Knapp: TBB II verliert 59:65 gegen Karlsruhe

Ärgerlich: Weil sie über das ganze Spiel zu viele Freiwürfe liegen ließ, verliert die TBB II ihr Heimspiel gegen den Favoriten, den KIT SC Karlsruhe mit 59:65. – “Ich bin mit der Teamleistung trotzdem absolut zufrieden. Wir haben alles andere richtig gemacht.” – Johann Fritzen Topscorer mit 13 Punkten, wieder genesener Kilian Dietz (Archivfoto) macht 12 Punkte und 7 Rebounds.

Dietz

“Den Favoriten ärgern”, das hatte Josip Bosnjak seiner jungen Mannschaft vor dem Heimspiel gegen Karlsruhe als Aufgabe mit auf den Weg gegeben. Am Ende hatte sein Team das Plansoll übererfüllt: “Wir haben mehr getan, als sie nur zu ärgern – ich glaube, sie waren am Ende froh dass sie gewonnen haben”. Das hatten die Gäste allerdings, und zwar mit 59:65 (32:38).

Trier hatte unbeeindruckt gegen die erfahrenen Karlsruher mitgehalten, das erste Viertel nur mit 14:16 abgegeben, als Team zusammen gespielt. Auch von einem Franjo Bubalo in Topform (24 Punkte, 10 Rebounds, 15 von 16 Freiwürfen) hatte die TBB II sich nicht aus der Ruhe bringen lassen – “den haben wir nicht in den Griff bekommen, er war überragend”.

Das Spiel entschied sich erst in der letzten Minute, auf die banalste Art, die Basketball zu bieten hat: Trier liegt mit einem Punkt zurück und vergibt vier Freiwürfe. Ärgerlich. “Wir haben alles richtig gemacht – bis auf die Freiwürfe, 51% insgesamt ist einfach zu wenig.”, resümiert Bosnjak. Aber: “Ich bin sehr zufrieden mit der Teamleistung. Wir hatten phasenweise drei 17-jährige auf dem Feld und haben trotzdem nicht abreißen lassen. Es gab keinen Bruch. Das zeigt, dass wir im Sommer gute Arbeit geleistet haben.”

Trübsal blasen kommt also bei der TBB II trotz Niederlage nicht in Frage – die nächste Begegnung steht am kommenden Wochenende in Mainz auf dem Programm. “Ich bin wirklich zuversichtlich. Wir haben einen langen Weg vor uns, aber die Mannschaft hat gegen Karlsruhe gesehen, dass es funktionieren kann, wenn man zusammen spielt. Wir werden besser.”

Breu (4 / 6 Assists), Hennen (2), Ensch (3), Maisel (5), Milosevic (n.e.), Dahlem (2 / 5 Rebounds), Eric Leonhardt (3/4), Tim Leonhardt (6/6), Schmitz (n.e.), Breiling (8/8), Fritzen (13/7), Dietz (12/7).
Rebounds: 41:34.


Letzter Test: 78:84 gegen MEGA VIZURA

Die TBB Trier verliert ihr letztes Testspiel vor der Saison 2014/15 nach großem Kampf gegen MEGA VIZURA mit 78:84. Gegen einen schier übermächtigen Nikola Jokic (11 Punkte, 12 Rebounds, 7 Assists), den die Denver Nuggets 2014 gedraftet hatten, war für Henrik Rödls Team in der Zone nicht viel auszurichten. Dennoch zeigte die TBB ein ausgeglichenes Spiel, vor allem die beiden Neuzugänge Marko Lukovic (13 Punkte) und Adin Vrabac (9 Punkte), aber auch Vitalis Chikoko (12) und Stefan Schmidt (7 Punkte / 7 Rebounds) hielten dagegen. Jermaine Bucknor wurde geschont, sein Einsatz zum Saisonbeginn ist aber nicht gefährdet.

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Bereits das Hinspiel in Belgrad, das MEGA VIZURA ohne echten Center bestritten hatte, war ein aussagekräftiger Test gewesen. Das heutige Testspiel war es erst recht, denn die Gäste waren am Freitagabend komplett in der Trierer Arena angetreten: Für die Bretter waren unter anderem Nikola Jocic, 2.11 Meter groß und eben erst von den Denver Nuggets an 41. Stelle in die NBA gedraftet worden, und der 2.24 Meter große Dusan Cantekin zuständig.

