hat gekämpft, wie immer, aber um Bamberg zu schlagen, sind wir noch nicht bereit. Der Sieg geht in Ordnung, wir müssen stabiler werden, aber wir sind noch am Anfang der Saison und arbeiten hart daran – das nächste Spiel gegen Crailsheim ist sehr wichtig für uns.”

Harris (4), Canty (2), Dahlem (n.e.), Lukovic (8 / 10 Rebounds), Schmidt (3), Fritzen (n.e.), Mönninghoff (11), Chikoko (13), Vrabac (1), Leonhardt (n.e.), Bucknor (8), Anderson (11).
Rebounds:  35:40.

Zuschauer: 3598.


Neues Trikotsponsor-Konzept

Neue Wege im Trikotsponsoring: TBB Trier verkauft Trikotfläche mehrmals pro Saison. – Erster Abnehmer mit Römerstrom bereits gefunden. – “Wir freuen uns sehr, dass unsere Partner diese Idee mit tragen!” –  Offene Spiele sind noch zu buchen.

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Manchmal muss man um die Ecke denken: Die TBB Trier stand zu Beginn der Saison 2014/15 vor der Situation, dass der Vertrag mit dem bestehenden Trikotsponsor aufgelöst wurde. Ein finanzieller Schaden entstand nicht, da der Vertrag ursprünglich gültig war und man sich mit dem betreffenden Partner einig werden konnte. Dennoch war die prominente Werbefläche auf dem Trikot erstmal blank und ein Nachfolger für die gesamte Saison kurzfristig nicht in Sicht.

In enger Zusammenarbeit mit ihrem Austatter PEAK ist es den Verantwortlichen der TBB Trier jetzt gelungen, aus der Not eine Tugend zu machen: Die Brustfläche der TBB-Trikots ist auch für kürzere Zeiträume als die gesamte Saison verkäuflich. Die “Mindestabnahme” für Sponsoren liegt bei zwei Spielen  - einmal Heim, einmal Auswärts. Längere Zeiträume sind natürlich auch möglich.

Den Anfang machen die Stadtwerke Trier mit ihrer Marke Römerstrom, die Marketingagentur PYRAMID SPORTS MARKETING hat bereits weitere Partner akquiriert, die sich die Brustfläche für mehrere Spiele gesichert haben.

Sebastian Merten, Geschäftsführer der TBB Trier: “Wir sind sehr froh, dass wir die Trikotfläche auf diesem Weg vermarkten können. Ich möchte mich auf diesem Wege bei unseren bestehenden Partnern bedanken, die diese Idee mit tragen und bereits kurzfristig das Trikot gebucht haben.”

Weitere Abschlüsse werden sicher noch folgen, es sind auch noch Spiele zu haben. Interessenten an einer der prominentesten Werbeflächen (inklusive TV-Zeit) können sich an Armin Margardt (Vorstand der PYRAMID SPORTS MARKETING SE) unter info@psm.lu wenden.


TBB U16: Saisonauftakt am Sonntag

U16 der TBB Trier startet mit einem Heimspiel gegen die Junior Baskets Rhein Neckar in die JBBL-Saison. – Tip Off am Sonntag, 11:30 Uhr in der AVG/MPG-Halle.  - “Wir müssen umsetzen, was wir uns vorgenommen haben. Damit haben wir eine Chance.”

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Die Vorbereitung für die U16 der TBB Trier war lang, sie ging über einige Testspiele und -turniere, in denen Coach Simon Frey viel probieren konnte – und in denen die Spieler, von denen viele neu im JBBL-Kader stehen, Zeit hatten, sich einzugewöhnen. Am Sonntag nun zählt es: Mit den Junior Baskets Rhein Neckar kommt der erste Pflichtspiel-Gegner in die AVG/MPG-Halle. Ein Gegner, mit dem sich Simon Frey nicht wirklich beschäftigen will: “Wir müssen hauptsächlich auf uns achten – wie genau der Gegner spielt, ist im Vorfeld nicht so wichtig, das werden wir sehen. Ich erwarte, dass wir umsetzen, was wir uns vorgenommen und im Training erarbeitet haben – dass wir UNSEREN Plan einhalten. Dann haben wir eine Chance.”

