“Ich bin gespannt”: TBB gegen Antwerpen

Positives Fazit nach Trainingslager in Belgrad – Ausblick auf nächsten Test gegen Antwerpen (Samstag, 19:30 Uhr in Dudelange / Luxemburg) – “Wir gehen in die Endphase der Vorbereitung.”

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Die TBB hat nach der Rückkehr aus dem Belgrader Trainingslager am Donnerstag nicht viel Zeit zum Koffer-Auspacken: Bereits morgen geht es im luxemburgischen Dudelange gegen die Port of Antwerp Giants. Dazwischen liegen zwei Trainingseinheiten in der Sporthalle der Universität Trier – in der Arena Trier heißt es zurzeit “Verstehen Sie Spaß?”

Headcoach Rödl zieht ein psotivies Fazit des Trainingslagers in Serbien: “Das war eine gute Zeit. Man merkt jedes Jahr, dass es etwas bringt, wenn man mit dem Team ganz für sich ist, und in Belgrad stimmen einfach die Bedingungen, das wissen wir mittlerweile. Wir haben viel trainiert, am Ende sogar komplett. Das hätte ich mir natürlich öfter gewünscht, ich hätte auch gerne am letzten Sonntag mit Ricky Harris und Marko Lukovic gespielt. Aber wir haben einen guten Abschluss gefunden, konnten uns aufs Wesentliche konzentrieren. Es läuft insgesamt gut. ”

Diesen guten Lauf aufs Parkett zu bringen, das ist die Aufgabe der TBB Trier am kommenden Samstag um 19:30 Uhr im luxemburgischen Dudelange. Dort steht der nächste Test an – und es geht gegen alte Bekannte: die Port of Antwerp Giants sind ein “beliebter” Testgegner für Rödl und seine Mannschaft: “Die Giants sind eine Mannschaft mit über Jahre gutem Niveau, sie gelten dazu auch noch als eines der besten Jugendprogramme Belgiens. Ich bin  jedes Jahr sehr gespannt auf diesen Gegner.”, verrät der Trierer Coach.

Die TBB Trier wird mit einem Zehnerkader antreten, die Nachwuchsspieler Johann Fritzen, Marian Dahlem und Eric Leonhardt, die mit der Profimannschaft das Trainingslager absolvierten, werden mit der TBB Trier II zum Regionalliga-Auftakt nach Limburg reisen. Rödl sieht’s positiv: “Dieser Zehnerkader spielt damit zum ersten Mal komplett. Wir gehen jetzt in die Endphase der Vorbereitung, da sollte das auch so sein. Natürlich will man da einige Aspekte jetzt auch gefestigter sehen als bisher.”

HIER gibt’s alle Infos zum Spiel TBB Trier gegen Port of Antwerp Giants im Centre Sportif in Dudelange. Der Eintritt kostet 10 Euro an der Tageskasse.

“Wir sind jung und talentiert!”

Am Samstag startet die Trierer Regionalliga-Mannschaft unter Coach Josip Bosnjak mit einem Auswärtsspiel in Limburg in die Saison – erstmals unter dem neuen Namen TBB Trier II und damit als “echte” zweite Mannschaft des Bundesligisten. “Ein erster Härtetest”, findet Bosnjak, der seine junge Mannschaft über die Saison aber nicht chancenlos sieht. Drei Fragen an den Regionalliga-Coach der TBB Trier.

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Josip, wie siehst Du das Trierer Regio-Team vor dem Saisonstart am Samstag?

Die größte Neuerung ist sicher, dass wir jetzt offiziell als TBB Trier II antreten. Im Sommer mussten wir uns von einigen Leistungsträgern verabschieden, Alex Goolsby ist nach Saarlouis in die Pro B gewechselt, Christian Hubor hat ganz aufgehört. Ansonsten sind wir unserem Stil aber treu geblieben, wir spielen weiterhin ohne Ausländer und mit einer sehr jungen Mannschaft. Der Altersschnitt liegt bei 18,7 Jahren, aber ich finde, dass wir dafür sehr talentiert sind. Es wird sicher Zeit brauchen, bis wir uns richtig an die Regionalliga gewöhnt haben, aber ich denke, dass wir im Laufe der Saison eine gute Rolle spielen können.

