TBB II besiegt 1.FCK mit 70:65

Die TBB Trier II hat ihr Heimspiel gegen den 1. FC Kaiserslautern mit 70:65 gewonnen. Zur Halbzeit hatte man schon deutlich vorne gelegen, am Ende wurde es aber nochmal spannend. Bester Trierer war Sebastian Herrera mit 16 Punkten.

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Ein zerfahrener Start von beiden Teams in die Partie: Die TBB und der FCK in den ersten Minuten mit jeder Menge Ballverlusten und Fehlwürfen, erst nach zwei Minuten begann ein richtiges Basketballspiel. Tim Leonhardt erzielte von der Dreierlinie die erste Trierer Führung (3:2). Basketball ist ein Spiel der Runs, diese alte Weisheit wurde im ersten Viertel eindrucksvoll bestätigt: Erst zog Kaiserslautern, angeführt von Ronny Weihmann auf 5:11 davon, dann drehten die Gastgeber auf: Herrera und Dahlem für drei, zweimal Dietz unter dem Korb, zum Viertelende dann noch ein Dreier von Nicolas Ensch, 19:12 für die TBB.

Die Gastgeber kamen jetzt ins Rollen, Herrera, Breu und Etringer trafen für Trier. Nach einem Dreier von Nils Maisel stand es 34:17 – die Vorentscheidung? Noch nicht. Bis zur Halbzeitpause blieben die Trierer aber zweistellig in Führung, auch wenn es nach einem Dreier von Mirko Damjanovic „nur“ 13 Punkte waren (36:23).

Nach der Pause begannen die Gäste aus der Pfalz, langsam aufzuschließen. Cedric Thomas und Ronny Weihmann machten die Trierer Führung einstellig, Johann Fritzen traf zum 42:31, danach verkürzten die beiden besten Lauterer weiter auf 42:37. Eric Leonhardt und nochmal Fritzen scorten für die TBB, aber der FCK kam unaufhaltsam ran und erzielte schließlich die 48:49 Führung.

Mit 26 zugelassenen Punkten in einem Viertel war Josip Bosnjak nicht zufrieden, brachte sein junges Team in der Viertelpause wieder auf Kurs. Tim Leonhardt traf von draußen zum 54:51, Luca Breu und Kilian Dietz erhöhten auf 61:53. Durch Gergely Hosszu wurde es noch einmal knapp, der Ungar erzielte vier Punkte zum 65:62. Danach blieben die Gastgeber sicher von der Freiwurflinie; obwohl Hosszu noch einen Dreier traf, brachte die TBB das Spiel mit 70:65 nach Hause.

Josip Bosnjak: „Wir haben eine gute erste Halbzeit gehabt, unsere Verteidigung war sehr gut. Wir haben Kaiserslautern alle Stärken weggenommen. Cedric Thomas nimmt normalerweise 12 oder 13 Dreier pro Spiel, der hatte in der ersten Halbzeit einen Versuch. Wir wussten, dass Kaiserslautern sich in der zweiten Hälfte umstellen würde, waren dann aber etwas nachlässig. Am Ende hat die Mannschaft das Spiel aber nach Hause gebracht. Wir haben den Klassenerhalt jetzt ziemlich sicher, wollen in Gießen nächste Woche aber auf jeden Fall nachlegen.“

Breu 9, Maisel 5, Dietz 12, Dahlem 4, Herrera 16, T. Leonhardt 6, Ensch 3, Fritzen 6, Etringer 5, E. Leonhardt 4.

 


TBB U19 unterliegt Porsche BBA

Die TBB U19 hat das letzte Heimspiel der Hauptrunde mit verloren. Gegen die Porsche BBA Ludwigsburg unterlag man nach einem engen Spiel mit 66:75. Topscorer war Sebastian Herrera mit 29 Punkten und 10 Rebounds, Nicolas Ensch erzielte 19 Punkte. Luca Breu kam auf 8 Punkte, 9 Rebounds, 9 Assists und 5 Steals.

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Für beide Mannschaften ging es noch um wichtige Tabellenplätze, beste Voraussetzungen für das Duell der TBB U19 mit der Porsche BBA Ludwigsburg am letzten Hauptrundenspieltag.

