MJC/TBB: Saison endet mit Niederlage

Die MJC/TBB hat ihr letztes Saisonspiel gegen Konstanz verloren. Die Trierer unterlagen den ifm BASKETS mit 67:76. Topscorer war Alex Goolsby mit 19 Punkten.

Basketball Regionalliga Herren

Irgendwie war das Spiel exemplarisch für die gerade beendete Saison in der Basketball-Regionalliga. Mal wieder konnte das Trierer Team nicht in Bestbesetzung antreten, Scharfschütze Benedikt Breiling war nicht mit von der Partie, Kapitän Christian Hubor hatte die ganze Woche nicht trainieren können, mit Luca Breu und Rupert Hennen fehlten Wechseloptionen auf der Aufbauposition. Daneben fehlte weiterhin Luka Buntic. Andi Wenzl, der nach monatelanger Pause wieder fit war, war mit dem Bundesligateam zum Spiel in Weißenfels gereist.
So gaben die Hausherren zwar ihr Bestes im Rahmen der gegebenen Möglichkeiten, aber letztendlich wäre mehr drin gewesen.

Die MJC/TBB begann ihr letztes Spiel unter diesem Namen auf Augenhöhe mit den Gästen, die Führung wechselte im ersten Abschnitt mehrfach. Johann Fritzen traf per Dreier zum 9:9, Marian Dahlem legte per Korbleger nach. Zum Viertelende war Konstanz in Führung, Ryan Daugherty traf zum 14:17.

Im zweiten Abschnitt lief es dann merklich schlechter für die Gastgeber. Das lag vor allem an einem Mann in Reihen der ifm BASKETS. Dario Sisljagic begann sich warm zu werfen, traf per Dreier zum 14:20. Alex Gooslby fand die Antwort ebenfalls von der Dreierlinie, dann legten die Gäste richtig los. Erst erzielte Paul Muffler fünf Punkte für Konstanz, dann wurde immer wieder Sisljagic gefunden, der von der Dreierlinie ohne Fehlversuch fünfmal traf – allein in diesem Viertel. Auch wenn Fritzen und zweimal Goolsby mit Dreipunkttreffern dagegenhielten, konnte Konstanz sich einen Vorsprung von zwischenzeitlich 16 Punkten herausspielen. Zur Halbzeit stand es 32:46.

Nach der Pause konnten die Trierer mit vier Freiwürfen verkürzen, näher als auf zwölf Zähler kam man aber nicht mehr ran. So legte Konstanz wieder vor und konnte bis zum Viertelende auf 45:65 davonziehen.

Im letzten Viertel wurden sich die BASKETS ihrer Sache zu sicher, wohl auch, weil sie sich ausschließlich NBBL-Spielern gegenüber sahen. Die aber hatten wenig Interesse daran sich abschlachten zu lassen und erhöhten das Tempo. Mit einem 11:1-Lauf verkürzten die Trierer auf 60:71, acht Punkte davon hatte der gut aufgelegte Tim Jarre erzielt. Die Gastgeber kamen sogar nochmal auf sieben Zähler ran, die Schlusssirene verhinderte die weitere Aufholjagd beim Stand von 67:76.

Josip Bosnjak: „Ich denke wir können zufrieden sein, in der heutigen Besetzung haben wir ein gutes Spiel gemacht. Konstanz ist ein sehr erfahrenes Team, das verdient gewonnen hat. Auch mit der Saison bin ich zufrieden, aber wir blicken jetzt nach vorne. Die jungen Spieler haben heute wieder einen guten Job gemacht, besonders Tim Jarre. Das ist wichtig für die NBBL-Qualifikation.“

Goolsby 19, Dietz 7, Dahlem 2, Hubor 2, Fritzen 6, Leonhardt 9, Emmerich 9, Meier 2, Jarre 11, Etringer 4.


TBB U16: Letztes Heimspiel am Sonntag

Die TBB U16 tritt am Sonntag in der heimischen AVG/MPG-Halle auf die finke baskets Paderborn. Die Trierer wollen mit einem Sieg die Chance auf den vorzeitigen Klassenerhalt wahren. Sprungball ist um 14:30 Uhr.

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Für die TBB U16 steht am Sonntag das letzte Heimspiel der Relegationsrunde an. Nach der Niederlage gegen Köln ist der Klassenerhalt ohne Qualifikationsturnier nochmal ein Stückchen schwerer geworden, rechnerisch machbar ist er aber immer noch. Dazu muss am Sonntag ein Sieg gegen Paderborn her.

