Mit mehr Glauben zum ersten Saisonsieg

Zweites Saisonspiel in der NBBL für U19 des TBB Junior Teams gegen die Junior Baskets Rhein Neckar . – „Es wird spannend!” - Tip Off um 15:00 Uhr. – TBB U 16 trifft auswärts auf die SG Rheinhessen.

TBB_NBBL_590

Am Sonntag erwartet die U19 der TBB ihr zweites Saisonspiel in der NBBL Südwest. In Heidelberg trifft das TBB Junior Team auf die Junior Baskets Rhein Neckar. Coach Josip Bonjak verspricht ein spannendes Spiel. Das Team aus Heidelberg besiegte am letzten Spieltag die BIS Baskets aus Speyer auswärts mit 75:58. „Heidelberg wird definitiv mit Aufwind spielen. Sie haben gute Leistungen erzielt und wollen daran nahtlos anknüpfen“, so Bosnjak. Überragender Spieler auf Heidelberger Seite war Li Shawn, der dem Gegner 29 Punkte einschenkte.

Aber auch die Trierer müssen sich trotz der 76:59 Niederlage am ersten Spieltag gegen Team Urspring nicht verstecken. „Ich denke, dass wir in Heidelberg etwas holen können“, gibt sich der Coach zuversichtlich. Grund dafür ist unter anderem auch Luca Breu, der gegen Urspring 19 Punkte erzielte. Darüber hinaus sind auch diesmal alle Spieler fit. „Die Jungs müssen mehr an den Sieg glauben; daran, dass es möglich ist. Das ist nicht einfach, aber auch nicht unmöglich.”

Bereits um 11:00 Uhr muss die U16 der TBB Trier am Sonntagmorgen ran: Für die Jungs von Coach Simon Frey geht es auswärts gegen die SG Rheinhessen.


TBB II: Der zweite Sieg soll her

TBB Trier II steht gegen SV Tübingen 03 vor einem schwierigen Spiel. – Tip Off in der AVG/MPG-Halle am Samstag um 17:00 Uhr.

TBB_Regio_590

In der Regionalliga empfängt die TBB Trier II am Samstag den SV Tübingen 03. Coach Josip Bosnjak sieht ein schwieriges Spiel auf seine Mannschaft zu kommen: „Gegen Tübingen wird es schwer werden. Es ist eine sehr eingeschworene Mannschaft, die schon seit langer Zeit zusammen spielt.“ Jedoch wollen sich seine jungen Spieler gegen die Gäste, die sehr viel Wert auf basketballerische Grundlagen legen, durchsetzen.

Mut macht Bosnjak die Tatsache, dass es sich um ein Heimspiel handelt, denn beim letzten Spiel in eigener Halle konnte die TBB II ihre Gäste aus Crailsheim mit 67:65 n.V. besiegen.

Die Auswärtspartie am vergangenen Spieltag ging allerdings verloren. Die Scan Plus Baskets aus Elchingen besiegten die TBB Trier II mit 86:69. Die Zuschauer in Elchingen sahen ein ausgeglichenes erstes Viertel – 22:21 stand es nach zehn Minuten. Auch der Hallbzeitstand war mit 45:34 vertretbar. Der Endstand 86:69 ist aber für Bosnjak ein zu hohes Ergebnis: „Wir haben in den letzten zwei Minuten zu viele Dummheiten gemacht“.

Für das Spiel am Samstag stehen alle Spieler zur Verfügung, denn auch Benedikt Breiling ist wieder fit. Er musste im letzten Spiel verletzt pausieren. Tip Off der Partie ist um 17:00 Uhr.


TBB U16: Niederlage zum Auftakt

U16 der TBB Trier startet mit einer 52:92 Niederlage gegen die Junior Baskets RheinNeckar in die JBBL-Saison . – „Wir haben uns deutlich unter Wert verkauft“. – Nächstes Spiel bereits am Sonntag in Mainz.  

