TBB II unterliegt Konstanz nach Verlängerung

Der Verlängerungsfluch der Trierer Nachwuchsteams hält an: Die TBB II verliert nach 45 Minuten mit 68:79 gegen die fm BASKETS Konstanz. Topscorer für Trierer waren Sebastian Herrera und Lars Hopp mit je 12 Zählern.

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Marko Radulovic eröffnete die Partie mit einem Dreier für die Gäste aus Konstanz, Marian Dahlem traf ebenfalls von draußen. Wenig später erzielte Johann Fritzen fünf Punkte in Folge und brachte die TBB so mit 9:5 in Führung, diese Führung sollten die Gastgeber bis ins letzte Viertel nicht mehr abgeben. Lars Hopp stellte per And-One-Korbleger den 20:15-Zwischenstand her.

Trier hatte das Spiel nun unter Kontrolle, konnte sich aber nicht absetzen. Sebastian Herrera traf zwei wichtige Dreier und markierte die 30:24-Führung. Es folgte eine weniger ansehnliche Phase mit vielen Freiwürfen, zur Halbzeit stand es 38:32.

Konstanz konnte im dritten Abschnitt anfangs verkürzen, Kilian Dietz hielt aber gut dagegen. Sebastian Herrera erhöhte den Vorsprung auf sieben Punkte (48:41). Johann Fritzen traf zum 50:43, in der letzten Minute lief dann Miklos Fekete heiß und verkürzte für die Gäste im Alleingang auf 52:48.

Die BASKETS verkürzten erneut, Trier legte aber wieder vor. Bis Mitte des Viertels konnten sich die Trierer sogar auf elf Punkte absetzen, 61:50. Das war wieder das Stichwort für Istvan Fekete, der acht Punkte in Folge erzielte, plötzlich war es wieder eng. Marko Radulovic erzielte nun auch den Ausgleich, den ersten seit Spielbeginn. Kilian Dietz und Max Befort brachten Trier nochmal nach vorne, dann aber kamen Pech und Unerfahrenheit zusammen: Iskvan Fekete traf zum 65:63, im anschließenden Angriff verdaddelte Trier den Ball und foulte Miklos Fekete, der beide Freiwürfe traf. Die Gastgeber konnten nicht mehr Punkten, es ging in die Verlängerung.

Hier gelang den Trierer, bei denen vor allem die NBBL-Spieler in den letzten Wochen keine guten Erfahrungen mit Overtime-Spielen gemacht haben, kaum noch etwas. Konstanz legte einen 7:0-Lauf hin, dem die TBB nichts mehr entgegensetzen konnte. 68:79 endete die Partie.

Josip Bosnjak: „Wenn man ein Spiel verliert, wo man 39 Minuten führt und am Ende verliert, ist man natürlich traurig. Wir haben es nicht geschafft, den Sack zuzumachen, das liegt zum Teil an unserer Unerfahrenheit. In der Verlängerung hat niemand Verantwortung übernommen, wenn man so ängstlich ist, kann man kein Spiel gewinnen. Benedikt Breiling hat uns da natürlich gefehlt. Aber wir haben gezeigt, dass wir auch gegen Mannschaften, die oben stehen, mithalten können. Nächste Woche werden wir versuchen, so ein Spiel auch zu gewinnen.“

Breu 5, Hennen 2, Dietz 11, Dahlem 6, Herrera 12, Leonhardt 6, Befort 2, Ensch 0, Fritzen 7, Hopp 12, Etringer 0, Milosevic 5.

 

 


Endlich! TBB U19 schlägt Langen 73:47

Die TBB U19 hat in der Nachwuchs-Basketball-Bundesliga ein riesiges Ausrufezeichen gesetzt. Gegen die Schoder Giraffen gelang der erste Saisonsieg, mit 73:47 wurden die Hessen nach Hause geschickt. Bester Trierer war Luca Breu mit 27 Punkten und 10 Rebounds.

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Am Ende ist der frisch gewählte ALLSTAR-Coach überglücklich: „Wir haben heute richtig gut gespielt, eine tolle Mannschaftsleistung“, sagt Josip Bosnjak. „Die Jungs haben an sich geglaubt und sich den Sieg verdient.“

Hochverdient hat die TBB U19 ihr Spiel gegen die Schoder Junior-Giraffen Langen mit 73:47 gewonnen. Jedes einzelne Viertel wurde für sich entschieden, genauso wie das Rebound- und das Assist-Duell. Ein Paradebeispiel, wie man sich nach einer langen Durststrecke in der U19-Bundesliga zurückmelden sollte.