Die finke baskets stehen mit sechs Siegen aus acht Spielen auf dem zweiten Platz der Relegationsgruppe, im Hinspiel konnten sie sich auch gegen Trier deutlich durchsetzen. In der AVG/MPG-Halle stehen die Chancen für das Team von Christoph Coura und Frank Baum aber besser, auch mit den Siegen über Münster und Dortmund um Rücken.

Topscorer der Baskets ist Fritz Hemschemeier mit 12,8 Punkte vor Maxim Orlov mit 12,7. Letzterer drehte besonders in der Relegationsrunde auf und steuert regelmäßig über 20 Punkte bei.

Christoph Coura: „Das wird wieder ein schweres Spiel, im Hinspiel hatten wir große Probeme. Paderborn ist sehr klein aufgestellt, sie penetrieren sehr stark zum Korb. Wenn wir das unter Kontrolle bringen können, werden wir das Spiel offen halten können.“


MJC/TBB: Time to say Goodbye

Die MJC/TBB beendet am Samstag die Saison 2013/2014. Für das Trierer Regionalligateam beginnt dann eine neue Ära. Sprungball im Spiel gegen die ifm Baskets Konstanz in der AVG/MPG-Halle ist um 20:00 Uhr.

Basketball Regionalliga Herren

Am Samstag endet die Saison in der Basketball-Regionalliga Südwest. Für die MJC/TBB, offiziell SG DJK/MJC – TBB Trier, endet damit auch eine Ära. Das höchste nicht-professionelle Team der Stadt, einst von Helge Patzak in die erste Regionalliga geführt, später von Josip Bosnjak zu einem der wichtigsten Teams der Nachwuchsförderung in Trier geformt, verlässt die MJC. Gleichzeitig beginnt ein neues Zeitalter, die Mannschaft wird in den TBB e.V. übergehen und ab der kommenden Saison als TBB Trier II an den Start gehen.

Man darf gespannt sein, was da kommt. Einiges steht noch in den Sternen. Die Zielsetzung aber ist klar: Die Mannschaft, die bisher als Farmteam fungiert hat, soll noch näher ran an die TBB Trier. Noch engere Zusammenarbeit, noch höhere Durchlässigkeit. Talente aus der Region sollen über die zweite Mannschaft den Sprung zu den Profis in der Beko Basketball Bundesliga schaffen. So ist klar, dass auch ein Aufstieg in die ProB als mittel- bis langfristiges Ziel ins Auge gefasst wird. Der organisatorische und finanzielle Aufwand wird größer werden, viel zu tun also für die Verantwortlichen bei der TBB.

Frank Baum, sportlicher Leiter der TBB, erklärt das weitere Vorgehen: „Nach außen hin wird sich bis auf den Namen erstmal nicht all zu viel ändern. Wir haben jetzt einige organisatorische Dinge zu erledigen, danach ist es unser Ziel, den Kader so gut es geht zusammen zu halten. Die Mannschaft hat eine erfolgreiche Saison gespielt, ohne das Verletzungspech wäre mehr drin gewesen. Wenn das im nächsten Jahr besser läuft, kann der Blick nach oben gehen.
Auch wenn sich die Spielgemeinschaft im Sommer trennt, werden wir natürlich weiterhin intensiv mit der MJC im Nachwuchsbereich zusammenarbeiten, wie auch mit den anderen Vereinen aus Trier und Umgebung.“

Die ersten Schritte wurden schon in dieser Saison gemacht, eine Saison, auf die man gerne zurückblickt. Josip Bosnjak konnte sein Team als hauptamtliche Jugendtrainer der TBB intensiv vorbereiten, den „jungen Wilden“ gelangen einige Überraschungen, fünf Siege aus sechs Spielen standen zu Beginn der Spielzeit zu Buche. Aufgrund verschiedener Verletzungen von Leistungsträgern (Luka Buntic, Andreas Wenzl, Alexander Goolsby) ging es dann leicht bergab, besonders gegen die Topteams mit Profis aus den USA hatten die Moselaner das Nachsehen. Dennoch können die Verantwortlichen zufrieden in die Sommerpause gehen.

