Aktion “Unser Herz schlägt grün”

Kampagne zur Rettung des Basketballstandortes Trier – Auftakt am Samstag mit öffentlichem Training an historischem Tag – große Fan-Choreo gegen Göttingen geplant

Unser Herz schlägt grün

Die TBB Trier rechnet nach dem emotionalen 60:80-Sieg in Oldenburg beim Heimspiel am Sonntag gegen die BG Göttingen (20:00 Uhr, Arena Trier) mit einer großen Kulisse und einer besonderen Atmosphäre. Die Treveri Basketball Supporter wollen gemeinsam mit dem Fanclub Fastbreak auch von Fanseite ein Zeichen setzen: „Egal was war – jetzt geht es nur noch darum den Basketballstandort Trier zu rette und auch wir Fans wollen ein Zeichen setzen! Wir haben daher eine große Choreo für Sonntag geplant“, erklärt Initiator Enzo Sarnelli, der noch nicht zu viel verraten möchte, aber alle Interessierten einlädt mit anzupacken. Treffpunkt ist am Samstag ab 15:00 Uhr in der Arena Trier.

Eine von vielen Aktionen, die in den nächsten Wochen unter dem Motto „Unser Herz schlägt grün“ durchgeführt werden. Ziel ist es, die Unterstützung, die uns aus der Region und aus ganz Basketballdeutschland erreicht, zu bündeln und so wichtige Akzente im Sanierungsprozess setzen zu können.

Die Auftaktveranstaltung findet am Samstag ab 19:00 Uhr in die Arena Trier statt. Ein historischer Tag: Am 28.3.1990, also am Samstag vor exakt 25 Jahren, gelang Wolli Esser mit dem TVG Trier der Aufstieg in die Bundesliga. Die TBB will zusammen mit ihren Anhängern und mit diversen Beteiligten aus der langen BBL-Geschichte diesen Tag feiern.

Nach dem öffentlichen Training des Teams können Sie die Erinnerungen aus den letzten 25 Jahren aus unserer Ausstellung im Umgang der Arena noch einmal bestaunen. Raum für Fragen und Unterstützung wird auch hier gegeben sein, auch der vorläufige Insolvenzverwalter Prof. Dr. Dr. Thomas B. Schmidt ist vor Ort.

„Wir befinden uns in intensiven Vorbereitungen für das Heimspiel am Sonntag und sehen eine positive Prognose, den Spielbetrieb bis zum Saisonende fortführen zu wollen“, erklärt Guido Joswig, der Sprecher des vorläufigen Insolvenzverwalters. Die Entscheidung des Lizenzligaausschusses der Beko BBL wird morgen bekannt gegeben. Im Hinblick auf die Partie gegen die BG Göttingen gibt Joswig eine klare Parole aus: „Die Hütte muss brennen!“

Um jedem zu ermöglichen die Mannschaft vor Ort zu unterstützen werden in jedem Fall auch Stehplätze angeboten. Hierzu können am Samstagabend die Mitarbeiter der Arena Trier beim Aufbau der Stehplatztribünen unterstützt werden.

Bei der TBB gehen aktuell unzählige Anfragen von Menschen ein, die in der aktuellen Situation selbst einen Beitrag leisten wollen. Wer Ideen für „Unser Herz schlägt grün“ oder Fragen zur aktuellen Situation hat, kann sich gerne per E-Mail an mirsinntrier@tbb-trier.de wenden, es ruft Sie auch gerne jemand zurück.

Zur Unterstützung der Jugendarbeit gibt es ein Spendenkonto der TBB e.V., der bis Saisonende zur Deckung aller Kosten noch einen Betrag in Höhe von rund 40.000 Euro benötigt.

Kontodaten:
Trierer Basketball e.V.
DE31 5856 0103 0000 1311 66
GENODED1TVB

Spendenbescheinigungen können aus organisatorischen Gründen ab einem Betrag von 25 Euro ausgestellt werden. Schreiben Sie dazu bitte eine kurze E-Mail mit Namen und Adresse an info@tbb-junior-team.de.


TBB will Spielbetrieb fortsetzen

TBB AG hat Insolvenzantrag eingereicht, Prof. Dr. Dr. Thomas B. Schmidt ist vorläufiger Verwalter. Lizenzligaausschuss bestraft die TBB mit 8 Punkten Abzug, Rechtsmittel werden geprüft.

