Chilene verstärkt TBB II – Auswärtsspiel in Schwenningen

TBB II tritt als Underdog in Schwenningen an – Geburtstagskind Sebastian Herrera gibt Debüt – Josip Bosnjak: „Wir wollen so gut verteidigen wie gegen Tübingen, dann können wir mithalten.“

Sebastian Herrera. Foto: Thewalt.

Sebastian Herrera. Foto: Thewalt.

Der siebte Spieltag in der Regionalliga Südwest steht an, und für die TBB Trier II geht es zu den wiha Panthers nach Schwenningen.

Obwohl Schwenningen gerade erst aus der zweiten Regionalliga aufgestiegen ist, gehen die Württemberger als Favoriten in die Partie. Nach sechs Spieltagen haben die beiden Teams entgegengesetzte Siegbilanzen: Während Trier einen Sieg auf fünf Niederlagen verzeichnet, hat Schwenningen bereits fünf Erfolge auf dem Konto. Die einzige Niederlage mussten die Gastgeber gegen Crailsheim verschmerzen, ausgerechnet das einzige Team, gegen das die TBB II bisher erfolgreich war.

Die beiden Mannschaften könnten unterschiedlicher kaum sein. Trier mit dem sehr jungen Kader, fast ausschließlich aus regionalen Nachwuchsspielern bestehend, auf der einen Seite; Schwenningen mit einem erfahrenen Team mit einem hohen Profianteil – besonders mit Spielern aus Ungarn und dem ehemaligen Jugoslawien hat man sich im Sommer verstärkt.

Unter anderem neu im Team ist Semir Smajlovic, der aus der ersten Slowenischen Liga in die deutsche Regionalliga kam. Der 2,10-Meter-Center legt bisher starke 19 Punkte im Schnitt auf, sammelt dazu 9,2 Rebounds.

TBB II-Trainer Josip Bosnjak beschreibt es so: „Schwenningen hat ein Team aus Profis, während wir uns darüber freuen, jetzt von einem 17-Jährigen verstärkt zu werden.“

Gemeint mit dieser Verstärkung ist Sebastian Herrera. Der chilenische U18-Nationalspieler ist seit diesem Sommer an der Mosel und trainiert mit dem NBBL- und Regionalliga-Team, erst jetzt kam allerdings die Freigabe von der FIBA. Der 1,93 Meter große Shooting Guard ist den Trierer Verantwortlichen beim Albert-Schweitzer-Turnier aufgefallen, der inoffiziellen U18-Weltmeisterschaft. Aufgefallen ist dabei auch sein deutsch klingender Vorname – Herreras Mutter kommt aus Deutschland.

Es folgte eine lange Überzeugungsarbeit und einiges Hin und Her. Aber mit der Freigabe des Weltverbandes sind nun auch die letzten Feinheiten geklärt, aller Voraussicht nach kann Sebastian Herrera am Samstagabend auf dem Schwenninger Parkett stehen. Für ihn übrigens nicht nur deshalb ein besonderer Tag, der Neu-Trierer feiert am Samstag seinen 17. Geburtstag.

„Ich denke, er wird uns von Anfang an helfen können, wir werden auf jeden Fall viel Spaß an ihm haben.“ freut sich Bosnjak auf seinen Neuzugang.

Und sagt zum Spiel: „Schwenningens Center Smajlovic dominiert die Liga, wir werden uns hautsächlich darauf konzentrieren, ihn zu stoppen. Wir wollen so gut verteidigen wie gegen Tübingen, besser geht es eigentlich gar nicht. Aber wir müssen auch anfangen, Punkte zu machen.“

Spielbeginn in Schwenningen ist am Samstag um 20:00 Uhr.

Bitburger zurück auf dem TBB Trikot!

Bitburger beteiligt sich am neuen Trikotsponsoring-Konzept der TBB Trier und belegt die Trikotbrust bei mehreren Spielen – “Wir freuen uns, in unserem Jubiläumsjahr einen starken und langjährigen Partner auch wieder auf dem Trikot zu präsentieren.” – Werbung für Bitburger 0,0% beim Spiel gegen ALBA BERLIN.