Erstmal geht aber der Blick auf das letzte Saisonspiel, vor eigenem Publikum verabschiedet sich die MJC/TBB in die Sommerpause. Als Gäste dabei sind die ifm Baskets Konstanz, die in der Tabelle hinter den Trierern liegen, das Hinspiel aber deutlich für sich entscheiden konnten. Die Gastgeber werden also alles daran setzen, die Spielzeit 2013/2014 mit einem Sieg zu beenden. Das würde eine ausgeglichene Bilanz bedeuten, ein tolles Ergebnis für die Saison.

Topscorer der Baskets ist Miklos Fekete mit 14,5 Punkten pro Spiel. Aufbauspieler Ryan Daugherty kommt auf 11,1 Punkte und starke 5,6 Assists.

Josip Bosnjak: “Wir wollen die Niederlage aus dem Hinspiel natürlich wieder gut machen und die Saison mit einem Sieg beenden. Konstanz ist ein gutes Team, das haben wir schon zu spüren bekommen. Sie haben nach Trier eine sehr lange Fahrt vor sich, das spielt uns sicher in die Karte. Wenn wir selbstbewusst auftreten und als Team verteidigen, bin ich zuversichtlich, dass wir das Spiel gewinnen werden.”


MJC/TBB: In die Meisterfeier geraten

Die MJC/TBB hat ihr letztes Auswärtsspiel beim Meister und Aufsteiger TV 1872 Saarlouis verloren. Trier hat hauptsächlich Jugendspieler eingesetzt und unterlag so mit 102:60 deutlich. Topscorer war Johann Fritzen mit 11 Punkten.

Basketball Regionalliga Herren

Bis zum 16:14 sahen die Zuschauer ein Spiel auf Augenhöhe, dann drehte der Meister der Regionalliga kräftig auf und setzte sich auf 29:14 ab. Allen voran natürlich Rickey Easterling, der 16 Punkte im ersten Viertel erzielte.

Alex Goolsby eröffnete das zweite Viertel mit einem Dreier zum 29:17, dann erhöhten die Saarländer wieder auf 34:17. Josip Bosnjak hatte zu diesem Zeitpunkt längst die Spieler der Jahrgänge 1994 bis 1997 eingewechselt. Christoph Etringer im Fastbreak nach Steal von Eric Leonhardt per Dunk, Leonhardt legte nach Assist von Rupert Hennen zum 34:21 nach. Luca Breu und zwei mal Johann Fritzen scorten für Trier, Rickey Easterling brachte den Vorsprung des TVS vor der Pause erstmals auf 20 Punkte, 47:27.

Nach dem Seitenwechsel erhöhte Saarlouis’ Go-to-Guy Easterling weiter, dann kamen die Gäste in Fahrt. Kilian Dietz setzte sich in der Zone durch, Marian Dahlem legte per Dreier nach, Christian Hubor traf per Korbleger. Trier spielte als Team, als nächster klaute Luca Breu den Ball von Muharem Mujkanovic und schloss im Fastbreak erfolgreich ab (51:36). Dann war Rickey Easterling wieder da, erzielte 18 Punkte im dritten Viertel bei unglaublicher Trefferquote (16/17 aus dem Feld, 10/10 von Freiwurflinie im ganzen Spiel) und machte es so in wenigen Minuten richtig deutlich, 76:54.

Im letzten Viertel war wieder die ganz junge Riege am Zug; die machte einen guten Job, besonders Johann Fritzen konnte sich einige Male durchsetzen. Dennoch erhöhte Saarlouis bis zum Spielende auf 102:60.

Josip Bosnjak: “Saarlouis hat meisterlich gespielt und verdient gewonnen. Rickey Easterling hat mal wieder ein unglaubliches Spiel gemacht, 16 von 17 aus dem Feld. Wir haben mit den jungen Spielern gespielt, Luca Breu und Ruper Hennen haben am meisten Spielzeit bekommen. Das ist wichtig für die Zukunft, sowohl für das Qualifikationsturnier mit der NBBL als auch für die nächste Saison in der Regionalliga.”

Goolsby 10, Breu 5, Hennen 2, Etringer 6, Dahlem 3, Breiling 0, Emmerich 4, Leonhardt 6, Fritzen 11, Hubor 7, Dietz 6.


TBB U16: Keine Chance in Köln

Die TBB U16 hat ihr Auswärtsspiel bei den RheinStars Köln verloren. Nach einem langen Kampf wurde es am Ende deutlich, Köln gewann mit 84:54. Topscorer war Nicolas Fusenig mit 13 Punkten.

