Update aus Vittel: 62:84 gegen SLUC Nancy

Die TBB Trier hat am Freitag ihr erstes Vorbereitungsspiel in Vittel gegen den französischen Meister von 2011, SLUC Nancy, mit 62:84 verloren. Laurynas Samenas und Andreas Wenzl werden aktuell geschont und sind nicht mit nach Frankreich gefahren. 

VITTEL_590

“Wir haben viel ausprobiert und viel rotiert. Henrik hat den jungen Spielern viel Spielzeit gegeben, und wir haben zu keiner Zeit ergebnisorientiert gespielt, dafür aber viele wichtige Erkenntnisse gewonnen. Es ist das erste Testspiel in der Vorbereitung, das erste Mal, dass die Mannschaft in diesem Jahr nicht nur in der Trainingshalle gegen sich selbst spielt. Viele kleine Dinge im Zusammenspiel haben schon gut funktioniert. Die Jungs, vor allem unsere jüngeren Spieler, haben einen guten Job gemacht. Man darf auch nicht vergessen, gegen wen wir da gespielt haben – Darius Adams war letztes Jahr Topscorer der Beko BBL, Vaughn Duggins dürfte einigen aus seiner Tübinger Zeit noch ein Begriff sein.”, fasst Frank Baum, der sportliche Leiter der TBB Trier das erste Testspiel zusammen.

Adams und Duggins waren es auch, die dem Spiel mit 15 bzw. 22 Punkten den Stempel aufdrückten. Damir Krupalija markierte ebenfalls 15 Punkte.  Topscorer für Trier war Jermaine Anderson mit 12 Punkten, Jermaine Bucknor kam auf 11 Punkte und 8 Rebounds, Stefan Schmidt gelangen 10 Punkte und 7 Rebounds. Vitalis Chikoko machte 6 Punkte und 5 Rebounds in 11 Minuten, er war früh mit 4 Fouls belastet, sah über weite Strecken von der Bank aus zu und musste vorzeitig mit 5 Fouls ausscheiden.

Laurynas Samenas und Andreas Wenzl werden aufgrund leichter Beschwerden zu Beginn der Vorbereitung geschont und sind nicht mit nach Vittel gereist. Neuzugang Adin Vrabac wird heute in Trier eintreffen.

HIER geht es zu den Stats der Partie.

Die TBB Trier trifft heute um 17:00 Uhr auf den Euroleage-Club SIG Strasbourg mit Lou Campbell (früher WALTER Tigers Tübingen), Ali Traoré (früher ALBA BERLIN) und Matt Howard (früher ratiopharm ulm).

Sechs Länder, sechs Spiele

Die TBB Trier ist in die Saisonvorbereitung gestartet. Neben dem obligatorischen Trainingslager in Belgrad stehen insgesamt sechs Tests in verschiedenen europäischen Ländern an. Das Team stellt sich am 31. August 2014 ab 14:00 Uhr im Brunnenhof seinen Fans vor. Saisoneröffnung am 26. September in der Arena Trier gegen Mega Vizura.

Bildschirmfoto 2014-08-25 um 16.40.23

Bis auf Adin Vrabac, der noch mit der Nationalmannschaft Bosnien-Herzegowinas unterwegs ist, sind alle Spieler der TBB Trier in der Moselstadt eingetroffen, die medizinischen Test bei den Teamärzten Dr. Chris Fink und Dr. Friedl Schulz  sind absolviert. Auch Physiotherapeut Jinan Al-Shok und Medical Coach Christoph Müllers haben die Spieler genauestens unter die Lupe genommen – und auch das jährliche Ritual der medizinischen Leistungsdiagnostik im Kölner DSHS Momentum liegt hinter uns. Seit dem 18. August läuft das Mannschaftstraining der TBB Trier. Bereits elf Tage später, am 29. August, steht für die Mannschaft von Henrik Rödl der erste test im französischen Vittel an. Dort geht es am 29. und 30. August in einem Turnier mit vier Mannschaften gegen Strasbourg, Nancy und Reims. Am Sonntag darauf, dem 31. August, ist die große Vorstellungsrunde angesagt: Bucknor, Mönninghoff, Lukovic und Co. präsentieren sich zuerst zum Brunch den Sponsoren der TBB Trier, danach am Nachmittag den Fans im Brunnenhof Trier. Zwischendurch ist sicher Zeit für einen kleinen Abstecher zum Turnier der TBB Streetball Tour 2014 auf dem Simeonstiftplatz.