Was erwartet Euch am Samstag und was kommt danach?

EVL Limburg ist der Absteiger der letzten Saison, sie sind aber drin geblieben, weil Kronberg zurückgezogen hat. Das ist eine Mannschaft, die individuell immer schon sehr gut und mit vielen Ausländern besetzt war. Sie haben letzte Saison in beiden Spielen gegen uns 35 Minuten Zone gespielt, ich denke nicht, dass sich das groß geändert hat. Darauf werden wir uns vorbereiten. Das wird sicher gleich am Anfang ein Härtetest.

Nach Limburg haben wir dann mit Karlsruhe den nächsten Härtetest zu Hause, das ist für mich der Meisterschaftsfavorit, weil sie über Jahre mit dem selben Kader spielen und sich jetzt punktuell mit einem bosnischen Aufbauspieler verstärkt haben. Dazu kommt mit Aleksander Scepanovic ein neuer Mann an der Seitenlinie. Die Vorbereitungsergebnisse waren bis jetzt auch positiv. Wir werden bis dahin aber eine Woche weiter sein, ich denke, wir können auch den Meisterschaftsfavoriten zumindest ein bisschen ärgern.

Wie ist Deine junge Mannschaft durch die Vorbereitung gekommen?

Unsere Vorbereitung lief wie immer, wir waren nicht komplett, weil einige Spieler mit der Bundesliga-Mannschaft trainieren. Das ist prinzipiell für die Jungs eine gute Sache; es bedeutet zwar, dass wir nicht so eingespielt sind, aber das nimmt man in Kauf. Wir haben insgesamt das große Glück, dass der Bundesliga-Kader durchlässig ist und die Jungs diese Chance bekommen. Umgekehrt entsteht dadurch in unserer Vorbereitung die Chance für jüngere Spieler, sich zu beweisen, und zu zeigen, ob sie in die Regionalliga gehören.

 

Kaderseite TBB Trier II

EVL Limburg – TBB Trier II: Samstag, 20. September, 20:00 Uhr, Tilemann-Schule, Limburg

TBB Trier II – KIT SC Gequos: Samstag, 27. September, 20:00 Uhr, AVG/MPG-Halle, Trier

 

 

 

Immer noch das “Spiel der Spiele”!

TBB Trier lädt zum Public Viewing: Am 25. September kommt im Cinemaxx Trier das Spiel TVG Trier gegen ALBA BERLIN (Endstand 80:78) vom 15. November 1998 auf die große Leinwand. Tickets ab sofort erhältlich.

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25 Spielzeiten in der ersten Liga. Höhen. Tiefen. “Milljunen” Kilometer auf der Autobahn. Eigene Hallen. Fremde Hallen. Große Spiele. Sternstunden. Viel ist passiert seit 1990. Aber es gibt EIN Spiel, an das man sich als erstes erinnert. 

Und das fand am 15. November 1998 in der Halle am Mäushecker Weg statt. Der Tabellenerste ALBA BERLIN trifft auf den Tabellenzweiten und Deutschen Pokalsieger TVG Trier. Keine Underdog Story, sondern das Spitzenspiel der Basketball Bundesliga. Nach einer Zehn-Punkte-Führung für die Gäste (26:36) zur Halbzeit waren die Albatrosse in der zweiten Hälfte bis auf 37:52 davon gezogen – der TVG schien indisponiert, “übermotiviert und verkrampft” (Trierischer Volksfreund) und hatte abreißen lassen. Dann kam die große Stunde des Carl “Charly” Brown, der acht Dreier traf – und das Spiel so herumriss. Am Ende stand es 80:78. Dieses Spiel ist heute noch Thekengespräch in Fankreisen, VHS-Mitschnitte der Fernsehübertragung (mit einem fluchenden Don Beck in der Auszeit und einem durchaus zweckoptimistischen James Marsh im Halbzeitinterview) oder Eintrittskarten werden in Privatarchiven in Ehren gehalten.