Trier brachte den Ball in den ersten Minuten gut unter den Korb, hatte aber Pech im Abschluss. Florian Meier erzielte Triers ersten Punkt, Sebastian Herrera traf den Dreier zum 4:0. Herrera auch mit dem 7:7 und dem 10:7. Ludwigsburgs Benjamin Cereda konterte zum 10:10. Sebastian Herrera jetzt mit dem spektakulären And-One-Korbleger, der getroffene Freiwurf bereits sein zwölfter Punkt. Beide Teams spielten sehr attraktiven Fastbreakbasketball, Nicolas Ensch legte für Trier zum 15:14 ein. Ensch blieb auch im letzten Angriff eiskalt, nahm gelassen den Buzzerbeater-Dreier und wurde dabei gefoult, der Bonusfreiwurf saß. 19:20 nach zehn Minuten.

Das 22:20 zu Beginn des zweiten Abschnitts wurde wieder Nicolas Ensch erzielt, nachdem der omnipräsente Sebastian Herrera den Offensivrebound geholt hatte. Ludwigsburg aber glich schnell wieder aus und konnte jetzt auch mit einigen starken Aktionen erstmals eine kleine Führung herausspielen, Luca Breu traf für Trier von der Freiwurflinie. Bei Ludwigsburg waren zu jedem Zeitpunkt mindestens zwei Spieler auf dem Feld, die deutlich größer waren als alle Trierer. Ein immenser Vorteil, den die Gäste zum Glück nicht zu sehr ausnutzten. Bei der TBB fielen jetzt einige gut rausgespielten Würfe nicht, in der Zone war kaum ein Durchkommen. So setzten sich die Gäste immer weiter ab. Der Dreier von Florian Meier zum 31:36 war nochmal wichtig, aber die Porsche BBA hielt die Trierer jetzt auf Abstand, das konnte auch eine Auszeit von Josip Bosnjak nicht verhindern. Sebastian Herrera setzte den sehenswerten Schlusspunkt der ersten Halbzeit, er ließ seine Gegenspieler in der Zone fliegen und traf zum 33:42.

Die Trierer wollten nach der Pause schnelle Punkte, um das Spiel offen zu gestalten. Das misslang, leider, die Hausherren bekamen einfach keine guten Abschlüsse mehr. Stattdessen konnte die Basketballakademie die Führung ausbauen. Trier kämpfte und holte sich Offensivrebounds, aber der Rückstand blieb vorerst zweitstellig. Dann bekamen die Trierer wieder Aufwind: Nicolas Ensch traf zwei umjubelte Dreier zum 50:56, jetzt war es wieder offen. Vor der Viertelpause traf aber auch xx für Ludwigsburg, 50:59.

Die Trierer warfen nochmal alles in die Waagschale: Aggressive Defense zu Beginn der Schlussviertels, die TBB erzwang den Ballverlust. Vorne gab es aber immer noch Schwierigkeiten, erst nach zwei Minuten konnte Sebastian Herrera zum 52:62 einlegen. Jetzt kämpfte sich die TBB wieder ran, Florian Meier traf einen schweren Wurf zum 60:64. Am Ende reichte es nicht, Ludwigsburg ließ sich den Sieg nicht mehr nehmen. Mit der gezeigten Leistung kann die TBB U19 aber, auch mit Hinblick auf die anstehenden Aufgaben in den Playdowns, sehr zufrieden sein.

Josip Bosnjak: „Wir haben viel investiert, die Jungs haben alles gegeben, aber es hat einfach nicht gereicht. Wir hatten unter dem Korb einfach nicht genug entgegenzusetzen. Aber egal, wir haben unser Zwischenziel erreicht, wir haben Heimrecht in den Playdowns und wollen die Saison so schnell wie möglich beenden.“

Breu 8, Kohl (n.e.), Schillmann 0, Maisel 2, Meier 8, Tomisic 0, Ensch 19, Herrera 29, Romann 0, Schetter 0, Milosevic 0.