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Die Verantwortlichen der Treveri Basketball AG haben wie angekündigt am Freitagvormittag beim Amtsgericht Trier den Antrag auf Insolvenz eingereicht.

Der Insolvenzrichter hat Herrn Prof. Dr. Dr. Thomas B. Schmidt aus Trier als vorläufigen Insolvenzverwalter bestellt. Prof. Schmidt verfügt über große Erfahrung auf diesem Gebiet, unter anderem hat er das vielbeachtete Insolvenzverfahren der Nürburgring GmbH geleitet.

Prof. Schmidt hat sich am Freitagmittag der Mannschaft und den Mitarbeitern der TBB vorgestellt und das weitere Vorgehen erläutert. Alle Spieler sowie das Trainerteam haben sich geschlossen bereiterklärt, die Saison mit dem Trierer Bundesligisten fortzusetzen. Damit erfüllt die TBB eine zentrale Forderung der Liga, TBB Headcoach Henrik Rödl: „Wir hatten heute einiges zu verarbeiten. Die Liga hat von uns verlangt, dass wir uns entscheiden, ob wir weitermachen; eine schwere Entscheidung, die jeder einzelne für sich treffen muss. Ich bin stolz darauf, dass die Mannschaft sich geschlossen dazu entschieden hat, weiterzumachen. Das ist ein sehr starkes Zeichen. Es ist großer Wille da, die Saison vernünftig zu beenden und den Trierer Basketball weiterhin würdig zu vertreten.“

Nicht anwesend beim Meeting war Jermaine Anderson, der wegen eines Trauerfalls in der Familie in Kanada weilt und auch beim Spiel gegen Oldenburg fehlen wird. Seine Entscheidung wird Anfang der kommenden Woche fallen. Alle Mitarbeiter bleiben vorerst im Amt, um mit dem bisherigen Vorstand den vorläufigen Insolvenzverwalter Prof. Schmidt und sein Team bei ihrer Arbeit unterstützen zu können.

Zudem hat der Lizenzligaausschuss der Beko BBL am Nachmittag seine Entscheidung bekannt gegeben: Der TBB sollen acht Positivpunkte, also vier Siege, aberkannt werden. Die Strafe setzt sich folgendermaßen zusammen: Vier Punkte werden wegen des Insolvenzantrages während der Saison abgezogen. Weitere vier Punkte werden abgezogen, weil der Liga falsche Zahlen gemeldet wurden.

„Wir sind mit der Strafe nicht einverstanden. Die vier Punkte für den Insolvenzantrag gehen selbstverständlich in Ordnung. Die zusätzliche Strafe halten wir nicht für gerechtfertigt. Wir werden gegen die Entscheidung Berufung einlegen. Wir sehen in der Strafe zudem eine Wettbewerbsverzerrung. Durch die Aberkennung der Punkte haben wir faktisch keine Chance mehr auf den Klassenerhalt. Es kann nicht garantiert werden, dass die Mannschaft in den letzten acht Saisonspielen genauso auftritt, als ob es noch um den Klassenerhalt ginge“, erläutert Prof. Schmidt.

Was die Fortführung des Spielbetriebs angeht, hat der Lizenzligaausschuss noch keine endgültige Entscheidung getroffen. Vorerst darf die TBB weiter am Spielbetrieb teilnehmen, bei der endgültigen Entscheidung vertraut der Ausschuss auf die Prognose von Prof. Dr. Dr. Thomas B. Schmidt: „Wir haben bereits einige Gespräche geführt und werden das auch weiter tun. Wir werden die Saison mit hoher Wahrscheinlichkeit beenden können“, so Schmidt.


Treveri Basketball AG meldet Insolvenz an

Die Treveri Basketball AG wird am Freitagvormittag beim Amtsgericht Trier Antrag auf Insolvenz stellen. Entscheidung über Fortführung des Spielbetriebs fällt am Freitag der Lizenzligaausschuss der Beko BBL.

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Die Treveri Basketball AG, die die Beko BBL-Lizenz der TBB Trier innehat, wird am Freitagvormittag beim Amtsgericht Trier Insolvenz anmelden.