Langen hatte den besseren Start ins Spiel, die Gäste aus Hessen führten nach drei Minuten mit 6:0. Nicolas Ensch erzielte die ersten Trierer Punkte von der Dreierlinie. Dann starteten die Trierer einen beeindruckenden Run, nach dem es 21:8 stand. Besonders Luca Breu war nicht zu stoppen, der Guard erzielte 13 Punkte im ersten Abschnitt. Noch ein Langener Freiwurf fand sein Ziel. „Nach dem ersten Viertel haben die Jungs gemerkt, heute geht was“, sagte Bosnjak nach dem Spiel.

Tatsächlich ging noch einiges. Rupert Hennen traf für drei und erhöhte auf 24:9. Die Gäste konnten leicht auf 26:16 verkürzen. Die TBB ließ sich aber überhaupt nicht beirren, Tomisic, Herrera, Breu und Romann erhöhten auf 37:19. Beim Stand von 37:21 ging es in die Kabine, wo Josip Bosnjak die wohl ruhigste Halbzeitansprache in seiner Zeit als NBBL-Trainer halten konnte. „Ich musste nichts sagen, was die Jungs verbessern sollen. Ich hab nur gesagt, stellt euch vor es steht 0:0 und spielt genauso weiter.“

Und wenn es mal läuft, dann richtig. Mit einem 5:0-Lauf startete Trier in die zweite Hälfte, beim Stand von 42:21 war schon abzusehen, dass Langen an diesem Tag kein Land mehr sehen würde. Kein Grund nachzulassen, Breu, Herrera und Maisel scorten für die Hausherren, 56:36 nach dem dritten Viertel.

Die TBB erhöhte auf 64:40, danach verlagerte sich das Spiel an die Freiwurflinie, aber auch hier konnte Trier weiter vorlegen. Für Die Gäste traf noch Tim Kraushaar von der Dreierlinie, unter riesigem Jubel endete die Begegnung mit 73:47.

Josip Bosnjak: „Wir haben über 40 Minuten so gespielt, wie gegen Ludwigsburg im ersten Viertel. Es ist uns gelungen, jedes Viertel zu dominieren. Wir haben den am besten positionierten Spieler gesucht und gefunden. Die letzten vier Spiele waren gut, jetzt haben wir noch einen draufgelegt, ein weiterer Schritt in die richtige Richtung. Wir haben das Reboundduell gewonnen, hatten nur zehn Turnovers. Das war richtig guter Basketball. Ich bin sehr erleichtert.“

Breu 27, Hennen 8, Emmerich 2, Maisel 5, Meier 0, Tomisic 2, Ensch 5, Herrera 16, Romann 2, Schillmann 0, Schmitz 4, Milosevic 2.

Rebounds: 47:41

Assists: 14:8

Viertel: 21:9, 16:12, 19:15, 17:11

 


TBB U19: Heimspiel gegen Langen

Die TBB U19 trifft am Sonntag auf die Schoder Junior-Giraffen Langen. Gegen die Hessen soll der lang ersehnte erste Saisonsieg her, das sieht nicht nur der frisch gekürte NBBL-ALLSTAR-Coach Josip Bosnjak so. Sprungball in der AVG/MPG-Halle ist um 14:00 Uhr.

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Drei Heimspiele stehen an diesem Wochenende für die Nachwuchsteams der TBB Trier an, den Abschluss bildet unsere U19 am Sonntag um 14:00 Uhr. Zu Gast sind dann die Schoder Junior-Giraffen Langen, der letztjährige NBBL-Top4-Teilnehmer.

In diesem Jahr läuft es für die Hessen noch nicht ganz so rund. Das liegt auch am Abgang von Aufbauspieler Jakob Merz, der zu den Fraport Skyliners gewechselt ist. Mit drei Siegen aus vier Spielen ist Langen gut in die Saison gestartet, danach gab es aber drei Niederlagen in Folge.

Der herausragende Spieler bei den Giraffen ist Jan Overdick, und das nicht nur wegen seiner Körpergröße von 2,07 Meter. Overdick erzielt 19,3 Punkte und schnappt sich 7,4 Rebounds pro Partie. Obwohl er häufig unter dem Korb anzutreffen ist, hat der Power Forward auch einen guten Wurf. Nicht nur deswegen wurde Overdick für das NBBL-ALLSTAR-Game berufen, wo er, zusammen TBB-Nachwuchstrainer Josip Bosnjak, der zum ALLSTAR-Coach gewählt wurde, für das Team Süd antreten wird.