Die Begegnung TVG Trier gegen ALBA Berlin vom 15. November 1998 ist ein Spiel, das im Jubiläumsjahr 2014 nicht fehlen darf. Gemeinsam mit dem CinemaxX Trier laden wir daher zum Public Viewing – dieses Mal kein Livespiel, sondern ein Trip in die Vergangenheit, 16 Jahre zurück zu Charly, Bernard, James, Don, Aggy und Co. 

Tickets sind ab sofort in allen Vorverkaufstellen von Ticket Regional, unter www.tbb-trier.de/tickets sowie unter 0651-9790777 erhältlich – UND an der Kinokasse im CinemaxX Trier! Einheitspreis von 7,00 Euro / ermäßigt 5,00 Euro!

Belgrad-Update: 80:90 gegen MEGA VIZURA

TBB Trier verliert zur Halbzeit ihres Trainingslagers in Belgrad am Sonntag ihr Testspiel gegen Gastgeber MEGA VIZURA mit 80:90. – Vitah Chikoko mit Hammerspiel: 21 Punkte, 7 Rebounds, 3 Blocks, 3 Steals. – Ricky Harris muss mit ausgekugeltem Zeigefinger drei bis fünf Tage aussetzen.

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Halbzeit in Belgrad: Die TBB Trier wird am Donnerstag aus dem Trainingslager in Serbien zurück erwartet, am Sonntagabend stand ein nichtöffentliches Testspiel gegen den serbischen Gastgeber KK MEGA VIZURA auf dem Programm, das die TBB mit 80:90 (41:45) verlor. Besonders Nenad Miljenovic, der Aufbauspieler der Serben, stellte die Mannschaft von Henrik Rödl vor Probleme, dem 21-jährigen gelangen bei acht eigenen Punkten 13 Assists.

“Vizura ist eine extrem mobile Mannschaft, die uns defensiv Probleme macht, weil sie ohne echten Center spielt.”, fasste Rödl nach dem Spiel zusammen. “Dafür treffen sie sicher von draußen. Miljenovic ist offensiv extrem talentiert, 13 Vorlagen zeigen deutlich, dass wir ihn nicht kontrollieren konnten.”

Die Defensive stimmte den Coach denn auch “noch nicht so ganz glücklich”, offensiv lief es dagegen vor allem für Vitah Chikoko gut. Rödl: “Vitah war überall”. In knapp 23 Minuten, in denen er sowohl auf der Power-Forward- als auch auf der Center-Position spielte, markierte der 2,07-Meter-Mann aus Simbabwe 21 Punkte, angelte 7 Rebounds, obendrauf gabs drei Steals und drei Blocks.

Rödl ließ von Beginn an wieder Marian Dahlem auflaufen, auch Benedikt Breiling bekam erneut knapp zehn Minuten. Die anderen beiden Youngster Eric Leonhardt und Johann Fritzen ließ der Coach draußen, vergab die Spielzeit diesmal anderweitig, um seine Leistungsträger in Form zu bringen. Aber: “Die Jungs arbeiten alle gut mit.” Ebenfalls aussetzen musste Marko Lukovic: Der serbische Neuzugang war im Training umgeknickt und wird voraussichtlich noch bis Dienstag geschont.

Coach_Ricky_BelgradFür eine Schrecksekunde sorgte Neuzugang Ricky Harris, der sich nach neunzig Sekunden auf dem Parkett den linken Zeigefinger auskugelte. Die Untersuchung im Krankenhaus ergab: Nichts gebrochen, sobald der Schmerz nachlässt, darf Harris ins Geschehen eingreifen. Bis dahin attestiert ihm der Coach: “Er passt ins Team, versteht unser Spiel und trifft seine Würfe – das mit dem Finger ist ärgerlich, aber nicht zu ändern.”