Und dieser Plan sieht das vor, was Frey auch schon in den Tests mit seinen Jungs gespielt hat: Hohes Tempo, nach Möglichkeit über die volle Spielzeit, aggressive Defense und “nie aufgeben.”

“Die Tests haben gezeigt, dass wir mithalten können – wir müssen kontinuierlich daran arbeiten, dass es auch für 40 Minuten reicht”, sagt Frey. “Wir haben sicher noch einiges zu tun, aber wir sind auf einem guten Weg.” Der 23-jährige, der die Mannschaft im Frühsommer übernommen hatte, mahnt aber auch zum Realismus: “Für viele ist es das erste Spiel in der JBBL – von den Neuen können wir natürlich nicht zuviel erwarten. Wir müssen uns an dieses Niveau gewöhnen. Aber ich bin nach der Vorbereitung zuversichtlich.”

Tip Off in der AVG/MPG-Halle ist am Sonntag um 11:30 Uhr. Der Eintritt ist frei.

HIER geht’s zum Kader der U16.


TBB Trier empfängt Brose Baskets

Die TBB Trier trifft am fünften Spieltag der Beko BBL-Saison 2014/15 auf den Titelkandidaten Brose Baskets aus Bamberg– Spielbeginn am Samstag, 18. Oktober um 20:30 Uhr – “Diese Mannschaft ist gespickt mit individuellem Talent – ich hoffe, es dauert noch ein wenig, bis sie endgültig zusammenfinden.” – Liveübertragung auf Telekom Basketball. - Volksbank Trier unterstützt im Rahmen der Aktion “BE GREEN!” die Jugendarbeit der TBB Trier mit 50 Cent pro grün gekleidetem Besucher! – Tickets: Hotlines 0651-9790777 und 00352-20301011, www.tbb-trier.de/tickets sowie an über 500 Vorverkaufsstellen von Ticket Regional. 

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Das nächste Heimspiel für die TBB Trier steht am Samstag um 20:30 Uhr an – und wieder geht es zu Hause gegen einen extrem starken Favoriten: Die Brose Baskets aus Bamberg kommen. Zuletzt hatte die TBB in der heimischen Arena mit den Artland Dragons aus Quakenbrück gut mitgehalten, am Ende den kaltschnäuzigen Tabellenführer aber ziehen lassen müssen (69:77). Am vergangenen Sonntag folgte dann ein “Vier-Punkte-Spiel” beim Aufsteiger Göttingen. Die TBB Trier behielt die Nerven und kippte das hart umkämpfte Spiel im vierten Viertel zu ihren Gunsten: 73:87 hieß es am Ende für die Mannschaft von Henrik Rödl.

Nun also die Brose Baskets – und die haben einiges hinter sich. Die Nachrichten aus Bamberg tönten wie Paukenschläge durch die vergangene Sommerpause: Erfolgscoach Chris Fleming, der Mann, der die Brose Baskets zu vier Meistertiteln in Folge geführt hatte, der den Threepeat, also drei Doubles aus Meistertitel und Pokalsieg hintereinander, möglich gemacht hatte, würde nach dem Sommer nicht nach Franken zurückkehren. Die Gründe waren naheliegend, immerhin waren die erfolgsverwöhnten Brose Baskets in der Saison 2013/14 früh aus den europäischen Wettbewerben ausgeschieden, hatten das Pokalfinale verpasst und waren im Playoff-Viertelfinale an den Artland Dragons gescheitert. Dass danach aber SO gründlich unstrukturiert werden würde, kam doch überraschend.

