“B GREEN! – Sei grün!” geht in die Verlängerung!

Das “B GREEN” Fanpaket für die drei letzten Heimspiele: Wer seine Tickets für die Spiele gegen Bamberg, Berlin und Ulm auf einmal kauft, spart richtig Geld  - und bekommt noch einen Schal dazu!

BGreen_590

Die Saison neigt sich dem Ende zu, ganz vorbei ist sie aber noch nicht: Drei Heimspiele stehen für die TBB Trier noch auf dem Plan, und die haben es durchaus in sich: Am 17.April, ausgerechnet dem “Gründonnerstag”, gastiert mit den Brose Baskets der amtierende Deutsche Meister in der Arena; mit dabei natürlich auch der Ex-Trierer Maik Zirbes. Schon eine Woche später, am 25.April, kommt ein weiterer Publikumsmagnet an die Mosel: ALBA BERLIN. Und zum guten Schluss gibt am 1. Mai, dem letzten Spieltag der Hauptrunde, ratiopharm ulm seine Visitenkarte ab.

Für die letzten drei Heimspiele geht die Ticket-Rabattaktion “B GREEN – Sei grün!” in die Verlängerung. Wer seine Eintrittskarten für alle drei Spiele zusammen kauft, spart bares Geld und erhält obendrauf noch einen Fanschal dazu – mit insgesamt über 30% Rabatt gegenüber dem Gesamtpaket. Die Aktion gilt für Tickets in der Kategorie 4 und ist kombinierbar mit allen Rabattstufen, auch Familientickets.

Konkret bedeutet das zum Beispiel:
Drei Einzeltickets ohne Ermäßigungen als “B GREEN”-Paket  inkl. Schal kosten nur 49 Euro statt einzeln 70,40 Euro.
Drei Einzeltickets ermäßigt als ”B GREEN”-Paket  inkl. Schal kosten nur 39 Euro statt einzeln 57,40 Euro.
Drei Tickets “Jugendliche” als ”B GREEN”-Paket  inkl. Schal kosten nur 29 Euro statt einzeln 48,40 Euro.

Familienticket: 2 Erwachsene und 2 Kinder als “B GREEN”-Paket inkl. 4 Schals kosten nur 139 Euro statt regulär 212,40 Euro.
(Auch die anderen Familienpakete sind buchbar!)

Das Fanpaket “B GREEN – die zweite” ist bis zum 17. April (Gründonnerstag!)  in der Geschäftsstelle der TBB Trier erhältlich.


Umgestaltung der „Bitburger Fan-Zone“

Abstimmung auf Facebook: Wer sind die TBB-Allstars der letzten 25 Jahre?  - Drei Gewinnerporträts schmücken künftig die Fanzone zwischen den Blöcken N und O.

Fanzone_590

Die beliebte „Fan-Zone“ in der Arena zwischen Block O und Block N wird umgestaltet. Möglich gemacht wird dies durch die Unterstützung unseres Premium-Partners Bitburger. Für das Design ist allerdings jemand anderes zuständig, nämlich IHR!

Wir haben eine Facebook-Aktion gestartet, bei der Ihr aus 15 Spielern der letzten fünfundzwanzig Jahre TBB-Geschichte Eure Lieblingsspieler wählen könnt. Die drei Spieler mit den meisten „Gefällt mir“-Angaben werden schließlich auf der Wand an der Fan-Zone in der Arena Trier zu sehen sein.

Zur Wahl stehen: Sergei Babkov (1992-1994); Frank Baum (1994-2001); Sascha Belostennyj (1991-1994); Carl Brown (1993-2003); Jermaine Bucknor (seit 2012); Chris Copeland (2008-2010); James Gillingham (2004-2010); Dru Joyce (2010-2012); BJ McKie (2003-2005); Nate Linhart (2011-2013); James Marsh (1986-1990, 1991-2006); Andi Seiferth (seit 2011); Bernard Thompson (1994-1995, 1996-2001); Maik Zirbes (2007-2012); Philip Zwiener (2010-2012). Die Aktion läuft bis Dienstag den 15. April, damit sie rechtzeitig zum Klassiker gegen ALBA BERLIN am 25.April im neuen Glanz erstrahlen kann. Also macht mit und zeigt, wer Eure TBB-Allstars sind!

HIER geht es zur Aktion.


Der dritte Weihnachtstag? TBB vs. Bonn!

TBB Trier empfängt am Samstag (20:00 Uhr) Telekom Baskets Bonn zum Derby – “Man darf das Hinspiel nicht überbewerten – Bonn wird auch ohne Jordan gut spielen!” – webTV-Übertragung von basketball-stream.de ab 19:30 Uhr.

Bonn_team1314_neu_590

Der 26. Dezember ist landläufig bekannt als „zweiter Weihnachtstag“, im nordamerikanischen Sprachraum heißt er „Boxing Day“. Geschäfte haben hier an diesem Tag geöffnet, damit die Kunden entweder ihr Weihnachtgeld möglichst schnell verprassen oder, wahrscheinlicher, erhaltene Geschenke umtauschen können. Aus Sicht der TBB Trier hätte die Bescherung am 26. Dezember 2013 besser nicht laufen können, die Gastgeber Telekom Baskets Bonn dagegen wären wohl am Liebsten in den nächsten Laden gerannt, um das Trierer „Geschenk“ wieder zurück zugeben.

