TBB II: Rückrundenstart gegen Limburg

Die TBB II tritt am Sonntag zuhause gegen die EVL Baskets Limburg an. Die Trierer wollen alles dafür tun, das Jahr mit einem Sieg abzuschließen. Sprungball in der AVG/MPG-Halle ist um 16:00 Uhr.

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Am Sonntag steht für die TBB II das letzte Spiel im Jahr 2014 statt. Um 16:00 Uhr sind die EVL Baskets Limburg zu Gast in der AVG/MPG-Halle. Gleichzeitig ist es das erste Spiel der Rückrunde.

Das Hinspiel gegen Limburg ging mit 92:72 verloren, wobei TBB-Trainer Josip Bosnjak relativiert: „Das Spiel hat nicht die richtige Leistung der beiden Teams widergespiegelt.“

Die Hinrunde wurde mit fünf Siegen und acht Niederlagen auf Platz 9 abgeschlossen, ein durchaus zufriedenstellendes Zwischenergebnis, dafür dass im Sommer einige Leistungsträger das Team verlassen haben. „Wir wollen, dass der zweite Teil der Saison besser wird als der erste“, erklärt Bosnjak. „Deshalb wollen wir natürlich mit einem Heimsieg starten.“

Die Baskets stehen mit sieben Siegen auf dem sechsten Tabellenplatz. Am letzten Spieltag gelang den Hessen eine beeindruckende Aufholjagd. Gegen Kaiserslautern lag man bereits mit 20 Punkten zurück und konnte die Partie am Ende noch drehen.

Die Limburger haben den Topscorer der Liga in ihren Reihen. Paul Dick erzielt bisher 22,8 Punkte pro Spiel, dazu sammelt er noch 5,4 Rebounds und verteilt 3,9 Assists. Mit Anthony Miller haben die Baskets einen weiteren Topspieler in ihren Reihen. Er kommt auf 16,5 Punkte und 2,8 Assists. Seit zwei Spielen ist eine weiterer talentierter Spieler mit im Team. Dzenis Sogolj, Bosnier mit schwedischem Pass, wechselte nach Limburg und kommt bisher auf 15 Punkte und 6,5 Rebounds

Josip Bosnjak: „Limburg ist ein gutes Mittelfeld-Team, sie sind sehr unangenehm zu spielen, weil sie individuell sehr stark sind. Wir waren letzte Woche gegen Konstanz ganz nah am Sieg, am Sonntag wollen wir den nächsten Schritt machen. Wenn wir als Mannschaft auftreten, haben wir eine Siegeschance gegen die starken Einzelspieler. Wir müssen besonders auf Paul Dick achten. Limburg hat am letzten Spieltag große Moral bewiesen, wir sind gewarnt.“

Neu seit dieser Saison: In der AVG/MPG-Halle gibt es kostenlos Sandwichs und Cookies, gesponsert von TBB-Partner Subway Trier. Der Eintritt ist frei.


Heimsieg! 75:62 gegen Hagen!

Vor großer Kulisse von 4125 Zuschauern schlägt die TBB Trier den Tabellennachbarn Phoenix Hagen mit 75:62. – Das junge Trierer Team ließ sich nicht von Hagens hektischer Spielweise anstecken und spielte im dritten Viertel und in der Schlussphase seine Stärken aus. Hagens 62 Punkte sind die schlechteste Ausbeute der Gäste in dieser Saison. Adin Vrabac Topscorer mit 15 Punkten. 

TBB Trier-Phoenix Hagen

Da war es wieder, das Duell der Systeme: Hier die Trierer Zonenverteidigung, die Tempokontrolle, das Wegnehmen von guten Offensivoptionen der gegnerischen Mannschaft. Dort das Hagener Run-and-Gun – schnell abschließen, möglichst viele erste Chancen erhalten, durch Offensivrebounds auch möglichst viele zweite, den Gegner durch schnelle Beine nerven. Seit dem Hagener Aufstieg 2009 beziehungsweise seit dem Beginn der “Ära Rödl” in Trier geht das zweimal im Jahr so – und jedes Mal ergibt es ein hochinteressantes Basketeballspiel. So auch in diesem Jahr.

