“Wir sind jung und talentiert!”

Am Samstag startet die Trierer Regionalliga-Mannschaft unter Coach Josip Bosnjak mit einem Auswärtsspiel in Limburg in die Saison – erstmals unter dem neuen Namen TBB Trier II und damit als “echte” zweite Mannschaft des Bundesligisten. “Ein erster Härtetest”, findet Bosnjak, der seine junge Mannschaft über die Saison aber nicht chancenlos sieht. Drei Fragen an den Regionalliga-Coach der TBB Trier.

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Josip, wie siehst Du das Trierer Regio-Team vor dem Saisonstart am Samstag?

Die größte Neuerung ist sicher, dass wir jetzt offiziell als TBB Trier II antreten. Im Sommer mussten wir uns von einigen Leistungsträgern verabschieden, Alex Goolsby ist nach Saarlouis in die Pro B gewechselt, Christian Hubor hat ganz aufgehört. Ansonsten sind wir unserem Stil aber treu geblieben, wir spielen weiterhin ohne Ausländer und mit einer sehr jungen Mannschaft. Der Altersschnitt liegt bei 18,7 Jahren, aber ich finde, dass wir dafür sehr talentiert sind. Es wird sicher Zeit brauchen, bis wir uns richtig an die Regionalliga gewöhnt haben, aber ich denke, dass wir im Laufe der Saison eine gute Rolle spielen können.

Was erwartet Euch am Samstag und was kommt danach?

EVL Limburg ist der Absteiger der letzten Saison, sie sind aber drin geblieben, weil Kronberg zurückgezogen hat. Das ist eine Mannschaft, die individuell immer schon sehr gut und mit vielen Ausländern besetzt war. Sie haben letzte Saison in beiden Spielen gegen uns 35 Minuten Zone gespielt, ich denke nicht, dass sich das groß geändert hat. Darauf werden wir uns vorbereiten. Das wird sicher gleich am Anfang ein Härtetest.

Nach Limburg haben wir dann mit Karlsruhe den nächsten Härtetest zu Hause, das ist für mich der Meisterschaftsfavorit, weil sie über Jahre mit dem selben Kader spielen und sich jetzt punktuell mit einem bosnischen Aufbauspieler verstärkt haben. Dazu kommt mit Aleksander Scepanovic ein neuer Mann an der Seitenlinie. Die Vorbereitungsergebnisse waren bis jetzt auch positiv. Wir werden bis dahin aber eine Woche weiter sein, ich denke, wir können auch den Meisterschaftsfavoriten zumindest ein bisschen ärgern.

Wie ist Deine junge Mannschaft durch die Vorbereitung gekommen?

Unsere Vorbereitung lief wie immer, wir waren nicht komplett, weil einige Spieler mit der Bundesliga-Mannschaft trainieren. Das ist prinzipiell für die Jungs eine gute Sache; es bedeutet zwar, dass wir nicht so eingespielt sind, aber das nimmt man in Kauf. Wir haben insgesamt das große Glück, dass der Bundesliga-Kader durchlässig ist und die Jungs diese Chance bekommen. Umgekehrt entsteht dadurch in unserer Vorbereitung die Chance für jüngere Spieler, sich zu beweisen, und zu zeigen, ob sie in die Regionalliga gehören.

 

Kaderseite TBB Trier II

EVL Limburg – TBB Trier II: Samstag, 20. September, 20:00 Uhr, Tilemann-Schule, Limburg

TBB Trier II – KIT SC Gequos: Samstag, 27. September, 20:00 Uhr, AVG/MPG-Halle, Trier

 

 

 


Simon Frey wird neuer JBBL-Coach

23jähriger Wirtschaftsmathematiker aus Trier ist neuer hauptamtlicher Jugendtrainer bei der TBB Trier – “Ich danke fürs Vertrauen, kenne die Aufgabe und nehme die Herausforderung an.”