Doch der Umtausch war ausgeschlossen: Andi Seiferth und Co. hatten am Feiertag im Telekom Dome kräftig ausgeteilt und den Bonnern 86 Punkte dagelassen – am Ende stand ein 66:86-Auswärtssieg, Seiferth selbst markierte in einem perfekten Spiel die Traumquote von 27 Punkten und 13 Rebounds bei einer Effizienz von 34(!). Der TBB-Kapitän blieb bescheiden: “Wir haben den Ball gut laufen lassen, jeder hat nach dem Extrapass gesucht, so kamen viele leichte Situationen für mich zustande. Natürlich muss man dafür immer noch richtig stehen, aber gut die Hälfte dieser Punkte geht aufs Konto meiner Mitspieler.”

Die Bonner hatten dieser Kolletkivleistung von Beginn an wenig entgegen zu setzen, ein merklich angefressener Baskets-Coach Matthias Fischer trug seinen Umnut bis in die Pressekonferenz und sprach davon, dass er soeben in der Mannschaftskabine den Bonner Tannenbaum angezündet habe – mit einer Gesichtsfarbe, die seine Worte untermauerte.

A propos: Der Bonner Baum brannte im neuen Jahr bereits ein weiteres Mal, nämlich als mit Jared Jordan der wahrscheinlich beste Spielmacher der Liga den Verein verließ. Jordan, dem im Schnitt bisher 7.8 Assists für die Baskets gelungen waren (Karierrerekord: 18 gegen die EWE Baskets Oldenburg), war einem Angebot aus Bamberg gefolgt und spielt jetzt für die Brose Baskets. Bonn ließ ihn zwar ziehen, äußerte aber seinen Unmut über die ganze Transaktion mit großer Öffentlichkeitswirkung.

Nichtsdestotrotz: Niederlagen wie die vom 26. Dezember kann man in Bonn getrost als Ausrutscher und Abgänge wie den von Jordan als Nebenkriegsschauplätze sehen. Die Saison läuft bislang zufriedenstellend, die Telekom Baskets legten einen Traumstart mit acht Siegen aus zehn Spielen hin – der neue Coach Matthias Fischer agiert offenbar unbeeindruckt vom langen Schatten seines Vorgängers Mike Koch (mittlerweile in Bayreuth). Auch neuerdings sind die Bonner in der Spur, fünf Siege aus den letzten sechs Partien, darunter ein spektakuläres 98:106 nach zwei Verlängerungen in Bayreuth, bedeuten aktuell Tabellenplatz sechs und stabilen Playoffkurs (sechs Punkte Vorsprung auf Platz neun).

Die Telekom Baskets setzen dabei auf Kontinuität: Ryan Brooks führt mit 14.1 Punkten die Scorerliste an, danach kommt mit Jamel McLean ein absoluter Allrounder – 13.8 Punkte, 7.7. Rebounds und eine Trefferquote von 60% ergeben eine Effizienz von 16.7 im Schnitt. Benas Veikalas (13.5 Punkte) hat seinen tödlichen Distanzwurf auch schon gegen Trier gezeigt – allerdings nicht am zweiten Weihnachtstag, da stellte ihn die Trierer Defense kälter als die Außentemperatur und verurteilte den Litauer zu 0/6 Dreiern. Tony Gaffney ist mittlerweile von seinem Abstecher zu den Memphis Grizzlies in die NBA zurückgekehrt – dass die Baskets ihm seinen Platz warm gehalten hatten, dankt der 29-jährige Power Forward mit 11.6 Punkten und 5.2 Rebounds.

Erst auf Platz fünf der aktuellen Topscorer-Liste findet sich ein Neuzugang: Eugene Lawrence muss das schwere Erbe eines Jared Jordan antreten – nach bisher vier absolvierten Spielen gelingt das dem Mann mit dem lustigen Bart mit 6.8 Assists recht ordentlich. Mit David McCray, Andrej Mangold und Steve Wachalski kann Fischer zudem auf erfahrene deutsche Rollenspieler zurückgreifen.

Ob mit Jordan oder ohne: wenn die TBB Trier einen „dritten Weihnachtstag“ Anfang April einführen will, müsste sie wohl die Taktik vom zweiten wiederholen: Assists verhindern, Distanzschützen klein halten, Ball laufen lassen, Zone dominieren. Ob das nochmal klappt? Man wird sehen. Andi Seiferth spricht jedenfalls im Rückblick von einem “Sahnetag” und hofft, dass “wir wieder so ein Spiel erwischen und uns zumindest teuer verkaufen werden.”

TBB-Cotrainer Thomas Päch warnt dagegen vor all zu viel Euphorie: “Das Hinspiel sollten wir nicht überbewerten. Die Liga zeigt jede Woche, dass jedes Spiel seine eigene Dynamik hat. Wir haben gut trainiert und die Pokalpause genutzt, es geht aber am Samstag darum, wer besser zurück in den Rhythmus kommt. Bonn hatte jetzt ausreichend Zeit, den Weggang von Jared Jordan, dem Herz dieser Mannschaft, zu verkraften und Eugene Lawrence zu integrieren. Die Ergebnisse sprechen dafür, dass ihnen das bisher gut gelungen ist.”