Am 6. September geht es in die Niederlande, dort bittet mit den Den Helder Kings der Drittplatzierte der niederländischen Liga zum nächsten Test. Von dort geht es direkt weiter ins nächste Nachbarland: Im belgischen Aalst geht es am 7. September gegen Okapi Aalstar.

Am 11. September fliegt die TBB Trier wie gewohnt nach Belgrad, um dort für eine Woche ungestört am Feinschliff zu arbeiten. Das Ergebnis dieser intensiven Vorbereitung zeigt sich dann hoffentlich schon am 20. September im luxemburgischen Dudelange: Dort steht ein Test gegen die Port of Antwerp Giants auf dem Programm.

Den Abschluss der diesjährigen Vorbereitung bildet dann in diesem Jahr ein ganz besonderes Match: Am Freitag, den 26. September findet die offizielle Saisoneröffnung in der Arena Trier statt – und der Gegner ist Marko Lukovics ehemaliges Team Mega Vizura aus der ersten serbischen Liga.

Das erste Heimspiel der Jubiläums-Saison 2014/15 bestreitet die TBB Trier am Freitag, den 3. Oktober um 17:00 Uhr gegen die Basketball Löwen Braunschweig. Der Vorverkauf der Einzeltickets beginnt in den nächsten Tagen. Dauerkarten für die komplette Saison sind bereits erhältlich. HIER geht’s zum Spielplan 2014/15.

 

 

“Trier strickt” – den längsten Fanschal!

Ambitioniertes Projekt zum 25. Erstliga-Jubiläum: die TBB Trier ruft dazu auf, den längsten Fanschal in Basketball-Deutschland zu stricken! – Startschuss für “Trier strickt” am Montag, gewünschte “Schal-Länge”: 2,5 Kilometer! – Grüne und weiße Wolle liegt im Modehaus Marx zur Abholung bereit, alle Infos und die Strickanleitung auf www.trier-strickt.de.

Chikokostrickt_590

Die TBB Trier spielt ab dem 3. Oktober zum 25. Mal hintereinander in der höchsten deutschen Spielklasse, der Beko BBL – und das wird mit so einigen spektakulären Aktionen gefeiert. Gewinnspiele, Streetball-Turniere in der Region mit Finale in Trier und eine geplante Ausstellung im Rheinischen Landesmuseum zur Geschichte des Trierer Basketballs sind nur ein Teil des Jubiläums. Das nächste spektakuläre Projekt geht am Montag an den Start: Die TBB Trier will, mit der Hilfe von möglichst vielen UnterstützerInnen, den längsten Fanschal Basketball-Deutschlands stricken. Dieser hätte, passend zur 25, am Ende eine Länge von 2,5 Kilometern, das entspricht der Strecke von der Porta Nigra bis zur Arena Trier, und besteht, natürlich, aus grüner und weißer Wolle.

Was als “schräge Idee” begann, hat mittlerweile Gestalt angenommen und ist vor allem eine Frage der richtigen Logistik und guter Partner: Der Wollhersteller Schachenmayr hat insgesamt 200 Kilogramm grüne und weiße Wolle geliefert, für die Verteilung vor Ort zeichnet der Hauptsponsor der Aktion, das Modehaus Marx an der Trierer Basilika verantwortlich. Geschäftsführerin Karin Kaltenkirchen sagte ohne Zögern ihre Unterstützung zu: “Das ist so eine schöne, verrückte Idee, da wollten wir auf jeden Fall mit von der Partie sein. Dieser 2,5 km lange Schal wird dann für einen kurzen Moment das Highlight unserer großen Strickabteilung sein. 25 Jahre erste Liga ist für Trier eine große Sache, die wir gerne unterstützen. Und mir persönlich liegt ja auch das Stadtmarketing sehr am Herzen, dafür ist eine solche Aktion natürlich genau das richtige.”