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Simon Frey ist der neue hauptamtliche Headcoach für die U16 (JBBL) der TBB Trier. Der gebürtige Trierer hatte die Mannschaft bereits am Ende der letzten Saison und in der Qualifikationsrunde in Hagen im Mai 2014 betreut. Frey hat sein Amt bereits angetreten und für heute Abend zum ersten offiziellen Training geladen. Er wird außerdem wie schon in der letzten Saison als Josip Bosnjaks Co-Trainer bei der Regionalliga-Mannschaft der TBB fungieren. Als dessen Assistent war er bereits in den Saisons 2011/12 und 2012/13 für die Trierer JBBL zuständig. Auch bei der NBBL-Mannschaft war Frey bereits Assistent – er kennt also den Job, der da auf ihn zukommt:

“Ich bin sehr dankbar für das Vertrauen, das die TBB in mich setzt – nach drei Jahren als Co-Trainer kann ich mich jetzt beweisen. Das Qualifikationsturnier in Hagen letzte Saison, in dem wir aus eigener Kraft den Klassenerhalt geschafft haben, hat gezeigt, dass es schwierig, aber nicht unmöglich ist.”, so Frey.

Als Saisonziele für die JBBL nennt der neue Coach: Die Spieler individuell verbessern und auf die NBBL vorbereiten, so viele Spiele wie möglich gewinnen und die Klasse halten – am Liebsten früher als 2013/14. “Wir stellen uns der Herausforderung, die sich unter anderem aus der Kaderzusammenstellung ergibt – über die Hälfte der Spieler ist neu und jung, es sind nur wenige aus dem Jahrgang 1999 übrig. Ich bin zuversichtlich, dass die Mannschaft schnell zusammenwächst.”

HIER geht’s zum Spielplan der TBB U16 in der JBBL.


Wir sind umgezogen!

Endlich ist es soweit: Die Geschäftsstelle der TBB Trier ist umgezogen. Ab sofort finden Sie uns (außer an Spieltagen) ausschließlich in unseren neuen Räumen in der Cläre-Prem-Straße 1 in 54292 Trier. Tickets und Fanartikel (bald) gibt’s im Foyer – die Rufnummern bleiben wie gehabt!

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Treveri Basketball AG
Cläre-Prem-Straße 1
54292 Trier
Telefon: 0651-3000440
Fax: 0651-32665

 

 


Das Vierteljahrhundert ist fast voll!

TBB Trier feiert 25. Erstligasaison in Folge – Streetballturniere zum Auftakt, großes Gewinnspiel und zahlreiche Veranstaltungen zum Jubiläum – “Wir haben viel vor!” – Infos auf www.25-trier.de – Ausstellung zur Geschichte des Trierer Basketballs im Rheinischen Landesmuseum geplant.

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Am 3. Oktober ist es soweit: Wenn um 20:00 Uhr in der Arena Trier der Spielball zum ersten Mal in der Luft ist und die TBB Trier in ihr erstes Saisonspiel 2014/15 gegen die Basketball Löwen Braunschweig startet, dann beginnt für die Trierer Profibasketballer die 25. Spielzeit in der höchsten deutschen Spielklasse – ohne Unterbrechung.

Unter Coach Wolfgang Esser (heute Geschäftsführer der MVG Trier Messe- und Veranstaltungsgesellschaft mbH, der Betreibergesellschaft der Arena Trier & des Messepark Trier) war der TVG Basketball Trier damals in die erste Basketball Bundesliga aufgestiegen – mit Eigengewächsen wie James Marsh, der noch bis 2006 in Trier spielte, und Patrick Börder, der dem Klub später als Geschäftsführer vorstand. Es folgten, Stand jetzt: 24 Spielzeiten in der ersten Liga, zigmal ausverkauftes Haus in der legendären Halle am Mäushecker Weg, große Spiele und ebenso große Persönlichkeiten auf und neben dem Feld, zwei Pokalsiege 1998 und 2001, der Umzug in die neu gebaute Arena Trier 2003, die Neuausrichtung als Treveri Basketball AG mit dem aktuellen Coach Henrik Rödl ab 2010.