Die Arena öffnet um 18:00 Uhr, die kostenlose Live-Übertragung im webTV von basketball-stream.de startet um 19:30 Uhr mit Hintergrundinfos und Interviews auf www.tbb-trier.de/livestream. Tip Off ist um 20:00 Uhr. Tickets unter www.tbb-trier.de/tickets, der Hotline 06 51 – 97 90 777 (Luxemburg: 00352 – 20 30 10 11) und an allen Vorverkaufsstellen von Ticket Regional.

Bis Samstag, 13:00 Uhr gilt übrigens noch die Aktion “B GREEN – Sei grün!“: Tickets für alle drei April-Heimspiele der TBB  (gegen Bonn, Berlin und Bamberg) plus Schal & Fahne zum Sparpreis!


Stimmt der Fußdruck?

Info-Event im Kersting Sanitätshaus | Sport auf dem Trierer Petrisberg am Mittwoch – TBB-Spieler im „Fußcheck“ – Live-Training mit Fitness-Coach Jens Nagel – Angebot nicht nur für Profisportler.

Kersting_590

Als Basketballprofi muss man gut zu Fuß sein: sechs bis acht Trainingseinheiten die Woche und Pflichtspiele am Wochenende bedeuten hohe Belastung für Füße, Knochen und Gelenke – und da ist der „ganz normale Alltag“ eines über-zwei-Meter-Mannes noch nicht mit eingerechnet. Daher sind für Profis, aber auch für Hobbysportler individuell angemessene Sporteinlagen und Schuhe eminent wichtig.

Kersting Sanitätshaus | Sport, seit 2012 Partner der TBB Trier, lädt am Mittwoch, 9. April zwischen 13:00 Uhr und 16:00 Uhr in seine Räumlichkeiten auf dem Petrisberg (Max-Planck-Straße 7) ein; hier können Interessierte ihre Füße einem gründlichen, kostenlosen Check unterziehen, zum Beispiel bei der elektronischen Fußdruckmessung. 4000 Sensoren geben präzise Auskunft über Fußfehlstellungen sowie den Laufstil, die Druckbelastung und Druckverteilung unter dem Fuß in jeder Schrittphase. Die Fußdruckmessung ist die Grundlage für eine maßgefertigte Einlage.

Ergänzend dazu zeigt eine Videoanalyse mit verschiedenen Kameraperspektiven, wie sich Fuß und Knie in der Dynamik verhalten und ob die Gelenke in der Bewegung stabil bleiben. Das Ergebnis ist ein individuelles Bewegungsprofil, um den optimalen Laufschuh oder die richtige Einlage zu finden.

Dieses Angebot werden am Mittwoch auch drei TBB-Spieler in Anspruch nehmen: Mathis Mönninghoff, Tony Canty, Laurynas Samenas und Warren Ward unterziehen sich bei Kersting Sanitätshaus | Sport dem Komplettcheck, um die optimale Unterstützung für ihren Körper während des Spiels zu erhalten.  Frisch vermessen stellen die TBB-Profis sich dann einem Freiwurfwettbewerb mit interessierten Fans vor dem Sanitätshaus. Außerdem wird Fitness-Coach Jens Nagel zu einem Probetraining zur Verfügung stehen.


Sieg! TBB schlägt Ludwigsburg mit 78:77!

Die TBB Trier hat ihr Heimspiel am Freitag gegen die MHP Riesen Ludwigsburg mit 78:77 gewonnen. Topscorer für Trier war Andi Seiferth, dem unter den Augen des Bundestrainers Frank Menz 20 Punkte gelangen.  Matchwinner war allerdings ein anderer: Vitah Chikoko übernahm Verantwortung auf der Power Forward Position, machte 17 Punkte, darunter die big points und fing den entscheidenden Ball. – “Die Mannschaft ist als Team aufgetreten und hat eine große Energieleistung gezeigt. Das war der Schlüssel.” – Damit ist Trier Tabellendreizehnter.

Chikoko_Lubu_590

Interessant war beim Auftaktspiel des 26. Spieltages bereits das Drumherum: Um 18:00 Uhr lud der DBB zu einer Pressekonferenz mit Frank Menz und Andi Seiferth zum Thema “EM-Qualifikation gegen Luxemburg” am 17. August in Trier; kurz vor Tip-Off betraten dann besondere Gäste die Halle: die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin  Malu Dreyer war zum Spiel gekommen, begleitet wurde sie neben ihrem Ehemann, Oberbürgermeister Klaus Jensen, von Fernseh-Moderator Cherno Jobatey, der für das ZDF eine Dokumentation über die Politikerin dreht. Menz, Dreyer, Jensen und Jobatey sollten im Verlauf des Abends eine hochspannende Partie zu sehen bekommen – mit dem besseren Ende für die Gastgeber.

Doch danach sah es zunächst nicht unbedingt aus: Die Gäste vom Neckar dominierten vor 3317 Zuschauern das erste Viertel fast nach Belieben, zwangen Trier ihren mittlerweile berüchtigten Stil auf. Eine extrem intensive Ganzfeldpresse erzwang Trierer Ballverluste, vor allem Michael Stockton und Keith Waleskowski kamen offensiv zu frei zum Erfolg. 4:15 nach fünf Minuten – definitiv kein guter Start für Trier, auch nach zehn Minuten war der Rückstand immer noch zweistellig (13:24).