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Von Beginn an sah es nicht gut aus für den Trierer Nachwuchs. Zwar traf Jan Karges von draußen zum 3:3 Ausgleich, danach lief aber nicht mehr viel bei Trier, sodass die Gastgeber sich auf 10:3 absetzen konnten. Trier agierte ängstlich, immer wenn die Kölner in der Verteidigung doppelten, kam es zum Ballverlust. Toni Bosnjak traf mit Foul und Bonusfreiwurf zum 10:6, danach durften die RheinStars wieder vorlegen, besonders weil zu viele Offensivrebounds zugelassen wurden. Erik Gerhard traf ebenfalls per And One zum 18:10, bis zur Viertelpause tat sich am Spielstand nichts mehr.

Die Ansprache in der vor dem zweiten Viertel hatte Wirkung gezeigt, Trier schnappte sich direkt im ersten Angriff einen wichtigen Rebound und spielte schnell nach vorne, wo Jan Karges des Fastbreak abschloss. Aber auch wenn die Gäste jetzt besser in Fahrt kamen, die Kölner hatte Leon Okpara in ihren Reihen, der nicht zu stoppen war und zur Halbzeit bereits 19 Punkte auf dem Konto hatte. So führten die RheinStars mit 38:25.

Halbzeit zwei begann mit einem 6:0-Lauf für die Gastgeber, beim Stand von 44:25 sah es daher schon schlecht aus für die Trierer. Die gaben aber nicht auf, besonders Nicolas Fusenig hatte etwas dagegen, die Partie schon früh abzuhaken. Er lief jetzt heiß und verkürzte zusammen mit Niklas George auf 44:32. Der Kölner Coach Platon Papadopoulos versuchte sein Team wieder auf Kurs zu bringen, aber die Trierer zeigten jetzt endlich auf beiden Seiten des Feldes guten Basketball, sodass erneut Fusenig von der Dreierlinie zum 50:40 traf. Dann zog Köln aber wieder auf 58:41 davon, zum Viertelende stand es 60:46.

Im letzten Viertel schafften es die Trierer nicht mehr, dagegenzuhalten. Toni Bosnjak konnte zwar noch einmal af 60:48 verkürzen, dann legten die RheinStars einen 13:0-Lauf aufs Parkett, der die Partie endgültig entschied – 73:48. Die TBB U16 vergab jetzt auch reihenweise Freiwürfe, die letzten Trierer Punkte erzielte Felix Hermesdorf. Das Spiel endete mit 84:54.

Christoph Coura: “Wir haben das Spiel mit zu viel Respekt begonnen, das hat zu vielen Ballverlusten und damit einfachen Fastbreakpunkten für Köln geführt. Die Moral und der Will im dritten Viertel waren sehr gut, leider war es da schon zu spät uum das Spiel nochmal ganz offen gestalten zu können.”

Finn Heyd 0, Niklas George 6, Fabian Kind 0, Henri Denne 0, Joas Friedrich 2, David Graf 0, Toni Bosnjak 10, Nicolas Fusenig 13, Jan Karges 11, Ben Arend 2, Felix Hermesdorf 2, Erik Gerhard 8.


TBB U16: Zweiter Sieg in Folge

Die TBB U16 hat ihr Auswärtsspiel gegen Münster gewonnen. Gegen den UBC siegten die Trierer ohne ihren größten Spieler Erik Gerhard mit 58:64. Topscorer war Jan Karges mit 17 Punkten.

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Als Favorit waren die Trierer in die Partie gegange, das war nach dem deutlichen Hinspielerfolg klar. Trotzdem hatten die Münsteraner sich Chancen ausgerechnet, in eigener Halle gegen den Tabellenvorletzten möglicherweise den ersten Saisonsieg einzufahren. Entsprechend motiviert begannen die Gastgeber und setzten der TBB U16 damit im ersten Viertel ziemlich zu. Besonders Tim Kosel war gut aufgelegt, er führte die Gastgeber zum 10:0.
Trier dagegen kam nicht richtig in Fahrt, auch wegen der ungewohnten Favoritenrolle. Erst Niklas George erlöste die Gäste, dann verkürzte Toni Bosnjak im Alleingang weiter, 12:10. Nach dem ersten Viertel führte Müster mit 17:14.