20141019_H_RheinNeckar_5_Kaurisch_590

Im ersten Spiel der neuen JBBL-Saison musste die U16 der TBB Trier eine deutliche Niederlage hinnehmen – 52:92 hieß es am Ende für die Gäste, zur Halbzeit lag das TBB Junior Team mit 29:47 hinten. Ein Ergebnis, das für Coach Simon Frey in dieser Höhe nicht in Ordnung geht: „Wir haben uns deutlich unter Wert verkauft. Das Spiel hätte auch auf Augenhöhe ausgehen können.“

Seine Jungs erwischten dabei einen schlechten Start: Die ersten beiden Angriffe wurden verfehlt, die Gäste konterten zur 0:4 Führung. „Da ist die Moral natürlich erstmal unten“, so Frey. Die U16 agierte in der Anfangsphase nervös und unkonzentriert – viele einfache Würfe wurden nicht getroffen und Freiwürfe gingen daneben. Auf der anderen Seite des Courts hatten die Junior Baskets Rhein Neckar durch einige eins-gegen-null-Situationen leichtes Spiel.

„Das Spiel war nicht schlecht“, so Frey weiter, „wir haben viele neue Spieler, die noch keine JBBL Erfahrung haben. Aber alle haben gespielt und Spielpraxis gesammelt.“ Nicolas Fusselig gelangen 18 Punkte, Valentin Baumbach sammelte 7 Rebounds.

Diese Woche steht noch einmal intensives Training an. Zweimal pro Tag wird derzeit trainiert – auch um am Sonntag top vorbereitet in Mainz das Spiel gegen die SG Rhein Hessen zu bestreiten. Frey blickt positiv auf die anstehende Partie: „In der Divison Mitte/West gibt es keinen Gegner, der nicht schlagbar für uns ist. Wir wollen jedes Spiel gewinnen und so fahren wir auch nach Mainz“.

TBB Junior Team:

Hennen (4), Heyd (2), Leonhardt (0), Baumbach (4/7), Denne (3), Haas (2), Bosnjak (6), Fusenig (18), Karges (0), Arendt (0), Hermesdorf (11), Fruböse (2).

Rebounds: 35:43.

 


TBB U16: Saisonauftakt am Sonntag

U16 der TBB Trier startet mit einem Heimspiel gegen die Junior Baskets Rhein Neckar in die JBBL-Saison. – Tip Off am Sonntag, 11:30 Uhr in der AVG/MPG-Halle.  - “Wir müssen umsetzen, was wir uns vorgenommen haben. Damit haben wir eine Chance.”

TBB_JBBL_Team_590

Die Vorbereitung für die U16 der TBB Trier war lang, sie ging über einige Testspiele und -turniere, in denen Coach Simon Frey viel probieren konnte – und in denen die Spieler, von denen viele neu im JBBL-Kader stehen, Zeit hatten, sich einzugewöhnen. Am Sonntag nun zählt es: Mit den Junior Baskets Rhein Neckar kommt der erste Pflichtspiel-Gegner in die AVG/MPG-Halle. Ein Gegner, mit dem sich Simon Frey nicht wirklich beschäftigen will: “Wir müssen hauptsächlich auf uns achten – wie genau der Gegner spielt, ist im Vorfeld nicht so wichtig, das werden wir sehen. Ich erwarte, dass wir umsetzen, was wir uns vorgenommen und im Training erarbeitet haben – dass wir UNSEREN Plan einhalten. Dann haben wir eine Chance.”

Und dieser Plan sieht das vor, was Frey auch schon in den Tests mit seinen Jungs gespielt hat: Hohes Tempo, nach Möglichkeit über die volle Spielzeit, aggressive Defense und “nie aufgeben.”

“Die Tests haben gezeigt, dass wir mithalten können – wir müssen kontinuierlich daran arbeiten, dass es auch für 40 Minuten reicht”, sagt Frey. “Wir haben sicher noch einiges zu tun, aber wir sind auf einem guten Weg.” Der 23-jährige, der die Mannschaft im Frühsommer übernommen hatte, mahnt aber auch zum Realismus: “Für viele ist es das erste Spiel in der JBBL – von den Neuen können wir natürlich nicht zuviel erwarten. Wir müssen uns an dieses Niveau gewöhnen. Aber ich bin nach der Vorbereitung zuversichtlich.”

