“Trier strickt” – den längsten Fanschal!

Ambitioniertes Projekt zum 25. Erstliga-Jubiläum: die TBB Trier ruft dazu auf, den längsten Fanschal in Basketball-Deutschland zu stricken! – Startschuss für “Trier strickt” am Montag, gewünschte “Schal-Länge”: 2,5 Kilometer! – Grüne und weiße Wolle liegt im Modehaus Marx zur Abholung bereit, alle Infos und die Strickanleitung auf www.trier-strickt.de.

Chikokostrickt_590

Die TBB Trier spielt ab dem 3. Oktober zum 25. Mal hintereinander in der höchsten deutschen Spielklasse, der Beko BBL – und das wird mit so einigen spektakulären Aktionen gefeiert. Gewinnspiele, Streetball-Turniere in der Region mit Finale in Trier und eine geplante Ausstellung im Rheinischen Landesmuseum zur Geschichte des Trierer Basketballs sind nur ein Teil des Jubiläums. Das nächste spektakuläre Projekt geht am Montag an den Start: Die TBB Trier will, mit der Hilfe von möglichst vielen UnterstützerInnen, den längsten Fanschal Basketball-Deutschlands stricken. Dieser hätte, passend zur 25, am Ende eine Länge von 2,5 Kilometern, das entspricht der Strecke von der Porta Nigra bis zur Arena Trier, und besteht, natürlich, aus grüner und weißer Wolle.

Was als “schräge Idee” begann, hat mittlerweile Gestalt angenommen und ist vor allem eine Frage der richtigen Logistik und guter Partner: Der Wollhersteller Schachenmayr hat insgesamt 200 Kilogramm grüne und weiße Wolle geliefert, für die Verteilung vor Ort zeichnet der Hauptsponsor der Aktion, das Modehaus Marx an der Trierer Basilika verantwortlich. Geschäftsführerin Karin Kaltenkirchen sagte ohne Zögern ihre Unterstützung zu: “Das ist so eine schöne, verrückte Idee, da wollten wir auf jeden Fall mit von der Partie sein. Dieser 2,5 km lange Schal wird dann für einen kurzen Moment das Highlight unserer großen Strickabteilung sein. 25 Jahre erste Liga ist für Trier eine große Sache, die wir gerne unterstützen. Und mir persönlich liegt ja auch das Stadtmarketing sehr am Herzen, dafür ist eine solche Aktion natürlich genau das richtige.”

Zum Mitstricken aufgerufen sind de facto alle interessierten Triererinnen und Trierer – nicht nur die Basketball-Fans. Im Modehaus Marx liegen 2000 Knäuel Wolle in grün und weiß zur Abholung bereit. Jeder “Mitstricker” wird gebeten, sich auf www.trier-strickt.de zu registrieren. Dann erhält er die Wolle an der Kasse des Modehauses Marx – und wird gebeten, den fertigen “Teil-Schal” möglichst bald zurück zu bringen. Der jeweilige Fortschritt des “Gesamt-Schals” wird auf der Website der TBB Trier graphisch dargestellt. Begleitend sind viele kleine Aktionen geplant, die das Ganze möglichst interaktiv machen sollen. So können sich Mitstricker und Interessierte in der Facebook-Gruppe “Trier strickt” austauschen, dazu wird es auf Instagram die Möglichkeit geben, die eigenen Fortschritte unter dem Hashtag #strickshot publik zu machen.

A propos Fortschritt: Damit am Ende ein einheitlicher Schal entsteht, gibt es mit jedem Knäuel Wolle eine Strickanleitung, die auch auf www.trier-strickt.de nachzulesen ist.

Um mit gutem Beispiel voranzugehen, hat sich die TBB Trier übrigens fachkundiges Coaching gesichert: Helga Israël, 91-jährige Bewohnerin der Seniorenresidenz am Zuckerberg, gab gerne ihr Wissen weiter und machte Grundlagenarbeit mit einem tapferen Vitah Chikoko, der nach einem “anstrengenden Nachmittag” (O-Ton Chikoko) die Grundlage für den längsten Fanschal Basketball-Deutschlands in Händen hielt.

Das fertige Kleidungsstück soll in seiner vollen Länge von 2,5 Kilometern von der Porta Nigra bis zur Arena Trier reichen und auf dieser Strecke durch die Paulinstraße und Herzogenbuscher Straße auch “ausgerollt” werden – am Liebsten vor einem TBB-Spiel und hochgehalten von genügend Fans, so zumindest der Plan.