Ludwigsburg hielt den Druck auch im zweiten Abschnitt zunächst aufrecht, doch Trier konnte langsam aber sicher seine Vorteile ausspielen. Die da hießen: Andi Seiferth  gegen Gary McGhee und Vitah Chikoko gegen Waleskowski bzw. Flomo. Vor allem der Mann aus Zimbabwe, zuletzt in aufsteigender Form trotz Kniebeschwerden, musste heute Abend hart arbeiten, weil sein Teamkollege Jermaine Bucknor mit Sehnenbeschwerden im linken Unterarm die Band drückte. Und Chikoko enttäuschte nicht: Zwei Freiwürfe zum 17:26 und ein krachender Dunking zum 19:28 sind ein erstes Lebenszeichen der TBB, Andreas Seiferth besorgt am Brett zwei weitere Punkte zum 21:28 – Auszeit Ludwigsburg.

Trier ließ sich nicht beirren, konnte den Rückstand weiter verkürzen: Seiferth mit and1 nach Assist von Chioko zu, 23:30. Vier Freiwürfe von Anderson und Mönninghoff zum 28:30. Auch die bereits im Hinspiel erfolgreiche Trierer Zonenverteidigung verrichtete effizient ihren Dienst, jetzt gerieten die Gäste zusehends unter Druck. Ludwigsburg presste immer noch übers ganze Feld, das Mittel dagegen hieß interessanterweise wieder Vitalis Chikoko: Der Power Forward musste ein ums andere Mal den Ball gegen die Presse über die Mittellinie bringen und erledigte auch diese Aufgabe fehlerfrei. Zweieinhalb Minuten vor der Pause holt Seiferth, wieder nach Assist von Chikoko die erste Führung (34:32), zur großen Pause steht es 37:35.

Die Gäste steckten nicht auf, hielten den Druck in der Defensive aufrecht. Calvin Harris und Keaton Grant übernahmen die Regie, vor allem Grant riss das Ludwigsburger Spiel bis zum Ende an sich – ein Dunking mit Foul von Andi Seiferth zum 45:49 ließ Trier wieder wackeln. Doch die Mannschaft von Henrik Rödl fiel nicht: Nach einer kollektiven Anstrengung stand es wieder 53:50. Höhepunkt im offenen Schlagabtausch: Dreier Harris, 53:53 – Dreier Mönninghoff, 56:53. Trier behielt auch in diesem Viertel die Oberhand, baute die Führung auf 60:56 aus, ein heißes Schlussviertel stand bevor.

Und das geriet zum Krimi: Ein unglaublich präsenter Keaton Grant markiert alleine sechs Punkte in Folge und führt seine RIESEN zum 64:62, Trier kann sich so nicht absetzen. Sein Trierer Gegenspieler Vitah Chikoko machte vier, zeigte ebenfalls eine übermenschliche Präsenz auf beiden Seiten des Parketts. Das zehrte: Chikoko musste nach dem 68:64, sechs Minuten vor dem Ende mit einem starken Krampf nach langer Behandlung auf dem Parkett ausgewechselt werden – erkennbar nichts Ernstes, ein Comeback war jedoch fraglich.

Ludwigsburg stieß in genau diese Lücke: Seiferth traf noch einen Freiwurf, dann punkteten nur noch die Gäste; Grants Offensivdrang war trotz intensiver Doppelverteidigung schlicht unwiderstehlich. Am Ende dieses 13:4-Laufs für die Schwaben streute auch noch der bis dahin von Trier ordentlich kaltgestellte Coby Karl einen Dreier zum 72:77 ein. Zwei Minuten zu spielen, fünf Punkte zurück – und immer noch hielten die Trierer Nerven. Es schlug die Stunde des Jermaine Anderson: Erst fällt der Dreier zum 75:77, dann kommt, mit perfektem Timing, der Durchstecker auf Andi Seiferth. Seiferth trifft zum Ausgleich – und wird dabei gefoult. Zwar trifft der Nationalspieler den Bonusfreiwurf nicht, dennoch dürften 20 Punkte und 6 Rebounds dem Bundestrainer durchaus gefallen haben. Die Entscheidung bringt dann schließlich der wiedereingewechselte Mann des Abends, Vitah Chikoko: Er macht einen von zwei Freiwürfen zum 78:77 und greift sich drei Sekunden vor Ende an der eigenen Baseline irgendwie den weiten Einwurf von Coby Karl – und damit den zweiten Trierer Heimsieg in Folge.

John Patrick (MHP RIESEN Ludwigsburg): “Zunächst Glückwunsch und großen Respekt nach Trier. Sie haben nie aufgegeben. Wir hatten im ersten Viertel einen Vorsprung, dann haben sie sich zurückgekämpft. Bei 1:40 zu spielen hatten wir den Ball und lagen mit 5 vorne, aber sie haben einen Weg gefunden zu gewinnen. Es lief genau umgekehrt wie bei uns vor sechs Tagen gegen Frankfurt. Wir haben vor dem Spiel noch darüber gesprochen – so etwas kann in dieser verrückten Sportart passieren, Das heutige Spiel war sehr intensiv, am Ende hat Trier verdient gewonnen. Chikoko hat heute eine Klasseleistung hingelegt. Ich dachte, ohne Bucknor wird Trier auf der Vier Probleme haben, aber das Gegenteil war der Fall. Mönninghoff und Chikoko haben das sehr gut gelöst. Glückwunsch.”