Gelegenheit zur Revanche gegen KK MEGA VIZURA gibt es am Freitag, den 26. September in der Arena Trier – dann gastiert das ex-Team von Marko Lukovic zur offiziellen Saisoneröffnung bei der TBB Trier.

HIER geht’s zum Ticketshop.

HIER geht’s zu den Stats der Partie vom Sonntag, 14. September.

Ricky Harris kommt nach Trier

TBB Trier reagiert auf Verletzung von Laurynas Samenas und verpflichtet ehemaligen Würzburger Guard Ricky Harris – “Er passt genau ins Profil und kann uns zum Saisonbeginn helfen.” – 27-jähriger US-Amerikaner erhält Vertrag über zwei Monate.

Sind wieder Kollegen: Ricky Harris (links) und Jermaine Bucknor. Foto: Heiko Becker.

Sind wieder Kollegen: Ricky Harris (links) und Jermaine Bucknor. Foto: Heiko Becker.

Einen Tag vor dem Abflug ins Trainingslager nach Belgrad hat die TBB Trier den 27-jährigen Combo Guard Ricky Harris unter Vertrag genommen. Die Nachverpflichtung war nötig geworden, weil der Trierer Shooting Guard Laurynas Samenas sich beim Trainingsauftakt eine Knochenabsplitterung am Schienbeinkopf zugezogen hatte. Samenas’ Einsatz ist bis zum Saisonbeginn der TBB am 3. Oktober fraglich, er wird zumindest große Teile der Vorbereitung verpassen. Harris, der in den Saisons 2011/12 und 2013/14 bei den s.Oliver Baskets Würzburg und dazwischen für Bologna in Italien spielte, wird die Mannschaft in Belgrad treffen und sofort ins Training einsteigen.

Henrik Rödl über die Neuverpflichtung und die Entscheidung dafür: “Es ist natürlich eine unglückliche Situation für Laurynas Samenas, der topfit hier ankam und sich gleich im ersten Training verletzt hat. So etwas kann passieren. Nach Auskunft der Ärzte wird es noch eine Weile dauern, bis er wieder voll da ist, auch wenn wir natürlich hoffen, dass es schneller geht. Also mussten wir eine Entscheidung treffen. Wir haben uns dafür entschieden jemanden zu suchen, der ein ähnliches Profil hat wie Laurynas und uns auf seiner Position helfen kann. Wir glauben, dass Ricky Harris da perfekt passt. Er hat gegen uns immer sehr gut gespielt, im letzten Jahr in Würzburg gute Zahlen aufgelegt und hochprozentig von außen getroffen – ähnlich wie Laurynas. Wir denken auch., dass er gut ins Team passt. Jermaine Bucknor, der ihn aus Würzburg kennt, hat ihn diesbezüglich empfohlen. Wir erwarten, dass er uns in der kritischen Anfangsphase helfen kann, die Lücke zu füllen.”

Der 1.85 Meter große Ricky Harris dürfte Trierer Fans vor allem dank seiner 25 Punkte (5 von 8 Dreier) gegen Trier am 8. Dezember 2013 in Erinnerung geblieben sein. Über die Saison 2013/14 kam er für Würzburg auf 11.4 Punkte und 1.2 Assists bei einer Dreierquote von 47%. Ricky Harris und die TBB Trier einigten sich auf einen Vertrag über zwei Monate.

Statistikseite von Ricky Harris aus der Saison 2013/14

Der Vorverkauf läuft!

Seit heute, 12:00 Uhr, sind die Tickets für alle 17 Heimspiele der TBB Trier in der Hauptrunde der Beko BBL-Saison 2014/15 im Vorverkauf. Außerdem erhältlich sind Tickets für das Saisoneröffnungsspiel gegen MEGA VIZURA am 26. September.

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Am 3. Oktober beginnt die Beko BBL-Saison 2014/15 für die TBB Trier mit einem Heimspiel. Zu Gast sind die Basketball Löwen Braunschweig, die sich unlängst mit einem alten bekannten verstärkt haben: Dru Joyce, von 2010 bis 2012 in Diensten der TBB, wird in der laufenden Spielzeit den Braunschweiger Aufbau lenken. Auch beim zweiten Heimspiel gibt es direkt ein Wiedersehen, wenn Andi Seiferth und Basti Doreth mit den Artland Dragons zu Gast in der Arena sind.