Sascha Beitzel, Vorstand der Treveri Basketball AG: „Es ist uns nicht gelungen, das Loch in unserem Etat zu stopfen. Unsere Verhandlungen waren zum Teil erfolgreich, wir konnten den Betrag, der uns fehlt um die Saison bis zum Ende zu finanzieren, reduzieren. Dennoch fehlen uns zum jetzigen Zeitpunkt rund 350.000 Euro, um den Geschäftsbetrieb in den jetzigen Strukturen fortzuführen und weitere Maßnahmen zu ergreifen. Aus diesem Grund mussten wir diesen schweren Schritt gehen. Wir hoffen, dass wir gemeinsam mit dem vorläufigen Insolvenzverwalte die Fortsetzung des Profibasketballs in Trier erreichen können.“

Über die Entscheidung wurden die Verantwortlichen der Beko BBL fristgerecht informiert.

Über das weiter sportliche Geschehen entscheidet am morgigen Freitag der Lizenzausschuss der Beko BBL, der ab 11:30 Uhr tagt. Die Statuten der Beko BBL sehen für den Fall einer Insolvenz während der laufenden Saison einen Punktabzug von vier Positivpunkten sowie eine Geldstrafe vor. Damit könnte die TBB Trier die Saison zu Ende spielen, der Kampf um den Klassenerhalt würde aber erheblich erschwert werden.

Das Amtsgericht Trier wird  nach Eingang des Insolvenzantrags prüfen, ob ein Insolvenzgrund vorliegt und wird anschließend einen vorläufigen Insolvenzverwalter bestimmen.

Das Insolvenzverfahren dient in erster Linie dazu, die Schulden gegenüber den Gläubigern zu bedienen. Die Gehälter aller Mitarbeiter werden für einen Zeitraum von drei Monaten durch die Bundesagentur für Arbeit übernommen. Im weiteren Verlauf des Insolvenzverfahrens besteht die Möglichkeit, die Treveri Basketball AG zu sanieren und so den Spielbetrieb auch in Zukunft möglich zu machen. Darüber entscheidet der Insolvenzverwalter.


Stellungnahme zur finanziellen Situation

“Wir kämpfen um die Zukunft des Trierer Basketballs!” – TBB Trier in finanziellen Schwierigkeiten – Sanierungskonzepte in Arbeit – Pressekonferenz am Donnerstag um 19:00 Uhr

Während die Mannschaft auf dem Parkett leidenschaftlich um den sportlichen Klassenerhalt kämpft, arbeiten die Verantwortlichen im Hintergrund an der finanziellen Zukunftssicherung des Bundesliga-Basketballs in Trier. “Es ist korrekt, dass wir uns in einer ernsten finanziellen Lage befinden”, bestätigte Sebastian Merten einen Bericht der Fachzeitschrift BIG. Wir haben die Liga frühestmöglich über unsere Situation informiert. Wir arbeiten rund um die Uhr an verschiedenen Lösungsansätzen.” Die Verantwortlichen der TBB stehen dabei in engem Kontakt zu Vertretern aus Politik und Wirtschaft.

Bis Donnerstagabend, 18:00 Uhr, muss die TBB der Beko BBL ein Sanierungskonzept vorlegen, am Freitag tagt dann der Lizenzausschuss der Liga.
“Wir bitten um Verständnis, dass wir zunächst unsere Aktionäre auf der Jahreshauptversammlung über die aktuelle Situation informieren wollen und uns erst im Anschluss näher zur Sachlage äußern werden”, ergänzt Merten. Die TBB Trier hat für Donnerstagabend um 19:00 Uhr zu einer Pressekonferenz in der Arena Trier geladen.


Podiumsdiskussion: Spitzensport in Trier

Große Podiumsdiskussion am 5. März ab 18 Uhr im IHK Tagungszentrum – Gemeinschaftsveranstaltung von IHK, HWK, IRT und KJU – Vorstand Sascha Beitzel vertritt TBB Trier

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“Der Spitzensport hat eine herausragende Bedeutung für das Image einer Stadt, aber auch für die Wirtschaft in der Region Trier.” Um dies zu verdeutlichen und neue Impulse zu setzen, laden die Industrie- und Handelskammer (IHK), die Handwerkskammer (HWK), die Initiative Region Trier (IRT) und der Kreis junger Unternehmer (KJU) zu einer großen Podiumsdiskussion am Donnerstag, den 5. März ab 18 Uhr im IHK Tagungszentrum ein – der Eintritt ist frei.

Hauptorganisator Ulrich Schneider stellt im Interview das Konzept und die Hintergründe vor:

TBB: Herr Schneider, wie sind Sie auf die Idee für die Podiumsdiskussion gekommen?