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TBB Trier gegen ALBA BERLIN – das weckt Erinnerungen an viele große Spiele in der Halle am Mäushecker Weg und in der Arena Trier. Am kommenden Sonntag heißt der Gegner wieder ALBA BERLIN, ebenso wie in Trier feiert man auch in Berlin in diesem Jahr 25-jährige Zugehörigkeit zur Beko BBL. Und wenn die TBB Trier am Sonntag in die Arena einläuft, wird das “Gesamtbild” noch ein wenig mehr an die lange Tradition erinnern. Denn mit Bitburger ist am Sonntag einer der wichtigsten Partner aus den letzten 25 Jahren zurück auf der Trikotbrust – fast wie auf den gelben Spielhemden aus der Carl Brown-Ära.

“Wir freuen uns sehr, dass unser langjähriger Partner Bitburger bei unserem neuen Trikotsponsor-Konzept ohne zu zögern mitgemacht hat. Es passt perfekt, Bitburger ausgerechnet im Jubiläumsjahr wieder auf dem Trikot zu haben, erst recht beim ‘Spiel der Spiele’. Vielleicht gelingt uns so ja eine ähnliche Show wie 1998″, so Sebastian Merten, Geschäftsführer der TBB Trier.

Wie schon in Crailsheim werden die TBB-Profis auch gegen Alba Berlin mit einem Werbeschriftzug für Bitburger 0,0% auf ihren Trikots auflaufen.

 

Der Klassiker: TBB Trier vs. ALBA BERLIN

Spiele gegen ALBA BERLIN sind aus Trierer Sicht fast immer ein dramatischer Fall für die Geschichtsbücher – der erste Auswärtssieg 1997, “Charlys Spiel” 1998, der Sieg gegen die Übermannschaft von der Spree 2004 (inklusive Rangelei auf dem Spielfeld), die “hergeschenkten” Heimspiele mit Verlängerung 2005 und 2012. Und schließlich der sensationelle 88:91 Auswärtssieg im April 2013 in der O2 World. Wir werfen anlässlich unseres 25jährigen Bundesliga-Jubiläums einen Blick zurück auf einige Trierer Spielerlegenden und zwei ganz große TBB-Siege gegen ALBA BERLIN!

ALBA BERLIN: “Ein echter Hammergegner!”

TBB Trier erwartet am 2. November um 17:00 Uhr Tabellenführer ALBA BERLIN – “Zurzeit die stärkste Mannschaft der Liga – das ist ein Hammergegner für uns!” – ALBA BERLIN ebenfalls 25 Jahre ununterbrochen erstklassig und diese Saison noch ungeschlagen. - Liveübertragung auf Sport1. - Volksbank Trier unterstützt im Rahmen der Aktion “BE GREEN!” die Jugendarbeit der TBB Trier mit 50 Cent pro grün gekleidetem Besucher! – Tickets: Hotlines 0651-9790777 und 00352-20301011, www.tbb-trier.de/tickets sowie an über 500 Vorverkaufsstellen von Ticket Regional. 

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Das war ein Coup: Bereits 2013 hatte ALBA BERLIN sich ein NBA-Team in die Berliner o2-World eingeladen und damit nicht nur in sportlicher, sondern auch in organisatorischer Hinsicht ein Ausrufezeichen gesetzt. Schließlich fahren Dirk Nowitzkis Dallas Mavericks nicht überall hin – doch nach Berlin kamen sie gerne, siegten im Oktober 2013 mit 84:89 und boten dabei beste Unterhaltung.

2014 packte das ALBA-Management noch einen drauf und lud den amtierenden NBA-Champion San Antonio Spurs in die Arena am Ostbahnhof. Und diesmal machte das Team von Sasa Obradovic den Traum war: ALBA BERLIN besiegte mit einem Buzzer Beater von Jamel McLean die San Antonio Spurs mit 94:93 – das gab’s noch nie. Das eiligst in Auftrag gegebene “NBA-Sieger-Besieger”-Fanshirt wurde zwar nach Einspruch der NBA genau so eilig wieder einkassiert – dennoch dürfte nicht nur McLean noch sehr lange daran zurückdenken, wie er am 08.10.2014 den Champion abgeschossen hat.