Zum Mitstricken aufgerufen sind de facto alle interessierten Triererinnen und Trierer – nicht nur die Basketball-Fans. Im Modehaus Marx liegen 2000 Knäuel Wolle in grün und weiß zur Abholung bereit. Jeder “Mitstricker” wird gebeten, sich auf www.trier-strickt.de zu registrieren. Dann erhält er die Wolle an der Kasse des Modehauses Marx – und wird gebeten, den fertigen “Teil-Schal” möglichst bald zurück zu bringen. Der jeweilige Fortschritt des “Gesamt-Schals” wird auf der Website der TBB Trier graphisch dargestellt. Begleitend sind viele kleine Aktionen geplant, die das Ganze möglichst interaktiv machen sollen. So können sich Mitstricker und Interessierte in der Facebook-Gruppe “Trier strickt” austauschen, dazu wird es auf Instagram die Möglichkeit geben, die eigenen Fortschritte unter dem Hashtag #strickshot publik zu machen.

A propos Fortschritt: Damit am Ende ein einheitlicher Schal entsteht, gibt es mit jedem Knäuel Wolle eine Strickanleitung, die auch auf www.trier-strickt.de nachzulesen ist.

Um mit gutem Beispiel voranzugehen, hat sich die TBB Trier übrigens fachkundiges Coaching gesichert: Helga Israël, 91-jährige Bewohnerin der Seniorenresidenz am Zuckerberg, gab gerne ihr Wissen weiter und machte Grundlagenarbeit mit einem tapferen Vitah Chikoko, der nach einem “anstrengenden Nachmittag” (O-Ton Chikoko) die Grundlage für den längsten Fanschal Basketball-Deutschlands in Händen hielt.

Das fertige Kleidungsstück soll in seiner vollen Länge von 2,5 Kilometern von der Porta Nigra bis zur Arena Trier reichen und auf dieser Strecke durch die Paulinstraße und Herzogenbuscher Straße auch “ausgerollt” werden – am Liebsten vor einem TBB-Spiel und hochgehalten von genügend Fans, so zumindest der Plan.

Die Aktion “Trier strickt” wird außerdem unterstützt von RPR1., bigFM, dem Trierischen Volksfreund, dem Stricknadelhersteller PRYM, der Agentur Kühnen und FiWo Textil.

Andi Seiferth kehrt zurück nach Trier

Am Sonntag um 19:00 Uhr ist es soweit: Andi Seiferth, Maik Zirbes und Basti Doreth sind zurück in der Arena Trier und spielen mit der Nationalmannschaft gegen Luxemburg. Im Schlepptau haben sie NBA-Star Dennis Schröder. Für Eintracht-Ticketinhaber gibt es bis zu 4 Euro Rabatt.

Seiferth_Hagen_590

Das EM-Quali-Spiel gegen die Nachbarn aus Luxemburg (Sonntag, 19:00 Uhr, Arena Trier) gehört sicher in die Kategorie “Pflichtsieg”, und das nicht nur, weil das DBB-Team von Bundestrainer Emir Mutapcic gegen Gruppengegner Österreich beinahe patzte und nur mit einer starken Schlussphase ein 77:64 holen konnte. Das Auftaktspiel gegen Polen ging zudem mit einem Punkt verloren (67:68) – die DBB-Auswahl braucht also am Sonntag die Punkte.

Ob es für Seiferth, Schröder und Co. wirklich so einfach wird, muss sich erst noch zeigen, Luxemburg wird alles daran setzen, möglichst viel aus dem Underdog-Image herauszuholen, wie auch Frank Baum, Sportlicher Leiter der TBB Trier und ehemaliger Nationaltrainer Luxemburgs, in einem Interview mit Court Review bestätigt.

Wichtig: Die Anfangszeit des Spiels wurde aufgrund des vorher stattfindenden DFB-Pokalspiels Eintracht Trier gegen SC Freiburg im Moselstadion auf 19:00 Uhr verschoben. Wer beide Spiele sehen will, spart außerdem bares Geld: Einfach Eintracht-Ticket an der Vorverkaufskasse der Arena vorzeigen, dann winken bis zu 4 Euro Rabatt, je nach Kategorie.

Jermaine Anderson kommt zurück

Die TBB Trier komplettiert ihren Kader: Point Guard Jermaine Anderson kehrt für ein weiteres Jahr zurück an die Mosel. – “Er ist Mister Zuverlässig – einen wie ihn brauchen wir dieses Jahr.” – Personalentscheidung im webTV vorgestellt.