Ulrich Schneider: „Spitzensport hat eine wichtige Funktion für die Region und wir haben geschaut, was wir als Kammer leisten können. Als Sponsor kann die IHK nicht direkt auftreten, aber wir können eine Plattform bieten, die Unternehmer und die Spitzensportvereine an einen Tisch bringt und den Austausch zwischen beiden Seiten fördert- das ist Sinn und Zweck der Veranstaltung.“

Welche Bedeutung hat aus Ihrer Sicht als Wirtschaftsexperte der Spitzensport für die Region Trier?

„Für Fachkräfte ist der Spitzensport ein wichtiger Faktor und dadurch auch für die Wirtschaft, um die Kräfte auch an unsere Region zu binden. Die Unternehmen profitieren davon, dass die Attraktivität des Standortes gesteigert wird. Auf der anderen Seite sind die Spitzensportvereine natürlich auch auf die Unternehmen angewiesen, wo wir beim Thema Sponsoring wären, das ebenfalls bei der Veranstaltung aufgegriffen wird.“

Wer sind die Teilnehmer der Podiumsdiskussion?

„Wir haben Christian Heidel, den Manager des Fußball Bundesligisten FSV Mainz 05 als Keynote-Speaker gewinnen können, der am Beispiel seines Clubs darstellt, wie der Spitzensport sich auf die Wirtschaft einer Region auswirken kann. Am Beispiel von Trier werden wir das dann diskutieren und vertiefen mit den Entscheidungsträgern von der TBB, der Eintracht, den Miezen und den Dolphins. Wir haben mit Silvia Günther, der Inhaberin von ensch-media und Adolf Lorscheider, dem Geschäftsführer der Herres Wein- und Sektkellerei aber auch Unternehmer, die sich an der Diskussion beteiligen werden.“

Wie können sich die Clubs selbst präsentieren?

„Ideal wäre es natürlich, wenn sich potenzielle Sponsoren an diesem Abend direkt mit den Spitzensportvereinen austauschen. Wir haben deshalb so genannte Contactpoints vorgesehen, an denen sich die TBB Trier, die Miezen, Eintracht Trier, die Goldmann Dolphins, der KSV Riol, der Ruderverein Treviris und die Leichtathletikabteilung des PST Trier präsentieren. Dort liegen alle wichtigen Informationen für die Unternehmer bereit.“

Herr Schneider, zum Abschluss – was ist Ihr Ziel, was wünschen Sie sich für diesen Abend?

„Wir wollen sensibilisieren, dass der Spitzensport wichtig für unsere Region ist und dass beide Seiten voneinander profitieren können. Wir haben deshalb über 4.000 Unternehmen aktiv angeschrieben und zu dieser Veranstaltung eingeladen. Zielgruppe sind also vor allem potenzielle Sponsoren, aber natürlich auch Leute, die sich generell für dieses Thema interessieren. Wir freuen uns auf einen spannenden Abend mit vielen Gästen und bitten um vorherige Anmeldung, entweder per Mail an schneider@trier.ihk.de oder telefonisch 0651 9777530. Der Eintritt ist frei.“

Für die TBB Trier wird Vorstand Sascha Beitzel an der Podiumsdiskussion am Donnerstag, den 5, März ab 18 Uhr im IHK Tagungszentrum teilnehmen. Am Contactpoint  liegen alle wichtigen Informationen, unter anderem zu den Themen Sponsoring und Hospitality-Leistungen bereit. Wir freuen uns auf Ihren Besuch und beantworten gerne Ihre Fragen!



Henrik Rödl bleibt A2-Bundestrainer

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Der Bundestrainer der A2-Herren-Nationalmannschaft heißt auch in diesem Jahr Henrik Rödl. Nach seinem „Debüt“ im vergangenen Jahr gab der ehemalige Nationalspieler (178 Länderspiele) und jetzige Headcoach von Bundesligist TBB Trier seine Zusage für einen weiteren Sommer.

Und der hat es wahrlich in sich, denn als Höhepunkt steht für die A2 die Teilnahme an der Universiade in Gwangju (Südkorea, 2.-12. Juli 2015) auf dem Programm. Eng zusammen arbeiten wird Rödl dabei mit Herren-Bundestrainer Chris Fleming. Beide Teams werden nach der identischen Spielkonzeption vorgehen.