Die Aktion “Trier strickt” wird außerdem unterstützt von RPR1., bigFM, dem Trierischen Volksfreund, dem Stricknadelhersteller PRYM, der Agentur Kühnen und FiWo Textil.

Andi Seiferth kehrt zurück nach Trier

Am Sonntag um 19:00 Uhr ist es soweit: Andi Seiferth, Maik Zirbes und Basti Doreth sind zurück in der Arena Trier und spielen mit der Nationalmannschaft gegen Luxemburg. Im Schlepptau haben sie NBA-Star Dennis Schröder. Für Eintracht-Ticketinhaber gibt es bis zu 4 Euro Rabatt.

Seiferth_Hagen_590

Das EM-Quali-Spiel gegen die Nachbarn aus Luxemburg (Sonntag, 19:00 Uhr, Arena Trier) gehört sicher in die Kategorie “Pflichtsieg”, und das nicht nur, weil das DBB-Team von Bundestrainer Emir Mutapcic gegen Gruppengegner Österreich beinahe patzte und nur mit einer starken Schlussphase ein 77:64 holen konnte. Das Auftaktspiel gegen Polen ging zudem mit einem Punkt verloren (67:68) – die DBB-Auswahl braucht also am Sonntag die Punkte.

Ob es für Seiferth, Schröder und Co. wirklich so einfach wird, muss sich erst noch zeigen, Luxemburg wird alles daran setzen, möglichst viel aus dem Underdog-Image herauszuholen, wie auch Frank Baum, Sportlicher Leiter der TBB Trier und ehemaliger Nationaltrainer Luxemburgs, in einem Interview mit Court Review bestätigt.

Wichtig: Die Anfangszeit des Spiels wurde aufgrund des vorher stattfindenden DFB-Pokalspiels Eintracht Trier gegen SC Freiburg im Moselstadion auf 19:00 Uhr verschoben. Wer beide Spiele sehen will, spart außerdem bares Geld: Einfach Eintracht-Ticket an der Vorverkaufskasse der Arena vorzeigen, dann winken bis zu 4 Euro Rabatt, je nach Kategorie.

Jermaine Anderson kommt zurück

Die TBB Trier komplettiert ihren Kader: Point Guard Jermaine Anderson kehrt für ein weiteres Jahr zurück an die Mosel. – “Er ist Mister Zuverlässig – einen wie ihn brauchen wir dieses Jahr.” – Personalentscheidung im webTV vorgestellt.

Anderson_MBC_590

Die TBB Trier hat am Montagabend ihren Kader für ihre 25. Saison in der Beko Basketball Bundesliga komplettiert. Die letzte Personalentscheidung, die live im webTV verkündet wurde, war eine Weiterverpflichtung: Point Guard Jermaine Anderson kehrt für ein weiteres Jahr zurück an die Mosel. Der 81-fache kanadische Nationalspieler kam in der vergangenen Saison auf 10.5 Punkte, 3.2 Rebounds und 2.6 Assists für die TBB Trier. Er stand dabei durchschnittlich 31:27 Minuten auf dem Parkett. Der 31-jährige Anderson war in der Spielzeit 2013/14 mit 96.9 % Erfolgsquote von der Linie der beste Freiwerfer der Beko BBL – nur drei Freiwürfe verfehlten insgesamt ihr Ziel.

Diese enorme Sicherheit, die Anderson besonders in der Schlussphase von engen Spielen wertvoll macht, ist beispielhaft für die Eigenschaften, die Headcoach Henrik Rödl an seinem “neuen alten” Point Guard schätzt: “Jermaine ist Mister Zuverlässig. Bei so vielen jungen und noch nicht sehr erfahrenen Spielern, wie wir sie in diesem Jahr haben, brauchen wir jemand mit viel Ruhe, der im Spiel für Ordnung sorgen kann; einer von dem man weiß, was man bekommt. Bei Jermaine wissen wir das, tagein, tagaus. Er ist ein Musterprofi mit Vorbildcharakter, deswegen ist er ideal für diese Rolle und unsere Situation.“ 