“Aus PR-Sicht natürlich ein Volltreffer”, so TBB-Headcoach und ex-Albatros Henrik Rödl, “du hast die Halle voll und schlägst den World Champion. Ob es sportlich so aussagekräftig ist, kann man schwer sagen, die Spurs waren noch in der Vorbereitung und ALBA bereits mitten drin. Aber es zeigt, wie nah Europa an der NBA dran sein kann – und wieviel Berlin schon drauf hat.”

Mittlerweile ist aber auch in Berlin der Liga-Alltag eingekehrt – und so geht es am Sonntag um 17:00 Uhr gegen die TBB Trier und nicht gegen die Spurs. ALBA BERLIN kommt mit weißer Weste an die Mosel, fünf Siege aus fünf Spielen stehen zu Buche. Das bedeutet die Tabellenführung, denn Meister Bayern München hat bereits ein Spiel gegen die BG Göttingen liegen gelassen. Gegen den Aufsteiger sah ALBA gleich am ersten Spieltag besser aus, löste die Pflichtaufgabe mit 110:74. Dann folgten deutliche Siege gegen Bayreuth, Bonn, Ulm und Crailsheim. Am meisten Mühe dürfte Obradovics Team noch gegen Bonn gehabt haben – beim 74:83-Auswärtssieg im Telekom Dome lag der Sensationssieg gegen San Antonio aber auch erst zwei Tage zurück. Der erste Titel der Saison steht übrigens auch schon im Regal: Am 27. September gewann ALBA BERLIN als Pokalsieger den Champions Cup gegen den amtierenden Deutschen Meister FC Bayern München.

Henrik Rödl weiß sehr genau, was sein ehemaliger Arbeitgeber in diesem Jahr kann: “ALBA ist für mich im Moment die stärkste Mannschaft der Liga, vor allem defensiv sehr aggressiv und tief besetzt. Wie in den letzten Jahren auch hatten sie einen guten Saisonstart. In Berlin sind die Ansprüche immer hoch, man muss abwarten, wie sich das über die Saison ausspielt – aber im Moment sehen sie sehr gut aus und sind für uns natürlich ein echter Hammergegner.”

Ohne Zweifel will man an der Spree dieses Jahr eine Münchner Titelverteidigung verhindern. Headcoach Sasa Obradovic, charismatischer Ex-Teamkollege von Henrik Rödl, Meister mit Köln, und mehrfacher Pokalsieger mit ALBA BERLIN, kann dazu zum großen Teil auf sein eingespieltes Team aus der Vorsaison zurückgreifen: Mit Clifford Hammonds (gilt als bester Verteidiger der Liga – “der Schlüsselspieler, extrem aggressiv und mannschaftsdienlich”, sagt Rödl), Reggie Redding (ist ein absoluter Allrounder für die Positionen 1-3), Vojdan Stojanovski (kennt den Coach noch von früheren Stationen und gilt als dessen verlängerter Arm) und Leon Radosevic (ist ein beweglicher Center mit viel Erfahrung) sind wichtige Leistungsträger an Bord geblieben. Mit Sven Schultze und Jan Jagla verließen allerdings auch zwei alte Hasen Berlin: Schultze, mit seinen 36 Jahren immer noch ein Energizer vor dem Herrn, ging nach Bremerhaven, Jagla schloss sich nach 2013 erneut dem FC Bayern München an. Auch Levon Kendall und David Logan blieben nur ein Jahr an der Spree.

Dafür hat Berlin wieder clever eingekauft. Prominentester Neuzugang in diesem Jahr dürfte sicher Niels Giffey sein. Über ihn wurde nicht umsonst viel geschrieben, denn der 23-jährige gebürtige Berliner ist Nationalspieler sowie zweifacher NCAA-Champion mit den UConn Huskies. In Berlin soll er auf beiden Flügelpositionen zum Einsatz kommen, bisher kommen dabei 8.4 Punkte zusammen. “Spurs-Killer” Jamel McLean wechselte zur Saison 2014/15 aus Bonn nach Berlin – und auch wenn er gerade nicht Geschichte schreibt, macht er hervorragende Arbeit: 12,7 Punkte und 7.2 Rebounds, dazu 3 Assists, das Ganze in 23 Minuten sind Zahlen, die Obradovic gefallen dürften. Im Moment kein Faktor sind Jonathan Tabu (kam aus Belgien) und Martin Seiferth, der jüngere Bruder von Andreas Seiferth, für den ALBA BERLIN die erste Profistation nach seiner College Karriere bei den Eastern Washington Eagles ist: beide verletzten sich noch in der Vorbereitung, Tabu plagt ein Sehnenabriss im Brustmuskel, bei Seiferth brach bereits im August das Kahnbein der linken Hand.