Der zweite Abschnitt verlief mehr nach dem Geschmack der Trierer. Die Defense stand besser und jetzt war auch die Aggressivität da, die es braucht, um in der U16-Bundesliga einen Sieg einzufahren. Schnell übernahm Trier die Führung, 17:19. Es blieb eng, Jan Karges hielt die TBB U16 mit Punkten in der Zone auf Kurs.
Zur Halbzeit stand es 30:35, nachdem Karges noch einen Dreier verwandelt hatte.

In der zweiten Hälfte legten die Trierer erst in Person von Niklas George weiter vor, dann war auch Münster wieder voll da. Innerhalb kürzester Zeit wurde der 38:38 Ausgleich erzielt. Jan Karges traf jetzt seinen nächsten Distanzwurf, dann legten die Gastgeber aber weiter vor und erhöhten auf 46:41. Und da Basketball bekanntlich ein Spiel der Läufe ist, waren jetzt die Trierer wieder am Zug und legten einen Run hin, der am Viertelende unterbrochen, aber nicht beendet wurde (46:46)

Nach Punkten von Felix Hermesdorf und Niklas George erzielte auch Sebastian Kohl drei Zähler für die TBB U16, die nun mit 46:51 in Front lagen. Der UBC glich aber erneut aus, 51:51. Es blieb spannend und die mit Trommeln und Hupen ausgestatteten Münsteraner Zuschauer machten ordentlich Lärm. Fabian Kind traf einen ganz wichtigwn Dreier zum 54:57, der die Vorentscheidung bedeutete. Münster konnte zwar nochmal auf 56:57 verkürzen, musste dann aber foulen, Trier traf 5 von 6 an der Freiwurflinie und brachte den Sieg mit 56:62 nach Hause.

Christoph Coura: “Am Anfang ist das passiert, was wir befürchtet hatten. Wir haben Münster in den ersten Minuten nicht ernst genug genommen. Dann haben wir den Kampf angenommen. Münster wollte unbedingt gewinnen, sie hatten eine tolle Einstellung und haben gekämpft bis zum Umfallen, großen Respekt dafür. Letztendlich haben wir aber besser gespielt und verdient gewonnen.”

Finn Heyd 2, Niklas George 12, Fabian Kind 4, Sebastian Kohl 4, Joas Friedrich 0, David Graf 0, Toni Bosnjak 14, Nicolas Fusenig 5, Jan Karges 17, Ben Arendt 0, Felix Hermesdorf 4, Henri Denne 0.


10.000 Euro für die TBB-Jugend

Leyendecker bastelstube GmbH & Co KG ist neuer Unterstützer des TBB e.V. – “Wir setzen auf die Jugend am Standort Trier!” – bastelstube-Logo künftig auf Spielhemden der “Trierer Schul-Liga”.

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Lächeln für die (andere) Kamera: Norbert Schwaben (Geschäftsführender Gesellschafter bastelstube), Sebastian Kohl (TBB Junior Team), Henrik Rödl (TBB Trier), Sebastian Merten (TBB Trier), Niklas George (TBB Junior Team), Frank Baum (TBB Trier), Stefan Leyendecker (von links).

Das Trierer Traditionsunternehmen bastelstube in der Saarstraße unterstützt die Jugendarbeit der TBB Trier mit einer Spende über 10.000 Euro. Zu einer symbolischen “Trikotübergabe” trafen sich am Freitag Stefan Leyendecker (Inhaber) und Norbert Schwaben (Geschäftsführender Gesellschafter bastelstube) mit Henrik Rödl, Sebastian Merten und Frank Baum von der TBB Trier sowie den beiden JBBL-Spielern Niklas George und Sebastian Kohl.

“Wir setzen am Standort Trier auf die Jugend und hoffen sehr, dass auch weiterhin junge Spieler, am liebsten natürlich welche aus unserer Region, den Sprung nach oben schaffen. Daher ist es uns wichtig, dass die Jugend mehr Möglichkeiten hat, mit der Sportart Basketball schon früh vertraut zu werden.”, begründet Stefan Leyendecker die Entscheidung. Das Familienunternehmen bastelstube feiert in diesem Jahr sein 50jähriges Jubiläum – das sei mit ein Grund für eine höhere Spendensumme gewesen, so Leyendecker weiter.