Trier schätzt Anderson, und Anderson schätzt Trier, das gibt der Kanadier mit den jamaikanischen Wurzeln offen zu – nicht nur weil mit Jermaine Bucknor sein bester Freund ebenfalls bei der TBB verlängert hat: “Das ganze Umfeld in Trier gefällt mir einfach, sowohl menschlich wie sportlich. Hier laufen die Dinge richtig. Coach Rödls Philosophie ist die richtige, und dass ich Jermaine Bucknor noch ein Jahr in der Nähe haben kann, ist sicher auch ein Grund. Dazu haben uns die Fans auch in der nicht immer einfachen letzten Saison fantastisch unterstützt – so etwas macht es einem leicht, noch ein Jahr dran zu hängen. Ich bin froh, jetzt nochmal in Trier aufzulaufen und mit etwas weniger Verletzungspech vielleicht einiges besser zu machen als letztes Jahr.” 

Damit besteht der Kader der TBB Trier in der kommenden Saison aus Jermaine Anderson, Anthony Canty, Laurynas Samenas, Mathis Mönninghoff, Adin Vrabac, Marko Lukovic, Benedikt Breiling, Jermaine Bucknor, Vitah Chikoko, Stefan Schmidt und Andreas Wenzl.

Trainingsauaftakt ist am 18. August. Die Mannschaft wird sich am 31. August im Brunnenhof Trier ihren Fans vorstellen. Der genaue Vorbereitungsfahrplan wird in Kürze veröffentlicht.

Jermaine Anderson – 1.88m – 80 kg. Point Guard.
Geboren am 08.02.1983 in Toronto/Ontario (Kanada).
81-facher Kanadischer Nationalspieler seit 2004.
In Trier seit 2013.
Frühere Vereine: New Yorker Phantoms Braunschweig, Cibona Zagreb, Buducnost Voli Podgorica, Panionios Athen, Triumph Lyubertsy, WALTER Tigers Tübingen, Brose Baskets.

Heute! TBB@Home 4/2014!

Auch in diesem Jahr präsentiert die TBB wieder ihre Personalentscheidungen live im webTV – Vierte und letzte Ausgabe am Mittwoch, 6. August, 19:00 Uhr live vom Weingut Kerpen in Bernkastel-Wehlen.

TBBATHOME-1_590

Zum letzten Mal für diese jetzt schon viel zu lange off-season: Wir stellen den letzten Baustein im Kader der TBB Trier für die Saison 2014/15 im webTV vor.

Das Ganze dieses Mal live vom Weingut Kerpen in Bernkastel-Wehlen!

Die Show beginnt um 19:00 Uhr – zu sehen unter www.tbb-trier.de/livestream.

Wir sind umgezogen!

Endlich ist es soweit: Die Geschäftsstelle der TBB Trier ist umgezogen. Ab sofort finden Sie uns (außer an Spieltagen) ausschließlich in unseren neuen Räumen in der Cläre-Prem-Straße 1 in 54292 Trier. Tickets und Fanartikel (bald) gibt’s im Foyer – die Rufnummern bleiben wie gehabt!

Umgezogen_590

Treveri Basketball AG
Cläre-Prem-Straße 1
54292 Trier
Telefon: 0651-3000440
Fax: 0651-32665

 

 

Adin Vrabac kommt nach Trier

TBB Trier verpflichtet bosnischen Nationalspieler Adin Vrabac – “Eines der interessantesten Talente Europas!” – Vertrag über vier Jahre – webTV-Interview wegen terminlicher Überschneidung mit Länderspiel in Italien auf Mittwoch verlegt.

Bildschirmfoto 2014-08-04 um 15.58.34

Es war ein bisschen wie im Hollywood-Streifen “Catch Me If You Can”: Bereits letzten Montag wollte die TBB Trier die Verpflichtung ihres jüngsten Neuzugangs, wie in Trier mittlerweile üblich live in “TBB@Home”, bekannt geben – das scheiterte aus Termingründen. Man vertagte sich auf den heutigen Montag. Und dann kam schon wieder etwas, durchweg positives, dazwischen: Adin Vrabac, 20jähriger Combo-Guard aus Sarajevo, und künftig in Diensten der TBB Trier, schaffte zwischenzeitlich den Sprung in die bosnische A1-Nationalmannschaft – und die spielt heute Abend im italienischen Triest bei einem Vorbereitungsturnier gegen Gastgeber Italien. Das hat natürlich Vorrang. Und das live-Interview im webTV ist damit nicht abgesagt, sondern nur verlegt: Aller Voraussicht nach am Mittwoch, den 6. August, ist Vrabac wieder erreichbar.