Diese “silberne Hochzeit” mit der Beko BBL ist für die TBB ein Grund zum Feiern, und das nicht nur, weil außer den Trierern nur noch die Standorte Berlin und Bamberg eine so lange Strecke im Oberhaus zurückgelegt haben. Der Hauptstadtclub feiert dieses Jahr die große 25.

“Wir haben viel vor”, verrät denn auch TBB-Geschäftsführer Sebastian Merten, der mit seinem Team seit mehreren Wochen an der Planung der Jubiläumssaison sitzt. Angefangen hat es in den letzten Wochen mit einer Art Guerilla-Kampagne auf den Straßen Triers: Großflächenplakate, die nichts als eine weiße “25″ auf grünem Grund zeigten, sorgten in Trier für Gesprächsstoff. Wer wirbt hier wofür? Das blieb zunächst geheim. In der Nacht zum vergangenen Dienstag dann die Auflösung: Das Graffiti-Projekt des “Treffpunkt am Weidengraben e.V.” sprühte “halb heimlich”, aber mit Genehmigung der TBB 25 der 50 Plakattafeln um. Auf den Postern prangen jetzt neben dem TBB-Logo die Silhouetten beliebter TBB-Spieler aus Vergangenheit und Gegenwart, dazu im typischen Graffiti-Stil Sprüche wie “Happy Birthday” und eine eigens zum Jubiläum eingerichtete Internetadresse www.25-trier.de.

Auf dieser Seite, auf der es zunächst keinen Hinweis auf die TBB gab, ist jetzt klar ersichtlich, worum es geht: 25 Jahre Erstliga-Basketball in Trier – und ein großes Gewinnspiel.

25_Karten“Wir verteilen bis zum Saisonbeginn auf verschiedenen Wegen kleine Karten mit einem Gewinncode auf der Rückseite”, erklärt Sebastian Merten. “Die ersten sind schon beim Trierer Altstadtfest unter die Leute gekommen, auch auf dem Moselfest in Zurlauben, auf den Saarburger Markttagen und beim Public Viewing waren und sind unsere Promotoren unterwegs. Wer den Gewinncode auf 25-trier.de eingibt, kann gleich sehen, ob er einen unserer ‘Sofortpreise’ gewonnen hat – das sind zum Beispiel insgesamt 1000 Kaffees bei unserem Partner Dunkin’ Donuts und Sandwiches, Cookies oder Softdrinks bei unserem Partner Subway. Jeder der keinen der Sofortpreise abstaubt, aber einen gültigen Code inklusive seiner Mailadresse eingibt, kommt in den Lostopf für unsere große Tombola mit vielen Jubiläumspreisen - von Freikarten fürs Länderspiel am 17. August bis zu einem 32”-LED-TV von Toshiba und einigem mehr.”

Ausgeheckt hat diese Aktion das TBB-Office in einer “konzertierten Gemeinschaftsaktion” –  beteiligt waren neben der Marketingagentur PYRAMID SPORTSMARKETING SE auch die Kreativunternehmen Agentur Kühnen, Micline Design und Kohrmedia sowie das Trier-Süder Modelabel HONGANDFRIENDS, das als I-Tüpfelchen schließlich den Kontakt zu den jugendlichen Sprayern aus Tarforst vermittelte. “An dieser Stelle nochmals vielen Dank an alle Beteiligten – bei dieser Aktion ist schnell deutlich geworden, was unser Partnernetzwerk leisten kann.”, so Merten.

Diese außergewöhnliche Kampagne mit Gewinnspiel ist aber nur der Anfang: Zum Jubiläumsjahr plant die TBB eine Reihe mit zahlreichen Veranstaltungen. Den Anfang macht die TBB Streetball Tour 2014, bei der es darum geht, Spitzen- mit Breitensport zu verbinden und die Trierer Begeisterung für den Basketball-Sport in die Region zu tragen. Am 22. Juli wird der 78-fache Nationalspieler Johannes Herber auf Einladung der TBB und der Mayerschen Buchhandlung Interbook aus seiner gerade erscheinen Autobiographie “Almost Heaven” lesen (TICKETS). Auch die jährliche Teampräsentation soll dieses Jahr etwas größer ausfallen als sonst – fest stehen bereits der Brunnenhof Trier als Veranstaltungsort und der 31. August als Termin, am Rahmenprogramm  wird noch gefeilt. Am 26. September findet dann das letzte Testspiel vor Saisonbeginn in der Arena Trier statt.