Jugendliche mit Basketball vertraut machen – ein Weg, dieses Anliegen in die Tat umzusetzen, ist das Projekt “Basketball trifft Schule” mit seiner “Trierer Schul-Liga”. Hier treten Schulen aus dem Trierer Raum in einem Ligabetrieb gegeneinander an. Der Spielplan ist nach Möglichkeit so gestrickt, dass jede Grundschule mindestens eines ihrer Spiele im Vorprogramm der TBB-Heimspiele austragen kann. Zu “Basketball trifft Schule” gehört auch der erste Basketball-Grundschultag in der Arena, der  mit rund 250 Teilnehmern.

Frank Baum, sportlicher Leiter der TBB Trier, spielt den Ball gerne zurück zu Stefan Leyendecker: “Die Unterstützung durch die bastelstube, wegen der wir heute hier sind, ist uns eine große Hilfe. Wir wollen eine breite Basis für den Basketball im Raum Trier schaffen. Da können wir die Spende gut brauchen, um unsere Arbeit in den Grundschulen zu intensivieren und unseren Sport früh an die Kinder heran zu tragen.”

In Trier gibt es momentan an neun Grund- und weiterführenden Schulen wöchentliche Basketball-Arbeitsgemeinschaften. Frank Baum ist außerdem mit Basketball-Aktionstagen an Schulen in Trier und Umgebung unterwegs, an denen keine solche AG angeboten wird. Die Spende wird dem TBB e.V. auch dabei helfen, zwei Mal jährlich Lehrerfortbildungen zum Thema „Basketball in Grundschulen“ zu finanzieren. Das langfristige Ziel ist, ganz im Sinne der Familie Leyendecker, das nächste “Eigengewächs” nach Vorbild eines James Marsh oder Maik Zirbes. “Das wird ein langer Weg”, ist sich Baum bewusst, “aber wir freuen uns, dass die bastelstube ihn mit uns gemeinsam geht”.


MJC/TBB: Heimspiel gegen Heidelberg

Die MJC/TBB trifft am Samstagabend zuhause auf den USC Heidelberg. Trier will die beiden verbleibenden Heimspiele für sich entscheiden. Sprungball ist um 20:00 Uhr in der AVG/MPG-Halle.

Basketball Regionalliga Herren

Nach der knappen und unnötigen Niederlage am vergangenen Wochenende gegen Heidelberg/Kirchheim steht für die MJC/TBB das nächste Spiel gegen ein Heidelberger Team an, gleichzeitig erneut ein Duell mit einem direkten Tabellennachbar. Am Samstagabend (20:00 Uhr) ist der USC Heidelberg in der Trierer AVG/MPG-Halle zu Gast. Die Trierer Regionalliga-Basketballer werden wohl mit einiger Wut im Bauch und der entsprechenden Portion Motivation auflaufen, schließlich soll die Saison ordentlich zu Ende gebracht werden. Am liebsten natürlich so gut, wie sie begonnen wurde. Zumindest aber die beiden verbleibenden Heimspiele gegen Heidelberg und Konstanz am 12. April sollen siegreich gestaltet werden.

Im Hinspiel gegen den USC konnte sich das Team von Josip Bosnjak einen wichtigen Auswärtssieg sichern, mit 79:85 ging die Partie nach Trier.

Topscorer der Heidelberger ist Eric Curth. Der 1992 geborene Flügel erzielt 19,9 Punkte im Schnitt, dazu kommen 6,2 Rebounds, 3,7 Assists und 2,3 Steals. Ein weiterer Allrounder ist ein Bekannter: Christoph Rupp, der im letzten Jahr für die TBB U19 in der NBBL an den Start ging, hat es zum Studium nach Heidelberg verschlagen. Er kommt auf 11,9 Punkte, 3,7 Rebounds und 2,3 Assists. Den Spielaufbau in diesem sehr jungen Team übernimmt Aaron Schmitz, Jahrgang 1993. 12,5 Punkte und 4,7 Assists gehen auf sein Konto.

Bei Trier dagegen fehlen zwei Spieler aus der ganz jungen Riege; Luca Breu und Rupert Hennen fallen aus.

Josip Bosnjak: „Das wird wieder ein sehr schweres Spiel für uns, Heidelberg sind sehr schnell und fast nur auf das 1 gegen 1. Sie spielen fast kein Inside. Wir müssen Eric Curth stoppen, er ist sehr athletisch. Wir müssen als Team verteidigen, alle fünf auf dem Feld müssen konzentriert sein. Der Schlüssel zum Sieg ist es auch diesmal, den Ball unter den Korb zu bringen.“


TBB U16: Der nächste Sieg!