Noch im Herbst bzw. Winter stehen drei Topspiele gegen die Brose Baskets, ALBA BERLIN und den FC Bayern München an. Am zweiten Weihnachtstag empfängt Trier die EWE Baskets Oldenburg, im Februar den Aufsteiger Crailsheim Merlins (mit ex-TBB’ler Jonathan Moore). Und am 21. Februar kommt es zur Neuauflage des ewig jungen Derbys TBB Trier gegen Telekom Baskets Bonn.

Der zweite Aufsteiger, die BG Göttingen kommt am 29. März nach Trier. Die Hauptrunde endet am 30. April 2015 mit einem Trierer Heimspiel gegen den Mitteldeutschen BC.

Der komplette Spielplan der TBB Trier steht unter www.tbb-trier.de/termine/spielplan. Kurzfristige Änderungen, z.B. wegen TV-Terminen, sind möglich. Dauerkarten sind nach Verfügbarkeit der entsprechenden Plätze weiterhin buchbar.

Tickets sind wie folgt erhältlich:

1. Im neuen Fanshop der TBB Trier in der Cläre-Prem-Straße 1, 54290 Trier.
Öffnungszeiten: Montag, Dienstag, Donnerstag und Freitag, 11:00 bis 18:00 Uhr, Mittwoch 11:00 bis 16:00 Uhr.
An Heimspielwochenenden Samstags von 10:00 bis 14:00 Uhr.

2. An rund 500 Vorverkaufsstellen von Ticket Regional in der Großregion. In Trier zum Beispiel bei Ticket Regional in der Konstantinstraße 10, beim Kartenvorverkauf in der Nagelstraße, in der Tourist Information an der Porta Nigra, im Servicecenter des Trierischen Volksfreunds in der Böhmerstraße, beim Wochenspiegel Trier in der Max-Planck-Straße, bei Tri-Sign am Bahnhof, auf dem Campus von Hochschule und Universität Trier sowie an den Rezeptionen unserer Partnerhotels Residenz am Zuckerberg und Park Plaza. HIER geht’s zur kompletten Liste.

3. Per Telefon unter 06 51 / 97 90 777 (Deutschland) und 00 352 / 20 30 10 11 (Luxemburg).

4. Online unter http://www.tbb-trier.de/tickets sowie auf facebook.com/tbbtrier.

 

Simon Frey wird neuer JBBL-Coach

23jähriger Wirtschaftsmathematiker aus Trier ist neuer hauptamtlicher Jugendtrainer bei der TBB Trier – “Ich danke fürs Vertrauen, kenne die Aufgabe und nehme die Herausforderung an.”

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Simon Frey ist der neue hauptamtliche Headcoach für die U16 (JBBL) der TBB Trier. Der gebürtige Trierer hatte die Mannschaft bereits am Ende der letzten Saison und in der Qualifikationsrunde in Hagen im Mai 2014 betreut. Frey hat sein Amt bereits angetreten und für heute Abend zum ersten offiziellen Training geladen. Er wird außerdem wie schon in der letzten Saison als Josip Bosnjaks Co-Trainer bei der Regionalliga-Mannschaft der TBB fungieren. Als dessen Assistent war er bereits in den Saisons 2011/12 und 2012/13 für die Trierer JBBL zuständig. Auch bei der NBBL-Mannschaft war Frey bereits Assistent – er kennt also den Job, der da auf ihn zukommt:

“Ich bin sehr dankbar für das Vertrauen, das die TBB in mich setzt – nach drei Jahren als Co-Trainer kann ich mich jetzt beweisen. Das Qualifikationsturnier in Hagen letzte Saison, in dem wir aus eigener Kraft den Klassenerhalt geschafft haben, hat gezeigt, dass es schwierig, aber nicht unmöglich ist.”, so Frey.