Anderson_MBC_590

Die TBB Trier hat am Montagabend ihren Kader für ihre 25. Saison in der Beko Basketball Bundesliga komplettiert. Die letzte Personalentscheidung, die live im webTV verkündet wurde, war eine Weiterverpflichtung: Point Guard Jermaine Anderson kehrt für ein weiteres Jahr zurück an die Mosel. Der 81-fache kanadische Nationalspieler kam in der vergangenen Saison auf 10.5 Punkte, 3.2 Rebounds und 2.6 Assists für die TBB Trier. Er stand dabei durchschnittlich 31:27 Minuten auf dem Parkett. Der 31-jährige Anderson war in der Spielzeit 2013/14 mit 96.9 % Erfolgsquote von der Linie der beste Freiwerfer der Beko BBL – nur drei Freiwürfe verfehlten insgesamt ihr Ziel.

Diese enorme Sicherheit, die Anderson besonders in der Schlussphase von engen Spielen wertvoll macht, ist beispielhaft für die Eigenschaften, die Headcoach Henrik Rödl an seinem “neuen alten” Point Guard schätzt: “Jermaine ist Mister Zuverlässig. Bei so vielen jungen und noch nicht sehr erfahrenen Spielern, wie wir sie in diesem Jahr haben, brauchen wir jemand mit viel Ruhe, der im Spiel für Ordnung sorgen kann; einer von dem man weiß, was man bekommt. Bei Jermaine wissen wir das, tagein, tagaus. Er ist ein Musterprofi mit Vorbildcharakter, deswegen ist er ideal für diese Rolle und unsere Situation.“ 

Trier schätzt Anderson, und Anderson schätzt Trier, das gibt der Kanadier mit den jamaikanischen Wurzeln offen zu – nicht nur weil mit Jermaine Bucknor sein bester Freund ebenfalls bei der TBB verlängert hat: “Das ganze Umfeld in Trier gefällt mir einfach, sowohl menschlich wie sportlich. Hier laufen die Dinge richtig. Coach Rödls Philosophie ist die richtige, und dass ich Jermaine Bucknor noch ein Jahr in der Nähe haben kann, ist sicher auch ein Grund. Dazu haben uns die Fans auch in der nicht immer einfachen letzten Saison fantastisch unterstützt – so etwas macht es einem leicht, noch ein Jahr dran zu hängen. Ich bin froh, jetzt nochmal in Trier aufzulaufen und mit etwas weniger Verletzungspech vielleicht einiges besser zu machen als letztes Jahr.” 

Damit besteht der Kader der TBB Trier in der kommenden Saison aus Jermaine Anderson, Anthony Canty, Laurynas Samenas, Mathis Mönninghoff, Adin Vrabac, Marko Lukovic, Benedikt Breiling, Jermaine Bucknor, Vitah Chikoko, Stefan Schmidt und Andreas Wenzl.

Trainingsauaftakt ist am 18. August. Die Mannschaft wird sich am 31. August im Brunnenhof Trier ihren Fans vorstellen. Der genaue Vorbereitungsfahrplan wird in Kürze veröffentlicht.

Jermaine Anderson – 1.88m – 80 kg. Point Guard.
Geboren am 08.02.1983 in Toronto/Ontario (Kanada).
81-facher Kanadischer Nationalspieler seit 2004.
In Trier seit 2013.
Frühere Vereine: New Yorker Phantoms Braunschweig, Cibona Zagreb, Buducnost Voli Podgorica, Panionios Athen, Triumph Lyubertsy, WALTER Tigers Tübingen, Brose Baskets.

Heute! TBB@Home 4/2014!

Auch in diesem Jahr präsentiert die TBB wieder ihre Personalentscheidungen live im webTV – Vierte und letzte Ausgabe am Mittwoch, 6. August, 19:00 Uhr live vom Weingut Kerpen in Bernkastel-Wehlen.

TBBATHOME-1_590

Zum letzten Mal für diese jetzt schon viel zu lange off-season: Wir stellen den letzten Baustein im Kader der TBB Trier für die Saison 2014/15 im webTV vor.

Das Ganze dieses Mal live vom Weingut Kerpen in Bernkastel-Wehlen!

Die Show beginnt um 19:00 Uhr – zu sehen unter www.tbb-trier.de/livestream.

Wir sind umgezogen!