TBB U16 verliert in Langen

Die TBB U16 hat ihr Auswärtsspiel beim TV 1862 Langen mit 73:56 verloren. Lange verlief das Spiel ausgeglichen, erst in den letzten fünf Minuten wurde es deutlich. Bester Trierer war Jan Karges mit 19 Punkten und 9 Rebounds.

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Im ersten Viertel war das Team von Simon Frey mit den Gastgebern aus Langen auf Augenhöhe. Die Trierer Verteidigung stand ihren Gegnern auf den Füßen, Langen musste um jeden Punkt kämpfen. 15:15 stand es nach zehn Minuten. Danach ließ die Trierer Defense ein wenig nach, der TV 1862 kam ins Laufen und führte zur Halbzeit mit 36:27.

Die TBB blieb immer auf Tuchfühlung, aber für eine Führung reichte es nicht. Nach dem dritten Viertel stand es 49:41. Die Trierer, die in der letzten Woche von der Grippewelle getroffen wurden und nur mit einer Rumpftruppe angereist waren, kämpften gut, Jan Karges verkürzte mit zwei guten Aktionen auf 49:46. Ab Mitte des letzten Abschnitts lief Langen dann heiß und traf auch schwere Würfe, ein 10:0-Lauf entschied das Spiel. Die TBB U16 unterlag unnötig deutlich mit 73:56.

Simon Frey: „Wir haben von Anfang an sehr gut verteidigt, über 35 Minuten war das genauso, wie wir es geplant hatten. Am Ende liegen wir dann mit fünf Punkten zurück, eigentlich gute Voraussetzungen. Aber dann hat uns ein bisschen der Mut gefehlt, das Spiel an uns zu reißen. Statt einfach weiterzuspielen und einfache Punkte zu machen, gab es Einzelaktionen ohne Erfolg, Langen konnte dann in kurzer Zeit wegziehen. Die 17 Punkte Differenz spiegeln nicht den Spielverlauf wider, es ist schade, da hätte heute mehr drin sein können.“

Maier 12, Müller, Schuh 0, Baumbach 0, Haas 0, Bosnjak 5, Fusenig 10, Karges 19, Fruböse, Hermesdorf 10.


TBB U16: Grippegeschwächt in Langen

Die TBB U16 tritt am Sonntag beim TV 1862 Langen an. Die Trierer wurden unter der Woche von der Grippe erwischt, versuchen aber dennoch den Auswärtssieg zu holen.

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Die beiden ersten Spiele der der Relegationsrunde gegen Tübingen und Freiburg machten Hoffnung, auch wenn sie leider verloren wurden: Trier spielte jeweils auf Augenhöhe und brauchte sich zu verstecken, kleinere Probleme wie die Freiwurfquote im Spiel gegen Tübingen machten den Unterschied.

Gelingt es Trainer Simon Frey an diesen Stellschrauben zu drehen, werden bald die wichtigen Punkte im Kampf um den Klassenerhalt eingefahren. Schon am Sonntag könnte es so weit sein, auch wenn Langen sicher eines der stärkeren Teams ist. Simon Frey ist jedoch optimistisch, dass das dritte Aufeinandertreffen mit Langen offen gestaltet werden kann: „Wir haben im ersten Spiel gegen Langen hoch verloren, haben uns da zu sehr beeindrucken lassen. Das zweite Spiel war deutlich ausgeglichener. Es wäre schön, wenn wir diesen Trend weiter fortsetzen könnten.“

Dabei haben die Trierer allerdings mit Problemen zu kämpfen: Die Grippe, die ganz Deutschland seit einigen Wochen plagt, ist auch in der Mannschaft ausgebrochen.

Langen mit seinen starken Einzelspielern wird so schwer zu stoppen sein: Niklas Pons ist Topscorer des Teams, er erzielt 21.4 Punkte, 10.4 Rebounds und 4.0 Assists pro Spiel. Power Forward Alper Bastiyali kommt auf 12.4 Punkte und 6.6 Rebounds.