Das Publikumsinteresse am “Hammergegner” Berlin ist seit eh und je ungebrochen, der Vorverkauf läuft – Fans sind gut beraten, zum Beispiel die Tickethotline 0651-9790777 zu nutzen, um am Sonntag lange Wartezeiten zu sparen.

Nachwuchs: So war das Wochenende [28.10.]

Wir werfen einen Blick zurück auf das vergangene Wochenende, an dem nicht nur die TBB Trier spielte, sondern auch ihre zweite Mannschaft TBB II sowie die Junior Teams U 19 und U16. 

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TBB II – SV 03 Tübingen – 49:58 (Regionalliga Südwest)

Am Ende waren es die Kleinigkeiten, die entschieden: Josip Bosnjaks junge Truppe hatte dem eingespielten Gegner aus Schwaben nicht genug entgegen zu setzen – zur Halbzeit stand es zwar noch 28:29, am Ende reichte es gegen das Tübinger Kollektiv allerdings nicht. Bosnjak sieht’s positiv: Die jungen NBBL-Spieler im Regionalliga-Trikot trugen insgesamt 27 Punkte bei – “das macht Lust auf mehr”.

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 Junior Baskets Rhein Neckar – TBB U19 – 59:55 (NBBL Südwest)

Schade drum: Die TBB U19 verliert ihr Auswärtsspiel in Heidelberg knapp mit 59:55 – gegen eine starke Zonenverteidigung und trotz 24 Punkten von Nils Maisel. So warten die Jungs von Josip Bosnjak in der NBBL weiter auf den ersten Sieg – nächste Gelegenheit dazu ist erst am 16. November gegen Frankfurt, vorher ist spielfrei!

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SG Rheinhessen – TBB U16 – 107:59  (JBBL Mitte/West)

Das war überdeutlich: Die U16 der TBB verliert ihr Auswärtsspiel bei der SG Rheinhessen am Sonntag mit 107:59 – nach einem guten ersten Viertel leistete sich die Mannschaft von Simon Frey vor und nach der Halbzeit zu viele Ballverluste. Frey ist denn auch mit der Höhe unzufrieden: “Rheinhessen war besser, aber nicht SO viel besser – wir haben viel richtig gemacht, das Spiel aber definitiv im zweiten Viertel verloren.”

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JBBL: Zu viele Ballverluste

TBB U16 verliert ihr Auswärtsspiel gegen SG Rheinhessen zu hoch mit 107:59 – “Sie waren besser, aber nicht SO viel besser.” – Jan Karges mit Double-Double.

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Die U16 der TBB Trier hat am vergangenen Sonntag ihr Auswärtsspiel bei der SG Rheinhessen mit 107:59 verloren. Coach Simon Frey benennt den Grund für die deutliche Niederlage: “Wir haben Rheinhessen im zweiten Viertel den Ball regelrecht in die Hände gelegt, das war nicht in Ordnung.” Am Ende waren es 37 Ballverluste, die für Freys Team gescoutet wurden – natürlich zuviel. Dabei war der Coach zunächst nicht unzufrieden: “Wir waren körperlich unterlegen, haben am Anfang aber viel richtig gemacht: gut ausgeboxt, gut mitgehalten. Die Viertel zwei und drei waren dann leider das Gegenteil.” In der Tat war der Rückstand nach dem ersten Viertel mit 20:16 durchaus vertretbar. Dann drehten die Hausherren auf, spielten ihre Überlegenheit aus – und profitierten allerdings hauptsächlich von den Trierer Fehlern. Dass die Einstellung stimmte, zeigt ein Blick in die Reboundstatistik: Trotz der körperlichen Unterlegenheit verlor die TBB U16 das Reboundduell nur mit 37:40.