Tip Off in der AVG/MPG-Halle ist am Sonntag um 11:30 Uhr. Der Eintritt ist frei.

HIER geht’s zum Kader der U16.


U19: Auftaktniederlage gegen Urspring

TBB U19 verliert auswärts in Urspring gegen körperlich überlegene Gastgeber – “Die Einstellung hat gestimmt”.

TBB_NBBL_590

Am letzten Sonntag war die U19 der TBB Trier mit einem schweren Auswärtsspiel in Urspring in die Saison gestartet. Erwartungsgemäß spielten die Gastgeber ihre Reboundüberlegenheit aus – da halfen auch 19 Punkte von Luca Breu und 7 Assists von Rupert Hennen nichts. “Körperlänge hat im Basketball gewisse Vorteile”, konstatierte Josip Bosnjak lapidar – sein größter Spieler ist 2,01 Meter groß, Urspring hat gleich zwei Spieler mit 2.08 Meter auf dem Bogen. Entsprechend endete das Reboundduell mit 49:26 ebenso deutlich wie das Spiel: Die TBB U 19 verlor mit 76:59. Aber: “Die Einstellung hat gestimmt, das Teamplay war in Ordnung – es gibt keinen Grund jetzt die Köpfe hängen zu lassen.”, so Bosnjak weiter.


TBB II schlägt Crailsheim nach Verlängerung

Die TBB Trier II hat nach drei Niederlagen in Folge das erste Erfolgserlebnis: Die Mannschaft von Josip Bosnjak schlug am Samstag den bisher unbesiegten TSV Crailsheim II in einer hochspannenden Partie mit 67:65 nach Verlängerung. Beste Trierer waren Luca Breu mit 16 Punkten und Kilian Dietz mit 13 Punkten und 7 Rebounds. Benedikt Breiling kratzte mit 10 Punkten und 9 Rebounds am Double-Double.

Breu_Crailsheim_590

Josip Bosnjak ist zufrieden mit seiner Mannschaft. “Die längere Bank hat heute den Unterschied gemacht, wir konnten 11 Spieler einsetzen und hatten so am Ende mehr Kraft, auch für die Verlängerung, so Josip Bosnjak. In der Overtime ging Trier schnell mit 5 Punkten in Führung – das reichte am Ende.

Breu (16), , Hennen (2), Maisel (3), Dietz (13/7), Dahlem (7), T. Leonhardt (10/5), Befort (0/3), Ensch (6), Fritzen (0/3), Hopp (0), Breiling (10/9), E. Leonhardt (0).
Rebounds: 37:41.

HIER geht’s zum Boxscore:

 


Knapp: TBB II verliert 59:65 gegen Karlsruhe

Ärgerlich: Weil sie über das ganze Spiel zu viele Freiwürfe liegen ließ, verliert die TBB II ihr Heimspiel gegen den Favoriten, den KIT SC Karlsruhe mit 59:65. – “Ich bin mit der Teamleistung trotzdem absolut zufrieden. Wir haben alles andere richtig gemacht.” – Johann Fritzen Topscorer mit 13 Punkten, wieder genesener Kilian Dietz (Archivfoto) macht 12 Punkte und 7 Rebounds.

Dietz

“Den Favoriten ärgern”, das hatte Josip Bosnjak seiner jungen Mannschaft vor dem Heimspiel gegen Karlsruhe als Aufgabe mit auf den Weg gegeben. Am Ende hatte sein Team das Plansoll übererfüllt: “Wir haben mehr getan, als sie nur zu ärgern – ich glaube, sie waren am Ende froh dass sie gewonnen haben”. Das hatten die Gäste allerdings, und zwar mit 59:65 (32:38).