Als Saisonziele für die JBBL nennt der neue Coach: Die Spieler individuell verbessern und auf die NBBL vorbereiten, so viele Spiele wie möglich gewinnen und die Klasse halten – am Liebsten früher als 2013/14. “Wir stellen uns der Herausforderung, die sich unter anderem aus der Kaderzusammenstellung ergibt – über die Hälfte der Spieler ist neu und jung, es sind nur wenige aus dem Jahrgang 1999 übrig. Ich bin zuversichtlich, dass die Mannschaft schnell zusammenwächst.”

HIER geht’s zum Spielplan der TBB U16 in der JBBL.

“Wir machen die gewünschte Entwicklung”

Die TBB Trier hat ihre beiden Testspiele in Holland und Belgien mit 66:76 (samstags gegen Den Helder) und 75:82 (sonntags gegen Aalst) gewonnen. Henrik Rödl im Kurzinterview über den momentanen Stand der Vorbereitung und die angeschlagenen Spieler Wenzl, Lukovic und Samenas.

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Henrik, wie ist das vergangene Wochenende zu bewerten?

Insgesamt war das ein gutes Wochenende. Wir sind in beide Spiele nicht wirklich gut gestartet und haben uns dann gefangen, vor allem durch Zusammenspiel und verbesserte Verteidigung. So etwas darf zum jetzigen Zeitpunkt noch passieren. Ich würde die Siege aber auch nicht überbewerten – die beiden französischen Teams am Vorwochenende in Vittel waren sicher stärker. Den Helder ist eines der besseren niederländischen Teams, aber das war eine vergleichsweise leichtere Aufgabe. Auch Aalst war am Sonntag nicht so gut wie Nancy und Strasbourg zuvor. Man muss andererseits dazu sagen, dass die Franzosen letzte Woche schon eine Woche weiter waren, weil sie früher in die Saison starten. Wir hatten in Belgien und Holland wiederum eine Woche mehr als in Vittel – und das hat man gesehen.

Diese Woche habt Ihr also genutzt?

Wir haben die gewünschte Entwicklung genommen, sind in einigen Bereichen fester und klarer geworden. Auch die jungen Spieler ziehen so mit, dass man sie gut einsetzen konnte, vor allem Marian Dahlem und Benedikt Breiling haben viele Minuten bekommen. Diese Minuten brauchen wir auch, weil wir mit Marko Lukovic, Andreas Wenzl und Laurynas Samenas zurzeit drei angeschlagene Spieler haben. In dieser Phase sind drei fehlende Akteure natürlich ein Handicap.

Wie würdest Du das Spiel gegen Aalst zusammenfassen?

Im ersten Viertel hat Aalst sich in einen Rausch gespielt und alles getroffen, auch die schwierigen Dinger. Dass die SO gut werfen, hat uns etwas überrascht. Dann haben wir besser verteidigt, ungefähr ab dem zweiten Viertel, auch offensiv den Ball besser laufen lassen. Ab dem zweiten Viertel war es dann so, wie man es gerne hätte. Ab da hat Aalst auch all die Würfe nicht mehr getroffen, die am Anfang noch gefallen sind. So konnten wir das Spiel drehen, zeitweise waren wir mit 15 vorne, haben das Spiel also deutlich auf den Kopf gestellt.

Benedikt Breiling hat in Aalst 14 Punkte in 17 Minuten markiert – gab’s ein Sonderlob vom Coach?

Bene Breiling ist in dieser Phase der Saison sehr gut einsetzbar, Topscorer für uns war Jermaine Bucknor auf der gleichen Position – die beiden waren allerdings auch oft genug frei. Aber Bene ist ein guter Werfer und hat seine Würfe eiskalt versenkt. Das macht Lust auf mehr.

Wie ist der Stand der Dinge bei den angeschlagenen Spielern?