Frey moniert denn auch hauptsächlich die Höhe der Niederlage: “Der Gegner war besser – aber nicht SO viel besser. Wir haben das Spiel im zweiten Viertel verloren. Wenn wir ans erste Viertel anknüpfen können, und ich bin zuversichtlich, dass uns das gelingt, können wir in der Liga bestehen. Wir arbeiten weiter.”

Hennen V., (1), Maier (0), Leonhardt (0), Arendt (8), Denne (0), Haas (4), Bosnjak (8/6), Fusenig (10), Karges (14/12), Schuh (5), Hermesdrof (9), Müller (0).

Rebounds: 40:37.

Regio: Am Ende entscheiden Kleinigkeiten

TBB II verliert 49:58 gegen SV 03 Tübingen.  - Nils Maisel mit 12 Punkten und 4 Rebounds. 

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Luca Breu gelangen gegen Tübingen 8 Punkte. Archivfoto: Uli Kaurisch.

Zu Beginn des Spiels standen beide Teams vor allem defensiv sehr gut, 10:15 hieß es nach den ersten zehn Minuten. Dann drehte Trier auf und legte sein bestes Viertel auf das Parkett. So war man zur Halbzeit auf einen Zähler an die favorisierten Tübinger herangekommen, und es ging mit 28:29 in die Pause. „Die Chance war da.“, sagte Josip Bosnjak, der allerdings bereits vor der Erfahrung und dem Teamplay der Gäste gewarnt hatte. Und genau diese beiden Faktoren kamen in der zweiten Hälfte zum Tragen. Jeder gewonnene Offensiv-Rebound wurde postwendend in Punkte umgewandelt. Vor allem der Tübinger Rouven Hänig ließ die Defense der Hausherren wackeln – er erzielte 17 Punkte und holte 18 Rebounds.

Tübingen nutze seine Chancen treffsicher aus, während es auf Trierer Seite an Treffsicherheit mangelte. Eine Trefferquote aus dem Feld von nur 32,8% getroffenen Würfen empfand auch Bosnjak als “zu wenig”. Die Wurfquoten der TBB II sowie die kaltschnäuzige Erfahrenheit der Gäste aus Tübingen entschieden schlussendlich das Spiel.

Erfreulich ist allerdings, dass von den 49 erzielten Trierer Punkten über die Hälfte von den jüngeren Spielern erzielt wurde. „27 Punkte haben unsere jungen NBBL-Spieler gemacht – das ist sehr gut und macht Lust auf mehr“, so Bosnjak.

Breu (8), Hennen (3), Meier (0/2), Maisel (12/4), Dietz (6/3), Dahlem (0), Schillmann (0), Leonhardt T. (5/3), Ensch (5), Fritzen (3), Milosevic (2), Breiling (5/10)

Rebounds: 34:37

 

NBBL: “Da war mehr drin” – U19 verliert knapp

 TBB U19 muss sich in Heidelberg mit 59:55 knapp geschlagen geben. – Nils Maisel Topscorer mit 24 Punkten – Nächste Woche spielfrei.

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Die U19 der TBB Trier musste auch im zweiten Spiel der Saison eine Niederlage hinnehmen. Die Mannschaft von Josip Bosnjak verlor am Sonntag in Heidelberg gegen die Junior Baskets Rhein Neckar denkbar knapp mit 59:55.

Dass es ein spannendes Spiel werden würde, hatte der Coach schon vor Tip-Off versprochen, doch im ersten Viertel spielten nur die Gastgeber. Die Junior Baskets Rhein Neckar gingen schnell mit 8:0 in Führung und ließen im Laufe der Partie fast nichts mehr anbrennen. „Nach dem 8:0 sind wir nur noch hinterher gelaufen“, fasst Bosnjak zusammen. Aber es hätte auch anders ausgehen können: „Wären wir nicht so unkonzentriert gestartet, hätte es anders ausgesehen. Wir haben unser Momentum nicht genutzt“.

Nach einem schwachen ersten Viertel, mit lediglich sechs Punkten auf Trierer Seite, wurde das Tempo im zweiten Abschnitt angehoben, so dass man mit einem 22:29 Rückstand in die Pause ging.