Mit Fleming verließen fast alle bisherigen Spieler Bamberg, darunter altgediente Haudegen und Publikumslieblinge wie Anton Gavel (wechselte zum FC Bayern München) John Goldsberry und Casey Jacobsen (beendeten beide die Karriere). Ex-Trierer Maik Zirbes schloss sich Roter Stern Belgrad an, Assist-König Jared Jordan ging nach Spanien.

Neben dem Parkett änderte sich ebenfalls eine wichtige Personalie: Wolfgang Heyder, der langjährige “Macher” der Brose Baskets trat vom Amt des Geschäftsführers zurück, gab später auch den Posten des Sportdirektors ab und kümmert sich jetzt hauptberuflich um das Bamberger Nachwuchsprogramm. Die oft überstrapazierte Redensart vom “Ende einer Ära” trifft hier vollkommen zu – in Bamberg blieb diesen Sommer kein Stein auf dem anderen.

Folgerichtig gibt es einen bis auf zwei Spieler komplett neuen Kader. An Bord geblieben ist Karsten Tadda, Nationalspieler und starker Verteidiger – er ist damit der letzte Spieler, der noch mit Bamberg Meister wurde. Ebenfalls noch da ist Elias Harris, der im Dezember 2013 von den LA Lakers an die Regnitz kam.

Was an Spielern neu dazu kam, ist europäisches Topniveau und absolut dazu geeignet, die Saison 2013/14 vergessen zu machen – sonst wäre der Umbruch auch nichts wert. Mit Carlon Brown kam ein Shooting Guard mit NBA-Ambitionen von Hapoel Tel Aviv, mit Brad Wanamaker einer der besten Scorer und Vorbereiter aus der ersten italienischen Liga. Browns Statistiken bleiben noch ein wenig hinter den Erwartungen zurück (9.5 Punkte, 37,5% Trefferquote), er konnte aber verletzungsbedingt auch erst zwei Spiele absolvieren. Wanamaker dagegen ist bereits eingeschlagen: Er ist mit 15 Punkten Bambergs Topscorer, verteilt dabei noch 4.8 Vorlagen. Ebenfalls neu sind Ryan Thompson (kam aus Oostende) und der lettische Scharfschütze Janis Strelnieks, der zuvor in Kiev und St. Petersburg aktiv war.

Auch auf den großen Positionen hatte Bamberg einen klangvollen Einkaufszettel. Power Forward Josh Duncan, der beste Dreierschütze der israelischen Liga, verletzte sich allerdings noch in der Vorbereitung und wird derzeit von Mindaugas Katelynas vertreten. Auf der Centerposition lauert mit Trevor Mbakwe ein ausgewiesenes “Blockmonster” auf den Ball – eine Topverpflichtung von Virtus Roma. Einer der spannendsten Transfers der Brose Baskets betrifft allerdings einen jungen Deutschen: Daniel Theis wechselte aus Ulm nach Bamberg, der Power Forward zählt im Moment zu den besten deutschen Spielern in der Liga und legt in Bamberg 11.8 Punkte und starke 6.5 Rebounds auf.

Trinchieri_250Und der Coach? Der heißt mittlerweile Andrea Trinchieri, stammt aus Mailand und führte zuletzt Unics Kazan ins Finale des Eurocup. Und ist ganz offenbar ein Freund der klaren Worte: Als Bamberg nach Verlängerung mit 77:66 gegen Braunschweig verlor und dabei die Overtime mit 0:11 abgab, nannte Trinchieri seine Mannschaft “unreif und naiv” – eine temperamentvolle Wortwahl für einen richtig teuren Kader. Abgesehen von diesem Ausrutscher kann man sagen “es läuft” für die Bamberger: Tabellenplatz 5 nach zwei überzeugenden Siegen gegen Tübingen und Hagen und einem hauchdünnen 83:82 gegen Bremerhaven zum Auftakt. Die Ziele sind allerdings klar gesteckt: Mindestens um die Meisterschaft mitspielen.