Trier hatte unbeeindruckt gegen die erfahrenen Karlsruher mitgehalten, das erste Viertel nur mit 14:16 abgegeben, als Team zusammen gespielt. Auch von einem Franjo Bubalo in Topform (24 Punkte, 10 Rebounds, 15 von 16 Freiwürfen) hatte die TBB II sich nicht aus der Ruhe bringen lassen – “den haben wir nicht in den Griff bekommen, er war überragend”.

Das Spiel entschied sich erst in der letzten Minute, auf die banalste Art, die Basketball zu bieten hat: Trier liegt mit einem Punkt zurück und vergibt vier Freiwürfe. Ärgerlich. “Wir haben alles richtig gemacht – bis auf die Freiwürfe, 51% insgesamt ist einfach zu wenig.”, resümiert Bosnjak. Aber: “Ich bin sehr zufrieden mit der Teamleistung. Wir hatten phasenweise drei 17-jährige auf dem Feld und haben trotzdem nicht abreißen lassen. Es gab keinen Bruch. Das zeigt, dass wir im Sommer gute Arbeit geleistet haben.”

Trübsal blasen kommt also bei der TBB II trotz Niederlage nicht in Frage – die nächste Begegnung steht am kommenden Wochenende in Mainz auf dem Programm. “Ich bin wirklich zuversichtlich. Wir haben einen langen Weg vor uns, aber die Mannschaft hat gegen Karlsruhe gesehen, dass es funktionieren kann, wenn man zusammen spielt. Wir werden besser.”

Breu (4 / 6 Assists), Hennen (2), Ensch (3), Maisel (5), Milosevic (n.e.), Dahlem (2 / 5 Rebounds), Eric Leonhardt (3/4), Tim Leonhardt (6/6), Schmitz (n.e.), Breiling (8/8), Fritzen (13/7), Dietz (12/7).
Rebounds: 41:34.


TBB II: Samstag gegen den Favoriten

TBB Trier II trifft am Samstag auf die KIT SC Gequos aus Karlsruhe – “Für mich sind sie Meisterschaftsfavorit, aber vielleicht können wir sie ärgern” – Hopp und Dahlem immer noch verletzt, Befort ebenfalls raus.

Bildschirmfoto 2014-09-26 um 15.09.55

Josip Bosnjak hätte allen Grund pessimistisch in sein zweites Saisonspiel mit der TBB II in der Regionalliga Südwest zu gehen: Wenn seine zweite Mannschaft der TBB Trier am Samstag (20:00 Uhr) auf die KIT SC Gequos trifft, kann Bosnjak nicht auf Lars Hopp und Marian Dahlem zurückgreifen, die sich beim Saisonauftakt in Limburg verletzt hatten. Dazu fällt Max Befort wegen Problemen mit der Achillessehne aus. Immerhin: Hopps Zeh ist, anders als es direkt nach dem Spiel gegen Limburg hieß, nicht gebrochen – trotzdem muss der 18jährige Aufbauspieler noch mindestens zwei Wochen pausieren. Auch Dahlem konnte nicht trainieren, und Bosnjak “will kein Risiko eingehen”.

Doch Pessimismus ist Bosnjaks Sache nicht: “Wir haben einen großen Kader – die Jungs müssen das irgendwie kompensieren.” Dass es am Samstag gegen einen starken Gegner geht, mag dabei vielleicht sogar eher helfen: “Karlsruhe ist in meinen Augen ganz klar ein Favorit auf die Meisterschaft. Sie haben einen tiefen Kader mit erfahrenen Spielern, die schon Pro A oder Pro B gespielt haben, wie Matthias Hurst. Elnis Prasovic hat in der bosnischen ersten Liga gespielt und ist jetzt aber auch schon drei oder vier Jahre in Deutschland – das ist Qualität. “, zollt der Trierer Coach dem Gegner Respekt. Aber: damit soll es auf dem Parkett vorbei sein. Bosnjak hatte nach dem Spiel in  Limburg die Intensität in der Verteidigung kritisiert und möchte hier ansetzen: “Wir wollen sehr aggressiv sein, das haben wir die Woche über trainiert. In Limburg haben wir zu viele einfache Punkte bekommen, ich hoffe, dass sich daran etwas ändert. Ich möchte, dass wir unser Spiel spielen und so den Favoriten vielleicht auch ärgern können.”