Außerdem ist das TBB-Büro unter tatkräftiger Mithilfe von Aggy Mock, Masseur und Chefchronist des Trierer Basketballs, dabei, die größten Momente der TBB-Geschichte zusammenzutragen – geplant ist ein Public Viewing des “Spiels der Spiele” gegen ALBA BERLIN 1998 (Termin folgt) und als Krönung des Jubiläumsjahres eine umfassende Ausstellung zur Geschichte des Trierer Basketballs im Rheinischen Landesmuseum.

Ein aktueller, fortlaufend aktualisierter Terminplan mit allen Events zur “großen 25″ findet sich ebenfalls auf www.25-trier.de. Der Ticketvorverkauf für die kommende Saison startet in Kürze. Das Vorkaufsrecht für Dauerkartenbesitzer läuft noch bis Ende Juli.


Durch die Region: TBB Streetball Tour 2014

TBB Trier organisiert acht Streetball-Turniere in der Großregion – Kooperation mit örtlichen Vereinen – Große Finalrunde auf dem Trierer Viehmarkt im Rahmen von “Trier spielt” am 13. September – Teil der Eventreihe zum 25. Erstliga-Jubiläum.

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Die Saisonabschlussparty hat Lust auf mehr gemacht, da waren sich Fans, Spieler und Verantwortliche der TBB Trier einig: Anfang Mai hatte der Trierer Basketball-Bundesligist ein großes Streetball-Turnier auf den Freiplätzen der Universität Trier organisiert. Bei strahlendem Frühsommerwetter gab es packende Partien, großen Sport und jede Menge Spaß.

Jetzt startet die TBB ihre erste große “Streetball Tour” durch die Großregion. An acht Orten wird zwischen dem 20. Juli und dem 23 August die Vorrunde ausgespielt. Das Finale findet dann im Rahmen von “Trier spielt” am 13. September 2014 auf dem Trierer Viehmarkt statt. Dabei setzt die TBB auf gute Kooperation: Die lokale Organisation übernehmen die örtlichen Sportvereine, ganz im Sinne einer engen Verbindung von Spitzen- und Breitensport. Auch für das Rahmenprogramm rund um die Basketball-Felder sowie Verpflegung zu familienfreundlichen Preisen ist gesorgt.

Die “TBB Trier Streetball Tour 2014″ ist der Auftakt zu einer Veranstaltungsreihe zum 25. Erstliga-Jubiläum der TBB Trier – unter Coach Wolfgang Esser war Trier zur Saison 1990 ins deutsche Basketball-Oberhaus aufgestiegen und hat es seitdem nicht verlassen.

“Wir wollen unseren Fans, nicht nur denen in Trier selbst, zu unserem Jubiläum etwas Besonderes bieten – und das natürlich mit unserer Begeisterung für den Basketball-Sport verbinden. Weil wir wissen, dass diese Begeisterung in der Region naturgemäß schon sehr groß ist, lag diese Verbindung nahe. So können wir gemeinsam die große 25 feiern!”, freut sich TBB-Geschäftsführer Sebastian Merten, der sich, ebenso wie die lokalen Vereine, regen Zuspruch und spannende Spiele erhofft.

Die einzelnen Termine:

20. Juli 2014 – Arzfeld (mit dem TuS 2012 Arzfeld e.V.)
20. Juli 2014 – Zell / Mosel (mit den TV 1862  Zell e.V. / Mosel Blackcats)
27. Juli 2014 – Idar-Oberstein (mit dem TV 1848 Oberstein)
Termin folgt – Trier
Termin folgt – Wittlich
16. August 2014 – Contern / Luxemburg (mit dem AB Contern)
23. August 2014 – Saarburg (mit dem SV Eintracht Irsch 1928 e.V.)
24. August 2014 – Bitburg (mit dem TV Bitburg 1911)
13. September 2014 – Trier spielt – Finalrunde.