Rödl_Auszeit_590Das ist auch der TBB Trier klar: “Bamberg hat eine Mannschaft, die für den Europacup konzipiert ist. Durch die vielen neuen Spieler, waren sie vielleicht in der Anfangsphase noch nicht so eingespielt waren. Aber sie sind mit großkalibrigem individuellem Talent ausgestattet. Sie gehören sicher zu den Top 4 der Liga. Einen herauszuheben ist quasi unmöglich, ob der jetzt Carlon Brown oder Ryan Thompson heißt – das geht durch die ganze Liste.”, sagt Henrik Rödl. “Jedes Spiel hilft ihnen, sich zu finden. Ich bin sicher, dass ihnen demnächst solche Ausrutscher wie in Braunschweig nicht mehr passieren – und hoffe natürlich, dass das noch ein bisschen dauert.”

Um den Favoriten zumindest zu  ärgern, stehen Henrik Rödl alle Spieler zur Verfügung. “Vitah Chikoko ist nach seiner Ellbogenprellung aus dem Spiel in Göttingen voll einsatzfähig. Dementsprechend hatten wir eine gute Trainingswoche und freuen uns auf das Heimspiel.”

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Trier strickt Rekordschal!

Längster Fanschal Basketball-Deutschlands mit 2660 Metern Gesamtlänge – Zusammenfügen der Einzelteile beim “Näh In” am Donnerstag – Alle Mitstricker zum Heimspiel am 15. November gegen Bayreuth eingeladen.

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Aus einer verrückten Idee zum 25jährigen Jubiläum der TBB Trier ist eine Massenbewegung geworden: innerhalb von nur acht Wochen haben rund 1000 Menschen aus Trier, der Großregion und ganz Deutschland für die TBB Trier den längsten Basketball-Fanschal Deutschlands gestrickt. Am Mittwoch, 15. Oktober, ist die magische Zahl von 2500 Metern Schal überschritten worden. Fünfzehn voll gepackte Kisten lagern nun beim Modehaus Marx, dem Hauptsponsor von TRIER STRICKT. Die Geschäftsführerin Karin Kaltenkirchen ist überwältigt: “Ich bin sehr begeistert und möchte mich bei der TBB Trier für die tolle Idee bedanken. Unabhängig vom nun erreichten Ziel war es toll, was diese Aktion bewegt hat – allein die vielen Gespräche, die ich geführt habe und wie viele Menschen dadurch auch erst ins Gespräch gekommen sind! Wir waren mit unserem Haus sehr gerne dabei.”

Und noch gibt es Einiges zu tun, denn die Einzelstücke müssen jetzt zum Rekordschal zusammengesetzt werden. Dazu findet am 16. Oktober ab 19:00 Uhr ein “Näh-In” im Modehaus Marx statt, bei dem jeder mithelfen kann, die über 2000 Schals von Hand zusammenzunähen. große Vorerfahrung ist dazu nicht nötig, zur besseren Planung wird allerdings um vorherige Anmeldung via eMail an mail@trier-strickt.de gebeten.

Unter den “Strickpaten” waren auch einige Prominente, wie die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer, Triers Oberbürgermeister und Schirmherr Klaus Jensen, Helmut Leyendecker oder die Basketballkommentatoren Frank Buschmann und Mike Körner. Den größten Anteil am Rekordschal leisteten jedoch die Bewohner/innen und Mitarbeiter vom Seniorenhaus “Zur Buche”, die allein 88 Schals gestrickt haben. Die Lebenshilfe Trier, steuerte bisher 62 Schals bei – beim Charity-Partner der TBB wurde sogar in Kindergärten mitgestrickt.

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PYRAMIDE SPORTS MARKETING SE, die Vertriebs -und Marketingagentur der TBB Trier, hat die Aktion umgesetzt, Projektverantwortlicher war Chris Schmidt: “Wir sind wirklich überwältigt welche Kreise die Aktion gezogen hat, TRIER STRICKT ist schnell zum Stadtgespräch geworden. Egal ob Jung oder Alt – alle waren mit Begeisterung dabei! Durch diese Eigendynamik war die Wolle so schnell vergriffen, dass wir gar nicht mehr weiter dafür werben mussten.”