„Ich bin sehr zufrieden, dass Henrik Rödl als Headcoach bei der A2-Nationalmannschaft bleibt. Er ist ein absoluter Toptrainer und hat bewiesen, dass er junge Talente entwickeln kann. Außerdem besitzt er eine große internationale Erfahrung, das ist für die Universiade sicher ganz wichtig. Viele Spieler werden in diesem Sommer erst bei der A2 spielen, danach aber eine gute Chance haben, auch in den A-Kader zu kommen. Insofern freue ich mich sehr auf die Zusammenarbeit mit Henrik“, sagt Chris Fleming.

„Ich blicke mit großer Vorfreude auf die anspruchsvolle Aufgabe mit der Universiade als Höhepunkt. Ich möchte mich ausdrücklich bei Emir Mutapcic für die gute Zusammenarbeit im vergangenen Jahr bedanken und bin sicher, dass ich auch Chris Fleming bei seiner Arbeit sehr gut unterstützen kann. Es geht ja besonders auch um die möglichst gute Vorbereitung der A2-Spieler für den A-Kader, das halte ich für sehr wertvoll“, meint Henrik Rödl.

(Pressemitteilung: Deutscher Basketballbund, Christoph Büker.)


Lotto Rheinland-Pfalz wird Trikotpartner

Langjähriger Partner des Trierer Basketballs jetzt auch prominent auf dem Jersey – Lotto Rheinland-Pfalz belegt die Werbefläche auf der Trikotbrust der TBB Trier für insgesamt sechs Spiele in der Rückrunde.

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Lotto Rheinland-Pfalz baut seine langjährige Partnerschaft zur TBB Trier weiter aus: Das Glücksspielunternehmen, seit 1999 an der Seite des Trierer Profibasketballs, wird ab dem 17. Januar die Werbefläche auf der Trikotbrust bei insgesamt sechs Heim- und Auswärtsspielen belegen. „25 Jahre Erstligist – die TBB ist ein Aushängeschild des Spitzensports in Rheinland-Pfalz und das Angebot, zusätzlich zu bestehenden Werbemaßnahmen für einige Spiele Trikotsponsor zu werden, wollten wir unbedingt annehmen, denn es unterstreicht die enge Partnerschaft zwischen Lotto und dem Club.“ so Lotto-Geschäftsführer Jürgen Häfner.

„Es ist schön, dass wir unserer Beziehung zu Lotto Rheinland-Pfalz jetzt eine weitere Facette hinzufügen können. Und natürlich freuen wir uns auch darüber, dass Lotto gleich mehrere Spiele als Trikotpartner gebucht hat“, sagt TBB-Geschäftsführer Sebastian Merten und spielt damit auf eine Neuerung in dieser Saison an: Erstmals ist es möglich, Trikotwerbung bei der TBB Trier für kürzere Zeiträume zu buchen. Zwei Spiele (einmal zuhause, einmal auswärts) sollen es pro Partner mindestens sein, nach oben gibt es natürlich keine Grenzen. Zur Halbzeit der Saison ist damit die Fläche bis weit in die Rückrunde hinein vermarktet, einige Spiele sind aber noch zu haben.

Die TBB Trier wird erstmals am 17. Januar in Quakenbrück mit den Lotto-Jerseys auflaufen. In der Arena kann man das Lotto-Logo auf der TBB-Brust dann erstmals am 24. Januar gegen Bremerhaven bewundern.


Autotherm wird neuer Partner der TBB

Neuer Junior-Partner: Autotherm und TBB Trier schließen Partnerschaft – „Wir wollen mit unserem Engagement unsere Bekanntheit in der Großregion steigern.“ – Vertrag bis 2016.

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Die TBB Trier begrüßt ein neues Mitglied im TBB Business-Netzwerk. Die Firma Autotherm aus Waxweiler in der Eifel unterstützt die Trierer Bundesliga-Basketballer, um den eigenen Bekanntheitsgrad im Raum Trier, im Saarland und in Luxemburg zu steigern. Das Traditionsunternehmen beschäftigt rund 60 Mitarbeiter und exportiert ca. 90 Prozent seiner Produkte ins Ausland. Dennoch haben viele Basketballfans mit Sicherheit schon von der Expertise der Firma Autotherm profitiert – denn die Lebensmittelbranche vertraut seit nunmehr 60 Jahren auf das Know How von Autotherm. Das mittelständische Unternehmen stellt moderne Maschinen her, beispielsweise Rauchanlagen für die Wurst- oder Fischproduktion oder Anlagen für Großküchen.