Es war vor allem Nils Maisel und Luca Breu zu verdanken, dass die Junior Baskets Rhein Neckar für die TBB in Reichweite blieben. Der 17-jährige Maisel machte 24 Punkte, während Breu zehn Rebounds sicherte. Doch das sollte am Ende nicht reichen, auch wenn das TBB Junior Team in den letzten zehn Minuten noch einmal alles in die Waagschale warf. Grund dafür war die Spielweise des Gegners, die Trier immer wieder vor Probleme stellte. Heidelberg spielte 38 Minuten lang Zonenverteidigung – „Zone ist unsere Schwäche“, gibt Bosnjak zu. Alles in allem ist er aber durchaus zufrieden: „Es war zu erwarten, dass es gegen eine Zone spielende Mannschaft nicht einfach wird. Mit vier Punkten auswärts zu verlieren geht also in Ordnung“.

Die Mannschaft hat nun zwei Wochen Zeit um sich intensiv auf das nächste Spiel und den hoffentlich damit verbundenen ersten Sieg vorzubereiten. Die nächste Partie bestreitet das TBB Junior Team erst am 16.11 gegen Eintracht Frankfurt/FRAPORT SKYLINERS.

TBB Junior Team: Breu (8/10), Hennen (7/3), Emmerich (2), Maisel (24), Meier (5/4), Tomisic (2), Schillmann (2), Romann (0), Schetter (0), Schmitz (2/6), Milosevic (0),

Rebounds: 42:44

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Gebrauchter Tag: 100:84 in Crailsheim

Die TBB Trier verliert ihr Auswärtsspiel bei Aufsteiger Crailsheim Merlins mit 100:84 – “Das war diese Saison unser bisher schwächster Auftritt – wir müssen zurück zu dem kommen, was uns stark macht.” – Jermaine Bucknor mit 15 Punkten, Crailsheims Jannik Freese mit 23 Punkten und 5 Rebounds.

Foto: Christian Rieger.

Foto: Christian Rieger.

Das lief nicht rund: Gegen hochmotivierte Gastgeber, die unbedingt ihren ersten Saisonsieg in der Beko BBL haben wollten, war die TBB Trier am Samstag  chancenlos. Am Ende stand ein, aus Sicht der Gäste hässliches, 100:84 auf der Anzeigetafel – 2051 Crailsheimer Zuschauer (minus gut 50 mitgereiste Trierer) sahen das genau umgekehrt und feierten ihre Merlins noch lange nach der Schlusssirene.

Die Crailsheim Merlins hatten gleich zu Anfang erkennen lassen, dass sie dieses Spiel gewinnen wollten: Die beiden Neuzugänge Sean Mosley und Chad Timberlake sind bereits voll integriert, Mosley markiert die ersten vier Crailsheimer Punkte zum 4:3. Die Merlins gehen mit voller Energie zu Werke, nach den beiden neuen ist es Jannik Freese, der vor allem m Offensivrebound glänzt. Bei Trier geht viel über die Distanzwürfe, Jermaine Bucknor trifft den Dreier zum 10:8. Doch Freese ist in diesem ersten Viertel einfach zu präsent, auch eine Trierer Auszeit nach dem 14:8 fruchtet nicht. Immerhin: Mit Laurynas Samenas betritt nach dieser Auszeit ein Trierer Akteur das Feld, der keinen Zweifel daran lässt, dass er die lange Verletzungspause zum Saisonbeginn überwunden hat.  Nach dem ersten Abschnitt steht es 26:18, Freese hat zehn, Bucknor neun Punkte – aber Crailsheim führt die Reboundstatistik mit 12:3 an und erarbeitet sich so zweite Chancen, die Trier fehlen.

Auch im zweiten Viertel dominiert Crailsheim die Bretter, jetzt ist es Chris Otule, der sich mit Vitah Chikoko heftige Duelle liefert – und sie meistens gewinnt, wie beim Dunking gegen den Mann zum 30:21. Crailsheim holt die Rebounds und bekommt die Big Points, Trier findet keinen Hebel. Josten Crow per Dreipunktspiel zum 37:25, Ricky Harris per Dreier zum 37:28 – ein Muster zeichnete sich ab. Ein kleiner Ruck geht durchs Trierer Spiel, als Stefan Schmidt Chris Otule lange genug aus der Zone raushalten kann, um die 24 Sekunden Angriffszeit ablaufen zu lassen, nach dem Fastbreak von Mönninghoff zum 39:30 nimmt Merlins-Coach Willie Young die Auszeit. Doch zur Pause ist Crailsheim wieder zweistellig davon gezogen, es steht 50:40.