Die TBB Trier dankt allen Teilnehmern für ihr Engagement. “Wir haben über diese Aktion viele Menschen erreicht, die sich vorher nie mit Basketball beschäftigt haben und jetzt etwas Positives mit der TBB Trier verbinden. Wenn man bedenkt, dass selbst geübte Menschen mindestens 3-4 Stunden an einem Schal stricken, dann wird einem erst bewusst, wie viel Freizeit und Herzblut hier für unseren Verein investiert wurde. Dafür möchte ich mich ganz herzlich bedanken”, freut sich TBB Geschäftsführer Sebastian Merten, der genau wie Vorstand Sascha Beitzel und das gesamte Office der TBB Trier die Aktion tatkräftig unterstützt hat.

Als kleines Dankeschön lädt die TBB Trier alle Teilnehmer, die einen Fanschal gestrickt und beim Modehaus Marx abgegeben haben, zum Heimspiel am 15. November gegen medi bayreuth ein (Sprungball: 20:30 Uhr).
Die Karten können per eMail an mail@trier-strickt.de reserviert werden.

Das Finale von TRIER STRICKT ist ebenfalls am 15. November geplant, dann soll der Rekordschal von der Porta Nigra bis zur Spielstätte der TBB, der Arena Trier hochgehalten werden. Entsprechende Gespräche mit der Stadtverwaltung, dem Straßenverkehrsamt und der Polizei für die notwendigen Genehmigungen und Maßnahmen laufen. Anschließend werden Teile des Rekordschals in der großen Ausstellung zur Geschichte des Trierer Basketballs im Rheinischen Landesmuseum in Trier zu sehen sein.

Die Aktion TRIER STRICKT im Netz: www.trier-strickt.de
HIER geht’s zur offenen Facebookgruppe zur Aktion.


U19: Auftaktniederlage gegen Urspring

TBB U19 verliert auswärts in Urspring gegen körperlich überlegene Gastgeber – “Die Einstellung hat gestimmt”.

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Am letzten Sonntag war die U19 der TBB Trier mit einem schweren Auswärtsspiel in Urspring in die Saison gestartet. Erwartungsgemäß spielten die Gastgeber ihre Reboundüberlegenheit aus – da halfen auch 19 Punkte von Luca Breu und 7 Assists von Rupert Hennen nichts. “Körperlänge hat im Basketball gewisse Vorteile”, konstatierte Josip Bosnjak lapidar – sein größter Spieler ist 2,01 Meter groß, Urspring hat gleich zwei Spieler mit 2.08 Meter auf dem Bogen. Entsprechend endete das Reboundduell mit 49:26 ebenso deutlich wie das Spiel: Die TBB U 19 verlor mit 76:59. Aber: “Die Einstellung hat gestimmt, das Teamplay war in Ordnung – es gibt keinen Grund jetzt die Köpfe hängen zu lassen.”, so Bosnjak weiter.


Auswärtssieg! 73:87 in Göttingen!

Die TBB Trier behält in einem hart umkämpften Spiel die Nerven und besiegt die BG Göttingen dank eines starken Schlussviertels vor 2621 Zuschauern mit 73:87. Topscorer war Mathis Mönninghoff mit 19 Punkten und 5/8 Dreiern. Ricky Harris gelangen 18 Punkte. – “Wir sind mit dem Kopf im Spiel geblieben und hatten nach hinten raus mehr Energie.” – Wermutstropfen: Vitah Chikoko verletzte sich am Ellenbogen, eine Diagnose steht noch aus. 

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Foto: Swen Pförtner.