Jokic zeigte gleich zu Beginn, dass mit ihm eben nicht nur am Brett zu rechnen sein würde: Bevor Trier richtig in der Partie drin war, erhöhte der Center per Dreier auf 3:7. Marko Lukovic führte seinen neuen Club gegen seinen ex-Verein auf 7:9 heran, Mathis Mönninghoff trifft den Dreier zum 10:11. Obwohl Trier den Druck in der Verteidigung erhöhen konnte, zogen die gut organisierten Gäste bis zur ersten Pause auf 16:24 davon.

Lukovic wurde jetzt präsenter, kannte vielleicht noch den ein oder anderen Trick der ex-Kollegen: Mit guter Defense erzwingt der 22-jährige Neu-Trierer einen Schrittfehler von Bojic, markiert danach sieben Punkte in Folge bis zum 30:33 – Auszeit Vizura. Danach zeigte Vitah Chikoko starke Präsenz gegen Cantekin in der eigenen Zone, erarbeitete für Trier so die erste Führung: Anderson markiert das 36:35, wieder muss Vizura in die Auzeit. Kurz vor der Halbzeit kann Chikoko gegen Cantekin noch einen draufsetzen und punktet mit Foul und Bonus zum 39:36. Doch die Serben haben, wie so oft am heutigen Abend, die Antwort, Ognjen Jamaraz trifft mit der Halbzeitsirene zum 39:38.

Das dritte Viertel gehört zunächst den Gästen, die schnell auf 42:49 vorlegen können. Henrik Rödl nimmt eine Auszeit, dann ist es Adin Vrabac, der Trier wieder an die Serben heranzieht: Sieben Punkte in Folge markiert der 20jährige, einen Bonusfreiwurf lässt er dabei noch liegen, es steht 49:51. Vizura spielt allerdings klar seine Stärken aus, und die liegen im Rebound und, wie im Hinspiel, in der Beweglichkeit. So steht es nach drei Vierteln 53:58.

Nikola Jokic zeigte im letzten Viertel vor allem seine offensive Klasse und das berühmte Auge für den freien Mann: 7 Assists hatte der “Big Man” am Ende im Buch stehen, vor allem der Durchstecker auf Nemanja Kristic zum 60:71 war beste Basketball-Unterhaltung für die knapp 1000 Zuschauer in der Arena Trier. Vizura gewann die Partie letztlich in dieser starken Phase gut 5 Minuten vor dem Ende, in der fast alles im Spiel der Serben zusammen passte. Aleksandar Marelja, ein weiterer agiler Spieler über 2,00 Meter setzte sich mit Wucht gegen Vitah Chikoko zum 62:75 durch.

Doch Trier gab das Spiel nicht verloren, Chikoko schiebt sich seitwärts durch Marelja und markiert per and1 das 65:75. Trier kann nochmal einen 7:0-Lauf mit Punkten von Anderson und Schmidt einlegen, den auch zwei Auszeiten von Vizura nicht stören können. So kommt die TBB nochmals  auf 72:77 heran. Letztlich macht Vizura aber zuviel richtig und siegt verdient mit 78:84.

Henrik Rödl (Headcoach TBB Trier): “Zum Teil haben wir uns sehr gute Würfe herausgearbeitet und hatten dann Wurfpech. Es gibt noch Baustellen, aber man sieht der Mannschaft ihr Potenzial an. Sie ist jung und hat eben noch Höhen und Tiefen. Leider hatten wir im dritten Viertel ein starkes Tief, das Vizura kaltschnäuzig mit getroffenen Dreiern ausgenutzt hat. Den Rückstand konnten wir zwar noch verschönern, aber nicht mehr aufholen. Man kann Verbesserungsansätze bei einigen Spielern sehen; ich fand Vitah Chikoko und Stefan Schmidt als Center-Duo okay. Es ist besser, ein solches Testspiel zu verlieren als es knapp zu gewinnen und dann zu meinen, man hätte etwas erreicht.”

Harris (7), Canty (2), Lukovic (13), Schmidt (7/7), Mönninghoff (12), Wenzl (0), Breiling (2), Chikoko (12), Vrabac (9), Bucknor (n.e.), Anderson (14).

Rebounds: 28:46.

Zuschauer: 978.

 

 


BE GREEN: In Grün zum Spiel kommen!

Die Volksbank Trier weitet ihr Sponsoring bei der TBB Trier aus und unterstützt künftig den TBB-Nachwuchs mit 50 Cent pro grün gekleidetem Fan bei TBB-Heimspielen.  - ” Wir wollen die tolle Atmosphäre in der Arena weiter hochhalten – und etwas für den Nachwuchs tun”. – 2.500 grüne Fanshirts sind außerdem bestellt.