Henrik Rödl (TBB Trier): “Vielen Dank für die netten Worte. Natürlich sind wir überglücklich, dieses Spiel überhaupt gewonnen zu haben, gegen eine Mannschaft von der ich glaube, dass sie sicher die Playoffs schaffen wird oder zumindest bis zum Schluss im Rennen bleibt. Heute zwar ohne Jermaine Bucknor, war meine Mannschaft trotzdem bereit, es war in der Tat ein besonderer Tag für Vitalis Chikoko. Man merkt ihm an, dass er sich in letzter Zeit wieder physisch und mental wohler fühlt. Wir hatten wieder Probleme, ins Spiel zu finden, aber die Intensität hat gestimmt. Offensiv hatten wir Probleme, die wir im zweiten Viertel gelöst haben. Mit 3/21 Dreiern gewinnst Du in der Regel kein Spiel, es wäre aus der Statistik nur schwer abzulesen, warum wir gewonnen haben. Ich glaube, dass es daran liegt, wie die Mannschaft sich ins Zeug gelegt hat. Wenn man sich anstrengt, passieren immer mal wieder gute Dinge. Heute war das Glück auf unserer Seite.”

HIER geht’s zu den Statistiken der Beko BBL.


Henrik Rödl in der Jury von “HelferHerzen“

Initiative zur Auszeichnung von Ehrenamtlichen und freiwillig Engagierten – Bewerbungsphase läuft noch bis zum 31. März 2014 – Vergabe von 1.000 Preisen dotiert mit jeweils € 1.000.

HelferHerzen_590

Jeden Tag setzen sich in Deutschland viele Millionen Menschen ehrenamtlich für unsere Gesellschaft ein. Sie wirken meist im Verborgenen, ob im Sport- oder Kulturverein, in einer Umwelt- organisation oder Bürgerinitiative. Diese Menschen wertzuschätzen und ein Bewusstsein für ihr Engagement zu schaffen, ist das Ziel der Initiative „HelferHerzen – Der dm-Preis für Engagement“. Die Partner Naturschutzbund Deutschland e. V. (NABU), Deutscher Kinderschutzbund Bundesverband e. V., Deutsche UNESCO-Kommission e. V. und dm-drogerie markt möchten zeigen, wie vielfältig Engagement sein kann und wie wertvoll es ist, im eigenen Umfeld aktiv zu sein.

Mehr als 3.000 Ehrenamtliche und freiwillig Engagierte nehmen bereits an der  dm-Initiative HelferHerzen teil. „Die zahlreichen und sehr unterschiedlichen Anmeldungen lassen die Vielfalt und den Charakter der deutschen Engagement-Landschaft erahnen“, erklärt Heinz Hilgers, Präsident des Deutschen Kinderschutzbundes. „Gespräche mit Jurymitgliedern und unseren Ehrenamtlichen zeigen aber auch, dass wir wegen des Anmeldeverfahrens mehr Zeit brauchen.“ Der Hintergrund: Bei HelferHerzen empfehlen Menschen ehrenamtlich tätige Bürger – Nachbarn genauso wie Organisationen. Diese müssen dem Vorschlag zunächst zustimmen.

Wer hat ein HelferHerz? Jetzt Empfehlung einreichen!

Noch bis zum 31. März 2014 sammeln die Juroren Vorschläge, wer den dm-Preis, der mit jeweils € 1.000 dotiert ist, bekommen soll. Alle Infos zur Teilnahme und den Vorschlägen gibt’s auf www.helferherzen.de oder vor Ort im dm-Markt.

Die Bandbreite der teilnehmenden Engagements ist groß. „Die Bilder und Beschreibungen machen deutlich, mit wie viel Herz und Freude diese Menschen sich für andere einsetzen. Das berührt mich oft und erfüllt mich mit Respekt. Die Anmeldungen sorgen immer wieder für positive Überraschungen“, erklärt Ralf Schulte vom NABU. Er unterstützt als einer der Experten der Kooperationspartner die regionalen Jurys bei der Entscheidungsfindung.

Nach dem 31. März 2014 treffen rund 150 regionale Jurys deutschlandweit die Entscheidung, welches Engagement mit einem der 1.000 dm-Preise ausgezeichnet wird.

TBB-Headcoach Henrik Rödl sitzt in der Jury für den Kreis Mosel-Saar und Hunsrück u.a mit Oberbürgermeister Klaus Jensen, Peter May (“Leiendecker Bloas”), Oliver Schwenk (City Radio Trier 88,4) und Markus Otto (Gebietsverantwortlicher dm-drogerie markt).

 


Mit Pauken und Trompeten

Neu gegründeter Treveri Basketball e.V. will sich als Erstes der Stimmung in der Arena annehmen und sucht basketballbegeisterte Blasmusiker. – Außerdem: Regelmäßiger Fanstammtisch im Bitburger Wirtshaus geplant.