 

Die Partie begann ihrer Wichtigkeit entsprechend: Nervös. Beide Teams wussten, dass es hier gleich um vier Punkte für den Klassenerhalt auf einmal gehen würde – und so punktete der Tabellenzehnte Trier gegen den Tabellenzwölften Göttingen erst nach über neunzig Sekunden. Vor 2621 Zuschauern, die allerdings nach deutlich mehr klangen, netzte Jermaine Anderson einen Freiwurf zum 1:0 ein. Es entwickelte sich ein Spiel auf absoluter Augenhöhe: Harper Kamp für Göttingen und Stefan Schmidt für Trier waren die Männer der ersten Minuten, jeweils gesucht und gefunden von ihren Point Guards Khalid El-Amin und Jermaine Anderson. Den besseren Start hatten dabei die “Veilchen” aus Göttingen, die mit vier Punkten von Kamp das 7:3 markierten. Doch Trier blieb cool, agierte als Kollektiv und glich immer wieder aus: 7:7, 9:9, 15:15. Göttingens Antworten hießen Kamp oder El-Amin: Triers Ricky Harris zieht schön zum Korb und legt zum 15:17 ein, El-Amin trifft den Dreier zum 18:17. Am Ende eines kurzweiligen ersten Viertels stand ein gerechtes 20:20 auf der Anzeigetafel.

Wieder sind es die Hausherren, die den bessern Viertelstart erwischen: Jamal Boykin macht vier Punkte in Folge, Trier kommt nicht zu Abschlüssen. Henrik Rödl nimmt beim Stand von 24:20 seine erste Auszeit. Die fruchtet zunächst nicht: Khalid El-Amin gelingt zweimal hintereinander dieselbe Bewegung über die Baseline, der EX-NBA-Profi setzt seine Mannschaft erstmals weiter ab, es steht 30:22. Doch Trier behält wieder die Nerven, schaltet um auf Zonenverteidigung, und die ist für Ballgewinne und Defensivrebounds gut. Am offensiven Brett übernahm jetzt Vitah Chikoko die Regie, war in der Göttinger Zone immer anspielbar. So verkürzte Trier erst auf 33:31 und ging dann mit dem nötigen Selbstvertrauen zu Werke: Ein Dreier von Mönninghoff zum 35:34, danach schickt Mönninghoff Bucknor per langem Pass in den Fastbreak, der Kanadier bedankt sich mit der 35:36-Führung – Auszeit Göttingen, noch zwei Minuten bis zur Halbzeitpause. Trier machte in dieser Phase deutlich mehr Druck, das Viertelende gehörte dennoch den Hausherren: Khalid El-Amin findet mit einem cleveren Durchstecker Harper Kamp, der legt mit dem Buzzer ein zum 41:38 – immer noch hauchdünn.

Wichtiges Thema in der TBB-Kabine: Die eigene Reboundarbeit und die damit verbundene bisherige Überlegenheit der Göttinger unter den Körben. Der Effekt war deutlich zu erkennen: Triers big men packten härter zu, gestatteten Kamp und Co. weniger. Offensiv lief im dritten Viertel zunächst viel von außen – mit Erfolg: Jermaine Bucknor und Mathis Mönninghoff trafen von jenseits der 6,75 Meter, es stand 45:46. Mönninghoff drückte der Partie jetzt seinen Stempel auf, einerseits mit guter Defensivarbeit gegen Veichen-Star und Publikumsliebling El-Amin, andererseits mit drei Dreiern in Folge. Beim Stand von 52:56 nimmt Göttingen die Auszeit, erfolglos. Trier arbeitete immer noch deutlich besser im Rebound als zu Beginn der Partie, und Mönninghoff profitierte weiter davon. Ein weiterer Dreier des 22-jährigen und ein Steal mit eigenem Fastbreak bedeuten das 54:61, Trier kann sich erstmals absetzen. Doch auch Göttingen ließ sich nicht so einfach abschütteln, zwei Dreier von El-Amin verringern den Rückstand wieder, es steht 60:61 und ein sichtlich erregter Henrik Rödl nimmt die nächste Auszeit. Mit einer knappen 65:66-Führung für die Gäste ging es in die letzte Runde.