Die TBB Trier hat sich mit Adin Vrabac auf einen Vierjahres-Vertrag geeinigt. Der 20-jährige ist 2,01 Meter groß und auf den Position 1 bis 3 einsetzbar. Er kommt aus dem Ausbildungsprogramm von OKK Spars Sarajevo. Vrabac stand in der vergangenen Saison in 30 Spielen für durchschnittlich 26 Minuten auf dem Parkett. Er kam dabei auf 10.7 Punkte und 3.1 Rebounds pro Spiel. Außerdem gelangen ihm 2.6 Assists und 1.03 Steals pro Partie. Adin Vrabac war im Sommer 2013 und 2014 Teilnehmer am adidas Eurocamp im italienischen Treviso.

TBB-Headcoach Henrik Rödl hält seinen Neuzugang für “eines der interessantesten Talente Europas. Er ist trotz seines Alters ein Spieler, der uns bereits in diesem Jahr positive Impulse geben soll und kann.”, so Rödl weiter. “Er ist auf allen Außenpositionen einsetzbar, ein Linkshänder mit starkem Drang zum Korb. Dazu ist er sehr gut im Pick and Roll.”

Adin Vrabac: “Ich freue mich sehr auf meine Zeit in Trier. Die TBB ist die richtige Station für eine Weiterentwicklung als Spieler, wir können in den vier Jahren zusammen viel erreichen. Die Beko BBL ist eine starke Liga, die mich fordern wird, und das Trierer Programm hat einen guten Ruf. Die Stadt gefällt mir auch sehr gut. Ich kann’s kaum erwarten, mit der Arbeit anzufangen.”

Bis es mit der Arbeit in Trier losgeht, muss sich der frischgebackene bosnische Nationalspieler noch ein paar Tage gedulden: Bis zum 10. August werden die Spieler in Trier erwartet. Den Trainingsauftakt haben die Coaches Henrik Rödl und Thomas Päch für den 18. August angesetzt - einen Tag nach dem A1-Länderspiel Deutschland gegen Luxemburg in der Arena Trier.

A propos Länderspiel: Das Länderspiel gegen Italien, das Adin Vrabac am Interview hinderte, gibt’s hier im Livestream: http://360player.sportalsports.com/20min/player/home/all/event/2014-08-04/99115

 

Die wahre Karriere des Johannes H.

Johannes Herber liest auf Einladung der TBB Trier vor knapp 50 Zuschauern in der Buchhandlung Mayersche Interbook am Trierer Kornmarkt aus seiner Autobiographie “Almost Heaven”.  Dabei wird klar, dass das Leben eines Profibasketballers und Nationalspielers längst nicht immer eitel Sonnenschein ist – aber unterhaltsam sein kann. 

Herber_TBB_590

“Wie lange ist es her, dass ich so was anhatte?”  - Ein sichtlich zufriedener Autor nach getaner Arbeit mit kleinem Dankeschön auf dem Kopf.

 

Zu Beginn macht er sich kleiner als er ist: Es sei erst seine fünfte Lesung überhaupt (und außerdem die, deren Termin als erstes festgestanden habe). Er bedankt sich für die Einladung, fast so, als hätte man Johannes Herber erst überreden müssen; als sei er sich nicht sicher ob es wirklich jemanden interessiert, was er mit “Almost Heaven – Mein Leben als Basketballprofi” in ein äußerst lesenswertes Buch gepackt hat. Die Bedenken, wenn es sie denn  gab, waren unbegründet: knapp 50 Gäste sind in die Buchhandlung Mayersche Interbook am Trierer Kornmarkt gekommen, um ihn daraus lesen zu hören.