SpartaBleiser_590

Es war der 30. Oktober 2010. Die TBB Trier spielt in der Trierer Arena gegen die Telekom Baskets Bonn, den alten Lieblingsgegner. Die Partie wird live auf Sport1 übertragen. Viele der anwesenden Fans und viele der Fernsehzuschauer loben im Anschluss die gute Stimmung in Trier. Und das nicht nur, weil Trier den Rivalen vom Rhein mit einem deutlichen 65:48 nach Hause schickt. Ein weiterer Grund für die Party ist die  Blaskapelle “Sparta Bléiser”, die normalerweise den luxemburgischen Erstligisten Sparta Bertrange bei dessen Ligaspielen mit heißen Rhythmen von der Tribüne anfeuert. Die Sparta Bléiser waren der Einladung der TBB  gefolgt und spielten an diesem Abend für die Trierer Basketballer auf.

Schnitt ins Frühjahr 2014. Die Stimmung in der Arena ist immer noch sehr ordentlich, auch ohne Blaskapelle. Doch die Erinnerung an das Bonn-Spiel wirkt nach. Der neu gegründete Unterstützerverein der TBB, der Treveri Basketball e.V. will den Ball jetzt wieder aufnehmen – und sucht interessierte Blasmusiker, die künftig regelmäßig für eben diese Partystimmung sorgen wollen.  ”Es ist ja lange nicht so, dass die Stimmung in der Arena bei Heimspielen schlecht wäre”, so Jean-Pierre Reiter, erster Vorsitzender des Treveri Basketball e.V. “Aber diese Energie, die damals mit der Blaskapelle von den Rängen kam, war schon einzigartig. So etwas hätten wir gerne wieder. In der amerikanischen Collegeliga gehört sowas zum Pflichtprogramm”, verweist der 36-jährige damit auf große Vorbilder in Sachen Stimmung, schließlich marschieren dort riesige, professionell geführte Big Bands übers Parkett. “Eine Nummer kleiner täte es in der Arena Trier sicher auch. Wir fänden es jedenfalls großartig, wenn sich bei uns Musiker melden würden, die Spaß daran hätten, so eine Kapelle zu gründen – oder vielleicht auch welche, die schon in der Form zusammen spielen.”, sagt Reiter.

Eine weitere Neuerung hat der Verein auch in Planung: Künftig wird es in regelmäßigen Abständen einen Stammtisch für TBB-Fans geben. Teilnehmen können dort natürlich auch Nicht-Mitglieder, die sich in ungezwungener Atmosphäre über die TBB austauschen wollen. Auch Spieler, Coaches und Mitarbeiter der TBB-Geschäftsstelle werden sich dort sicher ab und zu blicken lassen. Der Stammtisch soll  im Vier-Wochen-Rhythmus immer Donnerstags im Bitburger Wirtshaus am Kornmarkt stattfinden. Erster Termin ist der 20. März ab 19:30 Uhr.

Rückfragen zum Stammtisch und zur Blaskapelle gerne an verein@tbb-trier.de - alle Infos zum Verein unter www.tbb-trier.de/verein.


Henrik Rödl: “Es geht nur gemeinsam!”

Die letzten drei Spiele waren nichts, womit ein Coach zufrieden kann – die Fans sehen das sicher ähnlich. Henrik Rödl äußert sich vor dem nächsten Heimspiel gegen die Artland Dragons zum vergangenen Spiel in Hagen – und richtet einen Appell an die Fans des “Trierer Weges”.

HenrikRödl_Appell_590

“Hagen ist immer eine schwere Nummer, in Hagen muss man ein besonderes Spiel machen. In der Vergangenheit haben wir das auch schon getan und gewonnen, dieses Mal ist uns das nicht gelungen. Eine Zeit lang waren wir stabil, dann kamen Situationen, in denen man die Abwesenheit von Jermaine Bucknor extrem gemerkt hat. Dann haben wir den Faden verloren, und Hagen hat verdient gewonnen. Das konnten wir an diesem Tag einfach nicht so kompensieren, wie wir das gerne gehabt hätten. Die Mannschaft war etwas stabiler als am Wochenende zuvor, aber natürlich war das kein Spiel, mit dem man zufrieden sein kann. Wir arbeiten hart an unserer Festigkeit und Standhaftigkeit, um gegen die Artland Dragons ein stabileres Spiel abzuliefern.”

“Nachdem wir wochenlang wieder mit vernünftiger Arbeit im Training und vernünftigen Spielen uns gut präsentiert hatten, sind die letzten drei Spiele definitiv ein Rückschlag. Die Mannschaft ruft nicht das ab, was wir von ihr erwarten. Wir arbeiten sehr hart daran, dass das wiederkommt und hoffen, dass die Stabilität sich bald wieder zeigt. Das passiert hier öfter, weil wir eben noch keine gestandenen Spieler haben, die mit solchen Situationen locker umgehen und dann beim nächsten Mal gleich wieder ihre Leistung abrufen können. Das ist ein Merkmal des “Trierer Weges”, wir haben viele Liga-Neulinge, Spieler, die in einer für sie ungewohnten Situation sind. Es dauert, bis man das hinbekommt. Das ist für das Umfeld sehr anstrengend, das ist klar. Aber wenn man Fan von diesem Weg ist, dann muss man durch diese Situationen durch. In der Vergangenheit war es eine große Stärke des Vereins, eine Stärke von Trier, dass man in schweren Zeiten zusammen steht, Schulter an Schulter geht und versucht aus diesen Zeiten gemeinsam und mit Kampfgeist heraus zu kommen.”