Simon Frey: „Das Spiel wird eine ziemliche Wundertüte, wir wissen noch gar nicht wer spielen kann. Es gibt nur eine Handvoll Spieler, die in den letzten zwei Wochen durchgehend trainieren konnten. Ich hoffe, dass wir ein schlagkräftiges Team zusammenkriegen. Das Spiel in Freiburg war schon ziemlich gut, daran wollen wir anknüpfen.“


TBB U19: Endspiel gegen Ludwigsburg

Die TBB U19 erwartet im letzten Heimspiel der regulären Saison die Porsche BBA Ludwigsburg. Die Trierer haben noch die Chance einen Tabellenplatz gutzumachen und wollen unbedingt gewinnen. Sprungball ist am Sonntag um 14:00 Uhr in der AVG/MPG-Halle.

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Am letzten Spieltag der regulären Saison finden ja oft eher langweilige, sportlich unbedeutende Spiele statt. Das ist gerade im Nachwuchsbasketball so, wo sich längst die Spreu vom Weizen getrennt hat und die Unterschiede in den Ligen schon mal recht groß sein können.

Das alles ist am Sonntag nicht der Fall: Für die TBB U19 geht es im Spiel gegen die Porsche BBA Ludwigsburg (14:00 Uhr, AVG/MPG-Halle) darum, auf Platz fünf vorzurücken. Das würde bedeuten, dass man in den Play-Downs auf den Tabellenachten der Südost-Division trifft. Als sechster müsste man sich mit dem siebten aus dem Südosten messen. Die Trierer hoffen auf Unterstützung durch zahlreiche Zuschauer auf den Rängen.

Das Ludwigsburger Team wurde am Anfang der Saison von einem Spieler getragen: Shooting Guard Simon Kutzschmar, der auch schon einen Kurzeinsatz für die MHP RIESEN Ludwigsburg in der Beko BBL absolviert hat, erzielte in den ersten acht Spielen 17.6 Punkte im Schnitt. Auch gegen Trier war er mit 24 Zählern am Erfolg der BBA beteiligt. Seit Jahresbeginn ist Kutzschmar allerdings verletzt, weshalb andere Spieler in die Presche sprangen. Sean Flood erzielt 9.9 Punkte im Saisonschnitt, seit der Verletzung von Kutzschmar kommt der Aufbauspieler sogar auf 13.3 Zähler, dazu starke 4.4 Assists. Top-Rebounder ist 2,07-Meter-Center Eyke Prahst mit 7.7 Abprallern, dazu kommen 8.1 Punkte.

Am 15. März beginnen die Play-Downs für die TBB U19. Durch die starken Spiele der letzten Woche konnte sich ein Platz mit Heimrecht erkämpft werden, das erste Spiel der Best-of-Three-Serie findet also in der AVG/MPG-Halle statt. Sollte es die TBB tatsächlich auf den fünften Platz schaffen, wäre der Gegner der TV Dingolfing, ansonsten träfe man auf Würzburg.

Josip Bosnjak: „Das ist ein ganz wichtiges Spiel für uns, wir können noch fünfter werden. Das wollen wir in jedem Fall versuchen. Für Ludwigsburg ist es auch wichtig, sie können noch einen Platz verlieren. Deshalb wird es sein sehr spannendes Spiel werden. Ludwigburg ist eine sehr große Mannschaft die oft die Verteidigung wechselt. Wir haben im Hinspiel 35 Minuten hervorragenden Basketball gespielt, das wollen wir jetzt 40 Minuten lang machen, dann gewinnen wir das Spiel.“


TBB II trifft auf 1. FCK

Die TBB Trier II empfängt am Samstag den 1. FC Kaiserslautern. Die Trierer haben mit den Pfälzern noch eine Rechnung offen. Sprungball ist um 17:00 Uhr in der AVG/MPG-Halle.

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Während die TBB-Profis am Samstagabend beim FC Bayern München zu Gast ist, trifft die zweite Mannschaft des Bundesligisten von der Mosel auf einen anderen Club, dessen Name eigentlich eher mit Fußball verbunden ist: Die Trierer erwarten die Basketballer des 1. FC Kaiserslautern in der AVG/MPG-Halle, die Partie beginnt um 17:00 Uhr.