Endlich ist es soweit: Die Geschäftsstelle der TBB Trier ist umgezogen. Ab sofort finden Sie uns (außer an Spieltagen) ausschließlich in unseren neuen Räumen in der Cläre-Prem-Straße 1 in 54292 Trier. Tickets und Fanartikel (bald) gibt’s im Foyer – die Rufnummern bleiben wie gehabt!

Umgezogen_590

Treveri Basketball AG
Cläre-Prem-Straße 1
54292 Trier
Telefon: 0651-3000440
Fax: 0651-32665

 

 

Adin Vrabac kommt nach Trier

TBB Trier verpflichtet bosnischen Nationalspieler Adin Vrabac – “Eines der interessantesten Talente Europas!” – Vertrag über vier Jahre – webTV-Interview wegen terminlicher Überschneidung mit Länderspiel in Italien auf Mittwoch verlegt.

Bildschirmfoto 2014-08-04 um 15.58.34

Es war ein bisschen wie im Hollywood-Streifen “Catch Me If You Can”: Bereits letzten Montag wollte die TBB Trier die Verpflichtung ihres jüngsten Neuzugangs, wie in Trier mittlerweile üblich live in “TBB@Home”, bekannt geben – das scheiterte aus Termingründen. Man vertagte sich auf den heutigen Montag. Und dann kam schon wieder etwas, durchweg positives, dazwischen: Adin Vrabac, 20jähriger Combo-Guard aus Sarajevo, und künftig in Diensten der TBB Trier, schaffte zwischenzeitlich den Sprung in die bosnische A1-Nationalmannschaft – und die spielt heute Abend im italienischen Triest bei einem Vorbereitungsturnier gegen Gastgeber Italien. Das hat natürlich Vorrang. Und das live-Interview im webTV ist damit nicht abgesagt, sondern nur verlegt: Aller Voraussicht nach am Mittwoch, den 6. August, ist Vrabac wieder erreichbar.

Die TBB Trier hat sich mit Adin Vrabac auf einen Vierjahres-Vertrag geeinigt. Der 20-jährige ist 2,01 Meter groß und auf den Position 1 bis 3 einsetzbar. Er kommt aus dem Ausbildungsprogramm von OKK Spars Sarajevo. Vrabac stand in der vergangenen Saison in 30 Spielen für durchschnittlich 26 Minuten auf dem Parkett. Er kam dabei auf 10.7 Punkte und 3.1 Rebounds pro Spiel. Außerdem gelangen ihm 2.6 Assists und 1.03 Steals pro Partie. Adin Vrabac war im Sommer 2013 und 2014 Teilnehmer am adidas Eurocamp im italienischen Treviso.

TBB-Headcoach Henrik Rödl hält seinen Neuzugang für “eines der interessantesten Talente Europas. Er ist trotz seines Alters ein Spieler, der uns bereits in diesem Jahr positive Impulse geben soll und kann.”, so Rödl weiter. “Er ist auf allen Außenpositionen einsetzbar, ein Linkshänder mit starkem Drang zum Korb. Dazu ist er sehr gut im Pick and Roll.”

Adin Vrabac: “Ich freue mich sehr auf meine Zeit in Trier. Die TBB ist die richtige Station für eine Weiterentwicklung als Spieler, wir können in den vier Jahren zusammen viel erreichen. Die Beko BBL ist eine starke Liga, die mich fordern wird, und das Trierer Programm hat einen guten Ruf. Die Stadt gefällt mir auch sehr gut. Ich kann’s kaum erwarten, mit der Arbeit anzufangen.”

Bis es mit der Arbeit in Trier losgeht, muss sich der frischgebackene bosnische Nationalspieler noch ein paar Tage gedulden: Bis zum 10. August werden die Spieler in Trier erwartet. Den Trainingsauftakt haben die Coaches Henrik Rödl und Thomas Päch für den 18. August angesetzt - einen Tag nach dem A1-Länderspiel Deutschland gegen Luxemburg in der Arena Trier.

A propos Länderspiel: Das Länderspiel gegen Italien, das Adin Vrabac am Interview hinderte, gibt’s hier im Livestream: http://360player.sportalsports.com/20min/player/home/all/event/2014-08-04/99115

 

Die wahre Karriere des Johannes H.