Die KIT SC Gequos Karlsruhe haben ihren Saisonauftakt übrigens mit nicht ganz alltäglicher Begründung verschoben: Das ursprüngliche Auftaktspiel gegen Kaiserslautern wurde auf den 11. Dezember verlegt, um ein Weihnachtsspiel beim traditionellen “Winterfest” des Namenssponsors KIT bestreiten zu können. Somit bedeutet das Auswärtsspiel in Trier den Saisonstart für die Karlsruher. “Ich bin gespannt”, meint Bosnjak. “Unter anderem, ob der neue Trainer Aleksander Scepanovic (Foto) schon seine Ideen einbringen konnte.”


TBB II verliert 92:72 in Limburg

Die Zweite Mannschaft der TBB Trier hat ihr Auftaktspiel in der Regionalliga Südwest gegen die EVL Baskets Limburg mit 92:72 verloren. Stärkste Akteure bei den Gästen aus Trier waren Benedikt Breiling (Archivfoto) mit 26 und Johann Fritzen mit 20 Punkten. – Kilian Dietz war erkrankt zu Hause geblieben, Marian Dahlem und Lars Hopp verletzten sich im Spiel. – Für die Gastgeber war der Neuzugang Paul Dick aus Irland mit 20 Punkten, 6 Rebounds und 7 Assists der entscheidende Faktor.

Breiling Titel

Bereits nach dem ersten Viertel lag die TBB II, die ohne den erkrankten Kilian Dietz an die Lahn gereist war mit 27:15 zurück – eine Hypothek, die das junge Team von Josip Bosnjak im Spielverlauf nicht mehr zurückzahlen konnte. „Wie befürchtet hat uns zu Anfang das Zusammenspiel noch gefehlt, so sind wir dann über drei Viertel hinterher gelaufen“, so Bosnjak, der neben Dietz noch weitere Verluste zu beklagen hat: „Marian Dahlem hat sich schon nach drei Minuten verletzt, wir vermuten eine Bauchmuskelzerrung – die Untersuchung am Montag wird Näheres zeigen. Und Lars Hopp hat sich den Zeh gebrochen, konnte auch noch keine zehn Minuten spielen. Er wird wochenlang fehlen, das ist sehr ärgerlich.“

Immerhin: die TBB II nahm den Kampf an, konnte das zweite Viertel mit 29:25 nahezu ausgeglichen gestalten – „wir waren am Drücker, konnten es aber nicht erzwingen, weil in den falschen Momenten der Gegner zu leichten Punkten kam“, erklärt Josip Bosnjak den Spielverlauf. Das vierte Viertel ging mit 17:13 an die Trierer, die in Benedikt Breiling (26) und Johann Fritzen (20) zwei starke Akteure hatten. Auf Seiten der Gastgeber überragte Neuzugang Paul Dick seine Kollegen: Mit 20 Punkten, 6 Rebounds und 7 Assists lieferte der irische Combo-Guard eine rundum gute Partie ab, dominierte vor allem im eins-gegen-eins: „Ihn konnten wir nicht kontrollieren“, meint Bosnjak, der mit der Verteidigung vor allem in der ersten Halbzeit nicht zufrieden war.

Dennoch ist der Trierer Coach optimistisch: “Die zweite Halbzeit hat Hoffnung auf mehr gemacht, zudem ist das Fehlen von Kilian Dietz eine echte Schwächung für unser junges Team. Wir sind jung und haben gegen ein sehr erfahrenes Team mit vielen ausländischen Spielern verloren. Wir hatten vielleicht ein wenig zuviel Respekt davor. Ich bin sicher, dass sich das bald legt und wir das nötige Selbstbewusstsein bekommen.“

Luca Breu (2), Ruper Hennen (2), Tim Jarre (0), Nils Maisel (3), Lars Hopp (5), Marian Dahlem (0), Eric Leonhardt (4 / 5 Rebounds), Tim Leonhardt (2), Max Befort (6), Benedikt Breiling (26), Johann Fritzen (20), Nicolas Ensch (2).