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Echte Fans der TBB tragen grün – das hat sich über die letzten Jahre herauskristallisiert. Nicht nur im “P-Block”, wo die Trommler stehen, sondern in der ganzen Halle sieht man grüne Fanbekleidung, Schals und seit der letzten Saison auch Baseball-Caps. Um die Arena Trier in Zukunft noch grüner werden zu lassen, hat sich die Volksbank Trier jetzt eine besondere Aktion einfallen lassen, die die Stimmung bei Heimspielen der Profimannschaft elegant mit der Jugendarbeit im TBB e.V. verbindet: BE GREEN.

Als Hauptsponsor der Trierer U19-Mannschaft in der NBBL weitet die Volksbank ihre Unterstützung für die TBB Trier weiter aus und spendet pro Fan, der in grüner Oberbekleidung bzw. TBB-Fankleidung in die Arena zum Heimspiel kommt, 50 Cent an den TBB e.V. Das klingt zunächst nach wenig, kann aber über eine Saison ganz schön viel werden - immerhin lag der Zuschauerschnitt bei TBB-Heimspielen in der letzten Saison bei 4.044 Gästen. Käme jeder zweite in Grün, wäre bereits ein fünfstelliger Spendenbetrag erreicht.

Eine lösbare Aufgabe, findet Volksbank-Vorstand Horst Schreiber. “In der Arena Trier herrscht bei Heimspielen eine tolle Atmosphäre. Die wollen wir weiter hochhalten und ausbauen. Die Gegner der TBB Trier sollen von der ‘grünen Hölle’ beeindruckt sein. Zusammen mit der Spende für den Nachwuchs, der uns schon seit Jahren sehr am Herzen liegt, sollte das den Fans ein guter Anreiz sein.”

Um das Vorhaben “grüne Hölle” möglichst schnell umsetzen zu können, wird es zudem eine spezielle T-Shirt-Aktion geben: Passend zum 25. Jubiläumsjahr werden ab dem ersten Saisonspiel am 3. Oktober gegen Braunschweig 2.500 grüne T-Shirts mit dem Aufdruck #mirsinntrier für € 2,50 verkauft!

Jeder TBB-Fan kann also mit der Wahl seiner Garderobe am Spieltag zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen: Gute Stimmung und Nachwuchsförderung dank grüner Bekleidung.

Beim letzten Testspiel gegen MEGA VIZURA am heutigen Freitag wird noch nicht mitgezählt – hier besteht aber schonmal Gelegenheit, sich am Fanstand mit “grüner Ware” einzudecken: zum Beispiel mit dem neuen “mirsinntrier”-Hoodie  für € 39,90.


TBB II: Samstag gegen den Favoriten

TBB Trier II trifft am Samstag auf die KIT SC Gequos aus Karlsruhe – “Für mich sind sie Meisterschaftsfavorit, aber vielleicht können wir sie ärgern” – Hopp und Dahlem immer noch verletzt, Befort ebenfalls raus.

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Josip Bosnjak hätte allen Grund pessimistisch in sein zweites Saisonspiel mit der TBB II in der Regionalliga Südwest zu gehen: Wenn seine zweite Mannschaft der TBB Trier am Samstag (20:00 Uhr) auf die KIT SC Gequos trifft, kann Bosnjak nicht auf Lars Hopp und Marian Dahlem zurückgreifen, die sich beim Saisonauftakt in Limburg verletzt hatten. Dazu fällt Max Befort wegen Problemen mit der Achillessehne aus. Immerhin: Hopps Zeh ist, anders als es direkt nach dem Spiel gegen Limburg hieß, nicht gebrochen – trotzdem muss der 18jährige Aufbauspieler noch mindestens zwei Wochen pausieren. Auch Dahlem konnte nicht trainieren, und Bosnjak “will kein Risiko eingehen”.

Doch Pessimismus ist Bosnjaks Sache nicht: “Wir haben einen großen Kader – die Jungs müssen das irgendwie kompensieren.” Dass es am Samstag gegen einen starken Gegner geht, mag dabei vielleicht sogar eher helfen: “Karlsruhe ist in meinen Augen ganz klar ein Favorit auf die Meisterschaft. Sie haben einen tiefen Kader mit erfahrenen Spielern, die schon Pro A oder Pro B gespielt haben, wie Matthias Hurst. Elnis Prasovic hat in der bosnischen ersten Liga gespielt und ist jetzt aber auch schon drei oder vier Jahre in Deutschland – das ist Qualität. “, zollt der Trierer Coach dem Gegner Respekt. Aber: damit soll es auf dem Parkett vorbei sein. Bosnjak hatte nach dem Spiel in  Limburg die Intensität in der Verteidigung kritisiert und möchte hier ansetzen: “Wir wollen sehr aggressiv sein, das haben wir die Woche über trainiert. In Limburg haben wir zu viele einfache Punkte bekommen, ich hoffe, dass sich daran etwas ändert. Ich möchte, dass wir unser Spiel spielen und so den Favoriten vielleicht auch ärgern können.”