Gespielt wird im 3-on-3-Modus. Jede Mannschaft darf bis zu 5 Spieler umfassen. Mindestalter: 14 Jahre.  Das Startgeld beträgt 15 Euro.

HIER geht’s zum Anmeldeformular.

 


Lust auf Basketball? U10-Tryout am 05. Juli

Der TBB e.V. sucht basketballbegeisterte Kinder der Jahrgänge 2006-2007 für eine neu zusammengestellte U10 Mannschaft. Zum ersten Mal geht die TBB Trier mit einer eigenen U10 Mannschaft an den Start.

Grundschul-AG mit Jermaine Bucknor

Alle interessierten Kinder und ihre Eltern sind zum Probetraining am 05. Juli 2014 von 10:00 bis 13:00 Uhr in die Arena Trier eingeladen. Das Training wird vom hauptamtlichen TBB-Jugendtrainer Josip Bosnjak geleitet.

Alle Kinder werden gebeten, ausreichend Getränke und eine Krankenversicherungkarte mitzubringen.

Aus organisatorischen Gründen bitten wir um eine formlose Anmeldung zum Probetraining an: f.baum@tbb-trier.de.

Wichtig: Das Angebot richtet sich ausschließlich an Kinder, die noch nicht Mitglied in einem Basketballverein sind.


NBBL: TBB U19 verpasst Qualifikation

Die TBB U19 hat das Entscheidungsspiel um die sportliche NBBL-Qualifikation verloren. Die Trierer unterlagen dem TV Dingolfing mit 77:61.

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Trier startete besser in die Partie und blieb gut acht Minuten in Führung, bevor Dingolfing erstmals übernahm. Zum Viertelende stand es 21:19 für das Team aus Bayern. Die TBB U19 konnte zum 24:24 und 29:29 ausgleichen, für die erneute Führung reichte es aber nicht. Im Gegenteil, in den letzten Minuten vor der Halbzeit hatten die Trierer eine Schwächephase, ein paar Unkonzentriertheiten ließen es zu, dass Dingolfing einen 12:2-Lauf hinlegte und zur Pause mit 41:31 führte.

Die NBBL-Neubewerber aus Dingolfing kamen auch besser aus der Kabine und konnten den Vorsprung weiter erhöhen, besonders unter den Körben hatte Trier das Nachsehen. Trotzdem kämpften sich die Moselaner mit einem 8:0-Lauf wieder zurück.
Der Rückstand blieb aber bei rund 10 Punkten, auch weil die Trefferquote bei der TBB stark in den Keller ging. Bei einer Niederlage mit 6 oder weniger Punkten Differenz hätten die Trierer noch eine Chance auf die Qualifikation gehabt. Eine Minute vor Schluss lag man allerdings mit 70:55 hinten. Nicolas Ensch, der schon in der Vorwoche für die Entscheidung im Spiel gegen Gießen gesorgt hatte, netzte jetzt zwei Dreier innerhalb weniger Sekunden ein und ließ alle Beteiligten noch einmal die Luft anhalten. Danach fand aber kein Trierer Abschluss mehr sein Ziel, während Dingolfing von der Freiwurflinie noch einmal auf 77:61 erhöhte.

Josip Bosnjak: „Die Jungs haben bis zum Schluss gekämpft, darauf bin ich sehr stolz. Wir sind ein sehr kleines Team, wir können nur bestehen, wenn wir sehr schnell spielen. Das hat gegen Bayreuth gut funktioniert, wenn man dann am nächsten Morgen direkt wieder das erste Spiel machen muss, fehlt am Ende die Substanz. Wir haben von außen nicht gut getroffen, genauso wie von der Freiwurflinie, dann wird es gegen die Zonenverteidigung schwer. Meine Mannschaft hat das gemacht, was ich von ihr verlangt habe. Die volle Verantwortung liegt bei mir.“

Als Beko BBL-Standort muss die TBB über ein Team in der NBBL verfügen, dafür muss nun eine Wildcard erworben werden.