Das Team der Lauterer ist traditionell mit vielen US-Amerikanern besetzt, die auch den Spielstil des Teams prägen. Topscorer ist der nur 1.78 Meter große Cedric Thomas mit 17.4 Punkte und 3.2 Assists. Der größte Mann im Team ist Aaron Ellis (2.05 Meter), der 11.1 Punkte und 6.4 Rebounds auflegt. Der Ungar Gergely Hosszu kommt auf 10.9 Punkte.

Die TBB II verfolgt weiter das Ziel, in der Rückrunde mehr Siege einzufahren als in der Hinrunde. Im Duell gegen den FCK könnte hier der nächste Schritt gemacht werden. Das Hinspiel in der Pfalz haben die Trierer nämlich verloren, Josip Bosnjak sah danach noch Verbesserungsbedarf: „Wir haben so gespielt wie Kaiserslautern wollte, nicht wie wir wollten. Das hat das Spiel entschieden.“ In eigener Halle will die TBB selbst den Rhythmus bestimmen. Das bedeutet hohes Tempo, aggressive Defense und viele Fastbreaks.

Josip Bosnjak: „Wir haben noch was gut zu machen, das Hinspiel war eines unserer schlechtesten Saisonspiele. Am Anfang haben wir eigentlich dominiert, aber dann sind wir total pomadig geworden. Wenn wir uns nicht an Kaiserslautern anpassen, haben wir eine Siegeschance. Es wird ganz wichtig sein, Cedric Thomas aus dem Spiel zu halten. Wir sind etwas geschwächt, dadurch, dass Benedikt Breiling mit den Profis in München ist. Aber wir haben den Heimvorteil.“

Der Eintritt zum Spiel ist wie immer frei, außerdem stellt Subway Trier gratis Sandwiches und Cookies zur Verfügung. Spenden sind gerne gesehen!


TBB U19 gewinnt zweites Auswärtsspiel in Folge

Die TBB U19 hat den zweiten Auswärtssieg in Folge eingefahren: Gegen die Hanau White Wings taten sich die Trierer schwerer als nötig, gewannen am Ende aber sicher mit 69:83. Sebastian Herrera war mit 38 Punkten und 9 Rebounds der alles überragende Akteur.

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Die Hanau White Wings stehen in der NBBL Division Südwest bereits als erster Absteiger fest. Und wie es bei solchen Teams oft ist, konnten die Hessen ohne Druck aufspielen und zeigten in den ersten Minuten, dass man sie nicht unterschätzen darf. Die TBB U19 war mit einem Dreier von Nicolas Ensch zwar auch nicht schlecht in die Partie gestartet, dennoch fand Hanau anfangs die besseren Abschlüsse und konnte nach einem Dreier von Jonas Müller sogar mit 18:11 in Führung gehen. Aber die Trierer haben ja Sebastian Herrera in ihren Reihen, der in kritischen Situationen mit schöner Regelmäßigkeit die richtigen Entscheidungen trifft. In den ersten zehn Minuten gingen 15 Punkte auf sein Konto, dazu traf Luca Breu, die TBB ging mit einer 19:24-Führung in die erste Viertelpause.

Die Gastgeber ließen sich aber noch nicht abschütteln, nach zwei erfolgreichen Freiwürfen von Nils Maisel konnte Hanau mit Punkten von Jonas Müller und Fabio Remiorz auf 23:26 aufschließen. Sebastian Herrera machte die Trierer Führung jetzt aber mit gleich drei Treffern aus der Distanz zweistellig (27:37). Dennoch wurde es schnell wieder knapp, die TBB spielte also Favorit nicht so abgeklärten Basketball wie bei den Siegen der letzten Wochen. Nils Maisel stellte den 37:44-Halbzeitstand her.

Nach der Pause wurde es gleich wieder ganz eng: Hanau erzielte fünf Punkte in Folge, nach Punkten von Luca Breu traf auch noch Henrik Aust einen Dreier, da stand es nur noch 45:46. Trier aber behielt die Nerven, Florian Meier traf von der Freiwurflinie, Luca Breu aus dem Feld. Nachdem die White Wings noch einmal auf 49:50 aufgeschlossen hatten, erzielten die Gäste sechs Punkte in Folge, indem sie konsequent zum Korb gingen und dort Fouls zogen. Zum Viertelende stand es 56:60.