Die KIT SC Gequos Karlsruhe haben ihren Saisonauftakt übrigens mit nicht ganz alltäglicher Begründung verschoben: Das ursprüngliche Auftaktspiel gegen Kaiserslautern wurde auf den 11. Dezember verlegt, um ein Weihnachtsspiel beim traditionellen “Winterfest” des Namenssponsors KIT bestreiten zu können. Somit bedeutet das Auswärtsspiel in Trier den Saisonstart für die Karlsruher. “Ich bin gespannt”, meint Bosnjak. “Unter anderem, ob der neue Trainer Aleksander Scepanovic (Foto) schon seine Ideen einbringen konnte.”


Freitag letzter Test gegen MEGA VIZURA

Am Freitag, 26. September um 20:00 Uhr eröffnet die TBB Trier offiziell ihre neue Spielzeit mit dem letzten Testspiel gegen MEGA VIZURA, den Ex-Klub von Marko Lukovic. – Harris noch mit kleinen Problemen, alle anderen fit. – Tickets für 10,00 Euro (ermäßigt 5,00 Euro) im Vorverkauf erhältlich. – Ausgabe der bestellten Dauerkarten ab 18:00 Uhr vor der Arena Trier. 

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„Es wird für alle ein besonders Spiel“ verspricht Headcoach Henrik Rödl zwei Tage vor dem von Landal Green Parks präsentierten Saisoneröffnungsspiel gegen KK MEGA VIZURA aus Serbien. Natürlich nicht nur für den neuen Trierer Forward Marko Lukovic der gegen seinen alten Verein spielt, sondern auch für die Fans, denn „es ist immer etwas besonderes, seine Mannschaft in der eigenen Halle vorzustellen“ so Rödl.

Aber nicht nur das. Es ist bereits das zweite Spiel gegen den serbischen Gegner innerhalb der Vorbereitung. Rödl kann diesem Umstand nur positives abgewinnen: „Das ist gut für uns, da wir testen können, wie es in der Saison laufen soll, wenn wir uns auf die Mannschaften vorbereiten können“. Anders als in der bisherigen Vorbereitung, trifft das Team nun auf einen bereits bekannten Gegner.

Allerdings wird MEGA VIZURA, einer der profiliertesten Ausbildungs-Clubs in Europa, zwei Spieler dabei haben, die im ersten Spiel nicht auf dem Parkett standen. Während die Serben in der ersten Begegnung noch auf einen echten Center verzichteten, ist nun Nikola Jokic mit von der Partie – der 2,11 Meter große 19-Jährige wurde bereits dieses Jahr von den Denver Nuggets gedraftet und steht nicht nur deshalb natürlich unter besonderer Beobachtung.

Die Situation im Rückspiel wird also anders aussehen als im Hinspiel, das die TBB Trier in Belgrad mit 80:90 verloren hat. Es war vor allem Nenad Miljenovic, der Aufbauspieler der Serben, der die Mannschaft von Henrik Rödl vor Probleme stellte, dem 21-jährigen gelangen bei acht eigenen Punkten 13 Assists.

„Insgesamt gibt es noch Baustellen, ich denke aber, dass wir in einigen Situationen gefestigter sind.“ fasst Rödl die Pre-Season zusammen. Damit werden auch die momentan verletzten Spieler der TBB gemeint sein. Der ausgekugelte Finger von Ricky Harris macht weiterhin Probleme – er kann zwar spielen, hat aber immer noch Schmerzen. Für den ebenfalls verletzten Laurynas Samenas gibt es noch keinen neuen Stand seiner Verletzung. Ein MRT am Ende des Monats soll Aufschluss darüber geben, inwieweit der Heilungsprozess fortgeschritten ist. Rödl hofft, dass Samenas dann wieder ins Training einsteigen kann. Ansonsten gibt er Entwarnung: „Alle anderen sind fit“.

Immerhin haben die Trierer nach dem Spiel gegen Vizura noch eine Woche Zeit bis zum ersten Punktspiel. Und auch darauf wird bereits ein Auge geworfen: Assistant Coach Thomas Päch war letzte Woche bei einem Test des ersten Gegners, den Basketball Löwen Braunschweig zu Gast. „Natürlich schielen wir auf das erste Spiel“, gibt Rödl zu, „aber die direkte Vorbereitung darauf beginnt erst kurz davor“. Die erste Beko BBL Partie der Saison 2014/2015 findet am 03.Oktober um 17:00 Uhr statt.