„Unsere Produkte entsprechen höchsten Qualitätsmaßstäben, wir setzen mit unseren innovativen Ideen Maßstäbe und tragen so zu hochwertigen Produkten für Verbraucher auf der ganzen Welt bei. Wir fühlen uns als Traditionsunternehmen aus der Eifel aber auch unserer Region verbunden, deshalb unterstützen wir sehr gerne die TBB Trier als sportliches Aushängeschild. So können wir unseren regionalen Bekanntheitsgrad steigern und unseren Kunden und Mitarbeitern durch den Besuch der Heimspiele einen spannenden und emotionalen Mehrwert bieten“, erklärt Geschäftsführer Torsten Brümmendorf.

Neben Werbepräsenzen auf den LED-Banden hat Autotherm deshalb auch umfangreiche Hospitalityleistungen gebucht. TBB Geschäftsführer Sebastian Merten: „Wir freuen uns über das Engagement von Autotherm, denn es zeigt exemplarisch die Strahlkraft unseres TBB Business-Netzwerkes, indem sich Unternehmen verstärkt auch untereinander austauschen. Diesen Netzwerkgedanken wollen und werden wir mit verschiedenen Veranstaltungen und Ideen im B2B-Bereich weiter ausbauen.“

Weitere Informationen zum neuen TBB Junior-Partner Autotherm gibt es unter www.autotherm.de.

Sie wollen auch Teil des TBB Business-Netzwerks werden? Schon ab einem Engagement von 750,- € können Sie als „Pate des Trierer Wegs“ den Club unterstützen. Schicken Sie uns Ihre unverbindliche Anfrage via eMail an business@tbb-trier.de.


TBB empfängt MHP RIESEN Ludwigsburg

Nächstes Heimspiel der TBB Trier am Samstag, 20:30 Uhr in der Arena Trier gegen den Tabellenfünfzehnten vom Neckar – Liveübertragung auf telekombasketball.de ab 20:15 Uhr – Volksbank Trier unterstützt im Rahmen der Aktion “BE GREEN!” die Jugendarbeit der TBB Trier mit 50 Cent pro grün gekleidetem Besucher! – Tickets: Hotlines 0651-9790777 und 00352-20301011, www.tbb-trier.de/tickets sowie an über 500 Vorverkaufsstellen von Ticket Regional. – Die Arena Trier öffnet um 18:30 Uhr.

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Wenn Trier am Samstag die MHP RIESEN aus Ludwigsburg empfängt, steht der Arena Trier ein spektakuläres Basketballspiel ins Haus – denn die von John Patrick gecoachten Teams (vor Ludwigsburg waren das Göttingen und Würzburg) fallen in der Beko BBL seit jeher durch hohe Energie und ebensolches Tempo auf. Derzeit belegen die RIESEN nach zuletzt zwei Siegen Tabellenplatz 15, sind aber punktgleich mit Trier auf Tabellenplatz 12.

Dabei hatten es die Ludwigsburger im letzten Jahr noch in die Playoffs geschafft und unfreiwillig für die wahrscheinlich skurrilste Aktion der Saison gesorgt: Im vierten Spiel des Viertelfinales gegen den FC Bayern München  lief es gut für John Patrick und sein Team – bis Michael Stockton kurz vor Schluss beim Stand von 71:73 an die Freiwurflinie ging. Bayerns Heiko Schaffartzik protestierte bei den Unparteiischen, Stockton sei nicht der gefoulte Spieler gewesen. Die Freiwürfe wurden aberkannt – zu Unrecht, wie sich später zeigte. Der Ballbesitz ging an die Bayern, ebenso wie das Spiel mit 75:82. Dagegen legte Ludwigsburg Protest ein, es kam zum Wiederholungsspiel. Das gewann der spätere Meister dann schließlich deutlich und korrekt mit 82:68.