Vielleicht liegt die (scheinbare) Zurückhaltung des 74-fachen Nationalspielers daran, dass Basketball in Deutschland für viele immer noch “Randsportart” ist – wäre er 74-facher Fußball-Nationalspieler, wäre die Buchhandlung wahrscheinlich zu klein gewesen. Doch seine Zuhörer sind gebannt dabei. Sie hören, wie in der hessischen Provinz alles begann und Herbers Videobewerbung auf einmal an die amerikanischen College-Coaches ging. Einer davon, Coach Beilein von den West Virginia University Mountaineers, verpflichtete den jungen Deutschen schließlich, obwohl das Video aus der zweiten deutschen Liga stammte – aus einer Art Basketball-Entwicklungsland, was Beilein daran erkennt, dass auf dem Boden der Turnhalle, die sich die Basketballer mit anderen Sportarten teilen, das typische Liniengewirr herrscht.”Wie der Plan der New Yorker U-Bahn”, meint der Coach. In den USA ist das Spiel größer, schöner und glamouröser, hier spielt man natürlich auf Parkett. Und Herbers Mountaineers schaffen es bis zum “größten Spiel seines Lebens” in den New Yorker Madison Square Garden.

Nach vier Jahren College geht es zurück nach Deutschland. Herber wechselt zu ALBA BERLIN, sein Coach heißt erst Henrik Rödl, dann Luka Pavicevic. Unter Pavicevic wird es schwierig, Herber sitzt lange auf der Bank, entweder verletzt, oder weil der Coach es “den jungen Deutschen” Johannes Herber und Philip Zwiener (später Trier) nicht zutraut, ein Spiel zu gewinnen. “Wir haben unterschiedlich darauf reagiert – ich habe mich in mich selbst zurückgezogen, Philip hat überdreht. Beides war nicht gut für unser Spiel.”, erklärt Herber in einer der Fragerunden, die seine gelesenen  Passagen immer wieder unterbrechen.

Das Publikum nutzt die Gelegenheit, einen eloquenten ex-Profi hautnah vor sich zu haben und stellt Fragen – nach Henrik Rödl, dem College-System, dem Job der Agenten, der Nationalmannschaft. Herber antwortet, und man merkt, dass es ihm Spaß macht, zusammen mit dem Publikum auf seinen ehemaligen, im besten Sinne “merkwürdigen”, Job zurück zu blicken. Von vielen Kollegen ist die Rede, von Patrick Femerling (“damals vielleicht der beste Center Europas”), der auf Fahrten mit der Nationalmannschaft nicht aufhören konnte zu singen. Von Dirk Nowitzki, vor dessen blitzsauberem Wurf man Ehrfurcht haben muss – und der das Medieninteresse an deutschem Basketball auf eine derart hohe Ebene hebt, dass man sich als Teamkollege in aller Ruhe hinter ihm verstecken kann. Von Thorsten Leibenath, Headcoach von ratiopharm ulm, für Herber neben Henrik Rödl einer der emotionalsten Coaches der Liga. Und immer wieder von der Liebe zum Spiel, die trotz der Rückschläge überwiegt.

“Es war ein netter, amüsanter Abend mit Joe, einem sympathischen Anfangs-Dreißiger, der dennoch schon sehr viel und das sehr kurzweilig zu erzählen hat.”, meint lokalo.de in “Geschichten aus der Basketball-Welt“. “Herber wirkt authentisch. Man glaubt ihm das, was er da von sich erzählt. Gerade deswegen, weil er auch die schweren Zeiten seiner Karriere thematisiert.” schreibt der Trierische Volksfreund in “Einmal Himmel und zurück“.

Nach gut zwei Stunden hat Herber seine erst fünfte Lesung unter anhaltendem Applaus, also erfolgreich, hinter sich gebracht. Und die Schlange derer, die sich ihr Exemplar signieren lassen wollen, ist lang. 

 

TBB Trier verpflichtet Marko Lukovic

Serbisches Talent Marko Lukovic kommt für drei Jahre an die Mosel – “Er hat schon auf hohem Niveau gespielt und wird nicht lange brauchen, um uns zu verstärken.” – Einsatz als Small Forward und Power Forward möglich – Verkündung live im webTV.

MarkoLukovic_590

Die TBB Trier hat am Montagabend ihre erste Neuverpflichtung für die Saison 2014/15 live in der webTV-Sendung TBB@Home bekannt gegeben. Der Klub von der Mosel hat sich für die nächsten drei Spielzeiten die Dienste des serbischen Forwards Marko Lukovic gesichert. Lukovic ist 22 Jahre alt und 207 cm groß. Er stammt aus Belgrad und spielte seit 2007 für den serbischen Erstligisten KK Mega Vizura, der als Ausbildungsverein in Serbien einen ausgezeichneten Ruf genießt.