“Trevon Hughes hat unerwarteter Weise einen schweren Todesfall im engsten Familienkreis erleiden müssen. Sein Großvater ist gestorben, der ihn quasi wie ein Vater aufgezogen hat, eine sehr wichtige Person in seinem Leben. Die Beerdigung ist am Samstag, Trevon wird daher übers Wochenende nach New York fliegen. Er hat einen Rückflug, der am Sonntag morgen um 10:35 Uhr in Luxemburg ankommt – wenn alles klappt. Ich weiß auch nicht, wie es ihm dann geht. Ich hoffe, dass wir ihn genug unterstützen können, damit er uns im Spiel wenigstens ein paar Impulse geben kann – aber mit allzu viel können wir am Sonntag nicht von ihm rechnen.”


Catweazle, Rasputin, Unikum, Unikat!

750 Spiele in der Bundesliga! Auf diese Zahl kommt kein Trainer, erst recht kein Spieler. Aber Axel “Aggy” Mock im nächsten Spiel der Trierer Bundesliga-Basketballer am Sonntag, den 9. Februar, gegen die Artland Dragons.

lokalo_AggysJubiläum_590

Aus Anlass dieses großartigen Jubiläums haben wir uns entschlossen, den folgenden Text unseres Medienpartners lokalo.de zu veröffentlichen – verfasst von Willi Rausch, der Aggy Mock sogar noch aus Zweitliga-Zeiten kennt.

Der Mann ist Kult, er ist ein Unikat und auch ein Unikum. Niemand sonst kann von sich behaupten, als Maskottchen “verewigt” worden zu sein. Eine solche Ehre ist keinem Teammitglied eines Proficlubs jemals zuteil geworden. Allein das sagt genug über die Wertschätzung aus, die dem manchmal kauzigen Masseur entgegengebracht wird.

Gezählt hat Aggy auf dem Weg zu seinem Jubiläum nur die Bundesligaspiele.” Mit dem Aufstieg 1990 habe ich für mich eine Entscheidung getroffen”, sagt Mock, “nämlich die, ganz auf den Sport zu setzen.” Von da an war das Bundesligateam seine Familie. “Mit 18 Kindern”, sagt er – und meint das durchaus ernst.

Masseur Aggy Mock

Die Entscheidung, die er damals fällte, bedeutete und bedeutet immer noch in vielen Lebensbereichen auch Verzicht, denn bei jedem Training und bei jedem Spiel dabei zu sein und oft genug auch nachts oder am frühen Morgen nach Auswärtsspielen Massagen zu machen, lässt kaum noch Zeit für andere Dinge. In den frühen Bundesligajahren schon gar nicht, zumal er in dieser Zeit noch die Praxis in der Kloschinskystraße betrieb. Die wenigen Stunden, die er noch erübrigen konnte, gehörten und gehören immer noch dem Karneval. Bei der KG “M’r wieweln noch en Zalawen” schwärmen nicht nur Karnevalisten noch heute von seinem legendären Auftritt als “Trapper vom Weishauswald”, mit dem er Ende der 1980er-Jahre mit einem lebenden Esel (“Elsie von der Ponderosa”) als Partner die Lachmuskeln strapazierte.

Seine Laufbahn als Masseur der Basketballer hatte 1985 im Dezember begonnen. In jener Saison, als der sensationelle Höhenflug der Trierer begann. Unter Trainer Wolfgang Esser endete die Spielzeit auf dem zweiten Platz der Regionalliga. Da Speyer auf den Aufstieg in die zweite Liga verzichtete, rückte Trier nach.

Wenig später wurde Aggy auch zum Einpeitscher. Weil “La Ola”, die Welle, die längst aus Mexiko auch nach Trier herübergeschwappt war, in der nur mit einer Tribüne bestückten Halle am Mäusheckerweg meist schnell verebbte, nachdem sie vom Fanclub initiiert worden war, lief Axel irgendwann zum ersten Mal in der Auszeit aufs Feld, zählte vor den Fans den Countdown herunter und animierte das gesamte Publikum. Zum Abschluss gab es einen Salto obendrauf. Einmal praktiziert, wurde diese Inszenierung zur Pflicht. In jeder Auszeit rief das Publikum nach ihm. Die Aufgaben, die er gewöhnlich in der Mini-Pause zu erledigen hatte, mussten andere übernehmen.

76600_smallSeine Fähigkeit, das Publikum zum Kochen zu bringen, war mitverantwortlich dafür, dass er in der gesamten Bundesliga bekannt und geschätzt wurde. In Hagen widmeten sie ihm in der Saison 1991/92 sogar eine ganze Seite in der Hallenzeitung. Nicht zuletzt, um ihr eigenes Publikum anzustacheln. “Wenn in Trier mal nicht alles zur Zufriedenheit läuft, die Mannschaft einem Rückstand hinterherrennt und die Stimmung auf dem Nullpunkt ist, dann kommt ein dem Zauberer Catweazle ähnliches Wesen, und bringt die Halle zum Kochen”, stand dort geschrieben. Gemeint war Aggy Mock, der seinen Bekanntheitsgrad in der Liga immer weiter steigerte. Kaum ein “Aktiver”, ob ehemalig oder immer noch am Ball, kann mit der Wertschätzung, die Aggy genießt, mithalten.