Positives bereits vor dem ersten Sprungball: Trier kann den steigenden Zuschauerschnitt von über 4000 pro Partie bestätigen – 4.125 Besucher sehen das Spiel gegen Hagen. Dabei muss die TBB ohne die verletzten Ricky Harris (anhaltende Rückenbeschwerden) und Tony Canty (“Nackenschlag” aus dem Bremerhaven-Spiel) auskommen, zieht aber trotzdem von Anfang an ihre Zonenverteidigung hoch. Und die zeigt gleich Wirkung: Nach dem Dreier von David Bell zum 2:3 bekommt Hagen keine guten Würfe mehr angeboten, Trier steht gut. Zudem arbeitet die TBB sehr engagiert im Rebound, erarbeitet sich die zweiten Chancen, die Hagen gerne hätte. Die Intensität und das Tempo stimmen auf Trierer Seite: Stefan Schmidt bedient Vitalis Chikoko zum 6:3; Adin Vrabac verwirft zwar zwei Freiwürfe, erkömpftsich aber den Ball zurück und ermöglicht wieder Chikoko das 8:5. So zieht Trier nach zwei Freieren von Mathis Mönninghoff und Jermaine Anderson bis auf 14:9 davon – ein gelungener Start. Doch Hagen antwortet: Niklas Geske trifft den Dreier und Urule Igbavboa, dessen Einsatz wegen Rückenproblemen fraglich gewesen war, attackiert das Trierer Brett zum 14:16. Zum Viertelende trifft Dennis Kramer nach schönem Anspiel von Adin Vrabac zum 16:16-Ausgleich.

Auf Trierer Seite drückte jetzt Youngster Adin Vrabac dem Spiel seinen Stempel auf, der Bosnier glänzte als Vorbereiter, Rebounder und Scorer – wie beim 20:18, einem schönen coast-to-coast-Dribbling nach eigenem Rebound, mit Energie abgeschlossen. Hagen wirkte fahrig, verzettelte sich oft im eigenen Tempo und traf vor allem seine Distanzwürfe nicht. Das brachte die Trierer zwar voran, richtig absetzen konnten die Hausherren sich indes nicht. Auch eine 31:24-Führung nach dem Dreier von Jermaine Bucknor konnte Hagen kontern, bis zur Halbzeit haben die Feuervögel sich wieder auf 35:34 herangemogelt. Trier fehlte bisher noch die Deutlichkeit. Die Richtung stimmte allerdings, bereits zur Halbzeit ging das Reboundduell mit 22:16 an die Mosel.

Auch in die zweite Hälfte startete Trier mit viel Energie, ein Dreipunktspiel von Vrabac bedeutet das 38:34. Trier arbeitete jetzt gründlicher, Bucknor mit zwei Dreiern und Lukovic bauen die Führung mit 51:41 erstmals zweistellig aus. Am Ende eines starken Trierer Viertels steht es 54:43, die Gastgeber gewannen langsam aber sicher die Oberhand.

Doch Hagen war, natürlich, noch nicht weg: David Bell, bis dahin von der Trierer Defense ordentlich kaltgestellt, begann mit einem Dreier zum 54:46, ließ kurz darauf einen weiteren zum 56:51 folgen. Als Keith Ramsey weiter auf 56:54 verkürzte, wurde es kritisch – gegen Hagen kann so ein Spiel blitzschnell umschlagen. Es war, nach starken Vorstellungen verschiedener Trierer Spieler, schließlich Jermaine Anderson, der Trier auf die Zielgerade brachte: Erst trifft der Trierer Point Guard drei Freiwürfe zum 59:54, dann zwei Dreier – das 70:61 ist dir Vorentscheidung. Die TBB ließ sich das Spiel nicht mehr nehmen, an der Freiwurflinie entsteht der Endstand von 75:62. Für Trier ist das nach den gewonnen Spielen gegen Bayreuth und den FC Bayern der dritte Heimsieg in Folge.

Für Trier: Dahlem (n.e.), Lukovic (13), Schmidt (0), Fritzen (n.e.), Mönninghoff (7), Samenas (0), Chikoko (11), Vrabac (15), Leonhardt (n.e.), Bucknor (13), Kramer (2), Anderson (14).

Rebounds: 43:33.
Zuschauer: 4125.

Henrik Rödl (TBB Trier): “Das war ein extrem schweres Spiel. Hagen spielt unorthodox, sie können sehr gut werfen, rebounden gut. 13 Punkte Differenz ist zu viel. Es war sehr knapp, wir konnten den Abstand erst am Ende größer machen, als er eigentlich war. Hagen hat in den letzten Wochen stark gespielt, aber ähnlich wie wir Spiele liegen lassen. Aber wir haben heute in der Verteidigung gut gestanden. Insgesamt bin ich sehr glücklich über den Sieg. Es ist korrekt, Jermaine Anderson hervorzuheben, der uns am Schluss mit seiner Ruhe und den wichtigen Dreiern sehr geholfen hat.”

Ingo Freyer (Phoenix Hagen): “Glückwunsch an Henrik und sein Team. Am Ende haben sie das Spiel verdient gewonnen. Wir hatten uns eingestellt auf diese Trierer Zone, das hat über weite Strecken geklappt. Dadurch haben sie uns aber unser Spiel weggenommen, weil wir nicht so schnell spielen konnten, wie gewohnt. Trotzdem waren wir im letzten Viertel immer noch im Spiel. Es gingen Runs hin und her, aber Trier konnte nicht wegziehen. Als wir eine gute Phase hatten, war Anderson der entscheidende Faktor. Er trifft Freiwürfe, läuft heiß, schießt zwei Dreier und entscheidet das Spiel für Trier. Daher war es verdient. Wir müssen jetzt weiter nach vorn kommen und müssen bis zum ALLSTAR DAY noch Spiele gewinnen, um weiter dran zu bleiben.”