Auch ohne solche Abnormitäten war die Ludwigsburger Saison erinnerungswürdig. Sportlich nach der Saison 2012/13 abgestiegen, beantragten die Verantwortlichen die Wildcard und bekamen sie auch. Mit 18 Siegen zogen die RIESEN in die Playoffs ein. Das gelang hauptsächlich mit Spielern wie den beiden “NBA-Söhnen” Coby Karl (Sohn der NBA-Trainerlegende George Karl) und Michael Stockton (Sohn von John Stockton, einem der besten Point Guards der Basketball-Geschichte und regelmäßiger Gast in der Ludwigsburger MHP-Arena). Aber auch Akteure wie der finnische Nationalspieler Shawn Huff, der Deutsch-Amerikaner Adam Waleskowski und der Routinier Patrick Flomo übernahmen in der Playoff-Saison Verantwortung.

Für Patrick war das Grund genug, diesen Kern der Mannschaft zu behalten – Topscorer Keaton Grant und Dreierspezialist C.J. Harris musste er dagegen ziehen lassen. Die RIESEN fanden adäquaten Ersatz, zum Beispiel in Kerron Johnson, den Patrick in der neuseeländischen Liga aufgespürt hatte – und der bis vor kurzem noch die komplette Liga mit 17.2 Punkten pro Spiel als Topscorer anführte, aktuell markiert er 16.7. Die Topscorerkrone musste Johnson allerdings an seinen Teamkollegen DJ Kennedy weiterreichen: Die Ludwigsburger Neuverpflichtung hat nach gerade mal sechs Spielen in der Beko BBL sagenhafte 21.2 Punkte pro Partie auf dem Zettel stehen. Ebenfalls neu ist Ruben Boykin, er war letztes Jahr der beste Rebounder in Japan, und der deutsche Nationalspieler Chris McNaughton für die Centerposition.

A propos Center: Hier gelang Ludwigsburg mit einer Nachverpflichtung der Königstransfer. Am 2. November vermeldeten die RIESEN die Verpflichtung von Jon Brockman, einem NBA-erfahrenen Innenspieler mit insgesamt 150 Einsätze für Sacramento, Milwaukee und Houston im Lebenslauf. Der Brocken Brockman angelt sich trotz eher geringer Größe (2.01 Meter bei 116 Kilo) starke 11.3 Rebounds pro Spiel – ähnlich wie bei Johnson hat sich diese Personalie jetzt schon gelohnt.

Dennoch: Die RIESEN rangieren derzeit nur auf Platz 15 der Beko BBL. Siege gelangen bisher gegen Bonn, Crailsheim, Göttingen und, hauchdünn, gegen die Artland Dragons (71:72). Zum Jahresende packten die Riesen dann nochmals zwei Siege drauf – ein 66:78 beim Mitteldeutschen BC und ein 88:75 zuhause gegen die FRAPORT SKYLINERS sprechen für eine aufsteigende Formkurve der Schwaben. Dagegen stehen zehn teils schmerzhafte Niederlagen, eine 70:72-Heimniederlage gegen den Tabellenvorletzten Tübingen zum Beispiel – das ist ein Vierpunktespiel im Abstiegskampf, in den Ludwigsburg sich aktuell wider Erwarten verstrickt hat.

Henrik Rödl ist gewarnt – denn die Ergebnisse vom Saisonbeginn sind zum jetzigen Zeitpunkt nicht mehr aussagekräftig: “Ludwigsburg ist eine Mannschaft, die sich in den letzten Wochen sehr verändert hat. Und jetzt haben sie einen Lauf. Sie haben mit Kennedy den derzeit vielleicht heißesten Spieler der Liga dazubekommen. Er macht sie stark, weil er eins-gegen-eins kaum zu halten ist, seine über zwanzig Punkte im Schnitt machen natürlich einen Unterschied im Vergleich zu vorher. Daneben ein Kerron Johnson, der vorher der Liga-Topscorer war – also gleich zwei, die wirklich schwierige Gegenspieler sind. Auf Kennedy und Johnson wird unser Hauptaugenmerk liegen.”

Im letzten Jahr hatte Trier übrigens zweimal die Nase vorn: Im Hinspiel in der MHP-Arena machte Laurynas Samenas am 1. Dezember 2013 sein bestes Saisonspiel 2013/14, schenkte den RIESEN 25 Punkte ein, versenkte vier Dreier bei sieben Versuchen und verteidigte hart. Trier gewann 77:81. Das Rückspiel in Trier war eine noch knappere Kiste: Mit 78:77 rang die TBB die Riesen nieder, Vitah Chikoko war der Mann der Schlussphase mit dem entscheidenden Ballgewinn.