Im Schlussabschnitt wollten die Gäste es dann nicht mehr allzu spannend machen, mit einem 9:2-Lauf stellten die Trierer die zweistellige Führung wieder her. Ein Dreier von Henrik Aust sorgte für das 61:69, aber Nicolas Ensch traf jetzt ebenfalls zweimal von draußen, Sebastian Herrera legte per Korbleger nach, 61:77. Damit war das Spiel gut drei Minuten vor Schluss entschieden, Herrera schraubte die Führung noch auf 18 Zähler hoch, das Spiel endete mit 69:83.

Josip Bosnjak: „Das Spiel lief etwa so, wie ich es erwartet habe. Wir waren erstmals Favorit, das war eine unbekannte Situation für uns. Die Jungs sind damit nicht so gut umgegangen, haben Hanau vielleicht etwas unterschätzt. Wir haben trotzdem ganz gut gespielt und immer geführt, aber ich hatte das Gefühl, dass wir immer mit angezogener Handbremse gespielt haben. Wir bereiten uns jetzt auf das Spiel gegen Ludwigsburg vor, wir haben noch die Chance Fünfter zu werden, dann würden wir in den Play-Downs gegen den Achten der Südost-Division spielen.“

Das Spiel der TBB U19 gegen die Porsche BBA Ludwigsburg findet am kommenden Sonntag um 14:00 Uhr in der AVG/MPG-Halle statt.

Breu 13, Hennen 6, George 0, Maisel 5, Meier 5, Tomisic 0, Ensch 14, Herrera 38, Romann 2, Schillmann 0, Graf 0, Schetter 0.


TBB II: Offensivspektakel in Kirchheim

Die TBB Trier II gewinnt ihr Auswärtsspiel  gegen die SG Heidelberg/Kirchheim mit 89:101. Topscorer des Spiels war Benedikt Breiling mit 32 Punkten und 8 Rebounds (5/8 Dreier) vor Kilian Dietz mit 21 Punkten und 8 Rebounds.

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Das erste Viertel startete sehr ausgeglichen, nach drei Minuten stand es 8:8, wobei Benedikt Breiling  die ersten acht Punkte für Trier erzielen konnte. In den ersten zehn Minuten des Spiels wechselte die Führung immer wieder und Trier konnte sie am Ende des ersten Viertels nach einem Dreier von Breiling davonziehen. Schon wenige Sekunden später konnte jedoch Philipp Rittinger mit einem Distanzwurf den Rückstand auf 20:22 aus Sicht der Heidelberger verkürzen.

Das zweite Viertel begann mit einem erneuten Dreier von Philipp Rittinger, der eigentlich im Sommer seinen Rücktritt aus der ersten Mannschaft verkündet hatte und als Joker zur Mannschaft gestoßen war, um sie im Kampf um den Klassenerhalt zu unterstützen. Nach einer Minute stand es nun 27:25 für die Heidelberger. Im Anschluss daran drehte Sebastian Herrera auf: Er konnte sein Team mit fünf Punkten in Folge zu einer Führung von drei Zählern verhelfen (31:34). Es entwickelte sich ein spannendes Spiel, woraufhin Nicolas Ensch nach Assist von Rupert Hennen, der in dieser Partie volle 40 Minuten spielen musste, zu einem Halbzeitstand von 40:44  erhöhen konnte.

Im dritte Viertel konnten sich die Moselaner schon nach zwei Minuten vorentscheidend nach jeweils zwei Punkten von Kilian Dietz und Rupert Hennen, sowie sechs weiteren Zählern von Benedikt Breiling absetzen. Nun stand es 42:54 für Trier. Die Führung von zwölf Punkten blieb bis zur Hälfte des dritten Spielabschnittes weitgehend konstant, bis Sebastian Herrera per Dreier den Vorsprung auf sechzehn Zähler erhöhen konnte (52:68). Daraufhin fanden die Heidelberger wieder ins Spiel zurück und konnten durch eine starke Aufholjagd von Fuchs, Elmas, Götz und Borcharts auf sieben Punkte verkürzen (65:72).