Morgen: TBB Trier empfängt Phoenix Hagen

TBB Trier trifft am Freitag, 19. Dezember um 20:00 Uhr auf Phoenix Hagen – “Wir müssen hellwach in dieses Spiel gehen – Liveübertragung auf telekombasketball.de ab 19:45 Uhr – Volksbank Trier unterstützt im Rahmen der Aktion “BE GREEN!” die Jugendarbeit der TBB Trier mit 50 Cent pro grün gekleidetem Besucher! – Tickets: Hotlines 0651-9790777 und 00352-20301011, www.tbb-trier.de/tickets sowie an über 500 Vorverkaufsstellen von Ticket Regional. 

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Seit dem Aufstieg in die Beko Basketball Bundesliga macht Phoenix Hagen durch seinen extrem offensiven Spielstil von sich reden. Hagens Coach Ingo Freyer beschreibt das mit den Worten “schnell, dynamisch und kreativ”, TBB-Assistenztrainer Thomas Päch sagte dagegen über Hagen einmal “Erwarte das Unerwartete”. Und meinte: “Sie attackieren über die vollen 40 Minuten, egal ob sie mit 20 führen oder hinten liegen”. Das Ergebnis des Hagener Stils sind Spiele mit hohen Endergebnissen. Die Feuervögel schießen aus allen Rohren und zielen darauf ab, am Ende einen Korb mehr zu haben als der Gegner. Wer dieses Tempo mitgeht, sollte wissen, worauf er sich einlässt.

Dieses Spektakel brachte die Mannschaft, die bereits in der ProA von Ingo Freyer trainiert wurde und 2010 ins Oberhaus aufstieg, auf den Radar der deutschen Basketball-Szene und im Jahr 2013 sogar in die Playoffs. Zwar war gegen den späteren Deutschen Meister Brose Baskets in der ersten Runde Schluss – aber die legendäre Enervie Arena, früher Ischelandhalle, kochte bei immerhin zwei Playoff-Heimspielen fast über. Im Jahr darauf reichte es zwar “nur” zu Platz 10, dennoch sind die Hagener Scharfschützen längst eine feste Größe in der Beko BBL.

Für dieses Jahr hat man in Hagen vorsichtigere Saisonziele ausgegeben – “mindestens Platz 16, gerne besser” ist eine bescheidene Prognose. Das hat Gründe: Zum Saisonstart hatte Hagen aus finanziellen Gründen seine Kaderplanung einschränken müssen – anstatt der ligaüblichen sechs ausländischen Akteure nahm Phoenix-Geschäftsführer (und ex-TBB-Spieler) Oliver Herkelmann nur deren fünf unter Vertrag. Die Finanzierung des sechsten Mannes war zunächst nicht sicher.

Freyer und Co. bauten ein Team aus bewährten Kräften wie David Bell (Topscorer mit 16.3 Punkten), Larry Gordon und Keith Ramsey und “Neuentdeckungen” wie Power Forward Urule Igbavboa (der Mann mit der markanten Frisur kam von Absteiger RASTA Vechta) und Zamal Nixon (kam aus der österreichischen “Wundertüten-Liga”, die Trier auch schonmal einen Nate Linhart bescherte, und macht in Hagen 15.7 Punkte im Schnitt). Die restlichen Spots füllte man mit Spielern aus dem eigenen Nachwuchsprogramm auf: Jonas Grof, Fabian Bleck und Niklas Geske sind fester Bestandteil der Hagener Rotation.

Dann lieferte das Management seinen Fans vor ein paar Tagen ein verfrühtes Weihnachtsgeschenk: Als sechster Ausländer nahm man Dino Gregory unter Vertrag – den absoluten Publikumsliebling der Spielzeiten 2012 und 2013. Phoenix-Sponsoren gaben zusätzliches Geld, damit Gregory nach einem Jahr in Polen zurück an die Volme kommen konnte. Er soll auf den großen Positionen für mehr Stabilität sorgen, denn bislang hatte Hagen ohne klassischen Center agiert. Und der 25-jährige enttäuschte Fans und Umfeld nicht: bereits in seinem Comeback-Spiel am vergangenen Sonntag gegen Aufsteiger Göttingen markierte Gregory 13 Punkte und 10 Rebounds (7 davon offensiv).