Josip Bosnjak: „Langen ist in starkes Team, aber der Verlust von Jakob Merz wiegt schwer. Nach den drei Niederlagen haben sie nun auch eine negative Bilanz. Ich glaube, in unserer Halle kann das ein Spiel auf Augenhöhe werden. Wenn wir an die Leistungen der letzten Wochen anknüpfen und am Ende clever spielen, glaube ich, dass wir eine Siegeschance haben.“


TBB U16: Der Tabellenführer ist zu Gast

Die TBB U16 trifft am Sonntag zuhause auf die SG RheinHessen. Die Mainzer reisen als Tabellenführer an, Trier will so lange wie möglich mithalten. Sprungball ist um 11:30 Uhr in der AVG/MPG-Halle.

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Am Sonntag (11:30 Uhr) ist der Tabellenführer der JBBL-Gruppe Mitte/West zu Gast in der AVG/MPG-Halle. Die TBB U16 tritt gegen die SG RheinHessen an. Die Mainzer haben alle sechs bisherigen Saisonspiele gewonnen, entsprechend niedrig sind die Siegeschancen für die Trierer.

Dennoch will das Team von Simon Frey sich so gut wie möglich präsentieren. Siege sind in diesem Teil der Saison ohnehin nicht so wichtig, erst wenn die zehn Spiele der Vorrunde beendet sind und die ebenso lange Relegation beginnt, wird es ernst. Solange steht die Entwicklung der Mannschaft im Vordergrund.

Das gestaltet sich als schwierig, dann die TBB U16 kämpft weiter mit Verletzungssorgen. Am Sonntag werden Nicolas Fusenig, Jan Karges, Vincent Hennen und Jannick Maier fehlen, bei weiteren Spielern steht der Einsatz auf der Kippe. Trainer Simon Frey versucht es positiv zu sehen: „Es werden wieder einige Spieler die Chance haben, sich zu beweisen. Für manche steht eventuell der erste JBBL-Einsatz an.“

RheinHessens wichtigster Mann ist Janik Sheriff. Der im Jahr 2000 geborene Power Forward legt im Schnitt 22 Punkte auf, dazu kommen 11,2 Rebounds, ein lupenreines Double-Double. Isaah Negron weist mit 17,8 Punkte und 3,2 Assists ebenfalls gute Zahlen auf.

Simon Frey: „Die Rollen sind klar verteilt, RheinHessen hat bisher alles gewonnen, sie sind Favorit. Das Training in dieser Woche war ok, wir hatten natürlich Probleme, weil so viele Spieler ausgefallen sind. Letzte Woche gegen Heidelberg sind wir mit den Verletzungsproblemen ziemlich gut klargekommen, haben ohne Angst gespielt und gute Entscheidungen getroffen. Daran wollen wir am Sonntag anknüpfen und das Spiel möglichst lange offen halten.“


TBB II: Zuhause Siegesserie ausbauen

Die TBB II tritt am Samstag zuhause gegen die ifm BASKETS Konstanz an. Nach drei Siegen in Folge gehen die Trierer mit breiter Brust in die Partie. Sprungball in der AVG/MPG-Halle ist um 16:00 Uhr.

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Die TBB II ist im Moment eines der heißesten Teams der Liga. Drei Siege in Folge haben die Trierer eingefahren und die beiden verbleibenden Spiele im Jahr 2014 finden in der heimischen AVG/MPG-Halle statt. Am Samstagnachmittag (16:00 Uhr) hat das junge Team die Chance, die Serie zu verlängern; dann sind die ifm BASKETS Konstanz zu Gast an der Mosel.

An der Seitenlinie steht wie immer Trainerfuchs Josip Bosnjak, der am Donnerstag mit der Wahl zum NBBL-Allstar Coach geadelt wurde (zum Bericht).

Konstanz steht mit acht Siegen und vier Niederlagen auf dem fünften Tabellenplatz und somit vier Plätze vor der TBB. Das Team vom Bodensee konnte unter anderem Tabellenführer Elchingen bezwingen. Topscorer der ifm BASKETS ist Istvan Fekete mit 15,3 Zählern im Schnitt, gefolgt von Hannes Osterwalder, der 14,3 Punkte pro Spiel auflegt. Bester Rebounder ist der US-Amerikaner Christopher Gore mit 10,2 Abprallern.