Ein Highlight seiner Laufbahn war die Europameisterschaft 1993 in Deutschland, als er als Masseur für die russische Nationalmannschaft arbeitete. Verpflichtet von Triers damaligem Coach Juri Selikhov, der damals auch Trainer des EM-Favoriten Russland war. Aggy massierte auch den Trierer Star Sergej Babkov, der die Russen zum Triumph führen sollte. In der FAZ stand nach dem Turnier zu lesen, dass der russischste aller Männer auf und rund um die Bank “der kleine Masseur” gewesen sei, der den Verfasser des Artikels an Rasputin erinnert hatte. Wie dem auch sei, als die Entscheidung in diesem Spiel fiel, das von Deutschland (mit Henrik Rödl) mit einem Punkt gewonnen wurde, kniete Aggy mit gefalteten Händen an der Seitenlinie. Chris Welp stand an der Freiwurflinie und traf – und er konnte nicht hinsehen.

[...]

In allen diesen Jahren hat er viele Spieler kommen und gehen sehen. Ein paar Dauerbrenner waren natürlich auch dabei. Wie Carl Brown oder Bernard Thompson. Oder Frank Baum, der jetzt als Sportchef wieder an Bord ist. Nicht zu vergessen die Trierer Jungs, wie Michael Edringer, Rainer Loch oder Patrick Börder, die er von der Regional- bis in die Bundesliga begleitet hat. Die Frage, wer ihm von allen am liebsten war, wird wie aus der Pistole geschossen beantwortet: “James Marsh.” Ihn hat er als 17-Jährigen erstmals massiert und als Mittdreißiger zum letzten Mal. Die vielen Jahre schaffen Nähe. Noch mehr aber der Körperkontakt, den er in seiner unkomplizierten Art so beschreibt: “Wenn du jemanden jahrelang immer wieder unter die Hose greifst, dann entsteht ein besonderes Vertrauensverhältnis.”

750 Spiele – das ist eine Zäsur, andererseits auch “nur” eine Durchgangsstation. Die Frage, wie lange er denn noch weitermacht oder welche Rekordzahl er anpeilt, drängt sich auf. “Aggy,1000 ist doch bestimmt für dich der optimale Abschluss, oder?”, frage ich meinen alten Weggefährten. “Nein”, antwortet Aggy, “1111 aus alter Verbundenheit zum Karneval.” Klar, hätte ich auch selbst drauf kommen können, bei einem Mann, der in Kürze zum 41. Mal am Rosenmontagszug teilnimmt und dem Fanclub beim Bau des Wagens für den Karnevalsumzug mit Rat und Tat zur Seite steht.

Es wundert mich nicht, dass er schon jetzt weiß, wann das 1111. Spiel seiner Laufbahn über die Bühne geht. “Wenn ich keines mehr versäume, dann ist das am 7. Spieltag der Saison 2024/25. Eventuelle Playoff-Spiele sind da natürlich nicht eingerechnet.”

Den kompletten Artikel gibt’s auf lokalo.de!


“Ich kann das nicht” gibt es nicht!

Viele Schulklassen aus dem Landkreis Trier-Saarburg haben sich beworben und das Los hat entschieden: Im Rahmen des Sparkassen-Sporttags, der in einer Kooperation zwischen der TBB Trier und der Sparkasse Trier angeboten wird, bekam der Mädchensportkurs 8 b/c des Gymnasiums Hermeskeil am Montag Besuch von TBB-Center Andreas Wenzl und dem Sportlichen Leiter der TBB, Frank Baum.

SK_Tag_Hermeskeil

Nach einer kurzen Ansprache des Sportlichen Leiters und Ex-Profis Frank Baum begann die Trainingseinheit mit dem Schwerpunkt „Ballhandling“ (Ballgefühl). Unter der Anleitung und Aufsicht der beiden Sportler erlernten die 22 Schülerinnen spielerisch den richtigen Umgang mit dem Ball. Hierbei standen immer die drei Grundelemente des Basketballs – “SPD” (Schießen, Passen und Dribbeln) – im Mittelpunkt.

Anschließend hatte jede Schülerin die Möglichkeit, den beiden Profis Fragen zu stellen. Hier wurde den Jugendlichen nicht nur der Tagesablauf eines Basketballprofis geschildert, sondern es wurde auch das ein oder andere Gerücht aus der Welt geräumt. “Es gibt keine Mindestgröße für einen guten Basketballer”, erklärte Baum. “Jeder, der den Willen hat, an sich zu arbeiten und dessen Herz für den Basketball schlägt, hat das Zeug zum Profi.”

Neben dem erlernten Ballgefühl und den neuen Erkenntnissen über das Leben eines Basketballprofis wurden den Schülerinnen besonders klassische Werte des Sports, wie Teamplay oder Durchhaltevermögen, vermittelt. So stand der ganze Vormittag unter dem Motto: “‘Ich kann das nicht’ gibt es nicht!”

Text: Maximilian Weiland, Florian Weber, Frederic Kuhn (Klasse 10c, Gymnasium Hermeskeil).
Foto: Robert Walgenbach (Klasse 10c).