Das Spiel ging trotzdem mit 88:93 verloren – wie übrigens jedes Heimspiel der Feuervögel im bisherigen Saisonverlauf. Die Ischelandhalle kämpft tatsächlich mit einem Heimfluch: gegen Bremerhaven, München, Oldenburg, Braunschweig, Berlin Bayreuth und zuletzt Göttingen verlor Hagen zuhause zum Teil deutlich, zum Teil denkbar knapp. Die vier Siege gelangen in Frankfurt (104:105), Ulm (74:90), Ludwigsburg (85:87) und Bonn (80:92) – ein deutliches Warnsignal für die TBB Trier am Freitagabend.

In der vergangenen Saison konnte Phoenix Hagen beide Spiele für sich entscheiden. Im November verlor Trier sein Heimspiel mit 82:88, nachdem Ingo Freyer im dritten Viertel auf Zonenverteidigung umstellte und so eine hohe Trierer Führung eindampfte. Auch das Rückspiel ging an Hagen, das beim 73:57 einen Sahnetag erwischt hatte.

TBB-Headcoach Henrik Rödl kennt den nächsten Gegner: “Hagen ist extrem athletisch und spielt im Prinzip das selbe Spiel wie in den letzten Jahren – im Kern ist die Mannschaft ja auch zusammen geblieben. Sie sind offensiv extrem schnell und stark im Offensivrebound, erst recht nach der Rückkehr von Dino Gregory, der dem Kader Tiefe verleiht. Diese Mannschaft gibt ihrem Gegner quasi in jedem Ballvortrag sehr viele Aufgaben, die er lösen muss. Wir müssen extrem wach und aufmerksam in dieses Spiel gehen.”


“25 Jahre Erste Liga!” – Die Ausstellung!

“25 Jahre Erste Liga!” – Ausstellungseröffnung  am 18.12.2014 (ab 17:30 Uhr)

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Na, wer hat ihn erkannt? Wolfgang Esser, heute Geschäftsführer der Arena Trier, damals TVG-Trainer, schneidet nach geglücktem Aufstieg 1990 das Korbnetz der Halle am Mäushecker Weg als Trophäe ab – unser Symbolfoto für die Ausstellung “25 Jahre Erste Liga!” im Rheinischen Landesmuseum Trier, in der wir unser Vierteljahrhundert in der höchsten deutschen Spielklasse dokumentieren wollen.

Zur feierlichen Eröffnung laden wir Fans, Partner und Freunde des Trierer Basketballs recht herzlich ein – ab 18:00 Uhr öffnen sich die Türen zu einem Trip in die bewegte Vergangenheit und spannende Gegenwart des Traditionsvereins. Zeitzeugeninterviews, Bildmaterial aus zweieinhalb Jahrzehnten und interaktive Elemente wie ein TBB-Tablet-Quiz machen ein prominentes Stück Trierer Stadtgeschichte lebendig.

Der Eintritt zur Vernissage kostet € 10,00 – alkoholfreie Getränke und frisches Bitburger Premium Pils zum Anstoßen auf ein Vierteljahrhundert Trierer Spitzensport sind im Preis inbegriffen. Einlass: 17:30 Uhr.

Tickets ab sofort erhältlich unter ticket-regional.de sowie in der Geschäftsstelle der TBB Trier (Cläre-Prem-Straße 1).

Wir bedanken uns, stellvertretend, für die freundliche Unterstützung bei ensch-media, Pro Musik Veranstaltungstechnik GmbH, Bauwert M.S.L.GmbH, Buschmann Werbung GmbH & Co KG, Bitburger Braugruppe GmbH, Polybytes Media GmbH & Co. KG, GENERALDIREKTION KULTURELLES ERBERHEINLAND-PFALZ, Rheinisches Landesmuseum Trier, ihrewerbeprofis.de, Helmut Thewalt.


Endlich! TBB U19 schlägt Langen 73:47

Die TBB U19 hat in der Nachwuchs-Basketball-Bundesliga ein riesiges Ausrufezeichen gesetzt. Gegen die Schoder Giraffen gelang der erste Saisonsieg, mit 73:47 wurden die Hessen nach Hause geschickt. Bester Trierer war Luca Breu mit 27 Punkten und 10 Rebounds.

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Am Ende ist der frisch gewählte ALLSTAR-Coach überglücklich: „Wir haben heute richtig gut gespielt, eine tolle Mannschaftsleistung“, sagt Josip Bosnjak. „Die Jungs haben an sich geglaubt und sich den Sieg verdient.“

Hochverdient hat die TBB U19 ihr Spiel gegen die Schoder Junior-Giraffen Langen mit 73:47 gewonnen. Jedes einzelne Viertel wurde für sich entschieden, genauso wie das Rebound- und das Assist-Duell. Ein Paradebeispiel, wie man sich nach einer langen Durststrecke in der U19-Bundesliga zurückmelden sollte.