NBBL-Quali: TBB U19 schlägt Bayreuth

Die TBB U19 hat die besten Voraussetzungen, sich die Qualifikation für die NBBL-Saison 2014/15 zu sichern. Die Trierer besiegten Bayreuth/Nürnberg mit 67:59, die Entscheidung steht morgen im Spiel gegen Dingolfing an.

Druck

Die Anfangsphase war auf beiden Seiten mehr als chaotisch, selten hat man so viele verlegte Korbleger, Schrittfehler und unorthodoxe Aktionen gesehen. Verständlich allerdings, denn auf für die Bayreuther geht es um eine Stange Geld, da ist Nervosität vorprogrammiert. Zumindest versprach das Spiel Spannung, kein Team konnte sich absetzen, am Viertelende lag Trier mit 19:21 hinten. Den größten Anteil am Trierer Spiel hatte Luca Breu, der sich immer wieder mit beherztem Zug zum Korb durchsetzen oder zumindest das Foul ziehen konnte.

Der zweite Abschnitt verlief besser für die Trierer, die langsam in Fahrt kamen. Nicolas Ensch netzte immer wieder von draußen ein, sodass die TBB auf 32:23 davonziehen konnten.
Der Vorsprung konnte auch über die Halbzeitpause behauptet werden, auch wenn es etwas enger wurde (37:32).
Im dritten Viertel wurde der Abstand beim 43:33 erstmals zweistellig, dann konnte Bayreuth aber durch einige gute Aktionen unter den Körbe aufschließen und sogar ausgleichen (55:55). In den letzten Minuten konnte Bayreuth der Energie, die die Trierer auf Parkett brachten, nichts entgegensetzen. Trier gewann diese hochwichtige Partie mit 67:59.

Josip Bosnjak: „Ich bin sehr stolz auf meine Jungs. Das ist erst mal alles für heute. Morgen wollen wir gegen Dingolfing gewinnen, ich hoffe, dass uns das gelingt.“

Morgen geht es um 10:00 Uhr weiter mit dem Spiel gegen Dingolfing. Für die Qualifikation muss Trier auch dieses Entscheidungsspiel gewinnen. Aktuelle Infos finden sich auf der Facebookseite der TBB.


TBB U19: „Wir haben es in der Hand“

Die TBB U19 tritt zur zweiten Qualifikationsrunde für die NBBL an. Gegner in Hanau sind Bayreuth/Nürnberg und Dingolfing. Die Aufgabe für die Trierer ist schwierig, aber keinesfalls unmöglich zu lösen.

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Runde zwei steht an für das neuformierte Team der TBB U19. Noch zwei Spiele liegen zwischen den Trierern und der sportlichen Qualifikation für die Nachwuchs-BBL. Es geht erneut nach Hanau, wo man am letzten Wochenende zwei Siege aus drei Spielen einfahren konnte. Die eine Niederlage, gegen Hanau, tut nun ein bisschen weh, denn genau dieses Ergebnis ist es, das mit ins zweite Turnier genommen wird. Die Gastgeber haben somit schon einen Sieg auf dem Konto, Trier nicht. Genauso geht es Bayreuth/Nürnberg, die sich gegen Dingolfing durchgesetzt haben. Eine zweite Chance gibt es nicht, Trier trifft nur auf die beiden bayrischen Teams.
Bei Trier sind alle Spieler gesund, beste Voraussetzungen also, um sich ohne Wildcard die Teilnahme Deutschlands höchster Nachwuchsliga zu sichern.

Josip Bosnjak: „Wir treffen im ersten Spiel auf Bayreuth, da haben wir es selbst in der Hand. Wenn wir das gewinnen, sieht es sehr gut für uns aus. Wir werden alles daran setzen, das umzusetzen. Wir konzentrieren uns nur auf das erste Spiel, da werfen wir alles in die Waagschale. Ich bin guten Mutes, dass wir es schaffen können.“

Die TBB wird auf ihrer Facebookseite (facebook.com/tbbtrier) live vom Turnier in Hanau berichten.