Vor dem Spiel gegen MEGA VIZURA werden die bestellten Dauerkarten ausgegeben. Die Abendkasse öffnet um 18:00 Uhr. die Ausgabe der Karten erfolgt am ebenerdigen Zugang zur Arena vor der ehemaligen TBB-Geschäftsstelle.

Tickets für alle Heimspiele der TBB Trier sowie das Public Viewing der Partie TVG Trier gegen ALBA BERLIN von 1998 am Donnerstag, 25. September gibt es unter der Hotline 0651-9790777 oder im online-Ticketshop.


ExtraReisen nicht mehr Hauptsponsor

TBB Trier und ExtraReisen einigen sich auf einvernehmliche Vertragsauflösung. – extra-Geschäftsführer bleibt Trierer Basketballern persönlich als Förderer in sechsstelliger Höhe verbunden. – Landal GreenParks engagiert sich künftig als Partner.

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Die ExtraReisen GmbH wird in der kommenden Saison nicht mehr als Hauptsponsor der TBB Trier auftreten. ExtraReisen war mit einem Zweijahresvertrag noch für die kommende Saison als Haupt- und Trikotsponsor vorgesehen. Beide Unternehmen einigten sich auf eine Beendigung des Vertragsverhältnisses. Ein Teil der Sponsorenleistung für die kommende Saison wird dennoch erbracht.

Die ExtraHolding als Mutterkonzern hatte entschieden, die Strategie in Bezug auf ihre Reisesparte neu auszurichten und andere Marken durch die TBB Trier bewerben zu lassen. Diese anderen Produkte der ExtraHolding kommen für die TBB Trier aufgrund vereinbarter Branchenexklusivitäten für andere TBB-Partner allerdings nicht in Frage.

„Wir sind daher der Bitte der ExtraReisen GmbH um eine Auflösung nachgekommen und haben eine Lösung erarbeitet, die für beide Seiten in Ordnung ist.“, so TBB-Geschäftsführer Sebastian Merten. Der TBB Trier ist letztlich kein finanzieller Schaden entstanden.

Darüber hinaus engagiert sich ExtraReisen-Geschäftsführer Samuel Schmidt persönlich mit einem finanziellen Beitrag in sechsstelliger Höhe bei der TBB. „Mir war es ein persönliches Anliegen, Spieler, Trainer und den gesamten Verein unabhängig von der Firmenstrategie weiterhin finanziell zu unterstützen. Ich bleibe dem Trierer Basketball in jedem Fall verbunden und werde, sofern es meine Zeit erlaubt, das ein oder andere Spiel in der kommenden Saison anschauen.“, so Schmidt.

Durch die Vertragsauflösung besteht in der Branche Reisen und Tourismus nun keine Exklusivität mehr. Mit der Landal GreenParks GmbH konnte auch schon ein neuer und starker Partner aus diesem Segment gefunden werden. Der Ferienparkanbieter steht für Ferienhaus-Urlaub inmitten der Natur und dies mit über 70 Ferienparks in den Niederlanden, Deutschland, Belgien, Tschechien, Österreich, der Schweiz und Ungarn. Auch in der Region ist Landal GreenParks mit 5 Ferienparks und dem Sitz der deutschen Hauptverwaltung vertreten.

“Ich bin sehr froh, dass wir auf diese Weise eine starke regionale Partnerschaft gemeinsam ausbauen konnten. Landal GreenParks war bisher schon ‘Pate des Trierer Wegs’ und wird künftig neben diversen Hospitality-Leistungen sowie LED-Werbeflächen unter anderem die Rückseite unserer Tagestickets mit Werbung belegen.“ erklärt Sebastian Merten.

Die Suche nach einem neuen Trikotsponsor für die TBB Trier läuft. TBB-Vorstand Sascha Beitzel ist positiv gestimmt: „Wir können, nicht nur in diesem Fall, auf die regelmäßige Netzwerkarbeit unserer Agentur PYRAMID SPORTS MARKETING SE aufbauen. Ein kurzfristig umsetzbares Konzept wurde bereits erarbeitet und steht kurz vor dem Abschluss. Wen sehen wir zum Saisonstart auf der Brust? Dazu gibt es in der kommenden Woche weitere Informationen.”


Immer noch das “Spiel der Spiele”!