Langen hatte den besseren Start ins Spiel, die Gäste aus Hessen führten nach drei Minuten mit 6:0. Nicolas Ensch erzielte die ersten Trierer Punkte von der Dreierlinie. Dann starteten die Trierer einen beeindruckenden Run, nach dem es 21:8 stand. Besonders Luca Breu war nicht zu stoppen, der Guard erzielte 13 Punkte im ersten Abschnitt. Noch ein Langener Freiwurf fand sein Ziel. „Nach dem ersten Viertel haben die Jungs gemerkt, heute geht was“, sagte Bosnjak nach dem Spiel.

Tatsächlich ging noch einiges. Rupert Hennen traf für drei und erhöhte auf 24:9. Die Gäste konnten leicht auf 26:16 verkürzen. Die TBB ließ sich aber überhaupt nicht beirren, Tomisic, Herrera, Breu und Romann erhöhten auf 37:19. Beim Stand von 37:21 ging es in die Kabine, wo Josip Bosnjak die wohl ruhigste Halbzeitansprache in seiner Zeit als NBBL-Trainer halten konnte. „Ich musste nichts sagen, was die Jungs verbessern sollen. Ich hab nur gesagt, stellt euch vor es steht 0:0 und spielt genauso weiter.“

Und wenn es mal läuft, dann richtig. Mit einem 5:0-Lauf startete Trier in die zweite Hälfte, beim Stand von 42:21 war schon abzusehen, dass Langen an diesem Tag kein Land mehr sehen würde. Kein Grund nachzulassen, Breu, Herrera und Maisel scorten für die Hausherren, 56:36 nach dem dritten Viertel.

Die TBB erhöhte auf 64:40, danach verlagerte sich das Spiel an die Freiwurflinie, aber auch hier konnte Trier weiter vorlegen. Für Die Gäste traf noch Tim Kraushaar von der Dreierlinie, unter riesigem Jubel endete die Begegnung mit 73:47.

Josip Bosnjak: „Wir haben über 40 Minuten so gespielt, wie gegen Ludwigsburg im ersten Viertel. Es ist uns gelungen, jedes Viertel zu dominieren. Wir haben den am besten positionierten Spieler gesucht und gefunden. Die letzten vier Spiele waren gut, jetzt haben wir noch einen draufgelegt, ein weiterer Schritt in die richtige Richtung. Wir haben das Reboundduell gewonnen, hatten nur zehn Turnovers. Das war richtig guter Basketball. Ich bin sehr erleichtert.“

Breu 27, Hennen 8, Emmerich 2, Maisel 5, Meier 0, Tomisic 2, Ensch 5, Herrera 16, Romann 2, Schillmann 0, Schmitz 4, Milosevic 2.

Rebounds: 47:41

Assists: 14:8

Viertel: 21:9, 16:12, 19:15, 17:11

 


86:66-Niederlage an der Küste

Die Stadthalle Bremerhaven ist kein gutes Pflaster für die TBB Trier: Am Sonntag verlor die Mannschaft von Henrik Rödl ihr Auswärtsspiel bei den Eisbären Bremerhaven deutlich mit 86:66. Topscorer für Trier war Vitalis Chikoko (Foto) mit starken 25 Punkten. Trier fand allerdings kein Mittel gegen eine kompakt auftretende Bremerhavener Mannschaft, die in Tyrus McGee (18 Punkte / 6 Assists), Lorenzo Williams (17 / 8) und Devon Searcy (15 / 9 Rebounds) ihre stärksten Akteure hatte. Ricky Harris war mit Rückenproblemen in Trier geblieben.

Foto: Hartmut Adelmann.

Für die Eisbären Bremerhaven war einiges zu holen an diesem Sonntagnachmittag im Advent: die Serie aus bisher sechs teils unglücklichen Niederlagen sollte endlich reißen. Trier war dagegen mit reichlich Motivation aus dem Sieg gegen den Deutschen Meister FC Bayern München am vergangenen Wochenende an die Küste gereist. Um es vorwegzunehmen: Die Bremerhavener Serie riss, Trier konnte den Schwung aus dem Bayern-Heimsieg nicht mit ins Spiel nehmen.

Die TBB musste ohne Ricky Harris in die Partie gehen, der 27-jährige war mit Rückenproblemen in Trier geblieben, er soll aber kommende Woche wieder ins Training einsteigen.

Trier startete energisch, die Zonenverteidigung produzierte zunächst Bremerhavener Ballverluste, die Vitah Chikoko zum 0:4 nutzen konnte. Der Trierer Center aus Zimbabwe attackierte beherzt das Bremerhavener Brett und war mehrmals nur durch Fouls zu stoppen. Nach vier verwandelten Freiwürfen in Folge steht es 3:6. Doch Bremerhaven sortiert sich schnell, findet gegen die Zone mit klugen Pässen den freien Distanzschützen. Der heißt erst Tyrus McGee (3:6), dann nicht zum letzten Mal Moses Ehambe (6:6). Danach attackiert Bremerhaven das Brett, Nick Schneiders und Devin Searcy kommen zu frei zum Zug: 10:6, Auszeit Trier.