Rebounds: 52:55 aus Trierer Sicht.

Statistikseite der Regionalliga Südwest


“Wir sind jung und talentiert!”

Am Samstag startet die Trierer Regionalliga-Mannschaft unter Coach Josip Bosnjak mit einem Auswärtsspiel in Limburg in die Saison – erstmals unter dem neuen Namen TBB Trier II und damit als “echte” zweite Mannschaft des Bundesligisten. “Ein erster Härtetest”, findet Bosnjak, der seine junge Mannschaft über die Saison aber nicht chancenlos sieht. Drei Fragen an den Regionalliga-Coach der TBB Trier.

Bosnjak_Auszeit_590

Josip, wie siehst Du das Trierer Regio-Team vor dem Saisonstart am Samstag?

Die größte Neuerung ist sicher, dass wir jetzt offiziell als TBB Trier II antreten. Im Sommer mussten wir uns von einigen Leistungsträgern verabschieden, Alex Goolsby ist nach Saarlouis in die Pro B gewechselt, Christian Hubor hat ganz aufgehört. Ansonsten sind wir unserem Stil aber treu geblieben, wir spielen weiterhin ohne Ausländer und mit einer sehr jungen Mannschaft. Der Altersschnitt liegt bei 18,7 Jahren, aber ich finde, dass wir dafür sehr talentiert sind. Es wird sicher Zeit brauchen, bis wir uns richtig an die Regionalliga gewöhnt haben, aber ich denke, dass wir im Laufe der Saison eine gute Rolle spielen können.

Was erwartet Euch am Samstag und was kommt danach?

EVL Limburg ist der Absteiger der letzten Saison, sie sind aber drin geblieben, weil Kronberg zurückgezogen hat. Das ist eine Mannschaft, die individuell immer schon sehr gut und mit vielen Ausländern besetzt war. Sie haben letzte Saison in beiden Spielen gegen uns 35 Minuten Zone gespielt, ich denke nicht, dass sich das groß geändert hat. Darauf werden wir uns vorbereiten. Das wird sicher gleich am Anfang ein Härtetest.

Nach Limburg haben wir dann mit Karlsruhe den nächsten Härtetest zu Hause, das ist für mich der Meisterschaftsfavorit, weil sie über Jahre mit dem selben Kader spielen und sich jetzt punktuell mit einem bosnischen Aufbauspieler verstärkt haben. Dazu kommt mit Aleksander Scepanovic ein neuer Mann an der Seitenlinie. Die Vorbereitungsergebnisse waren bis jetzt auch positiv. Wir werden bis dahin aber eine Woche weiter sein, ich denke, wir können auch den Meisterschaftsfavoriten zumindest ein bisschen ärgern.

Wie ist Deine junge Mannschaft durch die Vorbereitung gekommen?

Unsere Vorbereitung lief wie immer, wir waren nicht komplett, weil einige Spieler mit der Bundesliga-Mannschaft trainieren. Das ist prinzipiell für die Jungs eine gute Sache; es bedeutet zwar, dass wir nicht so eingespielt sind, aber das nimmt man in Kauf. Wir haben insgesamt das große Glück, dass der Bundesliga-Kader durchlässig ist und die Jungs diese Chance bekommen. Umgekehrt entsteht dadurch in unserer Vorbereitung die Chance für jüngere Spieler, sich zu beweisen, und zu zeigen, ob sie in die Regionalliga gehören.

 

Kaderseite TBB Trier II

EVL Limburg – TBB Trier II: Samstag, 20. September, 20:00 Uhr, Tilemann-Schule, Limburg

TBB Trier II – KIT SC Gequos: Samstag, 27. September, 20:00 Uhr, AVG/MPG-Halle, Trier