TBB Trier lädt zum Public Viewing: Am 25. September kommt im Cinemaxx Trier das Spiel TVG Trier gegen ALBA BERLIN (Endstand 80:78) vom 15. November 1998 auf die große Leinwand. Tickets ab sofort erhältlich.

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25 Spielzeiten in der ersten Liga. Höhen. Tiefen. “Milljunen” Kilometer auf der Autobahn. Eigene Hallen. Fremde Hallen. Große Spiele. Sternstunden. Viel ist passiert seit 1990. Aber es gibt EIN Spiel, an das man sich als erstes erinnert. 

Und das fand am 15. November 1998 in der Halle am Mäushecker Weg statt. Der Tabellenerste ALBA BERLIN trifft auf den Tabellenzweiten und Deutschen Pokalsieger TVG Trier. Keine Underdog Story, sondern das Spitzenspiel der Basketball Bundesliga. Nach einer Zehn-Punkte-Führung für die Gäste (26:36) zur Halbzeit waren die Albatrosse in der zweiten Hälfte bis auf 37:52 davon gezogen – der TVG schien indisponiert, “übermotiviert und verkrampft” (Trierischer Volksfreund) und hatte abreißen lassen. Dann kam die große Stunde des Carl “Charly” Brown, der acht Dreier traf – und das Spiel so herumriss. Am Ende stand es 80:78. Dieses Spiel ist heute noch Thekengespräch in Fankreisen, VHS-Mitschnitte der Fernsehübertragung (mit einem fluchenden Don Beck in der Auszeit und einem durchaus zweckoptimistischen James Marsh im Halbzeitinterview) oder Eintrittskarten werden in Privatarchiven in Ehren gehalten.

Die Begegnung TVG Trier gegen ALBA Berlin vom 15. November 1998 ist ein Spiel, das im Jubiläumsjahr 2014 nicht fehlen darf. Gemeinsam mit dem CinemaxX Trier laden wir daher zum Public Viewing – dieses Mal kein Livespiel, sondern ein Trip in die Vergangenheit, 16 Jahre zurück zu Charly, Bernard, James, Don, Aggy und Co. 

Tickets sind ab sofort in allen Vorverkaufstellen von Ticket Regional, unter www.tbb-trier.de/tickets sowie unter 0651-9790777 erhältlich – UND an der Kinokasse im CinemaxX Trier! Einheitspreis von 7,00 Euro / ermäßigt 5,00 Euro!


TBB II verliert 92:72 in Limburg

Die Zweite Mannschaft der TBB Trier hat ihr Auftaktspiel in der Regionalliga Südwest gegen die EVL Baskets Limburg mit 92:72 verloren. Stärkste Akteure bei den Gästen aus Trier waren Benedikt Breiling (Archivfoto) mit 26 und Johann Fritzen mit 20 Punkten. – Kilian Dietz war erkrankt zu Hause geblieben, Marian Dahlem und Lars Hopp verletzten sich im Spiel. – Für die Gastgeber war der Neuzugang Paul Dick aus Irland mit 20 Punkten, 6 Rebounds und 7 Assists der entscheidende Faktor.

Breiling Titel

Bereits nach dem ersten Viertel lag die TBB II, die ohne den erkrankten Kilian Dietz an die Lahn gereist war mit 27:15 zurück – eine Hypothek, die das junge Team von Josip Bosnjak im Spielverlauf nicht mehr zurückzahlen konnte. „Wie befürchtet hat uns zu Anfang das Zusammenspiel noch gefehlt, so sind wir dann über drei Viertel hinterher gelaufen“, so Bosnjak, der neben Dietz noch weitere Verluste zu beklagen hat: „Marian Dahlem hat sich schon nach drei Minuten verletzt, wir vermuten eine Bauchmuskelzerrung – die Untersuchung am Montag wird Näheres zeigen. Und Lars Hopp hat sich den Zeh gebrochen, konnte auch noch keine zehn Minuten spielen. Er wird wochenlang fehlen, das ist sehr ärgerlich.“

Immerhin: die TBB II nahm den Kampf an, konnte das zweite Viertel mit 29:25 nahezu ausgeglichen gestalten – „wir waren am Drücker, konnten es aber nicht erzwingen, weil in den falschen Momenten der Gegner zu leichten Punkten kam“, erklärt Josip Bosnjak den Spielverlauf. Das vierte Viertel ging mit 17:13 an die Trierer, die in Benedikt Breiling (26) und Johann Fritzen (20) zwei starke Akteure hatten. Auf Seiten der Gastgeber überragte Neuzugang Paul Dick seine Kollegen: Mit 20 Punkten, 6 Rebounds und 7 Assists lieferte der irische Combo-Guard eine rundum gute Partie ab, dominierte vor allem im eins-gegen-eins: „Ihn konnten wir nicht kontrollieren“, meint Bosnjak, der mit der Verteidigung vor allem in der ersten Halbzeit nicht zufrieden war.