In der ersten serbischen Liga stand Lukovic in der vergangenen Saison durchschnittlich knapp 14 Minuten auf dem Parkett, erzielte 5.3 Punkte und holte 3.6 Rebounds. In der Adria-Liga kam er in 24 Einsätzen auf 4.8 Punkte und 2.5 Rebounds im Schnitt. In der Vorsaison waren es in Serbien 8.8 Punkte im Schnitt.

TBB-Headcoach Henrik Rödl beschreibt seinen Neuzugang: “Marko ist ein besonderes Talent, das von einer der besten Talentschmieden Europas zu uns nach Trier kommt. Vizura hat alleine dieses Jahr mit Nikola Jokic (Denver Nuggets), Vasilije Micic  und Nemanja Dangubic (beide Philadelphia 76ers) drei Spieler zum NBA-Draft geschickt. Marko kann als Small Forward und als Power Forward eingesetzt werden. Diese Art Spieler hat uns letztes Jahr gefehlt, wir werden dadurch flexibler. Er hat bereits auf hohem Niveau gespielt, und ich erwarte, dass er nicht lange Anlaufzeit braucht, um uns verstärken.”

Frank Baum, sportlicher Leiter der TBB Trier, bestätigt: “Marko ist ein sehr polyvalenter Spieler, mit einer extrem professionellen Arbeitseinstellung und von einer Vielseitigkeit, die wir so in Trier nicht alle Tage sehen. Er ist sehr gut ausgebildet, hat das Programm bei Vizura über Jahre durchlaufen. Wir werden ihm basketballerisch nicht mehr sehr viel beibringen müssen.”

Der junge Serbe gibt die Komplimente zurück: “Ich freue mich sehr darauf, ein Teil der Trierer Basketball-Familie zu werden. Ich habe mich für Trier entschieden, weil junge Spieler hier Entwicklungschancen bekommen – ein wichtiger Teil davon ist sicher Coach Rödl, der wegen seiner Arbeit mit jungen Spielern einen sehr guten Ruf genießt. Ich glaube fest daran, dass ich mich in Trier deutlich verbessern kann.”

Die nächste Ausgabe von TBB@Home ist für den kommenden Montag, 28. Juli geplant. Welcher Spieler, ob Neuzugang oder Weiterverpflichtung, dann vorgestellt wird, wird erst in der Sendung verraten.

Marko Lukovic
Small Forward – Power Forward – 207 cm – 93 kg
Vertrag über drei Jahre
Vorherige Vereine: Mega Vizura (Serbien), BC Torlak Belgrad (Serbien).

Das Vierteljahrhundert ist fast voll!

TBB Trier feiert 25. Erstligasaison in Folge – Streetballturniere zum Auftakt, großes Gewinnspiel und zahlreiche Veranstaltungen zum Jubiläum – “Wir haben viel vor!” – Infos auf www.25-trier.de – Ausstellung zur Geschichte des Trierer Basketballs im Rheinischen Landesmuseum geplant.

25Plakate_590

Am 3. Oktober ist es soweit: Wenn um 20:00 Uhr in der Arena Trier der Spielball zum ersten Mal in der Luft ist und die TBB Trier in ihr erstes Saisonspiel 2014/15 gegen die Basketball Löwen Braunschweig startet, dann beginnt für die Trierer Profibasketballer die 25. Spielzeit in der höchsten deutschen Spielklasse – ohne Unterbrechung.

Unter Coach Wolfgang Esser (heute Geschäftsführer der MVG Trier Messe- und Veranstaltungsgesellschaft mbH, der Betreibergesellschaft der Arena Trier & des Messepark Trier) war der TVG Basketball Trier damals in die erste Basketball Bundesliga aufgestiegen – mit Eigengewächsen wie James Marsh, der noch bis 2006 in Trier spielte, und Patrick Börder, der dem Klub später als Geschäftsführer vorstand. Es folgten, Stand jetzt: 24 Spielzeiten in der ersten Liga, zigmal ausverkauftes Haus in der legendären Halle am Mäushecker Weg, große Spiele und ebenso große Persönlichkeiten auf und neben dem Feld, zwei Pokalsiege 1998 und 2001, der Umzug in die neu gebaute Arena Trier 2003, die Neuausrichtung als Treveri Basketball AG mit dem aktuellen Coach Henrik Rödl ab 2010.