Den Schwung aus zwei sicher absolvierten Vierteln nahm der Aufsteiger mit. Ex-Trierer Joshiko Saibou führte das Crailsheimer Spiel, die Merlins verteidigen effizient und punkten verlässlich. Beim Stand von 62:47 geht Trier in die Auszeit, Crailsheim kommt mit einer aggressiven Doppelverteidigung gegen Ricky  Harris aus dieser Unterbrechung, daraus wird ein Steal und das 64:47 durch Saibou – symptomatisch für das Spiel, in dem dem Aufsteiger die kleinen undn wichtigen Dinge gelangen. Folgerichtig steht es vor dem Schlussabschnitt 77:55, die Partie ist vorentschieden.

Im letzten Viertel leisteten sich die Schwaben noch einige Flüchtigkeitsfehler, die Trier ebenfalls nicht nutzen konnte, um die Partie noch zu drehen. Jannik Freese machte schließlich kurz vor dem Ende die schon minutenlang lautstark von den Rängen geforderte “Hundert” voll. Trier kann auf 100:84 verkürzen, das bleibt allerdings Ergebniskosmetik an einem Abend, an dem nichts schönzureden ist.

Harris (9), Canty (11), Lukovic (14), Schmidt (8), Mönninghoff (7), Samenas (5), Chikoko (8), Leonhardt (n.e.), Bucknor (15), Anderson (7).

Willie Young (Headcoach Crailsheim Merlins):
“Wir wollten mit einer Siegesmentalität heute aufs Feld gehen, wir wollten heute eine gute Leistung erbringen, das ist uns hervorragend gelungen. Dabei hat sich unser neuer Spieler Sean Mosley gut integriert und ein sehr gutes Spiel gemacht. Zudem war Jannik Freese für mich heute eine große positive Überraschung. Die gesamte Mannschaft hat toll gespielt, wir hatten viele Rebounds und somit ist dieser erste Sieg einfach nur klasse!”

Henrik Rödl (Headcoach TBB Trier):
“Herzlichen Glückwunsch an Crailsheim. Sie haben unheimlich viel Energie aufs Feld gebracht. Es war ein verdienter Sieg. Die Merlins haben teilweise sogar vielleicht über ihre Verhältnisse gespielt. Die ganze Zeit haben sie dominiert, sie hatten eine hohe Wurfquote und waren immer einen Schritt schneller als wir und haben getroffen als es drauf ankam. Das ist das Lehrgeld, das wir immer noch manchmal zahlen müssen. Wir haben heute die Intensität nicht aufs Parkett bringen können, die nötig gewesen wäre.”

Zuschauer: 2051.

Box Score: HIER klicken.

Mantelsonntag: ALBA-Tickets sichern!

Der kommende Sonntag, 26. Oktober, ist in Trier verkaufsoffen – man nennt ihn auch Mantelsonntag. TBB-Fans haben am Mantelsonntag die Chance, sich vergünstigte Tickets für den Klassiker gegen ALBA BERLIN (2. November, 17:00 Uhr) zu sichern. 

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Am Kornmarkt in der Trierer Innenstadt wartet am Sonntag das Ticketmobil des TBB-Partners Ticket Regional auf Kundschaft. Zu kaufen gibt es Eintrittskarten für alle TBB-Spiele der regulären Saison, aber vor allem Tickets für den Klassiker gegen ALBA BERLIN zum Aktionspreis! Besonderes Bonbon: Die ersten 50 Kunden erhalten, passend zum nächsten Heimspielgegner, einen Berliner zum “vernaschen”!

Außerdem im Sortiment: Ausgewählte grüne Fanartikel, um die Aktion “BE GREEN” angemessen voranzutreiben. Von 15:00 bis 16:00 Uhr werden außerdem die beiden TBB-Profis Adin Vrabac und Marko Lukovic am Ticketmobil vorbeischauen und natürlich für Small Talk und Autogramme zur Verfügung stehen.