Johannes Herber liest auf Einladung der TBB Trier vor knapp 50 Zuschauern in der Buchhandlung Mayersche Interbook am Trierer Kornmarkt aus seiner Autobiographie “Almost Heaven”.  Dabei wird klar, dass das Leben eines Profibasketballers und Nationalspielers längst nicht immer eitel Sonnenschein ist – aber unterhaltsam sein kann. 

Herber_TBB_590

“Wie lange ist es her, dass ich so was anhatte?”  - Ein sichtlich zufriedener Autor nach getaner Arbeit mit kleinem Dankeschön auf dem Kopf.

 

Zu Beginn macht er sich kleiner als er ist: Es sei erst seine fünfte Lesung überhaupt (und außerdem die, deren Termin als erstes festgestanden habe). Er bedankt sich für die Einladung, fast so, als hätte man Johannes Herber erst überreden müssen; als sei er sich nicht sicher ob es wirklich jemanden interessiert, was er mit “Almost Heaven – Mein Leben als Basketballprofi” in ein äußerst lesenswertes Buch gepackt hat. Die Bedenken, wenn es sie denn  gab, waren unbegründet: knapp 50 Gäste sind in die Buchhandlung Mayersche Interbook am Trierer Kornmarkt gekommen, um ihn daraus lesen zu hören.

Vielleicht liegt die (scheinbare) Zurückhaltung des 74-fachen Nationalspielers daran, dass Basketball in Deutschland für viele immer noch “Randsportart” ist – wäre er 74-facher Fußball-Nationalspieler, wäre die Buchhandlung wahrscheinlich zu klein gewesen. Doch seine Zuhörer sind gebannt dabei. Sie hören, wie in der hessischen Provinz alles begann und Herbers Videobewerbung auf einmal an die amerikanischen College-Coaches ging. Einer davon, Coach Beilein von den West Virginia University Mountaineers, verpflichtete den jungen Deutschen schließlich, obwohl das Video aus der zweiten deutschen Liga stammte – aus einer Art Basketball-Entwicklungsland, was Beilein daran erkennt, dass auf dem Boden der Turnhalle, die sich die Basketballer mit anderen Sportarten teilen, das typische Liniengewirr herrscht.”Wie der Plan der New Yorker U-Bahn”, meint der Coach. In den USA ist das Spiel größer, schöner und glamouröser, hier spielt man natürlich auf Parkett. Und Herbers Mountaineers schaffen es bis zum “größten Spiel seines Lebens” in den New Yorker Madison Square Garden.

Nach vier Jahren College geht es zurück nach Deutschland. Herber wechselt zu ALBA BERLIN, sein Coach heißt erst Henrik Rödl, dann Luka Pavicevic. Unter Pavicevic wird es schwierig, Herber sitzt lange auf der Bank, entweder verletzt, oder weil der Coach es “den jungen Deutschen” Johannes Herber und Philip Zwiener (später Trier) nicht zutraut, ein Spiel zu gewinnen. “Wir haben unterschiedlich darauf reagiert – ich habe mich in mich selbst zurückgezogen, Philip hat überdreht. Beides war nicht gut für unser Spiel.”, erklärt Herber in einer der Fragerunden, die seine gelesenen  Passagen immer wieder unterbrechen.

Das Publikum nutzt die Gelegenheit, einen eloquenten ex-Profi hautnah vor sich zu haben und stellt Fragen – nach Henrik Rödl, dem College-System, dem Job der Agenten, der Nationalmannschaft. Herber antwortet, und man merkt, dass es ihm Spaß macht, zusammen mit dem Publikum auf seinen ehemaligen, im besten Sinne “merkwürdigen”, Job zurück zu blicken. Von vielen Kollegen ist die Rede, von Patrick Femerling (“damals vielleicht der beste Center Europas”), der auf Fahrten mit der Nationalmannschaft nicht aufhören konnte zu singen. Von Dirk Nowitzki, vor dessen blitzsauberem Wurf man Ehrfurcht haben muss – und der das Medieninteresse an deutschem Basketball auf eine derart hohe Ebene hebt, dass man sich als Teamkollege in aller Ruhe hinter ihm verstecken kann. Von Thorsten Leibenath, Headcoach von ratiopharm ulm, für Herber neben Henrik Rödl einer der emotionalsten Coaches der Liga. Und immer wieder von der Liebe zum Spiel, die trotz der Rückschläge überwiegt.