Die TBB U16 hat sich mit einer sehr guten Teamleistung den zweiten Heimsieg der Saison gesichert. Gegen die Carbon Baskets wurde mit 62:57 gewonnen, zwischenzeitlich war die Führung deutlich höher. Toni Bosnjak und David Graf kamen jeweils auf zwölf Punkte.

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Die Trierer waren mit einer ordentlichen Portion Respekt in die Partie gegangen, die 17-Punkte-Niederlage im Hinspiel war noch nicht vergessen. Das heißt aber auch, dass das Team von Christoph Coura und Frank Baum wusste, wenn man die Chance auf den vorzeitigen Klassenerhalt ohne Qualifikationsrunde erhalten will, muss man von Anfang an konzentriert spielen. Und so startete die TBB U16 gleich mit 8:2 in die Partie, besonders Niklas George übernahm mit den ersten vier Zählern Verantwortung. Mit ebenfalls vier Punkten in Folge markierte Fabian Kind den 16:8-Viertelstand.

Im zweiten Abschnitt bekamen die Carbon Baskets die Möglichkeit, mit Freiwürfen zu verkürzen, von sechs Versuchen in den ersten drei Minuten fanden aber nur zwei ihr Ziel. Damit lag man aber immer noch über der desolaten Freiwurfquote von nur 32,1 Prozent an diesem Nachmittag. So war Trier wieder am Zug, Nicolas Fusenig machte den Vorsprung per Dreier erstmals zweistellig (22:10). Danach gerieten die Hausherren etwas aus dem Rhythmus, bis zur Pause gelang nur noch ein Feldkorb durch Toni Bosnjak, während Dortmund auf 25:19 verkürzen konnte.

In der zweiten Hälfte drehten die Trierer dann auf. Zuerst machte Sebastian Kohl den Vorsprung wieder zweistellig (31:21), dann legte Erik Gerhard nach, dann war David Graf an der Reihe, der mit acht Punkten in drei Minuten den deutlichen 50:33-Viertelstand herstellte.

Dortmund verkürzte zunächst auf 50:36, dann legte Trier nochmal vor, Sebastian Kohl erzielte das 54:36, die höchste Führung des Spiels. Dieser Spielstand hätte für Trier sogar den gewonnenen direkten Vergleich bedeutet, leider ließ bei den Gastgebern jetzt aber die Kraft nach. Das machte sich vor allem in der Defense bemerkbar, wo die Intensität fehlte. Das führte immer wieder zu unglücklichen Fouls, die die Gäste zum Teil per And One nutzen konnten, auch die Freiwürfe fielen jetzt besser. So verkürzten die Baskets auf 58:51. Jonah Brendt traf für Dortmund zum 59:53, der Topscorer Malte Stenzel legte in der letzten Minute zum 59:57 nach. Dann verlagerte sich die Partie an die Freiwurflinie, wo Trier 3 von 4 traf, die Gäste dagegen nichts. So gewann die TBB U16 mit 62:57 gegen die Carbon Baskets, im nächsten Spiel geht es nach Münster, wo der nächste Sieg her soll.

Christoph Coura: „Ich bin sehr froh, dass wir das Spiel gewinnen konnten. Die Jungs haben einen unglaublich guten Job gemacht, wir konnten alle 12 Leute einwechseln, ohne dass es einen Bruch im Spiel gab. Als uns am Ende etwas die Luft ausgegangen ist und es nochmal eng wurde, haben wir die Nerven behalten und das Spiel nach Hause gebracht.“

Finn Heyd 1, Niklas George 10, Fabian Kind 6, Sebastian Kohl 8, Joas Friedrich 0, David Graf 12, Toni Bosnjak 12, Nicolas Fusenig 3, Henri Denne 2, Ben Arendt 1, Felix Hermesdorf 0, Erik Gerhard 7.


MJC/TBB: Knappe Niederlage in Kirchheim

Die Trierer Regionalliga-Basketballer haben am Samstagabend eine unglückliche Niederlage hinnehmen müssen. Zu Gast bei der SG Heidelberg/Kirchheim verlor die MJC/TBB mit 83:80. Topscorer war Kilian Dietz mit 21 Punkten.