Dennoch ist der Trierer Coach optimistisch: “Die zweite Halbzeit hat Hoffnung auf mehr gemacht, zudem ist das Fehlen von Kilian Dietz eine echte Schwächung für unser junges Team. Wir sind jung und haben gegen ein sehr erfahrenes Team mit vielen ausländischen Spielern verloren. Wir hatten vielleicht ein wenig zuviel Respekt davor. Ich bin sicher, dass sich das bald legt und wir das nötige Selbstbewusstsein bekommen.“

Luca Breu (2), Ruper Hennen (2), Tim Jarre (0), Nils Maisel (3), Lars Hopp (5), Marian Dahlem (0), Eric Leonhardt (4 / 5 Rebounds), Tim Leonhardt (2), Max Befort (6), Benedikt Breiling (26), Johann Fritzen (20), Nicolas Ensch (2).

Rebounds: 52:55 aus Trierer Sicht.

Statistikseite der Regionalliga Südwest


Sieg gegen Antwerpen: 88:80 in Dudelange!

Die TBB Trier gewinnt ihr Testspiel gegen die Port of Antwerp Giants im luxemburgischen Dudelange am Samstagabend mit 88:80 (43:35). Henrik Rödl: “Das Spiel unserer Mannschaft war um einiges stabiler als noch vor dem Trainingslager. Das war ein Schritt in die richtige Richtung.”

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Der örtliche Basketballverein T71 Dudelange hatte zur Saisoneröffnung geladen – und die Port of Antwerp Giants aus Belgien und die TBB Trier waren dem Ruf gefolgt und trugen ein Testspiel aus. In einer sehr physischen Partie hatte Trier das bessere Ende für sich – vor allem dank einer starken Anfangsphase.

Frank Baum, sportlicher Leiter der TBB Trier schildert seine Eindrücke: “Wir haben gut angefangen, im Vergleich zu den bisherigen Spielen war hier ein deutlicher Unterschied erkennbar. Wir haben den Ball in der Offensive gut laufen lassen. In der Defense gab es noch einige Abstimmungsprobleme, aber die Intensität hat gestimmt – wir hatten alleine in der ersten Hälfte acht Steals mit folgenden einfachen Punkten für uns. Leider haben wir Antwerpen insgesamt viele zweite Chancen ermöglicht, am Reboundverhalten arbeiten wir.”

Die erste Hälfte endete 43:35 für die Trierer, die zum ersten Mal mit komplettem Zehnerkader angetreten waren (Benedikt Breiling, Johann Fritzen, Eric Leonhardt und Marian Dahlem waren mit der TBB Trier II zum Regionalliga-Spiel nach Limburg gereist).

“In der zweiten Hälfte ist dann Kyle Fogg für Antwerpen heißgelaufen, er hatte am Ende 25 Punkte und war für uns schwer bis gar nicht zu kontrollieren. Trotzdem haben wir die Konzentration und den Druck aufrecht erhalten. Am Ende hat Mathis Mönninghoff zwei wichtige Dreier getroffen, wir haben vor allem in dieser Schlussphase den freien Mann gesucht und gefunden. Insgesamt hatten wir 56 Prozent aus dem Feld und knapp 53 Prozent Dreiern auch gute Trefferquoten.”, fasst Baum die Partie zusammen.

Die TBB-Spieler in Baums Einzelkritik:

Ricky Harris: “Ricky hat viel Intensität aufs Feld gebracht und vor allem viel mit dem Team kommuniziert. Das war wichtig, vor allem weil er neu dazu kam.”

Anthony Canty: “Tony hat eine immens aggressive Defense gespielt, die seinem Team genützt hat, er hatte den gegnerischen Aufbau im Griff und auch offensiv den Überblick.”

Marko Lukovic: “Marko hat eine extrem hohe Spielintelligenz, es war gut zu sehen, dass er zurück ist. Genau wie Vrabac ist er aber noch jung – man muss zurzeit noch mit ein paar Fehlern rechnen, die aber verschwinden werden.

Stefan Schmidt: “Steps hat in der Zone viel Ruhe ausgestrahlt, er ist der ruhende Pol gewesen, das hat uns geholfen – ein anderer Spieler als noch im letzten Jahr.”

Mathis Mönninghoff: “Mathis hat vor allem am Ende die Initiative ergriffen, die beiden Dreier waren wichtig – ebenso wie seine gute Verteidigung.”