Diese “silberne Hochzeit” mit der Beko BBL ist für die TBB ein Grund zum Feiern, und das nicht nur, weil außer den Trierern nur noch die Standorte Berlin und Bamberg eine so lange Strecke im Oberhaus zurückgelegt haben. Der Hauptstadtclub feiert dieses Jahr die große 25.

“Wir haben viel vor”, verrät denn auch TBB-Geschäftsführer Sebastian Merten, der mit seinem Team seit mehreren Wochen an der Planung der Jubiläumssaison sitzt. Angefangen hat es in den letzten Wochen mit einer Art Guerilla-Kampagne auf den Straßen Triers: Großflächenplakate, die nichts als eine weiße “25″ auf grünem Grund zeigten, sorgten in Trier für Gesprächsstoff. Wer wirbt hier wofür? Das blieb zunächst geheim. In der Nacht zum vergangenen Dienstag dann die Auflösung: Das Graffiti-Projekt des “Treffpunkt am Weidengraben e.V.” sprühte “halb heimlich”, aber mit Genehmigung der TBB 25 der 50 Plakattafeln um. Auf den Postern prangen jetzt neben dem TBB-Logo die Silhouetten beliebter TBB-Spieler aus Vergangenheit und Gegenwart, dazu im typischen Graffiti-Stil Sprüche wie “Happy Birthday” und eine eigens zum Jubiläum eingerichtete Internetadresse www.25-trier.de.

Auf dieser Seite, auf der es zunächst keinen Hinweis auf die TBB gab, ist jetzt klar ersichtlich, worum es geht: 25 Jahre Erstliga-Basketball in Trier – und ein großes Gewinnspiel.

25_Karten“Wir verteilen bis zum Saisonbeginn auf verschiedenen Wegen kleine Karten mit einem Gewinncode auf der Rückseite”, erklärt Sebastian Merten. “Die ersten sind schon beim Trierer Altstadtfest unter die Leute gekommen, auch auf dem Moselfest in Zurlauben, auf den Saarburger Markttagen und beim Public Viewing waren und sind unsere Promotoren unterwegs. Wer den Gewinncode auf 25-trier.de eingibt, kann gleich sehen, ob er einen unserer ‘Sofortpreise’ gewonnen hat – das sind zum Beispiel insgesamt 1000 Kaffees bei unserem Partner Dunkin’ Donuts und Sandwiches, Cookies oder Softdrinks bei unserem Partner Subway. Jeder der keinen der Sofortpreise abstaubt, aber einen gültigen Code inklusive seiner Mailadresse eingibt, kommt in den Lostopf für unsere große Tombola mit vielen Jubiläumspreisen - von Freikarten fürs Länderspiel am 17. August bis zu einem 32”-LED-TV von Toshiba und einigem mehr.”

Ausgeheckt hat diese Aktion das TBB-Office in einer “konzertierten Gemeinschaftsaktion” –  beteiligt waren neben der Marketingagentur PYRAMID SPORTSMARKETING SE auch die Kreativunternehmen Agentur Kühnen, Micline Design und Kohrmedia sowie das Trier-Süder Modelabel HONGANDFRIENDS, das als I-Tüpfelchen schließlich den Kontakt zu den jugendlichen Sprayern aus Tarforst vermittelte. “An dieser Stelle nochmals vielen Dank an alle Beteiligten – bei dieser Aktion ist schnell deutlich geworden, was unser Partnernetzwerk leisten kann.”, so Merten.

Diese außergewöhnliche Kampagne mit Gewinnspiel ist aber nur der Anfang: Zum Jubiläumsjahr plant die TBB eine Reihe mit zahlreichen Veranstaltungen. Den Anfang macht die TBB Streetball Tour 2014, bei der es darum geht, Spitzen- mit Breitensport zu verbinden und die Trierer Begeisterung für den Basketball-Sport in die Region zu tragen. Am 22. Juli wird der 78-fache Nationalspieler Johannes Herber auf Einladung der TBB und der Mayerschen Buchhandlung Interbook aus seiner gerade erscheinen Autobiographie “Almost Heaven” lesen (TICKETS). Auch die jährliche Teampräsentation soll dieses Jahr etwas größer ausfallen als sonst – fest stehen bereits der Brunnenhof Trier als Veranstaltungsort und der 31. August als Termin, am Rahmenprogramm  wird noch gefeilt. Am 26. September findet dann das letzte Testspiel vor Saisonbeginn in der Arena Trier statt.