Bremerhaven verlässt sich weiter überwiegend auf seinen Distanzwurf und wird dafür belohnt: Ehambe zum 13:8, nochmal Ehambe zum 18:13, dann Lorenzo Williams zum 23:13, dazwischen kommen Sven Schultze und Devon Searcy auch innen durch. Zum Viertelende hat Trier nochmals Chancen und zeigt vor allem die nötige Motivation: Jermaine Bucknor verkürzt mit einem wuchtigen Dunking auf 25:18, Marko Lukovic per Dreipunktspiel auf 26:21. Doch ein Offensivfoul gegen Laurynas Samenas, der sich bei der Aktion auch noch am Kopf verletzt, und zwei Punkte von Jake O’Brien bedeuten das 28:21 nach dem ersten Abschnitt.

Zu Beginn des zweiten Viertels dann das fast exakt gleiche Bild: Ehambe und McGee treffen ihre schnell herausgespielten Dreier (31:21, 34:22), Trier antwortet mit schnellen Offensivaktionen von Vitalis Chikoko (36:26), dem weder Schultze noch Schneiders viel entgegensetzen können. Auch defensiv gegen Searcy leistet Chikoko jetzt gute Arbeit, hält Devin Searcy beim Stand von 36:29 aus der Trierer Zone heraus und führt Trier so zurück in die Spur. Adin Vrabac kann in dieser Phase zweimal nach schönem Baseline-Drive einlegen, es steht somit 36:33, und Calvin Oldham nimmt die nächste Auszeit. Trier hatte mit starker Moral einen 11:2-Run aufs Parkett gelegt.

Doch diese Auszeit stoppte den Trierer Aufschwung – erst ist es Williams per Dreier und dann mit einem Ballgewinn (43:33), dann kurz vor der Halbzeit Tyrus McGee, ebenfalls mit fünf Punkten in Folge (50:35), die die Führung der Eisbären zur Pause deutlich ausbauen. Nach zwei Vierteln liegt die Dreierquote der Gastgeber bei starken 60%.

15 Punkte zur Halbzeit sind immer schon eine hohe Hypothek gewesen. Vitalis Chikoko leistete für die TBB Trier überragende Arbeit, um diese Hypothek abzuzahlen. Von seinen Teamkollegen gesucht und gefunden, gelang dem 23-jährigen jetzt so gut wie alles, bis hin zum Dreier zum 56:54. Doch die Würfe seiner Kollegen fallen nicht, und den offensiven Drive der Eisbären kann Trier weiterhin nicht aufhalten. Bis auf 58:48 kann die TBB sich im dritten Viertel heranarbeiten, enger wird es nicht mehr. Für die Gastgeber hatte jetzt auch Myles Hesson in die Partie gefunden, der das letzte Viertel mit einem Buzzer Beater zum 70:50 eröffnete und  das Spiel danach mit seinen Kollegen Searcy, Williams und McGee mit der mittlerweile etablierten Mischung gut über die Zeit brachte.

Am Ende steht ein verdientes 86:66 für die Eisbären Bremerhaven.

Henrik Rödl, TBB Trier:

“Glückwunsch an Calvin und sein Team. Sie haben uns in allen Belangen dominiert, das Spiel geht zu Recht an Bremerhaven. Vielleicht kurz, am Anfang des zweiten Viertels, konnten wir so spielen wie wir es in den letzten Wochen getan haben. So kann man hier nicht gewinnen, Glückwunsch an Bremerhaven zu einem guten Spiel.”

Calvin Oldham, Eisbären Bremerhaven:

“Es ist lange her, dass wir gewonnen haben, entsprechend glücklich sind wir. Man hat den Fortschritt gesehen, den die Mannschaft gemacht hat – auch schon in den letzten Wochen. Das Spiel war wichtig, wir haben den Druck ausgehalten und haben ein Team mit 20 Punkten geschlagen, dass ohne seinen Topscorer angereist war. Wir haben unsere Dreier getroffen, damit Selbstvertrauen gewonnen und die Rebounds geholt. Wr waren konzentriert. Natürlich sind wir jetzt  sehr glücklich, aber es gibt noch viel Arbeit.”

Für Trier: Canty (0), Lukovic (7), Schmidt (0), Mönninghoff (6), Samenas (5), Chikoko (25), Vrabac (10), Bucknor (6), Kramer (2), Anderson (5).