Nach der Viertelpause konnte Fuchs durch einen Korbleger noch einmal auf fünf Punkte verkürzen und somit das Spiel spannend gestalten. Doch davon ließen sie die Trierer nicht beeindrucken und konnten durch Punkte von Hennen, Breiling und Tim Leonhardt wieder auf zehn Zähler davon ziehen (71:81). Der Abstand blieb nun bis vier Minuten vor Schluss etwa gleich, als dann Benedikt Breiling per Korbleger die Führung auf dreizehn Punkte ausbaut. Die Heidelberger allerdings hatten sich noch nicht aufgegeben und kämpften sich noch einmal auf sechs Zähler heran. Die Youngsters Sebastian Herrera und Rupert Hennen konnten jeweils durch einen Korbleger scoren und ihrem Team somit den Sieg von 89:101 sichern.

Josip Bosnjak: „Wir haben über die gesamte Spielzeit geführt und haben das Spiel kontrolliert. Was erstaunlich war, dass wir sehr gute Wurfquoten hatten, 101 Punkte sind unser Rekord in dieser Saison. Wir haben sehr gut gereboundet, mit 13 Offensivrebounds kann man zufrieden sein. Wir haben gut als Team gespielt. Am Ende wurde es etwas hektisch, da haben wir die Nerven behalten und unsere Angriffe gut zu Ende gespielt. Ich möchte noch einen Spieler loben, Rupert Hennen hat heute sehr viel gespielt und das souverän gelöst. “

Breu 11, Hennen 6, Maisel 0, Dietz 21, Herrera 12, T. Leonhardt 12, Ensch 3, Etringer 0, Breiling 32, E. Leonhardt 4.

 

Dieser Spielbericht wurde (mit wenig Hilfe) von den TBB U16-Spielern Vincent Hennen und Jan Karges verfasst. Vielen Dank!


TBB U16 verliert in Freiburg

Die TBB U16 hat ihr Auswärtsspiel beim USC Heidelberg mit 65:57 verloren. Ballverluste und zugelassene Offensivrebounds brachen den eigentlich mindestens ebenbürtigen Gästen das Genick. Beste Trierer waren Jan Karges und Nino Haas mit je 14 Punkten.

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Die TBB U16 startete nicht wie geplant in die Partie; die Trierer hatten sich vorgenommen den Freiburger Topscorer Julian Schupritt zu stoppen, der griff in der Anfangsphase aber die wichtigen Offensivrebounds ab und punktete aus zweiten Chancen. Der USC ging so mit 11:5 in Führung, was Simon Frey zur ersten Auszeit veranlasste. Prompt waren seine Jungs konzentrierter und schafften es auch vorne mit Energie zum Korb zu ziehen, wo es entweder die Punkte oder das Foul gab. So konnten die Gäste zum 11:11 ausgleichen. Danach kam aber ein altbekanntes Problem auf: Die Trierer warfen reihenweise Bälle ins Aus oder – noch schlimmer – in die Arme der Gegenspieler. 18 Turnovers standen in der ersten Halbzeit zu Buche, das reicht normalerweise für 40 Minuten. Beim Stand von 20:15 ging es in die erste Viertelpause.

Im zweiten Viertel schien es zunächst wieder besser zu werden, dann stellten sich aber wieder Unachtsamkeiten ein: Freiburg konnte jetzt von der Dreierlinie treffen, wo sie sonst nicht besonders erfolgreich sind. Das traf die Trierer hart, die sich vor allem darauf vorbereitet hatten den Weg zum Korb zuzumachen und im Wissen um die schwache Trefferquote eher den Wurf zuzulassen. Linus Geppert drehte für die Gastgeber auf, der Trierer Rückstand wuchs schnell an. 15 Punkte waren es jetzt bereits, das 37:22 kein zufriedenstellender Zwischenstand aus Trierer Sicht. Bis zum Ende der ersten Hälfte kam Trier allerdings wieder etwas ran, so dass man sich mit 39:27 und einem etwas besseren Gefühl in die Kabine verabschieden konnte.