Andi Wenzl soll bereits morgen wieder ins Mannschaftstraining einsteigen, heute war ja trainingsfrei. Marko Lukovic wird gegen Ende der Woche, also schon im Trainingslager in Belgrad, wieder da sein, da mache ich mir wenig Sorgen. Bei Laurynas Samenas hat sich bei einer erneuten Untersuchung Ende letzter Woche herausgestellt, dass die Verletzung schwerer ist als bisher angenommen, wir mussten ihn daher erneut zu Hause lassen. Das war natürlich anders geplant. Er hat eine kleine Absplitterung am Schienbeinkopf, die erst abheilen muss, eine weitere Untersuchung steht noch aus. Sein Einsatz ist bis Saisonbeginn tatsächlich fraglich, ein genaues Zeitfenster können wir noch nicht benennen. Im Moment überlegen wir, wie wir in dieser Sache weiter vorgehen.

Zweiter Testsieg: 75:82 in Aalst!

Die TBB Trier hat auch ihr zweites Testspiel des Wochenendes im belgischen Aalst erfolgreich absolviert. Gegen OKAPI AALSTAR gewann die Mannschaft von Henrik Rödl am Sonntag mit 75:82. 

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Ein starkes drittes Viertel (8:24) brachte die TBB in Aalst auf die Siegerstraße. Benedikt Breiling markiert 14 Punkte in 27 Minuten, Jermaine Bucknor ist mit 17 Punkten erneut Topscorer.

Ausführlicher Rückblick aufs Wochenende folgt!

Canty (5), Dahlem (0), Schmidt (8 / 9 Rebounds), Mönninghoff (5), Breiling (14), Chikoko (7 / 5 Rebounds), Vrabac (12 / 4 Rebounds / 3 Assists), Leonhardt (0), Bucknor (17 / 5 Rebounds / 3 Assists), Anderson (13 / 6 Rebounds / 6 Assists).

Rebounds: 35:26 für Trier.

HIER geht’s zu den Stats.

Erster Testsieg: 66:76 in Den Helder

Die TBB Trier hat ihren ersten Sieg in der diesjährigen Saisonvorbereitung eingefahren. Im niederländischen Den Helder gelang dem Team von Henrik Rödl ein 66:76-Auswärtssieg gegen den dritten der niederländischen Liga, die Port of Den Helder Kings. Jermaine Bucknor gelang ein Double-Double (15/11).

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Nach einem 2:7-Fehlstart fing sich die TBB Trier im zweiten Viertel und konnte das Spiel zur Halbzeit mit 25:27 eng halten. Am Ende stand ein 66:76 auf der Anzeigetafel. Laurynas Samenas, Andreas Wenzl und Marko Lukovic (muskuläre Probleme im Oberschenkel) wurden weiter geschont.

Headcoach Henrik Rödl: “Wir  hatten große Schwierigkeiten in den Rhythmus zu kommen, das kann im dritten Testspiel noch passieren. Die Mannschaft hat dann gut darauf reagiert, das zweite und dritte Viertel waren schon nah an dem Basketball, den wir spielen wollen. Den Helder war zum jetzigen Zeitpunkt ein guter Gegner, der uns einen Schritt weiter gebracht hat. Das ‘in-ein-Spiel-finden’ ist etwas, das man in der Vorbereitung üben muss und kann.”

Die TBB Trier fährt am Sonntag vormittag weiter ins belgische Aalst. Dort wartet der belgische Erstligist OKAPI AALSTAR zum nächsten Test. “Das wird natürlich ein anstrengendes Spiel für uns, OKAPI ist ein stärkerer Gegner als Den Helder und wird in eigener Halle gut drauf sein.”, so Rödl über das zweite Spiel der Mini-Tour.

Canty (9), Dahlem (2), Schmidt (8), Mönninghoff (11), Breiling (6), Chikoko (5 / 7 Rebounds / 2 Blocks), Vrabac (7 / 8 Rebounds / 3 Assists / 1 Steal), Leonhardt (0), Bucknor (15 / 12 Rebounds / 3 Assists), Anderson (13 / 6 Assists).

Rebounds: 36:34 für Trier.

Viertelstände: 13:4, 27:25, 47:50, 66:76.

Zuschauer: 350.