Mit der Partie am Samstagnachmittag endet die Hinrunde der Saison 2014/2015, die TBB II könnte mit einem Sieg auf den achten Tabellenplatz vorrücken. Der Kader der Trierer ist bis auf Benedikt Breiling vollständig, der nach dem Disqualifizierenden Foul am letzten Wochenende für ein Spiel gesperrt ist.

Josip Bosnjak: „Konstanz ist eine sehr ausgeglichene Mannschaft, die sehr athletisch ist. Es ist unangenehm, gegen sie zu spielen. Mit Marco Radulovic  haben sie auf der Eins einen sehr erfahrenen Spieler. Ich glaub, dass wir nach drei Siegen mit genügend Selbstbewusstsein in die Partie gehen werden. Konstanz hat eine lange Anreise, das ist ein leichter Vorteil. Wenn wir so spielen wie in den letzten drei Partien, können wir gewinnen.“


Josip Bosnjak coacht NBBL-Allstars!

NBBL-Trainer wählen Josip Bosnjak als Coach der Süd-Auswahl beim NBBL-ALLSTAR-Game am 10. Januar in Ulm – “Das hat mich sehr überrascht – aber es zeigt, dass die Kollegen unsere Arbeit schätzen!”

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Josip Bosnjak hat diese Saison alle Hände voll zu tun: Der 45-jährige hauptamtliche Nachwuchstrainer der TBB Trier ist derzeit verantwortlich für die TBB Trier II in der Regionalliga Südwest, die U19 in der NBBL und für die neu gegründete U10-Mannschaft, die gerade ihr erstes Turnier hinter sich hat.

Anfang 2015 kommt noch eine weitere Mannschaft dazu, allerdings nur für einen Tag: Bosnjak wird beim Beko BBL ALLSTAR Day am 10. Januar 2015 in Ulm die Südauswahl betreuen. Abweichend zu den vergangenen Jahren wurden die ALLSTAR-Coaches diesmal von allen NBBL-Trainern gewählt und nicht über die Tabellenplatzierung nach der Hinrunde bestimmt.

“Als erstes dachte ich nur: ‘Wow'”, so Bosnjak am Donnerstag, kurz bevor das Ergebnis offiziell bekannt gegeben wurde. “ich war total überrascht von der Entscheidung – immerhin warten wir noch auf unseren ersten NBBL-Sieg. Aber wie es scheint, schätzen die Kollegen die Arbeit, die wir hier in Trier machen – und das freut mich sehr.” Die Wahl nimmt Bosnjak somit natürlich dankend an: “Wir haben in letzter Zeit, wie ich finde, einen großen Schritt gemacht, nicht nur spielerisch, sondern auch von den Ergebnissen her. Die letzten Jahre waren wir oft chancenlos, haben richtig hoch verloren. Dieses Jahr sind wir viel näher dran, wir werden Spiele gewinnen. Die Mannschaft hat sich sehr verbessert.”

In der Tat kann von “hoch verlieren” in letzter Zeit keine Rede sein: in zwei Spielen ging es bereits in die Verlängerung, gegen Speyer waren sogar zwei extra-Durchgänge nötig, um einen Gewinner zu küren. Leider hieß der bisher nicht Trier. Bald soll sich das ändern – am liebsten natürlich noch vor dem ALLSTAR Day. Am 14 Dezember ist die nächste Gelegenheit, dann spielt Bosnjaks U19 zuhause gegen die Schoder Junior-Giraffen Langen.

HIER geht es zum kompletten Artikel mit den Aufstellungen der beiden ALLSTAR-Teams.

 


TBB II: Dritter Sieg in Folge!

Die TBB II hat ihr Auswärtsspiel beim USC Heidelberg mit 64:67 gewonnen. Sebastian Herrera traf in der Schlusssekunde den spielentscheidenden Dreier. Topscorer war Johann Fritzen mit 13 Punkten.

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Die Trierer begannen gut, Johann Fritzen brachte sein Team durch zwei erfolgreiche Dreier mit 2:8 in Führung, Benedikt Breiling erhöhte auf 2:10. Die TBB war in der Anfangsphase sehr sicher von draußen; auch Tim Leonhardt traf aus der Distanz, 4:13. Niklas Würzner erzielte für die Gastgeber 7 Punkte in Folge, Ex-Trierer Christoph Rupp verkürzte auf 13:15. Ein Freiwurf von Tim Leonhardt markierte den 13:16-Viertelstand.