“Es war ein netter, amüsanter Abend mit Joe, einem sympathischen Anfangs-Dreißiger, der dennoch schon sehr viel und das sehr kurzweilig zu erzählen hat.”, meint lokalo.de in “Geschichten aus der Basketball-Welt“. “Herber wirkt authentisch. Man glaubt ihm das, was er da von sich erzählt. Gerade deswegen, weil er auch die schweren Zeiten seiner Karriere thematisiert.” schreibt der Trierische Volksfreund in “Einmal Himmel und zurück“.

Nach gut zwei Stunden hat Herber seine erst fünfte Lesung unter anhaltendem Applaus, also erfolgreich, hinter sich gebracht. Und die Schlange derer, die sich ihr Exemplar signieren lassen wollen, ist lang. 

 

TBB Trier verpflichtet Marko Lukovic

Serbisches Talent Marko Lukovic kommt für drei Jahre an die Mosel – “Er hat schon auf hohem Niveau gespielt und wird nicht lange brauchen, um uns zu verstärken.” – Einsatz als Small Forward und Power Forward möglich – Verkündung live im webTV.

MarkoLukovic_590

Die TBB Trier hat am Montagabend ihre erste Neuverpflichtung für die Saison 2014/15 live in der webTV-Sendung TBB@Home bekannt gegeben. Der Klub von der Mosel hat sich für die nächsten drei Spielzeiten die Dienste des serbischen Forwards Marko Lukovic gesichert. Lukovic ist 22 Jahre alt und 207 cm groß. Er stammt aus Belgrad und spielte seit 2007 für den serbischen Erstligisten KK Mega Vizura, der als Ausbildungsverein in Serbien einen ausgezeichneten Ruf genießt.

In der ersten serbischen Liga stand Lukovic in der vergangenen Saison durchschnittlich knapp 14 Minuten auf dem Parkett, erzielte 5.3 Punkte und holte 3.6 Rebounds. In der Adria-Liga kam er in 24 Einsätzen auf 4.8 Punkte und 2.5 Rebounds im Schnitt. In der Vorsaison waren es in Serbien 8.8 Punkte im Schnitt.

TBB-Headcoach Henrik Rödl beschreibt seinen Neuzugang: “Marko ist ein besonderes Talent, das von einer der besten Talentschmieden Europas zu uns nach Trier kommt. Vizura hat alleine dieses Jahr mit Nikola Jokic (Denver Nuggets), Vasilije Micic  und Nemanja Dangubic (beide Philadelphia 76ers) drei Spieler zum NBA-Draft geschickt. Marko kann als Small Forward und als Power Forward eingesetzt werden. Diese Art Spieler hat uns letztes Jahr gefehlt, wir werden dadurch flexibler. Er hat bereits auf hohem Niveau gespielt, und ich erwarte, dass er nicht lange Anlaufzeit braucht, um uns verstärken.”

Frank Baum, sportlicher Leiter der TBB Trier, bestätigt: “Marko ist ein sehr polyvalenter Spieler, mit einer extrem professionellen Arbeitseinstellung und von einer Vielseitigkeit, die wir so in Trier nicht alle Tage sehen. Er ist sehr gut ausgebildet, hat das Programm bei Vizura über Jahre durchlaufen. Wir werden ihm basketballerisch nicht mehr sehr viel beibringen müssen.”

Der junge Serbe gibt die Komplimente zurück: “Ich freue mich sehr darauf, ein Teil der Trierer Basketball-Familie zu werden. Ich habe mich für Trier entschieden, weil junge Spieler hier Entwicklungschancen bekommen – ein wichtiger Teil davon ist sicher Coach Rödl, der wegen seiner Arbeit mit jungen Spielern einen sehr guten Ruf genießt. Ich glaube fest daran, dass ich mich in Trier deutlich verbessern kann.”

Die nächste Ausgabe von TBB@Home ist für den kommenden Montag, 28. Juli geplant. Welcher Spieler, ob Neuzugang oder Weiterverpflichtung, dann vorgestellt wird, wird erst in der Sendung verraten.

Marko Lukovic
Small Forward – Power Forward – 207 cm – 93 kg
Vertrag über drei Jahre
Vorherige Vereine: Mega Vizura (Serbien), BC Torlak Belgrad (Serbien).