Mit den Eisbären gleichauf

TBB Trier reist zum schweren Auswärtsspiel nach Bremerhaven – Gastgeber ist direkter Tabellennachbar auf dem zwölften Tabellenplatz  – “Die Tabelle trügt – Bremerhaven ist physisch, athletisch und kampfstark.” –  Liveübertragung am Sonntag, 14. Dezember, ab 14:30 Uhr auf telekombasketball.de und Telekom Entertain.  

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Für die Eisbären Bremerhaven läuft es momentan noch nicht richtig rund: Vor der Partie gegen die TBB Trier blickt Bremerhaven auf eine Serie von fünf Niederlagen zurück. Begonnen hat die Durststrecke für die Seestädter bei ihrem Auswärtsspiel gegen medi bayreuth, als ihnen ein Negativrekord gelang: Im ersten Viertel konnte kein Spieler auf Bremerhavener Seite punkten – diese zehn Minuten gingen mit einem historischen 0:22 in die Geschichtsbücher ein. Von nun an sollte nicht mehr viel zusammen laufen – sechs Niederlagen aus den letzten sieben Begegnungen stehen zu Buche.

Auch wenn der fulminante Sieg über den FC Bayern München bei den Fans der TBB Trier für große Euphorie gesorgt hat, so steht die TBB statistisch gesehen nicht viel besser da. Beide Mannschaften konnten bisher vier Spiele für sich entscheiden, mussten aber auch acht Niederlagen einstecken. So begegnen sich am Sonntag Platz 12 und Platz 13 – ein wegweisendes Spiel auf beiden Seiten. Eisbären-Geschäftsführer Jan Rathjen ist trotz der Niederlagenserie fest davon überzeugt, dass seine Mannschaft die sportliche Kurve kriegt. „Ich mache mir keine Sorgen. Wir werden um die Playoffs mitspielen. Davon bin ich überzeugt.“, sagte er vergangene Woche im Sportblitz von Radio Bremen, eine Aussage, die für Diskussionsstoff bei den Fans sorgte. Rathjen beruft sich vor allem auf die steigende Formkurve und nennt fehlende Erfahrenheit als Grund für das ein oder andere verlorene Spiel zu Beginn der Saison.

Fehlende Erfahrenheit kann man Sven Schultze nicht vorwerfen – er kommt auf über 300 BBL- und 121 Länderspielen sowie zahlreichen Einsätzen in Europas Top-Ligen. Der 36-jährige Routinier hatte in den letzten drei Jahren bei ALBA BERLIN zehn Minuten oder weniger Spielzeit. Doch Schultze wollte unter Beweis stellen, dass er durchaus noch eine größere Rolle spielen kann und wechselte zu Beginn der Saison zu den Eisbären. Dort hat der Forward, auf und neben dem Feld, Verantwortung und konnte seine Einsatzzeit mehr als verdoppeln.

Eine weitere dieser tragende Rollen kommt Moses Ehambe zu. Der 28-jährige US-Amerikaner spielte bereits zwei Jahre in Spanien auf europäischem Topniveau. Ehambe ist der beste Dreipunktschütze in der Geschichte der NBA-D-League, aktuell ist er mit durchschnittlich 14,75 Punkten pro Spiel der treffsicherste Schütze der Eisbären. Doch noch ein weiterer Eisbär liefert Topwerte ab: Devin Searcy. Er ist der einzige Ausländer, der den Bremerhavenern aus der letzten Saison erhalten geblieben ist. Searcy ist eine Konstante und zählt auch in diesem Jahr zu einem der besten Verteidigern der Liga. Er sichert sich 8.8 Rebounds im Schnitt, was den zweitbesten Ligawert bedeutet.

Henrik Rödl gibt erfahrungsgemäß nichts auf Tabellenstände – und ist damit eher bei Jan Rathjen: “Bremerhaven ist eine Mannschaft, die in den letzten Wochen viele schwere Spiele hatte, drei davon gingen auch noch sehr knapp verloren. Die könnten durchaus ein Playoff-Team sein, der Tabellenplatz trügt – sie sind physisch, athletisch, kämpferisch stark. Das wird schwer.”

Trier möchte natürlich den Aufwärtstrend der letzten Spiele bestätigen und die positive Stimmung nach dem Sensationssieg gegen den FC Bayern am letzten Sonntag nutzen. In Bremerhaven weiß man sicher um den Ernst der Lage, denn allmählich müssen Punkte her. Rödls Trainerkollege Calvin Oldham ist allerdings optimistisch: “Zugzwang kann positiv sein”, lässt der 53-jährige verlauten.

Eine kämpferische Partie an der Küste steht also bevor. Die TBB reist bereits am Samstag nach Bremerhaven.


TBB II: Zuhause Siegesserie ausbauen

Die TBB II tritt am Samstag zuhause gegen die ifm BASKETS Konstanz an. Nach drei Siegen in Folge gehen die Trierer mit breiter Brust in die Partie. Sprungball in der AVG/MPG-Halle ist um 16:00 Uhr.