Nach der Pause dann eine wie ausgewechselte Trierer Mannschaft. Die Defense ließ jetzt kaum noch Freiburger Punkte zu, dafür kamen die Gäste im Angriff bestens ins Rollen, Jan Karges traf den Dreier zum 41:33. Die TBB verkürzte weiter, Justus Schuh erzielte vier Punkte in Folge und zwang Freiburg in die Auszeit. Danach legten Janik Maier und Jan Karges noch einen drauf und erzielten so die erste Trierer Führung (43:45). Ein Dreier von Julian Schubritt stoppte nun den Lauf der Gäste, bis zum Viertelende war Freiburg wieder mit 51:47 vorne.

Nino Haas verkürzte zu Beginn des Schlussviertels per Korbleger, Freiburgs Julian Boele traf von der Dreierlinie. Bis Mitte des Abschnitts war Trier auf Tuchfühlung, immer wieder konnte man bis auf vier Punkte aufschließen. Dann versagten den Gästen aber die Nerven, das Spiel wurde unruhig und wieder von mehr Ballverlusten geprägt. So konnte der USC einen 8:0-Lauf hinlegen, der das Spiel entschied, die letzten Punkte gingen dann noch an die Trierer, die bereits das mutmaßlich wichtige Rückspiel im Hinterkopf hatten.

Simon Frey: „Mit so vielen Ballverlusten ist es fast unmöglich ein Spiel zu gewinnen. Trotzdem waren wir nah dran, weil wir in der Defense einen guten Job gemacht haben. Wenn Freiburg so getroffen hätte, wie sie das normalerweise tun, wäre es vielleicht anders ausgegangen. Aber wir haben verloren, damit müssen wir leben. Im Rückspiel wollen wir das wieder gut machen.“

Hennen 0, Heyd 2, Schuh 8, Baumbach 1, Haas 14, Bosnjak 8, Maier 2, Karges 14, Fruböse 0, Hermesdorf 8.


TBB U16 reist nach Freiburg

Für die TBB U16 steht das zweite Spiel der Relegationsrunde an. Die Trierer sind am Sonntag zu Gast beim USC Freiburg, dem fünften der Südwest-Gruppe. Wenn alles gut läuft, ist ein Auswärtssieg drin.

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Spieltag zwei in der Relegationsrunde: Die TBB U16 tritt am Sonntag beim USC Freiburg an. Der Start der Trierer in die zweite Gruppenphase der Saison verlief nicht perfekt, gegen Tübingen gab es eine 20-Punkte-Niederlage. Auch wenn die Tübinger mit das stärkste Team in der neuen Gruppe sein dürften, hatten sich die Moselaner zumindest ein knapperes Spiel erhofft. Aus den verbleibenden neun Spielen sollten nun noch vier Siege eingefahren werden, das wäre der sichere Klassenerhalt. Die Gegner, die geschlagen werden sollten, sind vor allem Speyer und Hanau, die die Vorrunde jeweils als letzter ihrer Gruppe abgeschlossen haben. Aber auch Freiburg könnte ein schlagbarer Gegner sein. Am ersten Spieltag unterlagen die Breisgauer für viele überraschend in Hanau mit 90:68.

Zuhause ist der USC aber nicht zu unterschätzen, drei der fünf Heimspiele in der Vorrunde wurden gewonnen. Topscorer der Freiburger ist Idris Saidani, der 13,9 Punkte pro Spiel erzielt. Noch wichtiger ist aber Julian Schupritt, der 12,1 Punkte und 11,6 Rebounds auflegt, dazu kommen 1,3 Blocks.

Nicolas Fusenig fällt aus.

Simon Frey: „Wir wollen die Dinge die wir letzte Woche richtig gemacht haben, weiter machen. Wir haben insgesamt gut gespielt, aber sehr schlecht von der Freiwurflinie geworfen, das müssen wir ändern. Wir müssen weiterhin gut rebounden, da sind wir sehr inkonstant, gegen Freiburg wird das sehr wichtig. Freiburg ist körperlich stark, aber ich denke wir können das Spiel ausgeglichen gestalten.“