Im zweiten Abschnitt war ordentlich Feuer drin. Benedikt Breiling traf erst einen Dreier zum 15:19, geriet dann mit Julius Haag aneinander. Haag kam mit einem Technischen Foul davon, Breiling wurde disqualifiziert – kann man so pfeifen, muss man aber nicht. In der Folge konnte Heidelberg mit 21:19 in Führung gehen. Das Momentum war jetzt auf Seiten der Gastgeber, Niklas Würzner traf für den USC zum 30:21. Trier kämpfte sich wieder auf 5 Punkte ran, bis zur Pause erhöhte Heidelberg aber wieder auf 35:27, vor allem durch Würzner, der zur Halbzeit schon 21 Punkte hatte.

Die Trierer mussten weiter hinterherlaufen. Tim Leonhardt traf zwar zu Beginn des dritten Viertels von draußen, aber um das Spiel zu drehen reichte es nicht. Nach rund fünf Minuten konnte Kilian Dietz zum 38:38 ausgleichen, danach legte Heidelberg aber wieder vor. Zum Viertelende stand es 51:48.

Der USC erhöhte weiter; Würzner, der an diesem Nachmittag kaum zu stoppen war, traf zum 55:48. Es ging noch etwas hin und her, sechs Minuten vor Schluss stand es 59:52, dann leitete Lars Hopp die Trierer Aufholjagd ein. Hopp traf um Fastbreak zum 59:54, Eric Leonhardt legte nach. Dann wieder Hopp, diesmal schnappte er Niklas Würzner den Ball weg und zog im Fastbreak ein Unsportliches Foul. Die Freiwürfe sitzen, Tim Leonhardt kann den anschließenden Ballbesitz nutzen um die TBB in Führung zu bringen. Christoph Rupp glich noch einmal von der Linie aus, dann legte Kilian Dietz zweimal vor, Heidelberg konnte aber wieder gleichziehen. Auszeiten auf beiden Seiten, diverse vergebene Würfe – am Ende hat Trier den Ball und Sebastian Herrera in der Schlusssekunde die Entscheidung in der Hand. Herrera trifft für drei, Trier siegt mit 64:67.

Josip Bosnjak: „Wir haben ganz gut angefangen, das Disqualifizierende gegen Benedikt Breiling hat uns etwas rausgebracht. Dann haben wir uns wieder ran gekämpft, am Ende trifft Sebastian Herrera den Dreier. Aber entscheidend war heute, dass wir über 40 Minuten als Mannschaft gespielt haben. Es hat sich gezeigt, dass wir sehr tief besetzt sind, Lars Hopp war in den letzten Minuten extrem wichtig. Jetzt haben wir drei Siege in Folge und die nächsten beiden Spiele sind zuhause, das ist natürlich eine sehr schöne Situation.“

Breu 0, Maisel 1, Dietz 9, Dahlem 3, Herrera 9, T. Leonhardt 11, Befort 4, Fritzen 13, Hopp 4, Etringer 0, Breiling 5, E. Leonhardt 8.


Erstes U10-Turnier in der Keune-Halle

Die neue U10-Mannschaft der TBB Trier hat am Sonntagmorgen in der Keune-Turnhalle ihr erstes Turnier gespielt. Dabei trafen unsere Minis mit ihrem Coach Josip Bosnjak beim vom Trimmelter SV ausgerichteten Super-Mini-Turnier auf die Mannschaften aus Schweich, Bitburg und von der MJC Trier.  Gleich das erste Spiel gegen Schweich gewann die TBB U10 mit 13:11, die beiden anderen Spiele gingen verloren. Unterm Strich steht eine sehr gute und engagierte Leistung der jüngsten TBB-Truppe, die mit viel Spaß bei der Sache war.

Das nächste Super-Mini-Turnier findet am 17. Januar in der Arena Trier statt.


TBB U16 verliert gegen Rhein-Neckar

Die TBB U16 hat bei den Junior Baskets Rhein-Neckar die erwartete Niederlage einstecken müssen. In Heidelberg unterlag man nach einer soliden Leistung mit 94:67. Topscorer war Nino Haas mit 19 Punkten.

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Obwohl die TBB U16 auf drei Starting Five-Spieler verzichten musste, startete sie gut in die Partie gegen Heidelberg. Nach dem ersten Viertel führten die Gäste sogar mit 21:20. Der Tabellenzweite legte dann aber eine Schippe drauf, während sich bei Trier die kurze Bank bemerkbar machte. Die Junior Baskets übernahmen die Führung und bauten sie bis zur Halbzeit aus, 53:37 stand es dann.