Spielplan:
Samstag, 14. Juni:
17:15 Uhr: TBB U19 - SG Bayreuth/Nürnberg

Sonntag, 15. Juni:
10:00 Uhr: TV Dingolfing – TBB U19


JBBL-Qualifikation: Stimmen zum Turnier

Wer das Auftaktspiel der TBB U16 im Qualifikationsturnier gesehen hatte, konnte nicht unbedingt damit rechnen, das die Trierer die sportliche Qualifikation schaffen und damit der kostenpflichtigen Wildcard entgehen würden. Aber das jüngste Team im TBB-Dress hat alle eines Besseren belehrt. Wir haben die Stimmen zum Turnier und zum entscheidenden Spiel gegen Kronberg gesammelt.

Teamfoto JBBL Quali 2014

Simon Frey, Trainer der TBB U16: “Riesen Respekt an die Mannschaft, die Entwicklung, die wir an diesem Wochenende gemacht haben, war super. Im ersten Spiel hatten wir viel Respekt oder sogar Angst, sodass wir mit 36 Punkten verloren haben. Wir haben dann abends zusammen gesessen und darüber gesprochen. Im Spiel gegen Hagen konnten wir dann zeigen, dass wir uns vor den anderen Mannschaften nicht verstecken müssen, haben wirklich gut gespielt und lange vorne gelegen. In der Schlussphase und dann nochmal in der ersten Verlängerung haben wir einige Fehler gemacht, am Ende haben uns die großen Foulprobleme den Sieg gekostet. Da waren wir alle natürlich extrem enttäuscht. Ich weiß nicht woher die Jungs die Energie genommen haben, im letzten Spiel nochmal 22 Punkte aufzuholen. Nochmal: Großen Respekt.”

Auch Frank Baum, Sportlicher Leiter der TBB, ist am Tag danach noch euphorisch: “Was die Mannschaft da geleistet hat, ist unglaublich. Sowas habe ich noch nie erlebt. Die deutliche Niederlage gegen Münster war schon hart, aber die Jungs sind am nächsten Tag großartig zurückgekommen und haben ein super Spiel gegen Hagen gemacht. Das ist dann bitter nach zwei Verlängerungen verloren gegangen. Die Jungs waren total am Ende, hatten Tränen in den Augen. Und dann mussten sie direkt wieder spielen. Nach dem frühen Rückstand haben sie sich nochmal zusammengerissen, alles gegeben und über 20 Punkte aufgeholt, um hoch genug zu gewinnen.

Dabei hatten wir in der Vorbereitung Probleme: Fünf Spieler konnten in der letzten Woche nicht trainieren, weil sie auf Klassenfahrt waren. Aber das war alles egal, auf dem Parkett war eine Mannschaft, die zusammengehalten hat wie Pech und Schwefel. Die Stimmung im Team war super, die Jungs, die weniger gespielt haben, haben sich voll in den Dienst der Mannschaft gestellt. Auf die Leistung an diesem Wochenende können wir aufbauen.”

Ein Sonderlob gab es für Simon Frey, der die Mannschaft im Turnier gecoacht hatte: “Für Simon war das das erste JBBL-Turnier als Head Coach, und das hat er mit Bravour gemeistert. Man hat gemerkt, dass es zwischen ihm und der Mannschaft gepasst hat. Er hat das Team in den letzten Wochen gut vorbereitet und auch im Turnierverlauf einen sehr guten Job gemacht.”

Frey dagegen stapelt tief: “Ich habe keinen Punkt gemacht, das war alles die Mannschaft.”

Sehen Sie hier die letzten Sekunden des entscheidenden Spiels und die anschließenden Jubelszenen:

Zwischen tiefer Enttäuschung nach Spiel zwei und diesen Bildern liegen gerade einmal gut zwei Stunden. Glückwunsch an die TBB U16!