Basketball Regionalliga Herren

Trier hatte in der Anfangsphase leichte Vorteile, der Ball konnte immer wieder gut unter den Korb gebracht werden, wo Kilian Dietz hochprozentig versenkte. Schon beim Heimsieg gegen Mainz in der Vorwoche hatte dieser Weg zum Erfolg geführt. Für Kirchheim trafen die Rittinger-Brüder – erst Philipp, dann Martin – jeweils von der Dreierlinie zum 10:10 –Ausgleich. Nach einer kurzen Durststrecke mit Fehlwürfen auf beiden Seiten legten die beiden weiter vor, Martin per Dreier, Philipp per Dunk zum 15:10 für die Gastgeber. Christian M’Baidanoum und Alex Goolsby brachten die Trierer zurück ins Spiel, bis zur Viertelpause war der Ausgleich wieder hergestellt, 20:20.

Kirchheim konnte im zweiten Abschnitt mit zwei schnellen Dreiern von Jurkewitz und Büttner auf 26:20 erhöhen, Trier hatte zu diesem Zeitpunkt im Viertel auf Grund von Ballverlusten noch gar nicht auf den Korb geworfen. Es blieb beim Rückstand, Alex Goolsby konnte zwar noch einmal auf 29:26 verkürzen, dann zogen die Hausherren auf 37:28 davon. Christian Hubor und Kilian Dietz hielten Trier halbwegs auf Schlagdistanz, mit dem 47:39-Halbzeitstand konnten die Gäste aber nicht zufrieden sein.

Die zweite Hälfte begann damit, das Martin Rittinger die Heidelberger Führung von der Freiwurflinie erstmals zweistellig machte (49:39). Dann kämpfte Trier sich aber wieder ran, Dreierspezialist Benedikt Breiling traf von draußen zum 49:45, Luca Breu wenig später zum 53:51. Nur drehen konnten die Trierer das Spiel leider nicht, das ständige hinterherlaufen kostet Kraft. Die Gastgeber erhöhten nochmal auf 58:51, die MJC/TBB kam wieder zurück, konnte diesmal sogar ausgleichen, aber für die Führung reichte es immer noch nicht (58:58). Zur letzten Viertelpause stand es 62:60.

Ein spannendes Schlussviertel stand bevor, in dem Christian M’Baidanoum erstmal wieder ausglich (65:65). Kirchheim legte aber wieder vor, Breiling verkürzte auf 69:67, Rupert Hennen auf 71:69. Peter Schmidt traf für die Hausherren, die sich dann aber ein Unsportliches Foul einfingen und Trier so die Chance, das Spiel kippen zu lassen, auf dem Silbertablett servierte. M’Baidanoum traf einen Freiwurf, Marian Dahlem legte per Dreier nach, 74:73. Kirchheim jetzt verunsichert, Goolsby konnte an der Freiwurflinie ausgleichen. Im nächsten Angriff spielte Martin Rittinger einen Fehlpass, Trier übernimmt und Breiling kann der von der Dreierlinie scoren, 74:77, die erste Führung seit dem ersten Viertel. Das war es jetzt aber an offensivem Output bei Trier, Kirchheim kann mit 81:77 in Führung gehen. Dann ist es wieder Breiling, der von der 6,75-Meter-Linie verkürzt. Das Ende vom Lied: Trier bringt den Ball in der letzten Minute nicht mehr im Korb unter, muss foulen, Kirchheim ist sicher von der Linie. 83:80 endet die Partie.

Josip Bosnjak: „Wir haben in der ersten Halbzeit schlecht verteidigt, Kirchheim hat aber auch sehr gut getroffen, 58% in der ersten Hälfte. In der zweiten Halbzeit war es dann besser, etwas besser, wir hatten am Ende die Chance zu gewinnen, waren aber mit dem Kopf nicht richtig dabei und haben dumme Fehler gemacht. Wir haben aber unseren Plan nicht mit letzter Konsequenz umgesetzt, nämlich den Ball nach innen zu bringen. Wir haben unser Glück zu sehr von außen versucht, das hat uns den Sieg gekostet.“

Goolsby 12, Breu 5, Hennen 4, Etringer 1, Dahlem 8, Breiling 15, Leonhardt n.e., Fritzen 0, Hubor 7, Dietz 21, M’Baidanoum 7.