Andreas Wenzl: “Ein Kämpfer. Er hat definitiv einen Schritt nach vorne gemacht  und wird weitere machen – in den Statistiken sieht man das heute leider nicht.”

Adin Vrabac: “Adin hatte früh drei Fouls und konnte deshalb leider nicht so sehr ins Spiel eingreifen. Man sieht aber dennoch, was er kann.”

Jermaine Bucknor: “Buck war wie immer sehr engagiert – am Ende hat der Muskel zugemacht, aber das ist nichts Ernstes.”

Jermaine Anderson: “Jermaine hat den Aufbau sehr gut geleitet und vor allem unter Druck wichtige Punkte erzielt.”

Auch Henrik Rödl ist zufrieden mit dem Spiel und dem Ergebnis: “Unser Spiel ist definitiv durch das Trainingslager in Belgrad stabiler geworden. Gutes Zusammenspiel, weniger Ballverluste, weniger ‘Höhen und Tiefen’. Das war ein wichtiger Test für uns und ein Schritt in die richtige Richtung.”

Ricky Harris (12), Tony Canty (4), Marko Lukovic (11), Stefan Schmidt (9), Mathis Mönninghoff (14), Andi Wenzl (0), Vitah Chikoko (10), Adin Vrabac (5), Jermaine Bucknor (9), Jermaine Anderson (14).

Rebounds: 24:31.

Die TBB Trier trifft am kommenden Freitag, 26 September, in der Arena Trier bei ihrem letzten Testspiel vor Saisonbeginn auf den serbischen Erstligisten MEGA VIZURA. Spielbeginn ist um 20:00 Uhr, Tickets gibt’s HIER.

 


“Ich bin gespannt”: TBB gegen Antwerpen

Positives Fazit nach Trainingslager in Belgrad – Ausblick auf nächsten Test gegen Antwerpen (Samstag, 19:30 Uhr in Dudelange / Luxemburg) – “Wir gehen in die Endphase der Vorbereitung.”

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Die TBB hat nach der Rückkehr aus dem Belgrader Trainingslager am Donnerstag nicht viel Zeit zum Koffer-Auspacken: Bereits morgen geht es im luxemburgischen Dudelange gegen die Port of Antwerp Giants. Dazwischen liegen zwei Trainingseinheiten in der Sporthalle der Universität Trier – in der Arena Trier heißt es zurzeit “Verstehen Sie Spaß?”

Headcoach Rödl zieht ein psotivies Fazit des Trainingslagers in Serbien: “Das war eine gute Zeit. Man merkt jedes Jahr, dass es etwas bringt, wenn man mit dem Team ganz für sich ist, und in Belgrad stimmen einfach die Bedingungen, das wissen wir mittlerweile. Wir haben viel trainiert, am Ende sogar komplett. Das hätte ich mir natürlich öfter gewünscht, ich hätte auch gerne am letzten Sonntag mit Ricky Harris und Marko Lukovic gespielt. Aber wir haben einen guten Abschluss gefunden, konnten uns aufs Wesentliche konzentrieren. Es läuft insgesamt gut. ”

Diesen guten Lauf aufs Parkett zu bringen, das ist die Aufgabe der TBB Trier am kommenden Samstag um 19:30 Uhr im luxemburgischen Dudelange. Dort steht der nächste Test an – und es geht gegen alte Bekannte: die Port of Antwerp Giants sind ein “beliebter” Testgegner für Rödl und seine Mannschaft: “Die Giants sind eine Mannschaft mit über Jahre gutem Niveau, sie gelten dazu auch noch als eines der besten Jugendprogramme Belgiens. Ich bin  jedes Jahr sehr gespannt auf diesen Gegner.”, verrät der Trierer Coach.

Die TBB Trier wird mit einem Zehnerkader antreten, die Nachwuchsspieler Johann Fritzen, Marian Dahlem und Eric Leonhardt, die mit der Profimannschaft das Trainingslager absolvierten, werden mit der TBB Trier II zum Regionalliga-Auftakt nach Limburg reisen. Rödl sieht’s positiv: “Dieser Zehnerkader spielt damit zum ersten Mal komplett. Wir gehen jetzt in die Endphase der Vorbereitung, da sollte das auch so sein. Natürlich will man da einige Aspekte jetzt auch gefestigter sehen als bisher.”

HIER gibt’s alle Infos zum Spiel TBB Trier gegen Port of Antwerp Giants im Centre Sportif in Dudelange. Der Eintritt kostet 10 Euro an der Tageskasse.