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Die TBB II ist im Moment eines der heißesten Teams der Liga. Drei Siege in Folge haben die Trierer eingefahren und die beiden verbleibenden Spiele im Jahr 2014 finden in der heimischen AVG/MPG-Halle statt. Am Samstagnachmittag (16:00 Uhr) hat das junge Team die Chance, die Serie zu verlängern; dann sind die ifm BASKETS Konstanz zu Gast an der Mosel.

An der Seitenlinie steht wie immer Trainerfuchs Josip Bosnjak, der am Donnerstag mit der Wahl zum NBBL-Allstar Coach geadelt wurde (zum Bericht).

Konstanz steht mit acht Siegen und vier Niederlagen auf dem fünften Tabellenplatz und somit vier Plätze vor der TBB. Das Team vom Bodensee konnte unter anderem Tabellenführer Elchingen bezwingen. Topscorer der ifm BASKETS ist Istvan Fekete mit 15,3 Zählern im Schnitt, gefolgt von Hannes Osterwalder, der 14,3 Punkte pro Spiel auflegt. Bester Rebounder ist der US-Amerikaner Christopher Gore mit 10,2 Abprallern.

Mit der Partie am Samstagnachmittag endet die Hinrunde der Saison 2014/2015, die TBB II könnte mit einem Sieg auf den achten Tabellenplatz vorrücken. Der Kader der Trierer ist bis auf Benedikt Breiling vollständig, der nach dem Disqualifizierenden Foul am letzten Wochenende für ein Spiel gesperrt ist.

Josip Bosnjak: „Konstanz ist eine sehr ausgeglichene Mannschaft, die sehr athletisch ist. Es ist unangenehm, gegen sie zu spielen. Mit Marco Radulovic  haben sie auf der Eins einen sehr erfahrenen Spieler. Ich glaub, dass wir nach drei Siegen mit genügend Selbstbewusstsein in die Partie gehen werden. Konstanz hat eine lange Anreise, das ist ein leichter Vorteil. Wenn wir so spielen wie in den letzten drei Partien, können wir gewinnen.“


Josip Bosnjak coacht NBBL-Allstars!

NBBL-Trainer wählen Josip Bosnjak als Coach der Süd-Auswahl beim NBBL-ALLSTAR-Game am 10. Januar in Ulm – “Das hat mich sehr überrascht – aber es zeigt, dass die Kollegen unsere Arbeit schätzen!”

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Josip Bosnjak hat diese Saison alle Hände voll zu tun: Der 45-jährige hauptamtliche Nachwuchstrainer der TBB Trier ist derzeit verantwortlich für die TBB Trier II in der Regionalliga Südwest, die U19 in der NBBL und für die neu gegründete U10-Mannschaft, die gerade ihr erstes Turnier hinter sich hat.

Anfang 2015 kommt noch eine weitere Mannschaft dazu, allerdings nur für einen Tag: Bosnjak wird beim Beko BBL ALLSTAR Day am 10. Januar 2015 in Ulm die Südauswahl betreuen. Abweichend zu den vergangenen Jahren wurden die ALLSTAR-Coaches diesmal von allen NBBL-Trainern gewählt und nicht über die Tabellenplatzierung nach der Hinrunde bestimmt.

“Als erstes dachte ich nur: ‘Wow'”, so Bosnjak am Donnerstag, kurz bevor das Ergebnis offiziell bekannt gegeben wurde. “ich war total überrascht von der Entscheidung – immerhin warten wir noch auf unseren ersten NBBL-Sieg. Aber wie es scheint, schätzen die Kollegen die Arbeit, die wir hier in Trier machen – und das freut mich sehr.” Die Wahl nimmt Bosnjak somit natürlich dankend an: “Wir haben in letzter Zeit, wie ich finde, einen großen Schritt gemacht, nicht nur spielerisch, sondern auch von den Ergebnissen her. Die letzten Jahre waren wir oft chancenlos, haben richtig hoch verloren. Dieses Jahr sind wir viel näher dran, wir werden Spiele gewinnen. Die Mannschaft hat sich sehr verbessert.”

In der Tat kann von “hoch verlieren” in letzter Zeit keine Rede sein: in zwei Spielen ging es bereits in die Verlängerung, gegen Speyer waren sogar zwei extra-Durchgänge nötig, um einen Gewinner zu küren. Leider hieß der bisher nicht Trier. Bald soll sich das ändern – am liebsten natürlich noch vor dem ALLSTAR Day. Am 14 Dezember ist die nächste Gelegenheit, dann spielt Bosnjaks U19 zuhause gegen die Schoder Junior-Giraffen Langen.

HIER geht es zum kompletten Artikel mit den Aufstellungen der beiden ALLSTAR-Teams.