Außerdem ist das TBB-Büro unter tatkräftiger Mithilfe von Aggy Mock, Masseur und Chefchronist des Trierer Basketballs, dabei, die größten Momente der TBB-Geschichte zusammenzutragen – geplant ist ein Public Viewing des “Spiels der Spiele” gegen ALBA BERLIN 1998 (Termin folgt) und als Krönung des Jubiläumsjahres eine umfassende Ausstellung zur Geschichte des Trierer Basketballs im Rheinischen Landesmuseum.

Ein aktueller, fortlaufend aktualisierter Terminplan mit allen Events zur “großen 25″ findet sich ebenfalls auf www.25-trier.de. Der Ticketvorverkauf für die kommende Saison startet in Kürze. Das Vorkaufsrecht für Dauerkartenbesitzer läuft noch bis Ende Juli.

Durch die Region: TBB Streetball Tour 2014

TBB Trier organisiert acht Streetball-Turniere in der Großregion – Kooperation mit örtlichen Vereinen – Große Finalrunde auf dem Trierer Viehmarkt im Rahmen von “Trier spielt” am 13. September – Teil der Eventreihe zum 25. Erstliga-Jubiläum.

Streetball_590

Die Saisonabschlussparty hat Lust auf mehr gemacht, da waren sich Fans, Spieler und Verantwortliche der TBB Trier einig: Anfang Mai hatte der Trierer Basketball-Bundesligist ein großes Streetball-Turnier auf den Freiplätzen der Universität Trier organisiert. Bei strahlendem Frühsommerwetter gab es packende Partien, großen Sport und jede Menge Spaß.

Jetzt startet die TBB ihre erste große “Streetball Tour” durch die Großregion. An acht Orten wird zwischen dem 20. Juli und dem 23 August die Vorrunde ausgespielt. Das Finale findet dann im Rahmen von “Trier spielt” am 13. September 2014 auf dem Trierer Viehmarkt statt. Dabei setzt die TBB auf gute Kooperation: Die lokale Organisation übernehmen die örtlichen Sportvereine, ganz im Sinne einer engen Verbindung von Spitzen- und Breitensport. Auch für das Rahmenprogramm rund um die Basketball-Felder sowie Verpflegung zu familienfreundlichen Preisen ist gesorgt.

Die “TBB Trier Streetball Tour 2014″ ist der Auftakt zu einer Veranstaltungsreihe zum 25. Erstliga-Jubiläum der TBB Trier – unter Coach Wolfgang Esser war Trier zur Saison 1990 ins deutsche Basketball-Oberhaus aufgestiegen und hat es seitdem nicht verlassen.

“Wir wollen unseren Fans, nicht nur denen in Trier selbst, zu unserem Jubiläum etwas Besonderes bieten – und das natürlich mit unserer Begeisterung für den Basketball-Sport verbinden. Weil wir wissen, dass diese Begeisterung in der Region naturgemäß schon sehr groß ist, lag diese Verbindung nahe. So können wir gemeinsam die große 25 feiern!”, freut sich TBB-Geschäftsführer Sebastian Merten, der sich, ebenso wie die lokalen Vereine, regen Zuspruch und spannende Spiele erhofft.

Die einzelnen Termine:

20. Juli 2014 – Arzfeld (mit dem TuS 2012 Arzfeld e.V.)
20. Juli 2014 – Zell / Mosel (mit den TV 1862  Zell e.V. / Mosel Blackcats)
27. Juli 2014 – Idar-Oberstein (mit dem TV 1848 Oberstein)
Termin folgt – Trier
Termin folgt – Wittlich
16. August 2014 – Contern / Luxemburg (mit dem AB Contern)
23. August 2014 – Saarburg (mit dem SV Eintracht Irsch 1928 e.V.)
24. August 2014 – Bitburg (mit dem TV Bitburg 1911)
13. September 2014 – Trier spielt – Finalrunde.

Gespielt wird im 3-on-3-Modus. Jede Mannschaft darf bis zu 5 Spieler umfassen. Mindestalter: 14 Jahre.  Das Startgeld beträgt 15 Euro.

HIER geht’s zum Anmeldeformular.