33 Punkte in einem Viertel zu kassieren ist zu viel, nach der Pause waren die Gäste wieder konzentrierter in der Verteidigung. Im dritten Abschnitt ließ die TBB nur noch 20 Punkte zu, dennoch wuchs der Rückstand auf 73:50, denn im Angriff gelang nicht genug.

Das letzte Viertel verlief ähnlich, Trier hielt ordentlich mit, konnte gegen den Rückstand aber nichts mehr ausrichten. Die Partie endete 94:67.

Simon Frey: „Gemessen an den Umständen kann ich mit der Leistung heute zufrieden sein. Wir haben uns besser präsentiert als im Hinspiel, obwohl drei Spieler gefehlt haben. Einige Spieler haben ihre Spielzeit sehr gut genutzt, vor allem Nino Haas und Jannik Maier. Wir haben wieder relativ wenige Ballverluste gehabt, da machen wir eine gute Entwicklung. In der ersten Hälfte haben wir sehr gute Entscheidungen getroffen und entsprechend auch eine gute Trefferquote gehabt. Wir hatten natürlich große Probleme beim Rebound, Aichele mit seinen 2,06 hat da jeden Ball gefangen.“

Hennen 1, Heyd 0, Leonhardt 5, Schuh 2, Baumbach 4, Haas 19, Bosnjak 18, Maier 14, Müller 0, Hermesdorf 4.


TBB U19 unterliegt in Ludwigsburg

Die TBB U19 musste in Ludwigsburg eine Niederlage einstecken. Gegen die Porsche BBA unterlag man mit 75:66. Nach einem starken ersten Viertel hatten die Trierer lange in Führung gelegen, vor dem letzten Abschnitt stand es 54:59. Topscorer war Sebastian Herrera mit 18 Punkten und 7 Rebounds. Nils Maisel kam ohne Fehlwurf auf 11 Zähler.

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Trier legte einen sehr guten Start hin; möglich, dass die Gastgeber nicht damit gerechnet hatten, dass sie gegen die TBB mit vollem Einsatz spielen müssen, um zuhause die weiße Weste zu behalten. Jedenfalls überrumpelten die Gäste die BBA, lagen mit 0:12, später nach zwei Dreiern von Nils Maisel mit 4:22 vorne. Am Ende des Viertel führte die TBB U19 „nur noch“ mit 13:26 in Führung.

Ludwigsburg war jetzt wacher, legte zu Beginn des zweiten Viertels einen 7:0-Lauf hin. Trier ließ jetzt in der Offensive etwas nach und wurde öfter an die Freiwurflinie gezwungen, wo man nur 50% traf. So konnte Ludwigsburg sich kurzzeitig die 30:29-Führung sichern, dann erzielte Sebastian Herrera die Punkte zum 32:36. Ludwigsburg traf noch einen Dreier vor der Pause, 35:36.

Im dritten Viertel dann ein Dreier-Shootout: Zweimal Ensch für Trier, zweimal Kutzschmar für Ludwigsburg, dazu noch ein Freiwurf, 42:42. Es blieb ganz eng, Ludwigsburg konnte sich mit 51:48  knapp absetzen. Herrera, Emmerich und Meier brachten die TBB wieder in Führung, 54:59 vor dem Schlussviertel.

Die ersten beiden Minuten verliefen sehr defensiv, nur ein Ludwigsburger Wurf fand sein Ziel. Dann bekam Sebastian Herrera ein Unsportliches Foul gepfiffen – sein zweites an diesem Nachmittag. Der Verlust des Topscorers traf die Trierer hart. Die BBA versenkte drei Dreier in Folge und ging so mit 68:63 in Führung. Von der Freiwurflinie wurde weiter erhöht, ein Dreier von Nils Maisel konnte die Niederlage nicht mehr verhindern. 75:66 endete die Partie.

Josip Bosnjak: „Wir haben das Spiel 33 Minuten lang kontrolliert, es lief sehr gut. Dann musste Sebastian Herrera raus, in dem Moment ist das Spiel gekippt. Wir haben es nicht geschafft unser Teamplay, das so lange gut funktioniert hat, weiter durchzuziehen. Es ist wirklich bitter, dass das in den letzten Wochen so oft passiert. Aber es stimmt mich optimistisch, dass wir 33 Minuten lang sehr guten Basketball gespielt haben, wir können in der Liga mithalten.“

Breu 6, Hennen 6, Emmerich 4, Maisel 11, Meier 4, Tomisic 0, Ensch 12, Herrera 18, Schillmann 0, Schetter 0, Schmitz 2, Milosevic 3.