Trier wollte die Entscheidung jetzt erzwingen – und diesmal ging wieder ein anderer voran: Ricky Harris markierte neun seiner insgesamt 18 Punkte im letzten Abschnitt, trug Trier quasi im Alleingang durch diese kritische Phase. Ob gegen zwei Mann über die Baseline zum 65:70 oder mit Freiwürfen zum 67:72, Harris brachte Energie aufs Parkett, die Göttingen zunehmend auszugehen schien. Eine weiterhin konsequente Trierer Verteidigung erzwang jetzt auch Göttinger Ballverluste. Jermaine Bucknor markierte per Dreier erstmals eine zweistellige Führung für Trier (67:77), ab jetzt kippte das Spiel unerbittlich in Richtung der Gäste. Nach dem 67:82 durch einen wunderschönen Baby Hook von Stefan Schmidt folgt noch eine Göttinger Auszeit, wieder spielt Trier danach unbeeindruckt eine gute Zonenverteidigung. Das reichte, Mönninghoff und David Godbold trafen noch je einen Dreier, dann stand das Endergebnis fest: Die TBB Trier gewinnt, letztlich souverän, mit 73:87 beim Aufsteiger BG Göttingen.

Henrik Rödl, Headcoach TBB Trier: “Das war ein sehr wichtiger Sieg für uns, der erste Auswärtssieg der Saison, der zudem in eine sehr schwierige Phase fällt. Der enge Spielplan trifft vor allem Teams wie uns und Göttingen, die mit engem Budget planen müssen. Es war eine Frage der Kraft, davon hatten wir am Ende vielleicht ein bisschen  mehr. Ich bin daher sehr froh, dass wir diesen Sieg holen konnten – hier in Göttingen werden noch einige Mannschaften stolpern.” 

Johan Roijakkers, Headcoach BG Göttingen: “Glückwunsch an die TBB Trier, dieser Sieg war wohlverdient. Sie hatten am Ende einfach mehr Sprit im Tank, sind zudem sehr aggressiv und sehr gut gecoacht hier aufgetreten. Bei uns haben zwei wichtige Spieler gefehlt, um hier mitzuhalten, geschweige denn zu gewinnen, der Rest musste insgesamt zuviele Minuten gehen. Der Sieg ist absolut in Ordnung.”

HIER geht’s zur Statistikseite der Beko BBL.

Harris (18), Canty (0), Lukovic (8), Schmidt (8/7), Fritzen (n.e.), Mönninghoff (19), Chikoko (11), Vrabac (0), Bucknor (15/6), Anderson (8 / 8 Assists).
Rebounds: 36:29 für Göttingen.
Zuschauer: 2621.


TBB II schlägt Crailsheim nach Verlängerung

Die TBB Trier II hat nach drei Niederlagen in Folge das erste Erfolgserlebnis: Die Mannschaft von Josip Bosnjak schlug am Samstag den bisher unbesiegten TSV Crailsheim II in einer hochspannenden Partie mit 67:65 nach Verlängerung. Beste Trierer waren Luca Breu mit 16 Punkten und Kilian Dietz mit 13 Punkten und 7 Rebounds. Benedikt Breiling kratzte mit 10 Punkten und 9 Rebounds am Double-Double.

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Josip Bosnjak ist zufrieden mit seiner Mannschaft. “Die längere Bank hat heute den Unterschied gemacht, wir konnten 11 Spieler einsetzen und hatten so am Ende mehr Kraft, auch für die Verlängerung, so Josip Bosnjak. In der Overtime ging Trier schnell mit 5 Punkten in Führung – das reichte am Ende.

Breu (16), , Hennen (2), Maisel (3), Dietz (13/7), Dahlem (7), T. Leonhardt (10/5), Befort (0/3), Ensch (6), Fritzen (0/3), Hopp (0), Breiling (10/9), E. Leonhardt (0).
Rebounds: 37:41.

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